Wissensmanagement im Maschinenbau
Mit einem Kick-off in Wien ist das internationale CORNET-Forschungsprojekt „KERMIT – Knowledge Extraction and Retrieval with Model-Driven Information Technologies“ im Sommer erfolgreich gestartet.
Neun österreichische Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen aus Österreich und Deutschland haben eine neue Ära des digitalen Wissensmanagements im Maschinenbau gestartet. KERMIT setzt auf KI, um wertvolles Fachwissen langfristig zu sichern und zugänglich zu machen. Denn der Verlust von Know-how durch den demografischen Wandel stellt KMU vor immense Herausforderungen. Es geht nicht nur Erfahrungswissen verloren – auch Innovationspotenziale bleiben ungenutzt.
KERMIT will mithilfe von Large Language Models (LLMs), Retrieval-Augmented Generation (RAG) und moderner OCRTechnologie unstrukturierte Daten wie handschriftliche Notizen oder alte digitale Formate systematisch erschließen und für die tägliche Arbeit nutzbar machen. Unternehmensvertreter holten sich beim Kickoff bereits erste praxisnahe Impulse für ihre eigene Arbeit. In interaktiven Sessions wurden konkrete Use Cases diskutiert. Die Unternehmen bringen ihre spezifischen Anforderungen ein und profitieren von neuesten Forschungsergebnissen sowie maßgeschneiderten Lösungen.
Demonstratoren und die Validierung im realen Unternehmensumfeld stellen sicher, dass die Ergebnisse praxisrelevant und direkt umzusetzen sind. Mit einem Gesamtbudget von mehr als einer Million Euro und einer Laufzeit von 24 Monaten ist KERMIT eines der ambitioniertesten Projekte im digitalen Wissensmanagement für den Maschinenbau. Es soll die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von KMU nachhaltig stärken und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis intensivieren.
Forschungspartner:
Unternehmenspartner Österreich:
Benjamin Losert
b.losert(at)ecoplus.at
+43 664 601 19 669
www.ecoplus.at/vernetzen/kermit