„circPLAST-mr“ auf der Zielgeraden
Am 2. Juli fand das zweite interne Symposium des Leitprojekts „circ-PLAST-mr“ an der JKU Linz statt. Projektpartner und Expert:innen diskutierten aktuelle Forschungsergebnisse zum mechanischen Recycling von Verpackungskunststoffen.
Manfred Hackl (CEO EREMA) betonte das enorme Potenzial von Altkunststoffen als wertvoller Rohstoff. Er plädierte für die Industrialisierung und das Up-Scaling der Kreislaufwirtschaft sowie das Zusammenarbeiten in der Kunststoffregion.
Markus Schenkl von Holcim stellte aktuelle Projekte wie C2PAT+ vor und ging auf den Stand der Technik zu Carbon Capture Utilization and Storage (CCUS) in der Zementindustrie ein. Besonders spannend: das Potenzial von CO2- und H2-Pipelines zur Versorgung der Kunststoffindustrie mit Basischemikalien. Berater Peter Orth zeigte konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung bestehender Wertstoffströme.
„Der Arbeitsplan für das finale Projektjahr steht – alle Interessierten aus Industrie und Forschung sind eingeladen, sich im Arbeitspaket ;Digitalisierung‘ zu beteiligen“, betont Projektleiter Univ-Prof. Jörg Fischer.
Eine wissenschaftliche Kurz-Umfrage zum Thema Tracking-Technologien ist ab sofort offen. Alle Antworten sind anonym und fließen in die Entwicklung innovativer, digitaler Lösungen für industrielle Anwendungen ein.
Jetzt an der Kurz-Umfrage zum Thema Tracking-Technologien teilnehmen und digitale Innovation im Kunststoffrecycling mitgestalten!
12. Februar 2026 | Johannes Kepler Universität Linz
Das Leitprojekt circPLAST-mr wird im Rahmen der 1. Ausschreibung der FTI Initiative Kreislaufwirtschaft vom BMIMI gefördert und von der FFG abgewickelt.