CAM-Sustain: Turbo für Technik-Nachwuchs und Kreislaufwirtschaft
Die Kunststoff-Lehrmittelbox erhält ein Upgrade. Die K-Box war bisher für die Unterstufe konzipiert. Im Projekt „CAM-Sustain“ erweitert ein Konsortium unter der Leitung des Kunststoff-Clusters das Angebot für Volksschulen und Oberstufen. Neu hinzu kommen Inhalte zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.
Seit zehn Jahren gibt es die K-Box bereits. Künftig kommt die Kunststoff-Lehrmittelbox auch in der Volksschule sowie in der Oberstufe zum Einsatz. Darüber hinaus erhält die Box ein Upgrade mit den UN-Nachhaltigkeitszielen. In Workshops am JKU Institute of Polymeric Materials and Testing, im JKU Open Lab sowie in der Plastic Garage in Linz lernen die Jugendlichen Kunststoffe aus neuen Blickwinkeln kennen. Sie beschäftigen sich mit Materialeigenschaften, verknüpfen Kunststoffarten mit Dingen des Alltags oder setzen sich mit Lebenszyklen, Entsorgung und Recycling auseinander. Exkursionen zu EREMA, HARATECH, Borouge International und ENGEL zeigen ihnen, wie Unternehmen diese Themen im Alltag umsetzen.
Partnerschulen unterstützen das Konsortium beim Ausarbeiten der neuen Module und Workshops. Universitätsprofessor Jörg Fischer vom Institute of Polymeric Materials and Testing an der JKU führte die Lehrkräfte bei einem Workshop in die Themen kreislauffähige Materialien und Nachhaltigkeitsziele ein. Gleichzeitig wurden Feedback und Wünsche zur K-Box eingeholt. Der Kunststoff-Cluster führt das Konsortium, steuert und koordiniert das Projekt „CAM-Sustain“.
Interessierte Schulen können die K-Box für den Einsatz im Unterricht bestellen. Dazu erhalten die Lehrkräfte bereits ausgearbeitete Unterrichtseinheiten. Sie können außerdem für thematisch passende Schulprojekte oder Exkursionen finanzielle Zuschüsse beantragen. Die FFG-Initiative „Talente regional“ stellt zehn Kooperationszuschüsse in Höhe von je 1.000 Euro zur Verfügung. Alle Informationen dazu auf der FFG-Website:
www.ffg.at/talente-regional/kooperationszuschuss
Interessierte Schulen, die die K-Box bestellen oder sich über den Kooperationszuschuss der FFG informieren wollen, können den Kunststoff-Cluster kontaktieren.
1. April 2026 bis 31. März 2028
Dieses Projekt wird aus Mitteln der Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, und der FFG gefördert. Die FFG ist die zentrale nationale Förderorganisation und stärkt Österreichs Innovationskraft. (www.ffg.at)