2,2 Milliarden Euro Investitionen ausgelöst

Wirtschafts- und Forschungsstrategie wird konsequent umgesetzt

© pixabay/geralt

02.05.2019

Wie wird der Standort OÖ fit für die Zukunft? Wie können Wirtschaft und Forschung ihre Stärkefelder von industrieller Produktion über Energie, Lebensmittel, Gesundheit und bis hin zur Mobilität weiter ausbauen? Die Antwort darauf liefert das "Strategische Wirtschafts- und Forschungsprogramm Innovatives OÖ 2020", das heuer im finalen Jahr seiner Umsetzung steht. "Das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen: 4.537 Projekte mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro wurden seit 2014 bereits umgesetzt. Das Land OÖ hat bis jetzt rund 500 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt", zieht Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner eine positive Zwischenbilanz.

Heuer wird weiter an jenen Themen gearbeitet, die über die künftige Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs entscheiden. "Hervorzuheben ist dabei ein neues Kompetenzzentrum für chemische Prozessindustrie, für das sich Oberösterreich erfolgreich im bundesweiten COMET-Förderprogramm beworben hat. Schwerpunkt des auf vier Jahre angelegten, 22,7 Mio. Euro schweren Projektes ist die Digitalisierung der Produktionsabläufe. Weiters wird der Ausbau der Technischen Neuen Mittelschulen vorangetrieben", so der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologie, DI (FH) Stephan Kubinger, MBA.

#UpperVision 2030 - Standortstrategie für die kommenden 10 Jahre in Arbeit Während die Umsetzung des laufenden Programms noch auf Hochtouren läuft, werden inhaltlich bereits die Weichen für das kommende Jahrzehnt gestellt. "Oberösterreich steht vor großen Herausforderungen wie der Digitalisierung aller Lebensbereiche, der demografischen Entwicklung mit Auswirkungen auf die Fachkräftesituation, nachhaltiger Industrie & Produktion und dem Strukturwandel in der Automobilindustrie", so LR Achleitner. Diesen Aufgaben wird die neue Wirtschafts- und Forschungsstrategie "#UpperVision 2030" Rechnung tragen. Entwickelt wird sie im Auftrag des Wirtschafts- und Forschungsressorts mit der Wirtschaftskammer OÖ, Industriellenvereinigung OÖ, Arbeiterkammer OÖ, dem Rat für Forschung und Technologie OÖ, der Upper Austrian Research, der oö. Standortagentur Business Upper Austria, der Johannes-Kepler-Universität, der Fachhochschule OÖ sowie der Bildungsdirektion des Landes OÖ. Hinzu kommen externe Experten von ISI Fraunhofer aus Deutschland, der Nationalen Plattform Industrie 4.0 und der Zukunftsakademie des Landes OÖ. "Die ,#UpperVision 2030' wird dann auch die Grundlage für die Ausrichtung der Wirtschafts- und Forschungsförderungen des Landes bis zum Jahr 2030 im Ausmaß von rund 1 Mrd. Euro sein", kündigt Landesrat Achleitner an.


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