Kräftiger Rückenwind für Investitionen in Oberösterreich

3-D Visualisierung des Gebäudes von Eisberg Österreich
3-D Visualisierung: In Marchtrenk entsteht das neue Werk (Südost-Ansicht) der zur Bell Food Group gehörenden Eisberg Österreich GmbH. Insgesamt investiert Bell rund 30 Millionen Euro. Foto: Eisberg Österreich

15.02.2018

Die „Task Force Investition“ hat in Oberösterreich bereits mehr als 589 Millionen Euro Investitionsvolumen ermöglicht.

Um rund drei Prozent wird die heimische Wirtschaft im heurigen Jahr wachsen, die Investitionen in den Unternehmen sollen gar um bis zu fünf Prozent zulegen. Gleichzeitig stehen Unternehmen aber vor verschiedenen Hürden. Die Faktoren, die Investitionsvorhaben verhindern oder verzögern, reichen von Fragen der Flächenwidmung über Anlagenrecht bis hin zu Anrainer-Interessen. Unterstützung bietet die „Task Force Investition“ von Business Upper Austria. 110 Investitionsprojekte wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren bereits durchleuchtet. Für 36 von ihnen mit 589 Mio. Euro Investitionsvolumen und 1.659 neuen Arbeitsplätzen konnten die Profis der Task Force bereits eine Lösung finden.

Investitionsprojekte - perfekt individuell betreut
Ob bei der Standortsuche, bei Behördenkontakten, bei Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie beim Zugang zu Fachkräften und deren Qualifizierung – die Unterstützungsmöglichkeiten von Business Upper Austria sind vielfältig. Und sie werden auch intensiv genutzt: Zwischen 250 und 300 Investitionsprojekte werden durch die Experten der oö. Wirtschaftsagentur laufend beraten. Im Vorjahr wurden 115 Investitionsprojekte mit 685 Mio. Euro Investitionsvolumen und 2.035 neuen Arbeitsplätzen für den Standort Oberösterreich erfolgreich unterstützt.

Schwerpunkte 2018
Für heuer stehen zwei Schwerpunkte auf dem Programm: Die Sicherung von Leitstandorten für weitere Ansiedlungen und verstärkt internationale Unternehmen und Fachkräfte nach Oberösterreich holen. Zum Thema Internationalisierung passt auch die Roadmap2Upper Austria. Diese oberösterreichische Plattform unter www.roadmap2upperaustria.at vereinfacht internationalen Besuchern ihre Reisevorbereitungen.


Roadmap2UpperAustria - Erste Anlaufstelle für Wirtschaftsdelegationen aus dem Ausland

Landkarte von Österreich mit farblicher Hervorhebung von Oberösterreich..
Die Plattform www.roadmap2upperaustria.at richtet sich an internationale Unternehmen und Fachkräfte. Es soll damit ein „Single Point of Contact“ für Wirtschaftsdelegationen aus dem Ausland geschaffen werden. Foto: Business Upper Austria

15.02.2018

Mehr als 50 Wirtschaftsdelegationen kommen pro Jahr nach Oberösterreich. Die oberösterreichische Plattform unter www.roadmap2upperaustria.at vereinfacht internationalen Besuchern ihre Reisevorbereitungen.

Einfache Fragestellungen geben rasch Einblick in die Bedürfnisse und Absichten der Besucher, die ein darauf abgestimmtes, individuelles Besuchsprogramm angeboten bekommen. Ziel der Plattform ist es, einen „Single Point of Contact“ für Wirtschaftsdelegationen aus dem Ausland zu schaffen. Das ermöglicht eine einfache und schnelle Kontaktaufnahme und ein besseres, durchgängiges Service: zeitaufwändige Recherchen seitens der Besucher entfallen und jede Anfrage erreicht direkt die richtigen Ansprechpartner in der Wirtschaftskammer oder bei Business Upper Austria.

Auch für die Institutionen in Oberösterreich erhöht die zentrale Plattform die Transparenz und ermöglicht eine bessere Koordination von Delegationen. Der Anspruch ist natürlich auch, die Delegationen nachhaltig zu betreuen. Mehr als 50 Wirtschaftsdelegationen kommen pro Jahr nach Oberösterreich. Daraus können sich bei entsprechender Nachbetreuung langfristige Perspektiven zur Zusammenarbeit ergeben.

Erfolgreiche Kooperation
Entwickelt wurde die Plattform gemeinsam von der WKO Oberösterreich und Business Upper Austria. Weitere Unterstützer sind der Softwarepark Hagenberg und OÖ Tourismus.


3D-Ojekte mit 2D-Fotos identifizieren

Die App von Asoss identifiziert mittels 2D-Fotos rasch 3D-Objekte. / Foto: (c)Asoss GmbH
Die App von Asoss identifiziert mittels 2D-Fotos rasch 3D-Objekte. / Foto: (c)Asoss GmbH
Asoss-Team (v.l): Peter Supan, Christian Reisenberger, Markus Schwarz, Leo Praschl, Sarah Decristoforo und Stefan Kleiss / Foto: (c)Asoss GmbH
Asoss-Team (v.l): Peter Supan, Christian Reisenberger, Markus Schwarz, Leo Praschl, Sarah Decristoforo und Stefan Kleiss / Foto: (c)Asoss GmbH

05.02.2018

Die Linzer Firma Asoss GmbH entwickelte eine App, die Ersatzteile oder Bauteile erkennt und den Abgleich mit Service-Daten ermöglicht. So kann man mittels künstlicher Intelligenz den Überblick bewahren.

In großen Unternehmen wird es immer schwieriger, den Überblick über die große Zahl an Ersatzteilen, Bauteilen und Artikeln zu bewahren. Die App der Firma Asoss benötigt nur wenige Fotos via Handy, um die passenden Teile zu identifizieren. Neben der 3D-Objekterkennung ist gleichzeitig der Abgleich mit einer verknüpften Datenbank innerhalb kürzester Zeit möglich.
 

Künstliche Intelligenz im Einsatz
In der Praxis ist die 3D-Bilderkennung von komplexen Objekten mit Foto(s) von einem Smartphone sehr aufwändig und mit gängiger mobiler Hard- und Software kaum umsetzbar. Bei der 3D-Objekterkennung nutzt man Ähnlichkeiten von Objekten und es kommen Ansätze aus der künstlichen Intelligenz zur Anwendung.
 

Erfolgreiche Zusammenarbeit
Durch die Kooperation mit der Forschungsgruppe „Heuristic and Evolutionary Algorithms Laboratory“ an der FH Oberösterreich/Campus Hagenberg war benötigtes wissenschaftliches Know-how zur Entwicklung eines geeigneten Algorithmus in die Prototypenentwicklung integrierbar. Den Kontakt stellte TIM-Berater Roland Nöbauer her; er unterstützte das Unternehmen zudem beim Thema Förderungen.
 

Asoss-Geschäftsführer Markus Schwarz freut sich über die gelungene Kooperation:

„Gemeinsam mit der FH Hagenberg konnte eine innovative, leistungsstarke und praxistaugliche Lösung für eine Vielzahl an Anwendungen entwickelt werden.“

 

Zielgenaue Unterstützung
TIM – Technologie- und Innovations-Management ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich angeboten. www.tim.at


Datenschutz-Grundverordnung: Was erwartet Unternehmen?

Profilfoto von Michael M. Pachinger
Dr. Michael M. Pachinger, Rechtsanwalt/Partner bei SCWP Schindhelm - Saxinger, Chalupsky & Partner

01.02.2018

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Vom Einzelunternehmen bis zum Großkonzern sind alle gleichermaßen betroffen. Business Upper Austria hat den Datenschutz-Experten RA Dr. Michael M. Pachinger von der Anwaltskanzlei SCWP Schindhelm - Saxinger, Chalupsky & Partner unter anderem gefragt, warum diese Verordnung in Kraft tritt, was hinsichtlich der hohen Strafdrohungen zu erwarten ist und welche To Dos es für Unternehmen gibt. 

  • Welche wesentlichen Erwägungsgründe haben zur Entstehung der EU Datenschutz-Grundverordnung geführt?

Datenvorfälle, immer kompliziertere Online-Anwendungen und die steigende Bedeutung von personenbezogenen Daten haben wohl mit dazu beigetragen, dass man sich auf Ebene der Europäischen Union darauf verständigt hat, strengere Datenschutzbestimmungen vorzusehen.

  • Was sind die drei wichtigsten Punkte, die ein Unternehmen in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung beachten muss?

Ich sehe die drei Hauptbereiche der DSGVO zunächst in der neuen Selbstverantwortung von Unternehmen und Organisationen, sodann im Bereich der Rechte der betroffenen Personen und schließlich im Sicherheitsaspekt. Unternehmen sollten daher insbesondere 1) Verzeichnisse über ihre Datenverarbeitungen führen, 2) Auskunfts- oder Löschbegehren erfüllen können und 3) für eine adäquate IT-Sicherheitslandschaft sorgen.

  • Im Zusammenhang mit der DS-GVO werden horrende Geldbußen als Strafe genannt. Erwarten Sie, dass derart hohe Strafen verhängt werden?

Es werden definitiv Strafen verhängt werden, aber es handelt sich um Strafrahmen und es gibt wichtige „Milderungsgründe“; ich erwarte zudem, dass die Datenschutzbehörde zunächst auch prüft und Verwarnungen ausspricht bzw. zu Verbesserungsmaßnahmen auffordert.

  • Sind Ihnen bereits Fälle bekannt, in denen Unternehmen aufgefordert wurden, ihre zum Datenschutz eingesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen darzulegen?

Unternehmen werden mitunter schon jetzt ersucht, darzulegen, ob und wie sie sich auf die neuen Vorgaben der DSGVO vorbereiten. Dazu zählen natürlich auch technische und organisatorische Maßnahmen, die einen angemessenen Level haben müssen.

  • Was ist eine Datenschutzpanne und was muss dann unternommen werden?

Wenn Daten bspw. entgegen ihrem ursprünglichen Verwendungszweck verwendet oder von Unberechtigten verarbeitet werden, kann dies zu einem Datenvorfall führen, der an die Datenschutzbehörde gemeldet und den betroffenen Personen mitgeteilt werden muss. Dazu werden auch enge Fristen gesetzt!

  • Wie sollte ein Unternehmen an die Umsetzung der Anforderungen aus der DS-GVO heran gehen?

Nach einer Erst-Evaluierung machen wir in unseren Projekten eine sog. GAP-Analyse, um festzustellen, wo die gravierendsten „Lücken“ im Hinblick auf die neue Rechtslage bestehen. Auf dieser Basis kann dann eine priorisierte und effiziente, aber auch praktikable Umsetzung und Vorbereitung auf den 25.05.2018 erfolgen.

  • Welche Möglichkeiten haben Unternehmen sicherzustellen, dass sie alle Anforderungen erfüllt haben?

Eine Möglichkeit dafür bietet unser Praxisleitfaden zur DSGVO, DATENSCHUTZ-AUDIT, den ich zusammen mit IT-Experten herausgebracht habe. Der komplizierte Gesetzestext wird darin in klar prüfbaren Kontrollen dargestellt; geht man nach diesem Compliance-Set vor, kann dargelegt werden, dass man sich mit allen Pflichten der DSGVO auseinandergesetzt hat.  Die zweite aktualisierte Auflage mit unseren Praxiserfahrungen und den Kontrollen für das DSG 2018 ist ab sofort erhältlich unter shop.lexisnexis.at/datenschutz-audit-9783700770831.html

  • Gibt es aus Ihrer Erfahrung heraus einen Zeitpunkt, ab dem sich ein Unternehmen jedenfalls externe Hilfe in der Umsetzung holen sollte?

Das kann nicht generell gesagt, sondern muss im spezifischen Einzelfall beurteilt werden. Wichtig ist, dass externe Beratung in unterschiedlichem Ausmaß erfolgen kann. Wir haben einerseits Projekte, in denen wir Unternehmen intensiv, zB. mit Workshops etc., begleiten; andererseits erfolgt auch oft eine Betreuung mit Handlungsanleitungen, Checklists und Prüfungen von einzelnen wichtigen Themenstellungen.

 

Business Upper Austria bietet zur Datenschutz-Grundverordnung diverse Workshops und Erfahrungsaustauschrunden an. Zb. die Veranstaltung des IT-Cluster: EU-Datenschutz-Grundverordnung in der Praxis oder die Information Security Auftaktveranstaltung des Softwarepark Hagenberg. Weiters wurde das Information Security Network (ISN) als Tor zu Anbietern und als Orientierungshilfe gegründet, um für die mit Datenschutz und Informationssicherheit einhergehenden technischen, organisatorischen und rechtlichen Herausforderungen gerüstet zu sein.


