20.04.2026

Transformations-Erfordernisse aus der Sicht von Arbeitgebern & Betriebsräten

Aktuelle Studie: Zukunftskompetenzen als Erfolgsfaktor für den Standort OÖ

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und der demografische Wandel verlangen neue Kompetenzen und Veränderungsbereitschaft, um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Wie fit sind Oberösterreichs Unternehmen für diese Transformationen und welche Fähigkeiten und Kompetenzen zählen dafür wirklich? Mit diesen Fragen befasste sich eine aktuelle Studie, die vom Wirtschaftsressorts des Landes OÖ und der Arbeiterkammer OÖ gemeinsam in Auftrag gegeben und von der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung umgesetzt worden ist. 

Frau mit Mappe in der Hand in einem hellen Bürogebäude
©iStock/Nastasic

537 Personen nahmen an der Befragung teil: 107 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen (Geschäftsführung, Vorstand, Führungskräfte) sowie 430 Betriebsrätinnen und Betriebsräten. Die Erhebung umfasst zahlreiche Branchen mit einem Schwerpunkt auf Industrie und Produktion. Die Daten für die Erstellung der Studie wurden im Februar 2026 mittels Online-Befragungen und ergänzenden Interviews mit Expertinnen und Experten erhoben.
 

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Fachkräftebedarf und Innovationsdruck sind die stärksten Treiber innerhalb komplexer Veränderungsdynamiken.
  • Überfachliche Kompetenzen (digitale Grundkompetenz, Veränderungs- und Weiterbildungsbereitschaft, Resilienz, Führungskompetenz) sind zentral für erfolgreiche Transformationsprozesse.
  • Der KI-Einsatz wird weiter steigen – Tätigkeiten verändern sich stärker, als dass sie vollständig ersetzt werden. Daher sind passende betriebliche Weiterbildungsangebote essenziell.
  • Die aktive Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die bewährteste Maßnahme für erfolgreiche Transformationsprozesse.
  • Fehlende zeitliche Ressourcen werden als größtes Weiterbildungshemmnis gesehen, gefolgt von fehlender Veränderungsbereitschaft und mangelnden finanziellen Ressourcen.
  • Für eine erfolgreiche Kompetenzentwicklung benötigt es in den Unternehmen geeignete Rahmenbedingungen: passende Angebote, zeitliche Freiräume und Budget für Weiterbildungen.
  • Branchenbezogene Unterschiede benötigen maßgeschneiderte Unterstützungsangebote und Qualifizierungsstrategien.

Lesen Sie mehr dazu in der Presseunterlage zur Pressekonferenz am 20. April 2026

Downloads:

Studie Zukunftskompetenzen Präsentation (pdf)
Studie Zukunftskompetenzen Präsentation (pdf)
Download Studie_Zukunftskompetenzen_Praesentation.pdf
Presseunterlage zur Pressekonferenz am 20. April 2026: Studie Zukunftskompetenzen
Presseunterlage zur Pressekonferenz am 20. April 2026: Studie Zukunftskompetenzen
Download Unterlage_zur_Pressekonferenz_2026-04-20.pdf

Kontaktpersonen:

Christian Mayer, Projektmanager Arbeitsmarkt & Fachkräfteservice, Business Upper Austria
Christian Mayer
Projektmanager Arbeitsmarkt & Fachkräfteservice
christian.mayer(at)biz-up.at