Der KC-Beirat spricht nun zweistimmig
Seit 1. Jänner 2026 gibt es erstmals zwei Beiratssprecher im Kunststoff-Cluster (KC): Jürgen Miethlinger, CEO von Lenzing Plastics, und Elfriede Hell, Geschäftsführerin von HASCO Austria, treten die Nachfolge von Manfred Hackl an. Die neue, bundesländerübergreifende Doppelspitze ist ein sichtbares Zeichen für die bewährte Zusammenarbeit zwischen Ober- und Niederösterreich.
Der KC-Beirat ist ein Expertengremium aus aktuell 20 Industrie- und Forschungsvertreterinnen und -vertretern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sie beraten den Kunststoff-Cluster beim Ausrichten seiner Aktivitäten.
„Jürgen Miethlinger und Elfriede Hell bringen nicht nur beeindruckende Erfahrung mit, sondern spiegeln auch die beiden stärksten Partnergruppen im Kunststoff-Cluster wider: den produzierenden Bereich sowie den Werkzeug- und Formenbau. Gemeinsam werden sie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Netzwerks und des Kunststoffstandorts Österreich setzen“, betonen die beiden KC-Manager Wolfgang Bohmayr (OÖ) und Thomas Gröger (NÖ).
Jürgen Miethlinger ist seit Jahrzehnten im Kunststoffsektor tätig und unterstreicht seine Begeisterung für den Werkstoff:
„Ich habe mein gesamtes Berufsleben der Kunststoffwelt gewidmet – einer Branche, die Leben schützt, Mobilität ermöglicht, Ernährung sichert, Energieeffizienz steigert, Digitalisierung vorantreibt und in vielen Zukunftstechnologien unverzichtbar ist.“
Gleichzeitig verweist er auf große Herausforderungen: sinkende Wettbewerbsstärke in Europa, fehlende Fachkräfte sowie höhere ökologische Ansprüche.
„Der Kunststoff-Cluster bietet die ideale Plattform, um diese Themen gemeinsam zu meistern. Als Beiratssprecher möchte ich Impulse setzen, die Branche stärken und zeigen, dass Kunststoff kein Problem darstellt, sondern ein wesentlicher Teil der Lösung ist.“
Elfriede Hell ergänzt:
„Ich bin überzeugt, dass Kunststoffe – verantwortungsvoll eingesetzt – eine Schlüsselrolle für die Lebensqualität und die technologische Zukunft unserer Gesellschaft spielen. Als Beiratssprecherin bin ich in der Position, das Image des Werkstoffs aktiv zu stärken und die gesamte Wertschöpfungskette enger zu vernetzen, um gemeinsam innovative Zukunftslösungen zu entwickeln.“