22.06.2026

Tooling in Austria

KC-aktuell Sonderausgabe ist erschienen

Der Werkzeug- und Formenbau zählt zu den Stützpfeilern der österreichischen Industrie. Er ermöglicht die Serienfertigung nahezu aller kunststoffverarbeitenden Produkte – von maßkritischen Präzisionsbauteilen bis zu komplexen Systemkomponenten für Mobilität oder Medizintechnik. Mit Tooling in Austria liegt bereits zum zweiten Mal ein faktenbasiertes Nachschlagewerk zum österreichischen Werkzeugbau vor. Erstmals lassen sich damit Trends und Veränderungen der Branche erfassen und bewerten. Die Benchmark-Ranges der Studie berücksichtigen auch die spezifischen Herausforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen sowie des internen Werkzeugbaus.

Magazin „KC aktuell“ schräg liegend; Cover zeigt Person in Werkhalle, die ein großes Werkzeug montiert. Titel: „Tooling in Austria“.
KC-aktuell 2026 – Sonderausgabe „Tooling in Austria“ © Titelbild HAIDLMAIR

Die Analyse bestätigt: Österreich ist ein hochentwickelter Werkzeugbaustandort. 65 % der Beschäftigten haben eine abgeschlossene Lehre, mehr als 30 % einen Meister- oder Technikerabschluss – ein europäischer Spitzenwert. Eine Wertschöpfungstiefe von knapp 75 % steht für hohe Kompetenz und Spezialisierung. Mit einem Produktionswert von 554 Millionen Euro ist der Bereich der Spritzgießwerkzeuge das zentrale und technologisch anspruchsvollste Segment der österreichischen Werkzeugbaubranche.

Rund 100 der 350 Partnerbetriebe des Kunststoff‑Clusters verfügen über einen eigenen Werkzeug‑ und Formenbau; etwa 40 % davon bieten ihre Leistungen auch extern an. Wir wollen diesen strategisch wichtigen Sektor weiter stärken – durch Wissenstransfer, Kooperationen, Vernetzung sowie Forschungs- und Innovationsprojekte. Die Ergebnisse der Studie liefern dafür eine wertvolle Grundlage.

KC-aktuell Sonderausgabe 2026

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