Förderberatung stark gefragt

Mann mit Headset © AdobeStock/DragonImages
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07.04.2020

Trotz der alarmierenden Zahlen am Arbeitsmarkt, ist – zumindest was die Stimmungslage in vielen Unternehmen betrifft – keine Schockstarre erkennbar. Bei den Kundengesprächen in der Förderberatung zeigt sich, dass großer Informationsbedarf, aber keine Tristesse herrscht.

„Die Kommunikation mit den Kunden funktioniert gut über Telefon oder Videokonferenzen, Die Nachfrage nach Antragsbegleitung steigt eher an“,

fasst Florian Winner, Leiter unserer Abteilung Forschungs- und Innovationsförderberatung. Beim Großteil der Kunden überwiegt (noch) der Optimismus. Unternehmen haben gegenwärtig viel Zeit, um sich dem Thema F&E Förderung bzw. Forschungsprämie zu widmen, wobei sich die Prioritäten in Richtung Anträge verschoben haben. Über mangelnde Arbeit können sich die Experten/-innen der Fachabteilung nicht beklagen.

Keine Panik bei Start-ups und wegen Verzögerungen
Das Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) betreut viele Start-ups. Die Nervosität hält sich bei dieser Unternehmensgruppe noch in Grenzen. Für Start-ups ist eine enge finanzielle Lage oft Normalität und viele „Durchstarter“ haben noch keine hohen Fixkosten zu decken. Sie sind in der jetzigen Situation recht aktiv in Richtung Förderanträge.

Ein Thema zieht sich durch alle Kundengespräche: Es kommt zu Verzögerungen bei bestehenden Förderprojekten. Daraus resultiert die Frage, wie damit umzugehen sei. Hier können die Projektmanager – vorsichtig – Entwarnung geben: Bisher reagieren alle Fördergeber auf Anträge zur Fristverlängerung flexibel und pragmatisch.
 
Auch international gut vernetzt und aktiv
Das Enterprise Europe Network (EEN) arbeitet derzeit primär über Anfragen in den Datenbanken. Daher ist der Wegfall von persönlichen Kundenkontakten weitgehend ohne Auswirkung, die Kommunikation erfolgt über digitale Medien. Virtuelle B2B-Meetings sind in Planung. Das EU-Programm für Forschung und Innovation boomt trotz der Krise: Hier sind bei den Calls vermehrte Einreich-Aktivität festzustellen. Auch wir als Business Upper Austria beteiligen uns verstärkt an H2020 Einreichungen.
 


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