Spitzenregion in der Medizintechnik: JKU Whitebook versammelt umfassendes Know-how

Fünf Personen sitzen bei der Pressekonferenz nebeneinander.
V.l.: Univ.-Prof. Richard Hagelauer, MTC-Beiratssprecher Axel Kühner, Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, Landesrätin Christine Haberlander und Rektor Meinhard Lukas. Foto: JKU Linz
Fünf Personen, die Teilnehmer der Pressekonferenz, stehen nebeneinander.
V.l.: Rektor Meinhard Lukas, MTC-Beiratssprecher Axel Kühner, Landesrätin Christine Haberlander, Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und Univ.-Prof. Richard Hagelauer. Foto: JKU Linz
Titelblatt des JKU Whitebooks..
Das JKU Whitebook ist ein Sammelwerk, das es externen InteressentInnen erlaubt, die medizintechnischen Stärkefelder in Oberösterreich rasch und einfach zu identifizieren. Foto: JKU Linz

30.01.2018

Oberösterreichs Beitrag in der Medizintechnik ist wertvoll wie nachhaltig. Ein eigenes Whitebook, initiiert von der Johannes Kepler Universität, macht das umfassende Know-how nun noch besser sichtbar. Damit wird es für Interessierte und potenzielle PartnerInnen leichter, die zahlreichen medizintechnischen Stärkefelder des Bundeslandes rasch zu identifizieren. Die erfreuliche Konsequenz: ein fruchtbarer Boden für viele neue und erfolgreiche Kooperationen.

„Ein wesentlicher Teil des medizinischen Fortschritts ist technologischen Weiterentwicklungen zu verdanken. In der Verknüpfung von Anwendungsfeldern aus Medizin und Gesundheit mit Lösungen aus der Technik nimmt die Entwicklung, Herstellung und der Betrieb medizintechnischer Produkte einen immer größeren Stellenwert ein. Daraus resultiert für den Standort Oberösterreich ein hohes Wachstumspotenzial“, betont Wirtschafts- und Forschungsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Innovatives Oberösterreich 2020
Das Strategische Wirtschafts- und Forschungsprogramm „Innovatives Oberösterreich 2020“ stellt mit seinen fünf Aktionsfeldern die richtigen Weichen, um in Oberösterreich Zukunftsthemen aktiv und koordiniert anzugehen. Im Aktionsfeld „Gesundheit/Alternde Gesellschaft“ ist der Bereich der individualisierten Medizin verankert. Damit fördert das Land Oberösterreich bewusst die Entwicklung von personalisierten Technologien, die es vor allem einer alternden Gesellschaft ermöglichen, die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen, um länger am Arbeitsplatz aktiv zu sein. Ziel ist es auch, dass ältere Personen länger im eigenen Heim wohnen und sich aktiv in der Gesellschaft beteiligen können. Die Medizintechnik kristallisiert sich dabei als vielversprechendes Zukunftsfeld mit enormem Potenzial heraus. Das verdeutlicht auch das Whitebook Medizintechnik, in dem zahlreiche Projekte von Wirtschaft und Forschung gesammelt wurden.

Cluster-Kooperationsprojekte als Erfolgsrezept
Ein bewährtes Erfolgsrezept, um Innovationen anzustoßen, sind in Oberösterreich die Cluster-Kooperationsprojekte wie beispielsweise „GeT“ von Greiner Bio-One und gespag. Bereits 86 Ideen der MedTech-Branche wurden mit Unterstützung des Medizintechnik-Clusters in Cluster-Kooperationsprojekten sowie nationalen und internationalen Projekten umgesetzt.

Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft & Medizin
Für die Weiterentwicklung und die internationale Sichtbarkeit des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Oberösterreich ist zudem die Gründung der Fachhochschule für Gesundheitsberufe und der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität richtungsweisend. Die medizinische Innovationslandschaft wird durch eine noch stärkere Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin im Zuge des „MED UP – Medical Upper Austria“ vorangetrieben. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Medizin wahrgenommen und von Oberösterreichs Wirtschaft und Forschung genutzt.

Download >> Presseunterlage JKU Whitebook
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Service Innovation: Scheitern und Querdenken führt zum Erfolg

Die BBA Winterschool lieferte vom 23. bis 25. Jänner 2018 Erkenntnisse zum Thema Service Innovation. Foto: Fotalia @Sergey_Nivens
Die BBA Winterschool lieferte vom 23. bis 25. Jänner 2018 Erkenntnisse zum Thema Service Innovation. Foto: Fotalia @Sergey_Nivens

29.01.2018

Kunden interessieren sich nicht mehr nur für ein Produkt alleine. Im Fokus steht die ganzheitliche Funktion dahinter. Nun sind Flexibilität und neue Geschäftsmodelle gefragt. Das war heuer Thema bei der Winterschool in Krumau. Daraus entstanden 4 Tipps, wie man Service Innovation umsetzen kann.

Unternehmen müssen aufgrund neuer Technologien und sich verändernder Marktbedingungen auch neue Geschäftsmodelle andenken. Im gemeinsamen Austausch und mit interessanten Impulsgebern hat die Winterschool 2018 dazu beitragen, mutig zu sein und quer zu denken. Diesmal unter dem Motto: Service Innovation – Die Geschäftsmodelle der Zukunft .
 

 „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“
Henry Ford


Neue Geschäftsideen für Teilnehmer
Das auf Führungskräfte ausgerichtete Programm vom 23. – 25. Jänner 2018 in Krumau war ein perfekter Mix aus Best Practice Impulsen erfolgreicher Unternehmen, Einblicke in neue Technologien und disruptive Innovationen. Die 15 Teilnehmer arbeiteten aktiv in kreativen Workshops. So konnten sogar einige neue Geschäftsideen für teilnehmende Unternehmen initiiert werden. Ein voller Erfolg!
 

4 TIPPS, wie man Service Innovation umsetzen kann
Die gesammelten Erfahrungen sollen aber nicht nur den erfolgreichen Teilnehmern vorbehalten sein. Wir haben für Sie die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

  1. Viele Personen haben ein Problem? Gut so! Denn umso eher gibt es die Möglichkeit für ein neues Geschäftsmodell, das eine Lösung für dieses Problem zulässt.
     
  2. Offen sein für Neues! Wir denken meist sofort in Lösungen und geben uns zu wenig Zeit, um neue Ideen zu sammeln. Geben wir uns Raum und Zeit für Kreativität und Querdenken. Sagen wir „Ja, UND…“ statt „Ja, ABER…“
     
  3. Scheitern gehört dazu. Ein Wandel unseres Denkens ist erforderlich. Wer scheitert ist kein Verlierer, sondern sammelt Erfahrungen, die beim nächsten oder übernächsten Mal zum Erfolg führen können. 
     
  4. Der Mensch steht im Mittelpunkt neuer Geschäftsmodelle - trotz neuer Technologien wie z.B. Künstliche Intelligenz. Ein intensives Interagieren und gemeinsames Kollaborieren ist der Kern vieler neuer Geschäftsmodelle (Wandel vom Produktverkauf zum Serviceanbieter).

     

>> Leitinitiative Service Innovation (Business Upper Austria)

>> BBA Winterschool


Forum Maschinenbau 2018 beleuchtete das Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Produkt

Teilnehmer Forum Maschinenbau 2018 im Future Dome
Über 100 Teilnehmer/-innen informierten sich am Forum Maschinenbau im Future Dome von Fill wie die Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt in der Praxis aussehen kann.

29.01.2018

Ganz im Zeichen von „Best Practice - vom Maschinenbau für den Maschinenbau“ stand das diesjährige Forum des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mechatronik-Branche trafen sich Ende Jänner im Future Dome der Fill Maschinenbau in Gurten, um sich über realisierte Lösungen zu aktuellen Herausforderungen und Trends rund um die Digitalisierung und steigende Autonomie bei innovativen Maschinenbaukonzepten auszutauschen.

Als Anbieter von High-Tech-Lösungen für Branchen wie Automotive, Aerospace, Sport oder auch Holz und Bau stellt sich Fill seit jeher den Herausforderungen der Produktion der Zukunft. „Durch die Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt sichern wir als Maschinenbauer unseren Kunden langfristigen Erfolg. In Verbindung mit im eigenen Haus entwickelten, intelligenten Digitalisierungstechnologien werden die Abläufe bereits kontinuierlich optimiert und spezifische Bauteildaten bei der Produktentstehung verarbeitet. Das Maschine Workflow System von Fill ermöglicht dem Kunden über App für iOS und Android Betriebssysteme den Überblick über die aktuelle Performance seiner Produktionsprozesse und Wertschöpfungskette“, so Wolfgang Rathner, Geschäftsführer Fill Gesellschaft m.b.H.

 

Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt

Best Practice Beispiele zu aktuellen Trends und Herausforderungen rund um die Digitalisierung präsentierten die Unternehmen Fill, Haidlmair, ABB, INOCON Technologie, Welser Profile Austria oder auch X-net. Ein weiteres Highlight: Fill Maschinenbau öffnete die Türen zu den Produktionshallen und ermöglichte so einen Blick hinter die Kulissen eines führenden oberösterreichischen Maschinenbauunternehmens.

 

Digital Champion
Die Präsentation der Ergebnisse des Projektes „Enterprise 4.0 – Erfolg im Digitalen Zeitalter“ rundete das Vortragsprogramm ab. In diesem Projekt arbeiten Unternehmen mit ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen an konkreten Industrie 4.0 Fallbeispielen, die durch einen begleitenden Erfahrungsaustausch den Weg zum „Digital Champion“ ermöglichen sollen. Für 2018 ist eine Neuauflage auch in Oberösterreich geplant.

 

„Die Arbeitswelt und somit auch der Mensch müssen sich auf neue Technologien und Lösungen einstellen. Herausfordernd sind dabei sicher die zunehmende Komplexität dieser Systeme und das dazu notwendige Know-how. Gefragt sind also entsprechend ausgebildete Fachkräfte“, betonte Mag. Elmar Paireder, Manager des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

 

Mechatronik-Cluster (MC)

Der Mechatronik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt rund 300 Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Geräte-/Apparatebau, Technologie-/Komponentenfertigung, Dienstleister sowie F&E-/Bildungseinrichtung. Die Forcierung von Wissenstransfer und Kooperation zwischen den Unternehmen sowie Internationalisierung sind Schwerpunkt des Clusters.

www.mechatronik-cluster.at

Wolfgang Rather, Geschäftsführer von Fill begrüßt die Teilnehmer
Die Referenten des Forums Maschinenbau
v.l.n.r.: Die Referenten der Firmen: Haidlmair, Welser Profile, IMC FH Krems, x-net, Fill, ABB, INOCON und Mechatronik-Cluster.
Die Pausen wurden für Gespräche genutzt.
Die Pausen nutzten die Teilnehmer zum Austausch und Netzwerken.
Aussteller beim Forum Maschinenbau
Fachausstellung mit Unternehmen wie ABB, SpryFlash, SIEMENS, STIWA und ASSECO Austria

Oberösterreich präsentiert sich polnischen Unternehmen

Speakers v.l.n.r.: Klaus Madlmair (Business Upper Austria), Nicolai Rodimov  (Wirtschaftsagentur Wien), Österreichischer  Botschafter in Polen: Dr. Werner Almhofer,  Peter Löschl (Austrian Business Agency, International Advisor), Österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Polen: DI Dr. Karl Schmidt / Foto @AC Warschau
Speakers v.l.n.r.: Klaus Madlmair (Business Upper Austria), Nicolai Rodimov (Wirtschaftsagentur Wien), Österreichischer Botschafter in Polen: Dr. Werner Almhofer, Peter Löschl (Austrian Business Agency, International Advisor), Österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Polen: DI Dr. Karl Schmidt / Foto @AC Warschau
Klaus Madlmair (Business Upper Austria) spricht zu den polnischen Unternehmen in der Botschaft in Warschau. Foto: @AC Warschau
Klaus Madlmair (Business Upper Austria) spricht zu den polnischen Unternehmen in der Botschaft in Warschau. Foto: @AC Warschau

25.01.2018

Rund 30 polnische Unternehmen folgten am 23. Jänner in Warschau der Einladung von Botschafter Dr. Almhofer zum "High-Level-Invest-In-Austria"-Meeting. In nahezu familiärer Atmosphäre wurden wichtige neue Kontakte geknüpft und Informationen ausgetauscht.

