02.06.2026

Schub für Sicherheitstechnologien aus Oberösterreich: Land OÖ fördert elf Projekte

Aufgrund der geopolitischen Entwicklungen wird der Sicherheitsbereich immer mehr zu einem zentralen Innovations- und Wirtschaftsfaktor. Daher treibt Oberösterreich gezielt Forschung und Entwicklung bei Sicherheitstechnologien und -anwendungen voran. 

V. l.: Erwin Raffeiner, CEO Sprecher Automation, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner © Land OÖ/Mayrhofer
V. l.: Erwin Raffeiner, CEO Sprecher Automation, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner © Land OÖ/Mayrhofer

„Wir wollen Oberösterreich als führenden Standort im Zukunftsfeld Sicherheit etablieren – zum Schutz der Menschen und als Wachstumstreiber für unsere Wirtschaft. Mit unserer Sicherheits-Allianz OÖ wollen wir dazu auch die Stärken unserer Industrie mit der Innovationskraft der Forschungseinrichtungen in unserem Bundesland verknüpfen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

„Im Rahmen der ‚Readiness 2030‘ will die EU bis zu 800 Milliarden Euro in den Bereich Sicherheit und Verteidigung investieren. Diese eröffnet gerade für Oberösterreich neue wirtschaftliche Chancen, weil der Standort OÖ genau jene Stärken mitbringt, die jetzt gefragt sind: Von moderner Produktion über innovative Technologien bis hin zur Fähigkeit, industrielle Prozesse rasch zu skalieren“, bekräftigt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Die Förderausschreibung „Security Technologies & Solutions“ ist deshalb ein zentraler Baustein der Sicherheits-Allianz OÖ: Gefragt waren kooperative Forschungsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im sicherheitsrelevanten Bereich. Insgesamt wurden 32 Projekte eingereicht. Eine Jury aus nationalen und internationalen Expertinnen und Experten hat daraus elf Projekte als besonders innovativ ausgewählt und zur Förderung durch das Land OÖ empfohlen. Um alle elf Projekte fördern zu können, wird das Land das ursprünglich dafür geplante Förderbudget von 3,8 auf 4,8 Mio. Euro erhöhen.

Die ausgewählten Forschungsvorhaben decken ein breites Spektrum ab, insbesondere: 

  • Robotik für die Erkundung, Gefahrenstoffmessung und Personenrettung
  • Systeme für den Betrieb autonomer mobiler Roboter in Krisen- und Übergangsszenarien
  • KI-gestützte Systeme für Drohnenüberwachung, Einsatzunterstützung sowie Analyse von Online-Betrug und Manipulation
  • Sicherheitslösungen zur Abwehr von Cyberangriffen und Überwachung industrieller Anlagen
  • Leichtbaumaterialien und umweltfreundliche Antriebstechnologien für Einsatz- und Sonderfahrzeuge
  • Sichere Datenspeicherung und Quantentechnologien
     

Pressekonferenunterlage

Kontaktpersonen:

Klaus Oberreiter, Leitung Policy & Standortstrategie, Business Upper Austria
Klaus Oberreiter
Leitung Policy & Standortstrategie
klaus.oberreiter(at)biz-up.at