20.01.2026

INKOBAs denken grenzenlos

Zwei Drittel der 438 oberösterreichischen Gemeinden haben sich mittlerweile zusammengeschlossen, entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich dabei Kosten und Erträge. Business Upper Austria ist der zentrale Motor hinter der „Interkommunalen Betriebsansiedlung“ (INKOBA) und berät seit eineinhalb Jahren auch Kärnten, wo das Modell auf großes Interesse stößt.

V. l.: Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf, Obmann INKOBA Kronstorf-Hargelsberg & Sprecher Powerregion Enns-Steyr, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Martin Gruber, Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten auf dem Gelände der INKOBA Kronstorf-Hargelsberg
V. l.: Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf, Obmann INKOBA Kronstorf-Hargelsberg & Sprecher Powerregion Enns-Steyr, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Martin Gruber, Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten auf dem Gelände der INKOBA Kronstorf-Hargelsberg – auf dem Baugelände rechts errichtet dm sein neues Logistikzentrum, die Flächen links hat sich Google für die Errichtung eines Rechenzentrums gesichert © Land OÖ/Daniel Kauder

„Ein wesentliches Grundprinzip des nachhaltigen Raumordnungspolitik in Oberösterreich ist die überregionale Zusammenarbeit. Nicht jede Gemeinde kann jede Aufgabe erfüllen, daher ist der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus ein Gebot der Stunde. Das gilt insbesondere auch bei Betriebsansiedlungen – die ‚Interkommunale Betriebsansiedlung‘ (INKOBA) hat sich längst zu einem Erfolgsmodell in Oberösterreich entwickelt“, sagt Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner.

29 Kooperationen, 290 Gemeinden

Aktuell bestehen 29 interkommunale Kooperationsgemeinschaften, die in unterschiedlichen Strukturen operieren: 24 INKOBAs und fünf Wirtschaftsparks. Die meisten sind als Gemeindeverbände geführt, teils aber auch als Vereine oder in Form einer GmbH. Insgesamt sind 290 der 438 oberösterreichischen Gemeinden in einer oder sogar mehreren Kooperationsgemeinschaften vertreten.

Über Landesgrenzen hinaus

Das Modell macht dabei auch vor Bundesländergrenzen nicht Halt: Zwei Kooperationsgemeinschaften – die INKOBAs Lengau und Inneres Salzkammergut – agieren länderübergreifend mit jeweils zwei Salzburger Gemeinden. Mit Kärnten besteht bereits eine intensive Zusammenarbeit zur Etablierung entsprechender Kooperationsmodelle. Business Upper Austria steht dabei seit eineinhalb Jahren beratend zur Seite.

Best Practice im Zentralraum

Exemplarisch für den Erfolg stehen die INKOBA Kronstorf-Hargelsberg und die Powerregion Enns-Steyr mit den Mitgliedern Kronstorf, Hargelsberg, Asten, Enns, Dietach, St. Florian, Steyr und Wolfern. Die Powerregion Enns-Steyr zeigt vor, dass die interkommunale Betriebsansiedlung auch zwischen Gemeinden und großen Städten wie Steyr und Enns funktioniert. Die INKOBA Kronstorf-Hargelsberg ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit im Kleinen, die auch die Ansiedlung von Betriebsstandorten großer Konzerne ermöglicht: Das belegen die Projekte „Neues Verteilzentrum von dm” und „Rechenzentrum von Google”.

Presseunterlage 

Kontaktpersonen:

Alexandra Puchner, Leitung Investoren- und Standortmanagement, Business Upper Austria
Alexandra Puchner
Leitung Investoren- & Standortmanagement
alexandra.puchner(at)biz-up.at