Der Botschafter Dr. Almhofer  - selbst ein Oberösterreicher - lud an diesem Tag zu sich in die Botschaft nach Warschau ein. Die Austrian Business Agency stellte den Wirtschaftsstandort Österreich vor. Danach hatten Wien und Oberösterreich die Gelegenheit in diesem Rahmen seine Inhalte zu präsentieren und in persönlichen Gesprächen mit den polnischen Teilnehmern zu vertiefen.

Klaus Madlmair (Business Upper Austria) sprach unter anderem über die oö. Förderlandschaft, über bestehende Kooperationen sowie oö. Firmen in Polen. Die Teilnehmer interessierten sich auch für Unterstützungsmöglichkeiten für polnische Investoren, die Gründer-Szene und Studieren in OÖ.

Nach den Kurzvorträgen gab es ausreichend Gelegenheit, offene Fragen im bilateralen Gespräch zu klären. Dabei wurden fleissig Kontaktdaten ausgetauscht und schon erste Pläne für weitere Follow-up Termine geschmiedet.

Die bestehenden wechselseitigen Verflechtungen zeigen, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Polen und Österreich in der Vergangenheit funktioniert hat. So leben und arbeiten heute etwa 60.000 Polen in Österreich. Mehr als 600 österreichische Betriebe sind mit Niederlassungen in Polen vertreten.


Weiterführende Links:

>> Österreichische Botschaft Warschau

>> ABA Invest Austria

>> Vienna Business Agency

>> Roadmap2UpperAustria


Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst

Martin Kaltenbrunner referiert vor Publikum.
Univ.Prof. Dr. Martin Kaltenbrunner, Institut für Medien, Kunstuniversität Linz referierte zum Thema "(Be)Greifbare Forschung". Foto: Mojtaba Mousavi

25.01.2018

Am 24. Jänner 2018 füllte sich der Panoramasaal der Oberbank anlässlich der zwölften Veranstaltung aus der Reihe „Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst" der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Oberbank und Business Upper Austria.

(Be)greifbare Forschung stand im Mittelpunkt des Abends und damit im Zusammenhang die Frage: "Wie können künstlerisch-wissenschaftliche Forschung und Wirtschaft zusammenfinden?"

Die Keynote dazu kam von Univ.Prof. Dr. Martin Kaltenbrunner. Als Interaktionsdesigner und Instrumentenbauer wurde dieser für seine Arbeit am elektronischen Musikinstrument Reactable mit dem Prix Ars Electronica ausgezeichnet, welches er heute gemeinsam mit seinen Kollegen im Rahmen eines universitären Spin-Off Unternehmens erfolgreich vermarktet. Dieses Instrument wurde seither auch von zahlreichen international anerkannten KünstlerInnen wie der isländischen Sängerin Björk in Szene gesetzt. Maßgeblich war die Entwicklung der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen für die Gestaltung begreifbarer Oberflächen, welche heute unter anderem für die Realisierung interaktiver Museumsinstallationen zum Einsatz kommen.

Vor diesem Hintergrund diskutierten Prof. Kaltenbrunner (Kunstuniversität Linz, Institut für Medien), Dr. Paul Peters (Technology Officer, Interactive Scape GmbH, Berlin) und Mag. Sabine Retschitzegger (m box bewegtbild GmbH, Berlin / Ottensheim) die Rolle der künstlerischen Grundlagenforschung für die Kreativindustrie und sprachen darüber, wie sich diese beiden Kulturen gegenseitig bereichern können.

Begrüßung
Mag. Florian Hagenauer, MBA, Vorstandsdirektor Oberbank
Hofrat Dr. Manfred Lechner, Vizerektor Kunstuniversität Linz
Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA, Geschäftsführer Business Upper Austria

Keynote
(Be)Greifbare Forschung
Univ.Prof. Dr. Martin Kaltenbrunner, Institut für Medien, Kunstuniversität Linz

Podiumsdiskussion mit
Univ.Prof. Dr. Martin Kaltenbrunner, Institut für Medien, Kunstuniversität Linz
Dr. G. Paul Peters, Technology Officer, Interactive Scape GmbH, Berlin
Mag. Sabine Retschitzegger, m box bewegtbild GmbH, Berlin/Ottensheim   

Moderation: Mag. Sabine Lindorfer, BEd

Fotos: Mojtaba Mousavi

Publikum der Veranstaltung von hinten
Die Veranstaltung "Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst" #12 fand am 24. Jänner im Panoramasaal der Oberbank statt.
Florian Hagenauer referiert vor Publikum.
Mag. Florian Hagenauer, MBA (Vorstandsdirektor Oberbank) begrüßte das Publikum.
Manfred Lechner referiert vor Publikum.
Anschließend richtete Hofrat Dr. Manfred Lechner (Vizerektor Kunstuniversität Linz) einige Worte an die Veranstaltungsteilnehmer(innen).
Manfred Lechner referiert vor Publikum.
Manfred Lechner
Werner Pamminger referiert vor Publikum.
Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Geschäftsführer Business Upper Austria) begrüßte ebenfalls das Publikum.
Martin Kaltenbrunner referiert vor Publikum.
Univ.Prof. Dr. Martin Kaltenbrunner, Institut für Medien, Kunstuniversität Linz referierte zum Thema "(Be)Greifbare Forschung". Foto: Mojtaba Mousavi
Martin Kaltenbrunner referiert vor Publikum (Ansicht von weiter hinten).
Martin Kaltenbrunner wurde für seine Arbeit am elektronischen Musikinstrument Reactable mit dem Prix Ars Electronica ausgezeichnet.
Mehrere Personen diskutieren an einem runden Tisch.
Podiumsdiskussion, vl.: Martin Kaltenbrunner, Paul Peters, Sabine Retschitzegger und Moderatorin Sabine Lindorfer bei der Podiumsdiskussion
Nahaufnahme der Podiumsdiskussion
Dr. G. Paul Peters (Technology Officer, Interactive Scape GmbH, Berlin) und Mag. Sabine Retschitzegger (m box bewegtbild GmbH, Berlin/Ottensheim)
Mehrere Personen stehen um Tische herum und sprechen miteinander.
Get together nach der Veranstaltung
Sechs Personen stehen nebeneinander.
v.l.: Florian Hagenauer, Paul Peters, Sabine Retschitzegger, Martin Kaltenbrunner, Manfred Lechner, Sabine Lindorfer

Print-A-Drink: 3D-Erlebnis in Getränken

Ein Wasserglas steht auf einem Tisch. Darin befindet sich ein 3-D-Druck aus feinen Tropfen Speiseöl
Cocktail mit gedrucktem 3D-Element, Foto: @Philipp Moosbrugger
Cocktail mit gedrucktem 3D-Element, Foto: @Benjamin Greimel
Cocktail mit gedrucktem 3D-Element, Foto: @Benjamin Greimel

23.01.2018

Speiseöl hat normalerweise in einem Cocktail nichts verloren. Wenn es aber in Form eines wunderschönen dreidimensionalen Objektes ist, lassen wir uns das gerne gefallen.

Wie und mit wessen Hilfe der Linzer Benjamin Greimel dieses 3D-Druckverfahren für Getränke entwickelt hat, lesen Sie hier...

Während „feste“ Lebensmittel (z.B. Schokoladen) bereits via 3D-Druck hergestellt werden, ist der Getränke-Bereich völliges Neuland. Das Verfahren von Benjamin Greimel kombiniert Methoden und Techniken aus Robotik, Labortechnik und Molekularküche und erschließt ein völlig neues Marktsegment – den 3D-Druck für trinkbare Lebensmittel.

Mit Hilfe eines Industrieroboters werden feine Tropfen von Speiseöl in einen Cocktail injiziert. Dabei entstehen dreidimensionale Objekte wie Fußbälle, Riesenräder, Figuren oder Buchstaben. Dieses 3D-Druckverfahren Print-A-Drink ist bereits zum Patent eingereicht.
 

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit FH OÖ / Campus Wels
Derzeit ist der Vorbereitungsaufwand noch recht hoch. Ziel ist, den Druck-Prozess einfacher, stabiler, schneller und flexibler zu machen. Aktuell wird deshalb mit der FH OÖ/Campus Wels zusammengearbeitet. Neue Zutaten, Rezepte und Konzepte sollen das 3D-Erlebnis weiter steigern, ohne dabei künstliche Zusatzstoffe zu verwenden.

Die FH Wels sieht diese Innovation als große Chance für den Nahrungsmittelbereich. Mit dem Know-how der Welser Forscher lassen sich viele Aromen, Wirk- und Geschmacksstoffe ausprobieren und umsetzen. Gemeinsam wird in den nächsten Monaten ein Prototyp entwickelt und getestet.
 

 

Zielgenaue Unterstützung durch TIM
Die Kooperation zwischen Benjamin Greimel und dem F&E-Partner wurde von TIM-Berater Roland Nöbauer eingefädelt, der auch bei Fragen zu geeigneten Förderprogrammen unterstützte. TIM – Technologie- und Innovations-Management ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich angeboten. www.tim.at


OÖ. Gründerstrategie "Start Up(per) Austria" greift

Eine Person öffnet seine Jacke und darunter erscheint ein T-Shirt mit der Aufschrift tech2b.
Tech2b, ein Tochterunternehmen von Business Upper Austria, unterstützt die Entwicklung von innovativen technologie- und designorientierten Gründungsvorhaben. Bild: tech2b

22.01.2018

Die Rekordzahl an Neugründungen in Oberösterreich im vergangenen Jahr, 4.690 Unternehmensgründungen ohne Einrechnung der Personenbetreuer/innen, belegt, dass die Gründer-Offensive des Landes Oberösterreich bereits nachhaltig Wirkung zeigt: "Wir haben 2016 die OÖ. Gründerstrategie ‚Start Up(per) Austria‘ gestartet, um die Potenziale für Gründungen noch besser auszuschöpfen. Bereits im ersten Jahr 2016 gab es eine deutliche Steigerung der Gründerzahlen, 2017 wurde nun sogar ein Allzeithoch bei den Gründungen in unserem Bundesland erreicht“, betont Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Die OÖ Gründerstrategie „Start Up(per) Austria“ umfasst eine Reihe von Maßnahmen, insbesondere:

  • Intensive Zusammenarbeit von Beratungs- und Betreuungseinrichtungen wie tech2b, Akostart und Accelerator Hagenberg
  • Verknüpfung von Investoren mit Start-ups: zB „Step One“-Veranstaltung an der Johannes Kepler Universität oder „Start-up meets Industry“ von tech2b
  • Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen im Bereich Start-ups im Projekt „Pier 4“
  • Finanzielle Unterstützungen: zB OÖ Gründerfonds, des OÖ Hightech-Fonds, Start-up-Prämie
  • Förderung von Ausgründung von Ideen aus Leitbetrieben („Corporate Spin-Offs“ )
  • Förderung des Unternehmergeistes: EntrepreneurBase an der JKU
  • Internationalisierungsprogramme von Start-ups

 

Ziel: 5.000 Neugründungen pro Jahr in Oberösterreich

"Unternehmensgründungen sind von zentraler Bedeutung für einen Wirtschaftsstandort. Wir haben deshalb unsere Gründerstrategie gestartet, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 die Zahl der Neugründungen in Oberösterreich auf rund 5.000 im Jahr zu steigern. Nach dem Motto ‚Unternehmer werden ist nicht schwer – Unternehmer sein dagegen sehr‘ konzentrieren wir uns ganz bewusst auf die Nachgründungs- und Wachstumsphase, denn erst wenn sich ein neues Unternehmen langfristig gut entwickelt hat, ist es ein Erfolg für die/den Gründer/in und den Wirtschaftsstandort.“ Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl

Nähere Informationen: tech2b


Länderkompass Oberösterreich: Bevölkerung mit ihrem Bundesland sehr zufrieden

Foto von Filzmair und Strugl
v.l.: Univ.-Prof. Dr. Peter FILZMAIER, Institut für Strategieanalysen (ISA) und Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael STRUGL, Copyright: Land OÖ/Grilnbeger

22.01.2018

Die oberösterreichische Bevölkerung ist mit der Lebensqualität im Bundesland sehr zufrieden. Mit der eigenen privaten wirtschaftlichen Situation sind knapp drei Viertel sehr oder eher zufrieden. Das zeigt der Länderkompass Oberösterreich, der vom Institut für Strategieanalysen (ISA) im Auftrag des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ erstellt wird und der ein detailliertes Bild zu den Einstellungen und aktuellen Sichtweisen der Bevölkerung zu ausgewählten Schwerpunktthemen liefern soll.

