08.04.2026

Pflege sicher trainieren mit VR

Die Partner im EU-Projekt „VReduMED“, darunter der Medizintechnik-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria, entwickelten in den vergangenen drei Jahren VR-Tools und verankerten sie didaktisch fundiert und praxisnah in der Pflegeausbildung. Die Ergebnisse zeigen: VR kann Lernen nachhaltiger, sicherer und realistischer machen. 

Mensch mit VR-Brille reanimiert eine Puppe
Sicher und realitätsnah üben mit der VR-Brille © VReduMed

Im Zentrum standen zwei erprobte Anwendungen: VR-CPR zur Schulung lebensrettender Maßnahmen sowie der „Room of Horror“, ein immersives Szenario zur Förderung von Beobachtungs-, Entscheidungs- und Sicherheitskompetenzen.

VR als didaktisches Werkzeug

Teams in mehreren Partnerländern testeten beide Tools und entwickelten sie gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden weiter. Ein praxisnahes Handbuch ergänzt sie und gibt Bildungseinrichtungen konkrete Anleitungen für den Einsatz von VR. „Das Projekt macht deutlich, dass Virtual Reality weit mehr ist als ein technisches Extra. Sie wird zu einem didaktischen Werkzeug mit echtem Nutzen für Auszubildende und Lehrende“, betont Dominik Mayerhofer, Projektmanager im Medizintechnik-Cluster. Ein zentraler Projekterfolg sei zudem die enge Verzahnung von Technologie, Pädagogik und Praxis.

Langfristiger Schub für die Ausbildung

Für nachhaltigen Mehrwert sorgt das neu geschaffene Care Education Forum. Es führt den internationalen Austausch fort und bringt Innovationen langfristig in die Ausbildung. „Besonders wertvoll ist, dass wir mit dem Projekt Strukturen geschaffen haben, die über die Laufzeit hinauswirken und Weiterentwicklung ermöglichen“, sagt Mayerhofer.
„VReduMED“ setzt damit ein klares Signal: Digitale Innovation in der Pflegeausbildung gelingt dann, wenn sie praxisnah, evidenzbasiert und europäisch vernetzt gedacht wird.

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