Trendradar 2025: Lebensmittel-Cluster als Vorreiter
Digitale Landwirtschaft, neue Produkte aus „Lebensmittelabfall“, Workshops über „Superkräfte“ der Pflanzen für Kinder. Der Lebensmittel-Cluster (LC) trifft mit seinen Projekten den Nerv der Zeit. Das zeigen erneut die Ergebnisse des Trendradars 2025.
Wer Trends früh erkennt, kann als Vorreiter am Markt auftreten. Trendanalysen liefern Impulse für Innovationen bei Produkten, Verpackungen oder Prozessen. Das Beobachten dieser Trends und das Ableiten konkreter Aktivitäten ist Teil der Clusterarbeit. Gemeinsam hat das LC-Team mit den Beirät:innen und dem Logistikum der FH Steyr mittels Trendmanager-Tool wieder die aktuellen Trends für die Lebensmittelbranche ermittelt. Das Ergebnis zeigt: Der Lebensmittel-Cluster ist mit seinen Projekten, Schulungen und Veranstaltungen am Puls der Zeit.
„Smart Data“ und „Circular“ Economy sind laut Trendradar 2025 die zwei Macro-Trends, deren Wichtigkeit deutlich zugelegt hat. Den Einfluss auf die Unternehmen schätzen die Betriebe in den kommenden fünf Jahren als hoch ein. Während das vorhandene Know-how zur Kreislaufwirtschaft als hoch eingeschätzt wird, fehlen die Kompetenzen bei Smart Data in der allgemeinen Einschätzung noch. Daher sollten beide Trends zeitnah berücksichtigt und mit konkreten Innovationen bzw. Projekten angegangen werden.
Komplett neu ist der Megatrend „Future Skillset“. Den Einfluss auf die Branche bezeichnen die Unternehmen in den nächsten fünf bis sieben Jahren als eher hoch, ebenso die vorhandenen Kompetenzen. Daher sollten sich Betriebe intensiv damit befassen, was der Trend konkret bedeutet und sich auf relevante Entwicklungen vorbereiten.
„Future Skillsets“ meint das gezielte Identifizieren, Entwickeln und Fördern von Kompetenzen, die in den kommenden Jahren – insbesondere durch Digitalisierung, Automatisierung und gesellschaftlichen Wandel – besonders wichtig werden.
„Diese Fähigkeiten gehen weit über klassisches Fachwissen hinaus und umfassen sowohl digitale Kompetenzen als auch überfachliche Qualifikationen wie Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Teamarbeit und Selbstmanagement“, erklärt Heidrun Hochreiter, Managerin des Lebensmittel-Clusters.
Klassische produktionsrelevante Macro-Trends wie beispielsweise der 3D-Druck sind im Vergleich zum Trendradar 2023 weniger sichtbar. Auch der Point of Sale (PoS) verändert sich: Der klassische Verkaufsort im stationären Handel verliert an Bedeutung. Konsument:innen kaufen immer häufiger direkt bei den Produzent:innen oder über alternative Kanäle wie Webshops.
„Unsere Aktivitäten leiten wir vor allem aus den Trends ‚Smart Data‘, ‚Circular Economy‘ und ‚Future Skillsets‘ ab“, sagt Heidrun Hochreiter. „In Workshops erarbeiten wir die konkreten Bedürfnisse der Branche zu diesen Themen und entwickeln unsere maßgeschneiderten Dienstleistungen. Vertreter:innen der Lebensmittelbranche sowie Expert:innen aus IT und Nachhaltigkeit unterstützen dabei. Veranstaltungen dienen dem Wissensaufbau.“
Weiteres Ziel sind Projekte, die sich u. a. mit resilienten Lieferketten, Versorgungssicherheit, verändertem Konsumverhalten oder neuen Produktionsprozessen beschäftigen.
„Unsere laufenden Projekte sowie die, die wir gerade vorbereiten, beschäftigen sich vielfach mit den Macro-Trends ‚Smart Data‘ und ‚Circular Economy‘. Das zeigt: Der Lebensmittel-Cluster ist auf dem richtigen Weg“, betont Hochreiter.
Zu den visualisierten Ergebnissen Trendradar 2025
Das webbasierte Tool „Trendmanager“ unterstützt beim Bewerten der Trends. Es ordnet Trends, Themen und Technologien anhand verschiedener Kriterien und Parameter mehr als 50.000 Micro-Trends (Innovationen), 120 Macro-Trends und 17 Megatrends zu.
Aufgrund der Bewertungsergebnisse leitet das Trendradar Handlungsempfehlungen in drei Phasen ab:
Das Team des Lebensmittel-Clusters erzählt Ihnen gerne mehr und freut sich, wenn Sie es kontaktieren:
lebensmittel-cluster(at)biz-up.at
+43 732 79810