Der aktuelle Länderkompass Oberösterreich zeigt auf wie Oberösterreicherinnen und Oberösterreichischer über zentrale Wirtschaftsthemen denken. Im Zuge dessen wurden von Prof. Filzmair 1.000  Oberösterreicherinnen und Oberösterreichischer insbesondere zu den Themen Arbeitsmarkt und Wirtschaft im Bundesland sowie Technologie und Digitalisierung befragt.

Die Arbeitsmarktsituation im Bundesland wird überwiegend positiv eingeschätzt, knapp 70 Prozent bezeichnen sie als sehr oder eher gut. Rund die Hälfte der Befragten ist zudem der Ansicht, dass die Jobsituation in Oberösterreich tendenziell besser ist als im Rest von Österreich, nur 6 Prozent bewerten sie schlechter. Die aktuelle wirtschaftliche Lage in Oberösterreich wird von der Bevölkerung noch etwas besser als die Arbeitsmarktsituation eingeschätzt. Vier von fünf Befragten meinen, dass diese derzeit sehr oder eher gut ist.

 

"Auch die Bedeutung von Technologie und Innovation, für den Standort OÖ zentrale Wettbewerbsfaktoren, wird von der oö. Bevölkerung als hoch eingeschätzt. Ebenso wird die Digitalisierung mehrheitlich als positiv gesehen, allerdings zeigt sich hier doch ein Teil der Befragten auch abwartend oder skeptisch. Hier wird es unsere Aufgabe sein, hier entsprechend gegenzusteuern, denn wir wollen in Oberösterreich die Digitalisierung aktiv mitgestalten“.
LH Stv. Michael Strugl


200 neue Hotelbetten für Hinterstoder: Explorer Hotel offiziell eröffnet

Gebäude des Explorer Hotels Hinterstoder
Am Samstag, 20. Jänner 2018 wurde das neue Explorer Hotel mit 200 Betten in Hinterstoder offiziell eröffnet. Bild: Explorer Hotel Hinterstoder
Sechs Personen stehen vor dem Hotel.
Eröffnung des Hotels am 20. Jänner 2018, v.l.: Dr. Markus Schröcksnadel (Hinterstoder Wurzeralm AG), Heike Baumgartner (Managerin Explorer Hotel Hinterstoder), Helmut Wallner (Bürgermeister von Hinterstoder), Katja Leveringhaus (Geschäftsleitung Explorer Hotels), Wirtschafts- und Tourismusreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Jürnjakob Reisigl (Geschäftsleitung Explorer Hotels). Foto: Explorer Hotels

22.01.2018

In nur acht Monaten Bauzeit errichtete die Explorer Hotelgruppe aus Bayern in Hinterstoder ein Design-Budgethotel in Passivhaus-Bauweise. 9,6 Mio. Euro wurden investiert, am 20. Jänner wurde das Hotel offiziell eröffnet. Unterstützt wurde das Projekt von Business Upper Austria. 

Das Explorer Hotel Hinterstoder ist das siebte Haus der Hotel-Familie, die auf trendige Design-Budgethotels mit hohen ökologischen Standards sowie den Fokus auf Sport und attraktive Preise setzt. „Alle Explorer Hotels sind zertifizierte Passivhaus-Hotels und klimaneutral“, unterstrich Katja Leveringhaus, die gemeinsam mit dem Oberstdorfer Hotelier Jürnjakob Reisigl die Gruppe gegründet hat und die Geschäfte führt.

Örtliche Gastronomie wird profitieren
Die Entscheidung, in Hinterstoder ein Hotel zu errichten, sei auf der Hand gelegen, so Leveringhaus: „Hinterstoder ist eine äußerst entwicklungswillige und -fähige Destination, die zudem sehr gut aus den Wirtschaftsgroßräumen Linz, Graz und Wien erreichbar ist.“ Sowohl das Pisten- und Loipenangebot im Winter wie die zahlreichen Bike-, Wander- und Klettermöglichkeiten im Sommer würden eine stimmige Mischung für die Zielgruppe der Explorer-Gäste ergeben. Das Hotel verfügt lediglich über ein Frühstücksangebot und umfasst kein Restaurant, wodurch auch die örtliche Gastronomie von dem neuen Hotel profitiert.

 

Investitionen von 67 Millionen Euro in die touristische Infrastruktur der Pyhrn-Priel-Region im Jahr 2018

"Mit dem neuen 200-Betten-Hotel wird die gesamte Pyhrn-Priel-Region ganzjährig profitieren. Mit einem Drittel mehr Urlaubsgästen innerhalb von zehn Jahren erweist sich Oberösterreich als zunehmend attraktive Winterdestination. Zusätzliche Investitionen in die touristische Infrastruktur bringen noch stärkeres Wachstum, daher ist es erfreulich, dass gerade in der Pyhrn-Priel-Region in den kommenden Jahr 67 Millionen Euro in die touristischen Angebote der Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm investiert werden.“ Wirtschafts- und Tourismusreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl

Business Upper Austria bietet interessierten Investoren, Betreibern und Projektentwicklern kostenlose Unterstützung bei der Realisierung ihrer Projekte im Tourismus-Bereich.


Neues Lab for Digital Transformation and Law an der JKU

Gruppenfoto von Kofler, Mayrhofer, Rübig, Strugl, Lukas_Land_OOE_Grilnberger_09.01_web
v. l.: Georg Kofler (JKU), Michael Mayrhofer (JKU), Spartenobmann Günther Rübig, Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, Rektor Meinhard Lukas, Copyright: Land OOE/Grilnberger

10.01.2018

Datenbasierte Wertschöpfung, automatisierte Produktion und die neuen Geschäftsmodelle in der digitalisierten Wirtschaft haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft und stellen nationale Rechtssysteme vor große Herausforderungen. Die JKU als größte Forschungs- und Bildungseinrichtung des Landes hat nicht nur die Aufgabe, den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen – sie gestalten die digitale Transformation auch aktiv mit. Mit dem Linz Institute of Technologie (LIT) bietet sich durch den interdisziplinären Ansatz die Chance, nicht nur die technologischen Forschungen in Oberösterreich voranzutreiben, sondern im Rahmen des Lab for Digital Transformation and Law auch die rechtlichen Veränderungen und Erfordernisse der Digitalisierung zu beleuchten.

„Die Digitalisierung ist ein zentraler Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Oberösterreich. Mit unserer Leitinitiative Digitalisierung und unserer Strategie für Künstliche Intelligenz soll Oberösterreich insbesondere zum nationalen Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz werden, darüber hinaus wollen wir unser Bundesland bei der Künstlichen Intelligenz auch unter die fünf besten Technologie-Hubs Europas positionieren“ Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl

 

Industrie braucht zukunftsorientierten Rechtsrahmen für Digitalisierung 

„Die Digitalisierung bietet für die oberösterreichische Industrie eine enorme Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, sie noch internationaler und erfolgreicher tätig zu machen. Die Digitalisierung beschränkt sich nicht nur auf technische Lösungen, sondern erfordert die digitale Transformation des gesamten Unternehmens und betrifft vor allem auch Unternehmensprozesse, neue Geschäftsmodelle, neue Aus- und Weiterbildungsformate usw. Für die Entwicklung digitaler Innovationen und Geschäftsmodelle braucht die Industrie allerdings einen zukunftsorientierten Rechtsrahmen“ Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich

 

Johannes Kepler Universität gestaltet die digitale Transformation aktiv mit

Das Lab for Digital Transformation and Law ist ein essenzieller Bestandteil des Linz Institute of Technology (LIT) und Sinnbild der Strategie, die die JKU verfolgt: „Ein ganzheitlicher Ansatz, der sich selbst keine Grenzen, sondern auf den aktiven Austausch setzt. Für die Linzer Ingenieurskunst sind wir mittlerweile bekannt wie anerkannt. Nun denken wir sie weiter.“  „Enorme neue Chancen und Möglichkeiten erfordern auch zusätzliche Regeln. Dabei geht es keinesfalls darum, den Erfindergeist und die Innovationsstärke zu bremsen, sondern ganz im Gegenteil mit entsprechenden Rahmenbedingungen die Forschung in entscheidenden Zukunftsfeldern noch gezielter und punktgenauer auf Schiene zu bringen und für ein sicheres und nachhaltiges Umfeld zu sorgen.“ Rektor JKU Meinhard Lukas

 

„Die digitale Transformation erfasst alle Bereiche der Gesellschaft. Teile des Öffentlichen Rechts stehen vor einem gewaltigen Umbruch und vor großen Herausforderungen – Datenschutz und Datensouveränität, Genehmigung und Kontrolle von modernen Betriebsanlagen und Digitalisierung der Verwaltung sind nur einige Schlagwörter“ Univ.-Prof. Dr. Michael Mayrhofer, Abteilung für Technikrecht an der JKU


Initiative 1Plus1 läuft 2018 weiter

Logo Initiative 1Plus1

29.12.2017

Die erste Mitarbeiterin/den ersten Mitarbeiter anzustellen, ist für Ein-Personen-Unternehmen ein großer Schritt. Eine wertvolle Unterstützung bietet in dieser Phase die Initiative 1plus1, die 2015 im Rahmen der Wachstumsstrategie des Landes OÖ gestartet wurde. Knapp 230 Ein-Personen-Unternehmen nahmen bislang die Förderung in Anspruch. Das bedeutet gleichzeitig, dass 230 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Erfreulicherweise ist die Nachfrage ungebrochen. Die Initiative wird daher 2018 in die Verlängerung gehen.

Den ersten Beschäftigten aufzunehmen, wird von vielen EPU als risikoreiche Entscheidung empfunden. Diese Hemmschwelle wird mit der Initiative 1plus1 durch intensive Beratung und Unterstützung abgebaut. Erwünschte Nebenwirkung: Da die Förderung nur dann möglich ist, wenn die/der aufgenommene Mitarbeiter/in zuvor arbeitslos gemeldet war, gibt es für diese Personen die Chance auf einen raschen Wiedereinstieg in die Beschäftigung.

Die Initiative 1plus1 besteht aus einer finanziellen Förderung für Ein-Personen-Unternehmen durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ. Zudem unterstützen die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, die Wirtschaftskammer Oberösterreich, das Arbeitsmarktservice Oberösterreich und die OÖ Gebietskrankenkasse bei allen rechtlichen, inhaltlichen und praxisbezogenen Fragestellungen zur Mitarbeiteraufnahme.

www.initiative1plus1.at


Lernen wie Intelligente Spezialisierung funktioniert

Ziel von Intelligenten Spezialisierungen ist u.a. die Stärkung der regionalen Innovationssysteme. Foto: BAK Economics

27.12.2017

Um der Herausforderung der wirtschaftlichen Modernisierung zu begegnen, muss Europa seine Regionen stärken und ihnen bei der Wertschöpfung helfen. Das bedeutet Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung zu fördern sowie die Kompetenzen der Menschen zu entwickeln. Der Ansatz der Intelligenten Spezialisierung (Smart Specialisation Strategies), der 2014 in alle regionalpolitischen EU-Programme aufgenommen wurde, hat sich bewährt.

Wie Intelligente Spezialisierung konkret funktioniert, vermittelt nun das unabhängige Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics AG ab Mitte Jänner 2018 an öffentliche Entscheidungsträger und Verantwortliche in der Strategieentwicklung: Die Lektoren Dominique Foray von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne sowie Martin Eichler von BAK Economics erläutern in diesem zwölfwöchigen Online-Kurs Theorien und Fallbeispiele, wie Intelligente Spezialisierungsstrategien in der Praxis Anwendung finden. Darunter fallen beispielsweise Alleinstellungsmerkmale, Wettbewerbsvorteile und einzigartige Vermögenswerte einer Region.

Ziel von Intelligenten Spezialisierungen ist u.a. die Stärkung der regionalen Innovationssysteme, die Maximierung des Wissenschaftsaustauschs und die Streuung von Innovationsvorteilen auf die gesamte regionale Wirtschaft. Die von der EU-Kommission aufgebaute "Smart Specialisation Platform" (S3-Plattform) unterstützt die EU-Mitgliedstaaten und Regionen bei der Ausgestaltung ihrer Innovationsstrategien der Intelligenten Spezialisierung.

