INKOBA Region Gusental: Erstes gemeinsames Betriebsbaugebiet entsteht
In Altenberg bei Linz wird das erste gemeinsame Betriebsbaugebiet der INKOBA Region Gusental entwickelt. Vor zweieinhalb Jahren gründeten die Gemeinden Alberndorf, Altenberg, Engerwitzdorf, Gallneukirchen und Katsdorf das interkommunale Betriebsansiedlungsgebiet (INKOBA). Jetzt nimmt die Zusammenarbeit weiter Fahrt auf.
„Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam Möglichkeiten für Betriebserweiterungen und Ansiedelungen nutzen, vor allem für Firmen in der Region. Daher wollen wir auch in Altenberg mit der INKOBA eine Erweiterung unseres Gewerbefeldes umsetzen“, unterstreicht der Bürgermeister von Altenberg, Michael Hammer die Bedeutung der Zusammenarbeit.
Auch Christoph Meisinger, INKOBA-Obmann und Bürgermeister Engerwitzdorf, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Region: „Mit der INKOBA Region Gusental schaffen wir gemeinsam neue Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Betriebe und sichern langfristig Arbeitsplätze in unserer Region. Besonders wichtig ist mir, dass wir als Gemeinden bei der Betriebsansiedlung zusammenarbeiten und in die konkrete Umsetzung kommen.“
Die Grundlage für die INKOBA wurde durch die Initiative des Kepler Valley gelegt. Der Verein für technologische Standortentwicklung, unter der Leitung von Obfrau Ulrike Rabmer-Koller, initiierte im Vorfeld einen IKRE-Prozess (Interkommunaler Raumentwicklungsprozess). „Mit dem ersten gemeinsamen Betriebsbaugebiet wird sichtbar, wie wichtig regionale Zusammenarbeit für eine nachhaltige Standortentwicklung ist. Es freut mich besonders, dass aus der Kepler-Valley-Initiative und dem initiierten IKRE-Prozess nun ein konkretes Zukunftsprojekt für die Region Gusental entsteht – mit Fokus auf Innovation, Technologie und regionale Wertschöpfung“, betont Rabmer-Koller.
Die oberösterreichische Standortagentur Business Upper Austria begleitet die Entwicklung. „Wir unterstützen die Gemeinden bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Standorte sowie bei der Umsetzung gemeinsamer Betriebsansiedlungsprojekte. Bereits bei der Gründung der INKOBA Region Gusental wurde besonderer Wert auf nachhaltige Qualitätsstandards, moderne Mobilitätskonzepte und eine abgestimmte regionale Wirtschaftsstrategie gelegt. Kleine und mittlere Unternehmen können sich ab sofort mit Anfragen zu Ansiedlungs- und Erweiterungsmöglichkeiten am Standort Altenberg direkt an mich wenden“, erklärt Caroline Plakolm, Projektmanagerin bei Business Upper Austria.
Aktuell bestehen 29 interkommunale Kooperationsgemeinschaften, die in unterschiedlichen Strukturen operieren: 24 INKOBAs und fünf Wirtschaftsparks. Die meisten sind als Gemeindeverbände geführt, teils aber auch als Vereine oder in Form einer GmbH. Insgesamt sind 290 der 438 oberösterreichischen Gemeinden in einer oder sogar mehreren Kooperationsgemeinschaften vertreten.