Sicherheitssektor: ASCII‑Analyse zeigt Chancen für Unternehmen in Oberösterreich
Die sicherheitspolitischen Veränderungen in der EU eröffnen neue Marktchancen für heimische Betriebe. Bis 2030 investiert die Europäische Union rund 800 Milliarden Euro in Verteidigung und Sicherheit. Eine aktuelle Analyse des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) zeigt, wie Unternehmen in Oberösterreich von diesen Investitionen profitieren können. Das ASCII hat die Studie im Auftrag des Landes Oberösterreich erstellt. Untersucht wurden Nachfrageentwicklungen, industrielle Engpässe sowie technologische Kompetenzen entlang europäischer Wertschöpfungsketten.
„Das neue europäische Sicherheitsumfeld verändert die Spielregeln. Mit steigenden Ausgaben im Sicherheitsbereich in Europa entsteht ein langfristiger Investitionsrahmen, von dem heimische Zulieferer profitieren können“, erklärt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
„Oberösterreich verfügt über Know-how in der industriellen Fertigung, in Mobilitätslösungen, Elektronik und in der Skalierung von Produktion. Das ist ein klarer Standortvorteil“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.
Lesen Sie mehr dazu in der Presseunterlage zur Pressekonferenz vom 27. April 2026.
Um oberösterreichische Betriebe beim Einstieg in den Sicherheitssektor zu unterstützen, startet im Rahmen der Sicherheits‑Allianz OÖ das Programm „Roadmap2Security“. Die Auftaktveranstaltung findet am 22. Mai im Haus der Wirtschaft der WKOÖ in Linz statt. Organisiert wird die Reihe von Business Upper Austria und der Wirtschaftskammer OÖ.
Mehr Informationen und Anmeldung