Der Online-Kurs „Smart Specialisation Strategies“ beginnt am 15. Jänner und endet Anfang April 2018. Die Teilnahmekosten betragen 350 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.smartspecialisation.ch sowie info@smartspecialisation.ch.
 


Neue Ansiedlungen bringen INKOBA Perwang mehr als 90 Prozent Auslastung

Firmengebäude in Landschaft mit Parkplatz davor
Der neue Firmensitz von Stein:Werk: Unternehmer Heinz Dissauer übersiedelte von der Steiermark an den INKOBA-Standort Perwang und investierte rund 800.000 Euro. Foto: Stein:Werk

22.12.2017

„Kurz vor Weihnachten konnten wir sechs neue Betriebsansiedlungen fixieren. Von den ursprünglich 50.000 m² Betriebsbaugebiet sind damit nur noch zirka 4.300 m² am Standort Perwang frei“, freut sich INKOBA-Geschäftsführer Josef Sulzberger, Bürgermeister von Perwang, über die erfolgreiche Entwicklung und hohe Auslastung von mehr als 90 Prozent der INKOBA Oberes Innviertel am Standort Perwang. 

Die sechs neuen Betriebe, die künftig ihren Sitz im 2009 gegründeten INKOBA Perwang haben werden, sind der Lärchenholz-Spezialist Buchwinkler, das Haustechnik-Unternehmen Höflmaier, Haus- und Hoftechnik Schwaiger, Maschinenbauer Alfred Gruber GmbH, Forstunternehmer Julian Wallmannsberger und die Kfz-Werkstätte Bogomolec. „Oberösterreich ist Vorreiter in der Interkommunalen Betriebsansiedlung. Wir setzen auf die professionelle Entwicklung und Vermarktung von betrieblichen Standorten, um den Wirtschaftsstandort im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter zu stärken", sagt Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl.

Stein:Werk übersiedelte aus der Steiermark nach Perwang
Ein weiterer Betrieb ist erst vor kurzem im INKOBA-Gewerbegebiet Perwang heimisch geworden: Die Firma Stein:Werk übersiedelte aus dem steirischen Pinggau nach Oberösterreich. Das Ein-Personen-Unternehmen von Heinz Dissauer ist auf die Bearbeitung von Natursteinen spezialisiert und investierte in den neuen Standort rund 800.000 Euro. Insgesamt kooperieren bereits 297 der 442 oberösterreichischen Gemeinden in 28 INKOBA-Verbänden und Wirtschaftsparks. Damit sind mehr als zwei Drittel aller Gemeinden des Landes in Kooperationsgemeinschaften organisiert.

Seit Gründung der ersten INKOBA im Jahr 2001 wurden bereits rund 350 Hektar, das sind 3,5 Millionen Quadratmeter, gemeinschaftliche Flächen entwickelt. Davon sind derzeit noch etwa 120 Hektar für Betriebsansiedlungen verfügbar. Die Vorteile, die INKOBA-Standorte und Wirtschaftsparks bieten, haben sich schon mehr als 100 Firmen zunutze gemacht und damit rund 1.600 Arbeitsplätze in die Regionen gebracht. 


EDISON 2018: Die besten Ideen für Oberösterreich sind wieder gesucht!

Edison 2018 Der Preis Logo

20.12.2017

Oberösterreichs schlaue Köpfe sind wieder aufgefordert, ihre Ideen einzureichen und die ExpertInnenjurys damit zu beeindrucken.
 

Gemeinsam mit den OÖ Technologie- und Impulszentren, der Kunstuniversität Linz und der CREATIVE REGION startet tech2b die Ausschreibung zum Ideenwettbewerb. EDISON, der Preis geht in die nächste Runde und fordert erneut schlaue Köpfe auf, ihre Ideen einzureichen. Es werden wieder Preisgelder im Gesamtwert von EUR 19.000 in den folgenden drei Kategorien vergeben:

  • technologie-orientierte Ideen
  • innovativ-orientierte Ideen
  • kreativ-wirtschaftliche Ideen

EDISON 2018 – Runde 9
Ausgezeichnet werden die marktfähigsten, aussichtsreichsten und innovativsten Konzepte. Den GewinnerInnen der zweiten Phase werden neben Geldpreisen auch die Trophäen EDISON in Gold, Silber und Bronze sowie Sonderpreise verliehen. Die Preise werden von der greiner Group, der OÖ Unternehmensbeteiligungs GmbH, Siemens AG, voestalpine Stahl sowie der OÖ Versicherung und dem VTÖ zur Verfügung gestellt.

Die Phasen des Wettbewerbs:

In der ersten Phase werden Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und ihr Potenzial bewertet.

In der zweiten Phase werden die besten Ideen je Kategorie gemeinsam mit ExpertInnen zu einem stimmigen Geschäftskonzept weiterentwickelt. Coaches bereiten die FinalistInnen in Workshops auf Investorengespräche vor und legen mit ihnen gemeinsam Umsetzungsstrategien fest. Damit soll den TeilnehmerInnen der Schritt in Richtung Gründung und Entrepreneurship leichter gemacht und die Angst vor dem Risiko genommen werden.

Einreichfrist: 15.03.2018
Einreichung unter: einreichen.edison-der-preis.at


Softwarepark Hagenberg wird zum Kompetenzzentrum für Informationssicherheit

Fünf Männer und eine Frau
Dr. Gerald REISINGER, Geschäftsführer FH OÖ GmbH, Bgm. Mag. Kathrin KÜHTREIBER-LEITNER, Hagenberg, Landeshauptmann Mag. Thomas STELZER, Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael STRUGL, DI Arch. Bmst Markus FAHRNER, fahrner GmbH, und Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard LUKAS, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

14.12.2017

„Ein Hack kann nicht nur das Firmennetzwerk treffen, sondern genauso den Herzschrittmacher", sagt Univ.-Prof. Mag. Dr. Meinhard Lukas, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Deshalb habe das Thema Informationssicherheit nicht nur eine hohe gesellschaftliche Relevanz - sie sei "für die Menschheit geradezu existenziell". Neun von zehn Industrieunternehmen waren laut KPMG Österreich in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberangriffen. Gleichzeitig schafft Digitalisierung die Basis für neue Geschäftsmodelle, Beschäftigung und Chancen, sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Oberösterreich als starker Produktionsstandort hat gute Karten, aus der digitalen Transformation der kommenden Jahre gestärkt hervorzugehen.

„Unser Ziel ist, dass sich Oberösterreich ganzheitlich als Information Security Region positioniert. Über die gesamte Innovationskette Bildung, Forschung und Wirtschaft haben wir Stärken, die uns zu einem auch international sichtbaren Hot Spot für den Bereich Informationssicherheit werden lassen“, sagt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

FH OÖ mit Security Studiengängen als Pionier seit dem Jahr 2000
Abbilden soll diesen Hot Spot der Softwarepark Hagenberg (SWPH), der bereits 1989 als Spin-off der JKU gegründet wurde. Er ist schon jetzt ein Innovationstreiber für Oberösterreich und darüber hinaus. Zehn Forschungseinrichtungen, 23 Ausbildungsprogramme und 75 Unternehmen bilden eine einzigartige Symbiose von Forschung, Lehre und Wirtschaft auf dem Areal rund um das Schloss Hagenberg. Das Ziel des SWPH ist seit jeher, eine lebendige IT-Innovations- und auch Gründerszene zu schaffen. Top-Wissenschafter/innen, erfahrene Firmenprofis, Studierende und Gründer/innen sollen an einem Ort vereint sein und High-Tech-Investor/innen anziehen. Als Trendsetter im Themenbereich „Sichere Informationssysteme“ startete die FH OÖ Campus Hagenberg schon im Jahr 2000 mit Information-Security Forschung und Ausbildung. Heute ist das Department Sichere Informationssysteme mit aktuell neun hauptberuflichen Professor/innen und mittlerweile 600 Absolvent/innen eines der führenden Information Security Kompetenzzentren in Europa. 

Ein weiterer Baustein für die Kompetenzregion Oberösterreich ist das Information Security Network (ISN), das beim IT-Cluster von Business Upper Austria angesiedelt ist. Dieses wird als zentrale Servicestelle zum Thema Informationssicherheit Unternehmen aller Branchen zur Verfügung stehen. „Die wichtigsten Aufgaben sind, Anbieter und Nachfrager – vor allem unter den kleinen und mittleren Unternehmen – im Bereich Informationssicherheit und Datenschutz miteinander zu vernetzen. Damit wird die internationale Sichtbarkeit Oberösterreichs erhöht und die regionale Security-Industrie gestärkt“, sagt Wirtschaftsreferent LH-Stellvertreter Dr. Michael Strugl. 

2018 steht im Zeichen von Informationssicherheit
Das ISN ist Teil der Leitinitiative Digitalisierung des Landes Oberösterreich. Dieses 20-Punkte-Programm für die digitale Zukunft Oberösterreich wurde 2016 gestartet und soll Oberösterreich zur Digitalregion machen. Die Inhalte sind neben dem Breitbandausbau als Infrastrukturmaßnahme die Themen Informationssicherheit, generative Fertigung/3D-Druck, Produktion, vernetztes Fahren sowie Fachkräfte. Die Umsetzung der Initiative wird von Business Upper Austria koordiniert.

Informationssicherheit zählt 2018 zu den Schwerpunkten in der Umsetzung der Leitinitiative Digitalisierung und wird durch das ganze Jahr hindurch immer wieder thematisch aufgegriffen: Der Softwarepark Hagenberg startet am 8. Februar eine Eventreihe, die im Juni und November fortgesetzt wird. Auch bei der Langen Nacht der Forschung im April 2018 dreht sich im SWPH alles um Informationssicherheit. Als jährliches Highlight wird am 2./3. Mai 2018 das Security Forum an der FH OÖ Campus Hagenberg zum 16. Mal veranstaltet werden. Bei den Technologiegesprächen im August in Alpbach wird der oberösterreichische Arbeitskreis ebenfalls im Zeichen der Informationssicherheit stehen. 

JKU schreibt die Technologie-Geschichte weiter – Hagenberg und LIT sorgen für digitale Sicherheit
Der Softwarepark schlägt nun ein neues, spannendes Kapitel und schreibt die Technologie-Geschichte weiter: "Die IT Security entscheidet über Sein- oder Nichtsein in der Digitalisierung, am Themenfeld kommt kein Unternehmen vorbei – egal ob regionales Ein-Personen-Unternehmen oder globaler Großkonzern", sagt Rektor Lukas. Die gewinnbringende Symbiose aus angewandter Forschung sowie wirtschaftlicher und industrieller Umsetzung gehe jetzt in die nächste Runde. „Mit unserer Expertise in der IT Security setzen wir neue Maßstäbe. Die Synergieeffekte, die die JKU mit Hagenberg und dem stetig wachsenden Linz Institute of Technology (LIT) liefert, sind umfassend und wertvoll für den gesamten Standort.“


Baumeister entwickelte eigene App-Lösung für Baustellen

Drei Männer in Baustellenmontur mit Tablet auf Baustelle
Die App BauMaster im Einsatz auf einer Baustelle. Foto: www.blitzkinder.at

13.12.2017

Da es keine geeignete Software-Lösung gab, um die täglichen Herausforderungen einer Baustelle zu bewältigen, nahm Baumeister Walter Fürthauer aus Seewalchen am Attersee das Heft selbst in die Hand: Er gründete das Unternehmen PASit Software GmbH und entwickelte eine innovative Plattform, mit der sich Baustellen zentral einsehen und managen lassen: den BauMaster. Die App ist seit November am Markt und unter www.bau-master.com erhältlich.

Mit der Anwendung BauMaster können Baubesprechungen digitalisiert und damit eine einheitliche Lösung für alle am Bau beteiligten Unternehmen geschaffen werden. Durch die Digitalisierung aller Protokolle, Fotos, Listen und Statusmeldungen der einzelnen Firmen wird ein gut abgestimmter Bauablauf gewährleistet. Tagesaktuelle To-Do Listen für alle beteiligten Gewerke können geräteunabhängig über die Online-Plattform eingesehen und bearbeitet werden. Dadurch kennt der Projektleiter jederzeit den Stand seines Bauvorhabens.

