26.03.2026

Internationale Studierende geben Oberösterreich Bestnoten

„Oberösterreich ist einer der dynamischsten Hochschul- und Forschungsstandorte Europas. Die erste gemeinsame Umfrage der oberösterreichischen Hochschulen Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Technische Universität für Digitale Transformation (IT:U), Fachhochschule OÖ und Kunstuniversität Linz unter internationalen Studierenden bestätigt das eindrucksvoll“, erklärt Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner. Im Rahmen des Oö. Hochschuldialogs wurden erstmals internationale in Oberösterreich Studierende zu ihren Erfahrungen und ihrer Zufriedenheit befragt. „Die Ergebnisse belegen eindrucksvoll: Die Hochschulallianz aus JKU, FH OÖ, IT:U und Kunstuni Linz sowie die gemeinsame Kampagne ‚move on upp‘ zeigen Wirkung. Oberösterreich punktet bei den internationalen Talenten als attraktiver Lebens- und Studienort“, betont Landesrat Achleitner. 

v. l.: JKU-Rektor Stefan Koch, Kunstuni-Rektorin Brigitte Hütter, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner und IT:U-Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt bei der Ziehung der Gewinner/innen.
Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ersten gemeinsame Umfrage der oberösterreichischen Hochschulen Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Technische Universität für Digitale Transformation (IT:U), Fachhochschule OÖ und Kunstuniversität Linz wurden auch kleine Preise verlost – v. l.: JKU-Rektor Stefan Koch, Kunstuni-Rektorin Brigitte Hütter, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner und IT:U-Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt bei der Ziehung der Gewinner/innen. © Land OÖ/Daniel Kauder

281 Studierende aus 68 Nationen haben an der Befragung teilgenommen – ein starkes Zeichen für die mittlerweile außergewöhnliche Internationalität an JKU, FH OÖ, IT:U und Kunstuni Linz.

Besonders erfreulich:

  • 90 % der internationalen Studierenden sind mit ihrer akademischen Erfahrung in Oberösterreich zufrieden oder sehr zufrieden.
  • 80 % erlebten den Bewerbungsprozess als (sehr) einfach.
  • Zwei Drittel berichten, dass sie keine größeren Hürden im Aufnahme- und Antragsverfahren hatten.

„Die hohe Zufriedenheit zeigt: Unsere Hochschulen bieten exzellente Studienbedingungen und attraktive, international ausgerichtete Programme – und das wird weltweit wahrgenommen“, sagt Achleitner.

Zu den wichtigsten Gründen, warum Studierende nach Oberösterreich kommen, zählen:

  • spezifische, international gefragte Studienangebote
  • Qualität der Ausbildung
  • englischsprachige Programme
  • die hohe Lebensqualität in Oberösterreich

Internationalisierung als Schlüssel für Innovation und Fachkräfte 

Bereits die im September präsentierte Entwicklung zeigt die enorme Dynamik: Während 2003 nur 417 internationale Studierende in Oberösterreich eingeschrieben waren, sind es heute rund 6.350 – ein mehr als 15-facher Anstieg. Insgesamt studieren mittlerweile mehr als 36.700 Menschen an oberösterreichischen Hochschulen. „Der demografische Wandel macht die Internationalisierung nicht nur zu einer Chance, sondern zu einer Notwendigkeit – für Innovation, Fachkräfte und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Erfreulich ist auch das breite Interesse an MINT-Fächern: Mehr als die Hälfte der Befragten studiert Computerwissenschaften und Digitalisierung, Engineering, Naturwissenschaften oder Technik – also genau jene Disziplinen, die für Wirtschaft und Industrie in Oberösterreich entscheidend sind.

Come2Upper Austria: Gezielte Unterstützung für internationale Talente 

Das bei Oberösterreichs Standortagentur Business Upper Austria angesiedelte Come2Upper Austria Service Center ist erste Anlaufstelle für Internationals sowie Unternehmen und Kompetenzcenter für deren Begleitung in allen Lebenslagen. Das Team präsentiert Oberösterreich bei internationalen Job- und Karrieremessen, unterstützt Unternehmen beim Recruiting und Onboarding internationaler Fachkräfte und begleitet internationale Studierende und Fachkräfte beim Ankommen und Einleben in Oberösterreich. 1.000 Internationals nehmen jedes Jahr an den rund 30 Events teil, das Team von Come2Upper Upper Austria führt jährlich 750 Beratungsgespräche durch.

Zentrale Angebote sind u. a.:

  • das neue GradeUPP-Karriereprojekt zur Vermittlung internationaler MINT-Studierender an oberösterreichische Unternehmen
  • die mit der Wirtschaftskammer entwickelte Come2Austria-App mit KI-Assistent und mehrsprachigen Informationen
  • das Karriereportal zur Vermittlung von Jobs und Arbeitgebern
  • Deutsch- und Dialektkurse, Sprachstammtische, Bildungsveranstaltungen
  • englischsprachige Informationsveranstaltungen, die laufend an die Wünsche und Bedürfnisse der Internationals angepasst werden, beispielsweise zu Steuer- und Arbeitsrecht sowie Sozialversicherung und Mental Health
  • Hilfestellung beim Beantragen der Rot-Weiß-Rot-Karte und weiteren Behördengängen
  • Social Events wie die International House Summer Party am 18. Juni 2026 sowie kulturelle, sportliche oder familientaugliche Veranstaltungen

„Mit Come2Upper Austria schaffen wir ein Umfeld, in dem sich Studierende nicht nur wohlfühlen, sondern auch berufliche Perspektiven finden – und im besten Fall bleiben“, betont Landesrat Achleitner.

Nächste Schritte 

Auf Basis der Umfrageergebnisse wurde die operative Gruppe im Oö. Hochschuldialog beauftragt, ein konkretes Maßnahmenpaket zu erarbeiten – mit Fokus auf: Karriere, Wohnen und soziale Integration. „Wir wollen, dass internationale Studierende Oberösterreich nicht nur als Studienort sehen – sondern als Lebens- und Arbeitsort mit Zukunft. Mit den nun vorliegenden Ergebnissen können wir unsere Angebote noch gezielter ausrichten“, erläutert Landesrat Achleitner. 

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