11.02.2026

Neue Technologie für pflanzenbasierte Fleisch- und Fischalternativen

Der Lebensmittel-Cluster und die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) wollen die Gefriertexturierung unter die Lupe nehmen. Für das geplante Forschungsprojekt werden Unternehmen gesucht, die sich als Partner beteiligen möchten.

Faserstrukturen
Faserstrukturen © Julian Fischer

Der Markterfolg pflanzenbasierter Fleisch- und Fischalternativen hängt maßgeblich von der Textur ab. Gängige Verfahren wie die Extrusion schränken jedoch häufig die Nährstoffqualität ein und bieten nur geringe Flexibilität. Hier setzt die Gefriertexturierung an: Durch das gerichtete Wachstum von Eiskristallen lassen sich Proteine kontrolliert in anisotrope, muskelfaserähnliche Strukturen ausrichten. So kann die Struktur unter milden Bedingungen präzise gesteuert werden und es entstehen neue Herstellungsansätze, die Nährstoffe besser verfügbar und hochwertiger machen.

Ihr Nutzen als Projektpartner

  • Technologischer Vorsprung als Basis zur Entwicklung neuer Produkte (Fleisch- und Fischalternativen, Carrier-Systeme)
  • Einzigartige Produktdifferenzierung
  • Wissenschaftlich fundiertes Prozesswissen
  • Reduziertes Entwicklungs- und Investitionsrisiko
  • Neue Marktchancen durch die Entwicklung neuer Business Modelle

Welche Partner werden gesucht?

  • Lebensmittelhersteller
  • Zutatenentwickler (Proteine als Trägersysteme)
  • Anlagenbauer
  • Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln

Eckdaten

Projekteinreichung im 2. Quartal 2026
Laufzeit: 3 Jahre
FFG Collective Research mit einer Förderquote von 65 %

Interesse geweckt?

Wenn Sie am Projekt teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte bis 31. März 2026 an LC-Projektmanagerin Lorena Dorninger.

Kontaktpersonen:

Lorena Maria Dorninger, Projektmanagerin Lebensmittel-Cluster, Business Upper Austria
Lorena Maria Dorninger