Vorteile liegen in der massiven Ersparnis
PASit-Geschäftsführer Fürthauer ist seit vielen Jahren als Baumeister tätig. „Aus meiner mehrjährigen Berufserfahrung habe ich immer wieder erkannt, dass das Projektmanagement nicht zeitgemäß ist. Nervig war vor allem, dass das Protokollieren und Dokumentieren immer noch mit so viel ‚Zettelwirtschaft‘ zu erledigen war“, sagt der Baumeister. Für ihn ist klar, dass seine App der digitale Projektleiter der Zukunft ist.

Die Vorteile liegen vor allem in der Kosten- und Zeitersparnis sowie in der Steigerung der Ausführungsqualität. Durch die neuartige vernetzte Zusammenarbeit kann der Projektleiter die komplette Bauabwicklung leicht im Überblick behalten. Die Kommunikation aller Beteiligten erfolgt zur Gänze über die Plattform BauMaster und stellt sicher, dass jeder – Bauleiter, Architekt und Handwerker – ständig über den aktuellen Baufortschritt informiert ist.

Einfaches Dokumentieren ohne Zettelwirtschaft
Die Daten sind im Offline-Modus jederzeit und überall verfügbar. BauMaster sorgt für eine nachvollziehbare und transparente Dokumentation, wobei der Aufwand dafür stark reduziert wurde. Durch die digitale Erfassung können die Berichte bereits vor Ort fertiggestellt werden. BauMaster steuert den zielgerichteten Informationsfluss aus einer Plattform heraus und reduziert die E-Mail-Flut auf ein Minimum. Die zeitaufwändige und lästige Zettelwirtschaft mit Excel und Co gehört ebenfalls der Vergangenheit an.

Die Idee entwickelte Fürthauer über Jahre, bevor er mit einem Team von Entwicklern und Professionisten aus dem Bausektor in die Umsetzung ging. Unterstützung erhielt er vom IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Gemeinsam konnte der geeignete Partner für das Clusterkooperationsprojekt gefunden und die erforderliche Förderung beantragt werden.


Energiewende in der Industrie: Oberösterreich und Steiermark sind Vorzeigeregionen für Energieinnovation

Zwei Frauen und zwei Männer mit NEFI-Plakat und Österreich-Karte
Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael STRUGL, Hon. Prof. Mag. DI Dr. Brigitte BACH, MSc, Austrian Institute of Technology, DI Theresia VOGEL, Geschäftsführerin Klima- und Energiefonds, und Univ.-Prof. Dr. Wilfried EICHLSEDER, Rektor Montanuniversität Leoben. Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl

12.12.2017

"Je intelligenter und effizienter wir mit Energie umgehen, desto erfolgreicher werden wir im internationalen Wettbewerb sein“, sagt Forschungs- und Energiereferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Daher wird bei der im heurigen Frühjahr beschlossenen Energiestrategie "Energie-Leitregion OÖ 2050" die Verbesserung der Energieeffizienz noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Darüber hinaus soll auch der Anteil an erneuerbaren Energieträgern weiter gesteigert werden. Der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern im produzierenden Bereich trägt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherheit bei. Besonders heimische Energietechnologie-Unternehmen profitieren schon davon.

Die Ziele der Energiestrategie "Energie-Leitregion OÖ 2050" werden in konkreten Projekten des Innovationsverbundes "New Energy for Industry" (NEFI) umgesetzt. NEFI ist eine F&E-Plattform und versteht sich als Industrieregion von produzierenden und energieintensiven Unternehmen mit einem besonderen Fokus auf Oberösterreich und Steiermark aufgrund der hohen Dichte produzierender Unternehmen, überdurchschnittlich hohem Energiebedarf und der Zielsetzungen der beiden Landesregierungen.

Oberösterreich stärkt damit sein Innovations-Ökosystem, indem sowohl Technologie zur Anwendung kommt als auch Energietechnologie entwickelt wird und die gesamte Wertschöpfungskette – von den Großunternehmen, den KMU, den Energietechnologieentwicklern bis zu den Energieplanern und Nutzern – verbunden wird. Ziel ist auch in bestimmten Segmenten Energietechnologie- und Innovationsführerschaft zu erreichen und international sichtbar zu sein.

Oberösterreich bei Energietechnologie im Spitzenfeld
In der Energietechnologie nimmt Oberösterreich schon jetzt eine internationale Spitzenposition ein: Mehr als die Hälfte aller innovativen Unternehmen in Oberösterreich haben im Zeitraum 2012 bis 2014 (letztverfügbare Daten) eine „Öko-Innovation“ umgesetzt. Als „Öko-Innovationen“ werden neue oder deutlich verbesserte Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, organisatorische Neuerungen sowie Marketinginnovationen bezeichnet, die positive Auswirkungen auf die Umwelt haben. Zu den wichtigsten Innovationszielen gehören die Senkung des Energieverbrauchs sowie die Ressourceneffizienz.

Für das Industriebundesland Oberösterreich ist vor allem der produzierende Sektor entscheidend. Das Projekt NEFI bringt in diesem Zusammenhang einen dreifachen Nutzen: 1. Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Ressourcen sichert den Produktionsstandort Oberösterreich und die damit verbundene Wertschöpfung & Arbeitsplätze auch vor dem Hintergrund herausfordernder europäischer Klimaschutzziele langfristig ab. 2. Heimische Technologien, die im Zuge von NEFI (weiter-)entwickelt und im eigenen Bundesland eingesetzt werden, können in weiterer Folge auch auf dem Weltmarkt ausgerollt werden. 3. Aus der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Technologieanbietern und Unternehmen entsteht ein Innovationsverbund, der den Weg zur Dekarbonisierung der Industrie weist.

Breite Beteiligung und zusätzliche Arbeitsplätze
Diese Leuchtturmprojekte, die in den produzierenden Unternehmen umgesetzt werden, dienen sowohl zur Bewusstseinsbildung als auch als Anschauungsbeispiele für interessierte Unternehmen. Ein großer Vorteil dieses Innovationsverbundes ist, dass nicht nur große Leitbetriebe, sondern auch innovative KMU in die Aktivitäten miteinbezogen werden und von den Forschungsergebnissen profitieren. Breit ist auch die Beteiligung nach Branchen: Lebensmittel, Maschinenbau, Chemie, Zement, Stahl und Kunststoff sind vertreten. Hinzu kommt ein positiver Beschäftigungseffekt: Jeder neue Beschäftigte in der Cleantech-Branche schafft nahezu zwei zusätzliche Arbeitsplätze in anderen Branchen.


Internationaler Polymerkongress 2017: Wandel in der Kunststoff-Branche

Universitätsprofessor Georg Steinbichler zeigte, dass die Möglichkeiten zur Prozessoptimierung für Kunststoffverarbeiter in der Praxis noch lange nicht ausgereizt sind.
Netzwerken bei der Fachausstellung im Foyer des 4. Int. Polymerkongresses
Werner Pamminger (re), Geschäftsführer der Business Upper Austria, überreichte dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters Manfred Hackl die Ernennungsurkunde.

07.12.2017

Integrierte Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Biokunststoffe: Diese Themen standen am 5. und 6. Dezember 2017 beim 4. Internationalen Polymerkongress im Bildungshaus Schloss Puchberg im Zentrum zahlreicher Vorträge und Diskussionen. Über 200 Teilnehmer tauschten sich mit Branchenkollegen bei diesem Veranstaltungs-Highlight des Kunststoff-Clusters (KC) aus.

Der erste Tag stand traditionell ganz im Zeichen von Best Practice. Nach Firmenpräsentationen bei den Vorzeige-Kunststoffunternehmen Greiner Packaging in Kremsmünster, Haidlmair in Nußbach, RICO in Thalheim bei Wels und dem Transfercenter für Kunststofftechnik in Wels trafen sich die Teilnehmer zu vier parallelen Erfahrungsaustauschrunden. „Die Impulsvorträge zu den Themen Spritzguss, Werkzeugbau, Extrusion oder Leichtbau haben spannende Diskussionen eingeleitet und den Teilnehmern einen – sehr technologiespezifischen – Erfahrungsaustausch ermöglicht“, freut sich Ing. Wolfgang Bohmayr, Manager des Kunststoff-Clusters.

Beiratswechsel im Zeichen der Kreislaufwirtschaft
Das Thema Kreislaufwirtschaft werde massiv an Bedeutung gewinnen, darin waren sich die Branchenkenner einig, wenngleich es für den Einsatz von Recyclingware, v.a. von Haushaltsabfällen, noch zahlreiche Hemmnisse gäbe. Diese zu beseitigen, ist eines der Hauptanliegen des neuen Beiratssprechers des Kunststoff-Clusters, der am Kongress offiziell sein Amt übernommen hat. DI Manfred Hackl, der CEO der EREMA Gruppe, dem Weltmarktführer für Recyclinganlagen, will in Zusammenarbeit mit dem Landes-Abfallunternehmen (LAVU) und weiteren oberösterreichischen Leitbetrieben entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette zeigen, wie Kreislaufwirtschaft funktionieren kann.

Als Start für die „Initiative Kreislaufwirtschaft“ der Kunststoff-Branche wurde am Polymerkongress der Mehrweg-Sammeleimer „Öli“ aus Altkunststoff der LAVU als 100% Recyclinglösung präsentiert. Der Kunststoffkübel steht für firmenübergreifende Zusammenarbeit und entsprechende Technologiekompetenz, um Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Bis dato konnten die Anforderungen, die an den „Öli“ gestellt wurden, nur durch Neuware gelöst werden. „Nur gemeinsam können wir durch konkrete Umsetzungen aufzeigen, dass Kreislaufwirtschaft möglich ist“, so Hackl. „Dazu ist der Kunststoffstandort Österreich bestens aufgestellt. Wir haben alle Kompetenzen auf engstem Raum und können beim Lösen mit Technologiekompetenz aus Österreich unterstützen“, so Hackl weiter.

Digitaler Wandel benötigt neue Geschäftsmodelle
Dass die digitale Vernetzung längst Einzug in den Werkzeug- und Formenbau gehalten hat, ist für Michael Salmen von der RWTH Aachen unbestritten. Effektivitätssteigerungen seien durch Integration in die Kundenprozesse möglich. Neue Geschäftsmodelle seien auch für JKU-Professor Georg Steinbichler, gleichzeitig Forschungsleiter beim Maschinenbauer ENGEL, notwendig. Er sieht auch einen notwendigen Wandel bei den Verarbeitern. Denn, wenngleich modernste Maschinen, Anlagen- und Werkzeugtechnik vorhanden seien, erfolge die Einstellung und Prozessoptimierung noch vielfach durch „Probieren“.

Alle Bilder: Business Upper Austria


Umwelt-Innovationspreis [ie:ku] - Oberösterreichs Umwelttechnik-Branche zeichnete junge Cleantech-Pioniere aus

3 Personen stehen nebeneinander.
v.l. DI Christian Maurer (Leiter CTC) mit Siegerin Julia Schmitt, MSc und Sponsor des Preisgeldes DI Christian Ehrengruber (Vorstand LAVU), Foto: Business Upper Austria.
3 Personen sitzen nebeneinander
Groß war die Freude bei der Firma Kappa Filter Systems GmbH, v.l. DI. Rainer Schmied, Mag. Maximilian Hauer und DI Martin Tscheliesnig. Foto: Upper Austria
Drei Personen stehen nebeneinander
v.l. DI Christian Maurer (Leiter CTC) mit Siegerin Lisa-Maria Putz, BSc MA und Sponsor des Preisgeldes Dr. Guntram Bock (GF Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH & CoKG), Foto: Business Upper Austria.

01.12.2017

Bereits zum vierten Mal wurde heuer der Innovationspreis [ie:ku] 2017 des Cleantech-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria verliehen. Erstmals wurden junge Cleantech-Pioniere für die erfolgreiche Umsetzung kreativer Ideen und innovativer Projekte in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. 

Heuer richtete sich die Ausschreibung explizit an Personen unter 35 Jahren, die in Oberösterreich geboren sind oder eine oö. Bildungseinrichtung (AHS, HTL, Fachhochschule, Universität) besuchen bzw. besuchten. Gleichfalls angesprochen waren all jene, die eine Lehre in einem oö. Unternehmen absolvieren bzw. absolvierten, beschäftigt sind oder dort ein Projekt bearbeiten. Die Erstplatzierten erhielten neben der Siegertrophäe ein Preisgeld in der Höhe von 1.000 Euro und die jeweiligen Unternehmen und Einrichtungen eine kostenlose Jahresmitgliedschaft im Cleantech-Cluster. Gesponsert wurden die Preisgelder von der Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH & Co KG sowie der LAVU – O.Ö. Landes-Abfallverwertungsunternehmen AG.

