23. Bundesländertreffen der österreichischen Betriebsansiedlungsagenturen in Linz

2 Herren stehend bei Standortagenturentreffen
DI Werner Pamminger, Business Upper Austria, und Dr. Ulrich Schuh, BMDW, begrüßen die Teilnehmer © Business Upper Austria
Mann stehend, hält Vortrag
Impulsvortrag von Mag. Christian Mayer, Business Upper Austria, zum Thema Fachkräfte als Standortfaktor © Business Upper Austria

16.11.2018

Von 14. - 15. November 2018 fand das 23. Bundesländertreffen der österreichischen Betriebsansiedlungsagenturen in Linz statt. Der Einladung der oö. Standortagentur Business Upper Austria, des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Austrian Business Agency (ABA) folgten rund 40 Teilnehmer aus ganz Österreich. Die Vertreter der acht österreichischen Betriebsansiedlungsagenturen sowie Repräsentanten der ABA und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort trafen dieses Jahr im TechCenter Linz zusammen, um über aktuelle Entwicklungen sowie Herausforderungen im Standortwettbewerb zu sprechen.

Fachkräfteverfügbarkeit ist bedeutender Erfolgsfaktor im Wettbewerb
Nach der offiziellen Begrüßung durch Business Upper Austria Geschäftsführer DI Werner Pamminger, Sektionschef des Center 1 für Wirtschaftspolitik, Innovation und Technologie im BMDW Dr. Ulrich Schuh sowie ABA Geschäftsführer Dr. René Siegl folgten aufschlussreiche Impulsvorträge und anregende Diskussionen. Dabei wurden aktuelle Themen wie Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel oder auch der Aufbau von Innovationskompetenz beleuchtet. Die Bundesländervertreter waren sich einig, dass die Verfügbarkeit von Fachkräften ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes ist. Dr. Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, erläuterte in ihrem Vortrag weitere Herausforderungen für den Standort und zeigte die Pläne der Bundesregierung diesbezüglich auf. Neben der Vorstellung aktueller Themen durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie durch die ABA, zeigten auch die Vertreter der acht Standortagenturen aktuelle Entwicklungen zum Thema Betriebsansiedlung in ihrem Bundesland auf.

Zukunftsfähigkeit von Österreichs Bezirken
Mag. Gerlinde Pöchhacker von der Pöchhacker Innovation Consulting GmbH stellte die Ergebnisse des 1. österreichischen Zukunftsrankings der Bezirke vor. Der Entwicklungsstand und die Zukunftsorientierung der 94 politischen Bezirke wurde auf Basis von 38 Indikatoren in den vier Bereichen Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation und Lebensqualität beurteilt. Betrachtet wurden jeweils das Niveau und Dynamik der Indikatoren, um sowohl den aktuellen Status-quo als auch die Entwicklung im Zeitverlauf feststellen zu können. Im Bereich Wirtschaft & Innovation schnitten die Landeshauptstädte besonders gut ab: Linz, Eisenstadt, St. Pölten, Graz und Salzburg befinden sich hier unter den Top 10. Oberösterreich erzielte zudem die besten Platzierungen im Demografie-Bereich: 17 oberösterreichische Bezirke befinden sich im oberen Mittelfeld des Rankings. Im Gesamtranking sticht vor allem Wels hervor: Wels-Land belegte den 7., Wels (Stadt) den 8. Platz.

Zukunftsforum Arbeitsmarkt 2018
Die Teilnehmer des Bundesländertreffens besuchten auch das Zukunftsforum Arbeitsmarkt am 14.11. im Ursulinensaal des OÖ Kulturquartiers, bei dem sich dieses Jahr alles um digitale Transformation drehte. Im Rahmen des bereits zum fünften Mal von der Business Upper Austria veranstalteten Forums wurde unter anderem die Kampagne „#IT_rocks“ präsentiert. In den anschließenden Vorträgen und Diskussionen wurde insbesondere die Bedeutung der Digitalisierung für die Berufswelt von morgen erörtert.

>> Nachbericht zum Zukunftsforum Arbeitsmarkt 2018


Foto: Mag. Magdalena Dijkhuizen, Bakk.

Mag. Magdalena Dijkhuizen, Bakk.

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