Die PreisträgerInnen
Lisa-Maria Putz, BSc MA von der FH OÖ Forschungs- & Entwicklungs-GmbH (Logistikum – Department of Logistics) in Steyr machte mit dem Projekt „RETrans – Research and Education on Transport Logistics“ das Rennen. Ziel des durch das bmvit geförderten Projektes ist, ein Kompetenzzentrum für Verkehrslogistik aufzubauen. Basierend auf dem Thema Binnenschifffahrt wurde RETrans um die Verkehrsträger Straße und Schiene sowie nachhaltige Gütermobilität erweitert. Damit soll das Berufsbild Logistik sowie die nachhaltige Logistik im Allgemeinen attraktiver werden.

DI Martin Tscheliesnig von der Kappa Filter Systems GmbH aus Steyr-Gleink gewann mit dem Projekt „Kappa Video-Fluid-Dynamic (VFD) Software zur Bewertung diffuser Emissionen“. Die Kappa VFD ist ein System, das sichtbare Emissionen bei Maschinen bzw. kompletten Verfahrens- oder Produktionsschritten über eine Kamera aufnimmt, automatisch analysiert und bewertet. Die gewonnenen Daten ermöglichen es, geeignete Absaugsysteme zu installieren.

Julia Schmitt, MSc vom Institute for Integrated Quality Design (IQD) an der Johannes Kepler Universität Linz setzte sich mit dem Projekt „Cradle to Cradle Innovation Processes (CCIP)“ durch. Das Forschungsprojekt „CCIP: The role of life cycle orientation, product quality standards and management systems“ untersucht wie sich die Kreislaufwirtschaft branchenübergreifend auf Innovationsprozesse auswirkt. Innovationen fokussieren die Produktentwicklung ohne dabei die verwendeten Materialien und ihrer Effekte während der Verwendung und danach zu berücksichtigen. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft soll dieses Defizit beheben.


Zukunftsforum Arbeitsmarkt: Wie das Potenzial der Generation 50plus genutzt werden kann

Ein Mann steht bei einem Rednerpult und spricht. Im Hintergrund ist ein Roll-up von Business Upper Austria zu sehen.
Keynote-Speaker Johannes Kopf, AMS-Österreich-Vorstand. Foto: Elisabeth Bernhofer

30.11.2017

Rund 30.000 Fachkräfte werden im Jahr 2020 in Oberösterreich fehlen. Was also tun, um diese Angebotslücke am Arbeitsmarkt zu schließen? Die oö. Arbeitsmarktstrategie „Arbeitsplatz OÖ 2020“ konzentriert sich dazu auf Jugendliche, Frauen, Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen, Migranten/innen und ältere Arbeitnehmer/innen. Um letztere Gruppe drehte sich das diesjährige „Zukunftsforum Arbeitsmarkt“ von Business Upper Austria am 28. November im Lentos Kunstmuseum Linz.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl stellte für den Standort OÖ fest: „In nächsten zehn Jahren steigt die Zahl der Über-50-Jährigen um 100.000. Die Arbeitsmarktpolitik muss darauf mit flankierenden Maßnahmen reagieren, um die Menschen länger im Erwerbsleben zu halten und bei Arbeitslosigkeit schneller wieder in Beschäftigung zu bringen.“

Wie das funktionieren kann und was beide Gruppen – Arbeitnehmer und Unternehmen – dazu beitragen können, berichtete Keynote-Speaker Dr. Johannes Kopf, Chef des Arbeitsmarktservice Österreich. „Die Integration älterer Arbeitnehmer ist aufgrund des demografischen Wandels absolut notwendig. In Österreich gelingt das noch vergleichsweise schlecht: Nur die Hälfte Menschen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren arbeitet. In Schweden sind es drei Viertel“, so Kopf. Wichtig dafür sei neben vielen Rahmbedingungen auch eine alternsgerechte Arbeitsorganisation in den Betrieben. Präsentation von Dr. Johannes Kopf

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion – neben Johannes Kopf diskutierten der AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer und die Personalleiter Mag. Stephanie Kneifel (Schachermayer- Großhandelsgesellschaft m.b.H) und Harald Michlmair (Kremsmüller Industrieanlagenbau KG) -, dass Unternehmen ohne Vorurteile auf die Generation 50 plus zugehen müssen.

Stephanie Kneifel formulierte es so: „Wenn die fachliche Qualifikation stimmt, spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Wir schauen dann auch im Unternehmen darauf, dass sich die Mitarbeiter ständig weiterbilden. Und der positive Effekt von drei bis fünf Tagen Weiterbildung ist tatsächlich erkennbar.“ Bei Kremsmüller sei einerseits körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung. „Genauso braucht es aber auch die Bereitschaft, neue Entwicklungen mitzumachen. Wir sehen die Älteren als Wissensträger und fördern den Wissensaustausch mit den Jüngeren gezielt. Darüber hinaus spielt die Führungskultur eine große Rolle. Gute Führung heißt Wertschätzung.

AMS-OÖ-Chef Gerhard Straßer betonte, dass Qualifizierung die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit sei.

 

Folgendes Video wurde von AMS Chef Dr. Kopf in seiner Keynote gezeigt: 

 

ORF OÖ Heute Beitrag "Schwerpunkte für ältere Arbeitnehmer" vom 28.11.2017

Download Unterlage zur Pressekonferenz vom 28.11.2017

Hier finden Sie Fotos der Veranstaltung


MHC und ARGE s`Hoiz begleiten das Projekt “Hoiz-Scouts“ zum Sieg

13 Personen stehen auf einer Bühne
So sehen Sieger aus; Foto: Alfred Reiter
Drei Männer stehend
Die Initiatoren des Projektes "Hoiz-Scouts": Alois Ellmer (WKO-Bezirksstelle Schärding), Johannes Karrer (Leader-Region Sauwald-Pramtal), Gabriel Gruber (Möbel- und Holzbau-Cluster); Foto: Bezirksrundschau
Die Holz-Tour bot den Jugendlichen viele spannende Einblicke in die Wertschöpfungskette von Holz ; Foto: MHC

27.11.2017

Das Schulprojekt „Hoiz-Scouts“ der HAK Schärding ist Bezirkssieger des “Lernen fürs Leben“-Preises 2017. Ideengeber für dieses Projekt ist die ARGE s´Hoiz, eine Initiative engagierter Unternehmer, Waldbesitzer und Personen unterstützt von der LEADER-Region Sauwald-Pramtal, der WKO Schärding und dem Möbel- & Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, die sich gemeinsam dem Thema "Wertschöpfung aus regionalem Holz steigern" angenommen hat.

Beim Projekt „Hoiz-Scouts“ analysieren die Jugendlichen die gesamte Wertschöpfungskette Holz, um herauszufinden, wie Unternehmen miteinander vernetzt sind, wie sie arbeiten und wer auf regionale Rohstoffe setzt. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler die Chefs von verschiedenen Betrieben aus der Schärdinger Holzwirtschaft interviewt und die Daten anschließend ausgewertet.  

Auf ins Hoiz
Ende September organisierten die Projektinitiatoren eine eigene Holz-Tour, bei der rund 40 Jugendliche eine Entdeckungsriese in den Wald antraten. Sie durften beim Baumfällen zusehen und anschließend beim Besuch von unterschiedlichen Betrieben hinter die Kulissen blicken. Ziel all dieser Aktionen ist es, das Bewusstsein bei den Jugendlichen dafür zu stärken, wie wichtig der Lebensraum Wald und somit der Rohstoff Holz ist.

Erstmal überwiegt die Freude bei allen Beteiligten über den Sieg bei „Lernen fürs Leben“, einer Aktion der Bezirksrundschau. Für die Zukunft sind aber schon weitere Projekte angedacht, bei der auch der Möbel- und Holzbau-Cluster wieder kräftig mitwirken wird.


Neuer Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters

v.l.: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters, DI Manfred Hackl (CEO EREMA Group) und Cluster-Manager Wolfgang Bohmayr.
Bild: Land OÖ / Daniel Kauder

22.11.2017

DI Manfred Hackl, Geschäftsführer der EREMA Group mit Sitz in Ansfelden ist mit Dezember der neue Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters (KC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Er übernimmt die Agenden von Dr. Friedrich Kastner, CEO der Dr. Collin GmbH, der 7 Jahre das Sprachrohr des Expertengremiums des Kunststoff-Clusters war.

„Der Beirat mit seinen zwölf Branchenvertretern unterstützt den Cluster bei der strategischen Ausrichtung. Mit Manfred Hackl konnten wir einen Vordenker der Branche als KC-Beiratssprecher gewinnen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Vision von der funktionierenden Kreislaufwirtschaft
Als eines der Hauptthemen hat sich der neue Beiratssprecher die Kreislaufwirtschaft an die Fahnen geheftet. „Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist eine große Chance, das Image von Kunststoff zu heben. Aber ihr Gelingen hängt vom Zusammenspiel alle Beteiligten – von der Sammlung der Altkunststoffe über die Recyclingtechnologie bis zum Wiedereinsatz in der Verarbeitung – ab“, betont Manfred Hackl. Wie es funktionieren kann, wollen der Kunststoff-Cluster und der Cleantech-Cluster gemeinsam im Projekt „Coming Home“ zeigen: Die Initiative zielt darauf ab, regionale Stoffkreisläufe in Kooperation mit der Industrie und den regionalen Sammelsystemen zu schließen. Im Fokus stehen dabei Haushalts-Plastikabfälle.

Anhand des gelben Mehrweg-Sammeleimers „Öli“ soll ein Best Practice Projekt gestartet werden. Der „Öli“ ist ein etabliertes Altölsammelsystem der Landes-Abfallunternehmen (LAVU) in Oberösterreich. Der Kübel wird derzeit aus Polypropylen (PP)-Neuware hergestellt. Künftig soll von der LAVU gesammelter Altkunststoff für die Herstellung des Sammeleimers verwendet werden, der Kreislauf soll so quasi wieder geschlossen werden.

Diese sehr hohen Anforderungen wie extrem gute Dichtheit, geringste Toleranzen oder Beständigkeit gegen Fette konnten bis dato nur mit Neuware gelöst werden. Der Einsatz von Recyclingware verlangt neben einer ausgefeilten Recyclingtechnologie auch entsprechende Stoffströme aus den Altstoffsammelzentren und passende Rezeptierungen.

Recycling ist auch Schwerpunkt in der Forschungsfabrik LIT Factory an der JKU
Unter der Führung des Linz Institute of Technology (LIT) der Johannes Kepler Universität Linz wird die LIT Factory, eine öffentliche Pilotfabrik I4.0, im Großraum Linz eingerichtet. Heimische Unternehmen können in Zukunft in diesem Testlabor, digitalisierte Produktionstechnologien erproben, ohne den eigenen Betrieb zu stören. Dort sollen beispielsweise Leichtbauteile aus Kunststoff für Autos entwickelt werden. Weitere Forschungsprojekte liegen aber auch im Bereich der Recyclingtechnik.  

Der Kunststoff-Cluster (KC) ist mit rund 400 Unternehmen, deren Gesamtumsatz sich auf ca. 17 Mrd. Euro beläuft, die größte Cluster-Initiative in Österreich. Insgesamt beschäftigen die Cluster-Unternehmen 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Initiierung und Begleitung von Innovationsprojekten liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten im Netzwerk. Die Träger des Kunststoff-Clusters sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.


Cross-Mentoring Programm startet in die 15. Runde

Fünf Personen stehen nebeneinander.
Abschlussfeier des Cross-Mentoring-Programms 2017: (v. l.) Stefan Promper, Leiter des Netzwerks Humanressourcen, Referentin Traude Wagner-Rathgeb, Frauen-Landesrätin Christine Haberlander, die inhaltliche Leiterin des Cross-Mentoring-Programms Doris Schulz und Gastgeber Josef Kinast, Direktor der Siemens-Niederlassung Linz. Bild: Business Upper Austria
Siebzehn Damen stehen unter einem Transparent mit dem Titel "Cross Mentoring 2017".
Frauen mit großem Potenzial: Die Mentees des Jahrgangs 2017. Bild: Business Upper Austria

20.11.2017

Am Donnerstag, 16. November fand im Siemens-Forum in Linz die Abschlussfeier des 14. Durchgangs des Cross-Mentoring Programmes statt. 18 weibliche Nachwuchs-Führungskräfte blicken auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und beruflicher Weiterentwicklung zurück. Das in Österreich einzigartige Cross-Mentoring Programm unterstützt und begleitet Frauen in Führungs- oder Expertinnenfunktionen auf ihrem Weg zum beruflichen Erfolg. „Der nächste Durchgang startet bereits im März 2018. Anmeldungen für den Infoabend am 23. Jänner 2018 nimmt das Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entgegen“, so Frauen-Landesrätin Christine Haberlander. 

Know-how, Kreativität und die Persönlichkeit von Frauen in der Arbeitswelt zu nutzen ist für Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor! Vom Vorbild lernen und von den Erfahrungen bestmöglich profitieren: Das ist das Ziel von Cross-Mentoring. Dabei werden weibliche Führungskräfte und Expertinnen von Mentorinnen und Mentoren unterstützt, um ihre Rolle als Leistungsträgerinnen und die damit einhergehende Verantwortung über die Unternehmensgrenzen hinaus wahrzunehmen.

Win-Win Situation
Mentor oder Mentorin profitieren durch die Reflexion ihres eigenen Führungsverhaltens und des eigenen Karriereweges. Aber auch das Unternehmen gewinnt: Einerseits mit gezielter Führungskräfte-Entwicklung für junge, talentierte und engagierte Frauen, andererseits werden „High Potentials“ und „High Performers“ enger an das Unternehmen gebunden.

Dipl.-Päd. Silke Bahr BEd (Bereichsleiterin Öffentliche Auftraggeber, WIFI OÖ GmbH) hat bereits 2013 als Mentee am Programm teilgenommen und ist vom langfristigen Mehrwert für ihren beruflichen Werdegang überzeugt: „Der Austausch mit einem erfahrenen Mentor bot mir eine sehr individuelle Unterstützung für meine Fragen. Die Möglichkeit, außerhalb des eigenen Unternehmenskontextes diskutieren zu können, habe ich sehr geschätzt. Ich rate angehenden Mentees, sich einzulassen und neugierig zu sein, um bestmögliche Unterstützung zu finden.“

Nehmen auch Sie teil!
Das Cross-Mentoring Programm wird vom Netzwerk Humanressourcen (NHR) organisiert und betreut. Bereits 2018 wird der 15. Durchgang dieses Erfolgsprogrammes gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung am 23. Jänner 2018 ab 18.00 Uhr in Linz erfahren Sie alle Details aus erster Hand: Ehemalige Teilnehmerinnen berichten von ihren Erfahrungen.

Anmeldung: netzwerk-hr@biz-up.at oder +43 (0) 732 79810 5199.
Programminformationen unter www.netzwerk-hr.at/cross-mentoring


automotive.2017 - Autoindustrie präsentiert sich in Linz: Preisgekrönte Technologien und e-Rallye Meister

© Klaus Rothenwänder
220 Besucher nahmen an der automotive.2017 teil. © Klaus Rothenwänder
© Bodi´s TV
Rallyefahrt mit Elektroantrieb – Highspeed mit Manfred Stohl. © Bodi´s TV
© Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder

16.11.2017

Preisgekrönte Technologien, Konzepte für die Mobilität der Zukunft und der Spaß am Fahren in der E-Rallye-Klasse standen im Mittelpunkt der automotive.2017, zu der der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 14. und 15. November in die voestalpine Stahlwelt in Linz einlud.

Was wir heute beim Fahren noch selbst erledigen (müssen), wird in Zukunft das Auto ganz alleine tun. Zumindest, wenn es nach den Konzepten der Autobauer und Komponentenhersteller geht. Schon im Laufe des nächsten Jahrzehnts werden wir Bekanntschaft mit autonomen und vernetzten Fahrzeugen machen. Darin sind sich Zulieferer und internationale Hersteller bei ihrem Treffen in Linz einig.

 

Internationale Hersteller in Linz  

Automobilhersteller wie die BMW Group oder Renault Group stellten bei der automotive.2017, der jährlichen Konferenz des Automobil-Clusters zum internationalen Austausch der Autoindustrie, am 15. November in Linz ihre Konzepte für die Mobilität der Zukunft vor, um auch die Zulieferer auf die neuen Themen einzuschwören. Topimpulse kamen dabei von Dr.-Ing. Dirk Wisselmann, Referent Automatisiertes Fahren der BMW Group im Vortrag „BMW 2021 – Roadmap zum Automatisierten Fahren“. Rémi Bastien, seines Zeichens Vice President des Bereiches Automobile Prospective bei Renault Group erläutert den Blickpunkt von Renault in seinem Vortrag: „Automotive industry faces a revolution“.

 

Eine wissenschaftliche Betrachtung der Veränderungen in der Autoindustrie durch Künstliche Intelligenz kam von Univ.-Prof. Sepp Hochreiter vom Institut für Bioinformatik der Johannes Kepler Universität in Linz: „Künstliche Intelligenz - Ungeahnte Möglichkeiten für den Automobilsektor“ stellt der renommierte Wissenschaftler vor, dessen Institut bereits intensiv mit Autoherstellern zusammenarbeitet. Dass Autos durch mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Komponenten in Zukunft vom Handy aus oder per Sprache gesteuert werden können, sieht Hochreiter nicht mehr als Vision sondern als realisierbare Technik. Im Zentrum der Forschungen steht dabei die Anzahl von Verkehrsopfern, die man durch künstliche Intelligenz im Fahrzeug deutlich vermindern will.

 

E-Rallye Fahrt mit Manfred Stohl  

Manfred Stohl, frisch gebackener Sieger der Rallye 4WD-Klasse, kam mit seinem Elektro-Siegerauto, dem STARD Hiper MK1 nach Linz, um dem Publikum der automotive.2017 den Spaß an der Elektromobilität zu vermitteln. Er war auch Diskussionsteilnehmer in der Podiumsdiskussion zum Thema „Effiziente Mobilität – neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!“. Krönendes Highlight war für zwei Teilnehmer der automotive.2017 ein E-Rallye Taxi Drive mit Manfred Stohl, der unter den Anwesenden verlost wurde. Auf der Strecke im Hafenbecken der Linz AG ging es mit Highspeed zur Sache. Wie anspruchsvoll und aufregend Autofahren auch mit einem Elektrofahrzeug mit zum Teil computergesteuerten Komponenten sein kann, wurde bei den Extrem-Fahrten deutlich.

 

Johann Puch Automotive Awards - Auszeichnung für innovative Technologien und Verfahren  

Bereits am 14. November bildete die automotive.2017 den feierlichen Rahmen für die Überreichung der Johann Puch Automotive Awards. Die Preise im Wert von 20.000 Euro wurden von MAGNA STEYR gestiftet und bereits zum 17. Mal verliehen. Gastgeber der Veranstaltung war erstmals der Automobil-Cluster. Eine hochrangige Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Industrie und Magna, zeichnete jeweils die drei besten Einreichungen in folgenden zwei Kategorien aus:

  • Master-/Diplomarbeiten, die sich mit Themen der Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion auseinandersetzen und
  • „Open Innovation“: Neue fahrzeugtechnische Produkte, Prozesse oder Methoden.

 

FlexiLight von Starlim Sterner holt ersten Platz  

Die Starlim Spritzguss GmbH konnte mit einem neuartigen Display names „FlexiLight“ den ersten Platz bei den „Open Innovations“ holen: FlexiLight ist eine Silikonmatte, die im Inneren mit LEDs ausgestattet ist. Durch die Flexibilität des umgebenden Silikons entsteht ein Lichtträger, der biegsam ist und sich dreidimensional an Bauräume anpassen lässt.

 

Download Presseaussendung (pdf)

 

Video - automotive.2017 ( © BODIS.tv)

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INKOBA Lengau: Erfolgsbilanz zum 10. Geburtstag

Luftaufnahme von Industriegebiet mit Hallen
Der Standort Lengau von oben: 300 Arbeitsplätze sind dort in den vergangen zehn Jahren entstanden. Foto: privat

16.11.2017

Vor 10 Jahren haben sich die beiden oberösterreichischen Gemeinden Lengau und Lochen und die Salzburger Gemeinden Straßwalchen und Neumarkt am Wallersee im Verein "Interkommunale Betriebsansiedlung Lengau" zusammengeschlossen. Ziel: zwei Areale in den Gemeinden Lengau und Lochen gemeinsam für Betriebsansiedlungen entwickeln und vermarkten. Bei der Vollversammlung am 15. November zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz.

Allein heuer profitieren die Mitgliedsgemeinden von 100.000 Euro Kommunalsteuer-Einnahmen und mit der Fa. Schulz wird sich bereits das nächste Unternehmen ansiedeln.

„In unserer INKOBA stehen die Zeichen auf Wachstum. In den vergangen zehn Jahren sind am Standort Lengau 300 neue Arbeitsplätze entstanden“, freut sich INKOBA-Obmann LAbg. Erich Rippl, Bürgermeister von Lengau. „Gemeinsam mit der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der Salzburger Infrastruktur Errichtungsgesellschaft SISTEG werden wir die Firmen bei ihren Investitionsaktivitäten bestmöglich unterstützen.“

Erfolgsmodell INKOBA
Das Gewerbegebiet Lengau gehört zur INKOBA (Interkommunale Betriebsansiedlung) Lengau – eine von 28 INKOBA-Regionen in ganz Oberösterreich. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Experten von Business Upper Austria. Die INKOBA Lengau ist eine von zwei bundesländerübergreifenden INKOBA. Sechs von zehn Gemeinden in Oberösterreich arbeiten bei der Betriebsansiedlung zusammen.


Internationale Kooperationspartner in der Luftfahrtbranche finden

Zwei Männer stehen auf einer Bühne und reden miteinander. Das Foto wurde von hinten aus dem Zuschauerraum gemacht, sodass die Zuhörer von hinten zu sehen sind.
Foto: Roland Pelzl/cityfoto

16.11.2017

Bei der B2B-Convention im Rahmen der AVIATION 2017 trafen sich am 13. November über 58 nationale und internationale Vertreter/innen aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft, um in 172 individuellen Gesprächen neue Kontakte zu knüpfen und potenzielle Kooperationspartner in der Luftfahrtbranche zu finden. Die B2B-Meetings wurden von der Wirtschaftskammer Oberösterreich und Business Upper Austria als Partner im Enterprise Europe Network (EEN) organisiert.

Nach den Impulsvorträgen von Dirk Sprünken (Airbus Defence and Space) und Petr Tomášek (Moravian Aerospace Cluster) zum Thema „Die Zukunft der Luftfahrt“ nutzten die Teilnehmer/-innen bei 20-minütigen Gesprächen die Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen, technologische Entwicklungen, Trends und mögliche Kooperationsfelder in der Luftfahrtbranche auszutauschen. Dabei standen vor allem die Themen Flugmotoren, Bordnetze, Kabinenausrüstung, Infrastruktur, Flugsicherheit sowie Materialien und Fertigungsmethoden für den Flugzeugbau im Vordergrund.

„Aus der Teilnahme an der Aviation 2017 ergaben sich neue vielversprechende Kontakte mit dem Potential für weitere Kooperationen“
Wilhelm Rupertsberger, Leiter Kompetenz Center Kunststoff, FILL Gesellschaft m.b.H.

"Die große Teilnehmeranzahl unterstreicht den Stellenwert der Kooperationsbörse in diesem Fachthema als wichtigen Treffpunkt".
Dieter Grebner, CEO, Peak Technology GmbH

Die dreitägige AVIATION 2017 startete bereits am 12. November mit einem Workshop zum Thema „Künstliche Intelligenz“ im Ars Electronica Center Linz. Besuche bei den internationalen Luftfahrt-Unternehmen FACC AG und CoLT Prüf und Test GmbH standen ebenso am Programm wie die Teilnahme an der „Exporter’s night“ im Rahmen des OÖ Exporttages am 13. November.

Über das Enterprise Europe Network (EEN)
Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. Die für Oberösterreich zuständigen Partner im EEN sind Business Upper Austria und die Wirtschaftskammer Oberösterreich. www.een.at 

sitzende Personen bei der Kooperationsbörse
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
eine Frau begrüßt zwei Männer
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
sitzende Teilnehmer im Raum
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
laufende Kooperationsbörse mit Teilnehmer im Raum
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
sitzende Teilnehmer bei der Kooperationsbörse
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
zwei Männer auf der Bühne
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
ein Mann mit Mirko in der Hand
Foto: Roland Pelzl/cityfoto
zwei Männer auf der Bühne
Foto: Roland Pelzl/cityfoto

Industrie ohne fossile Energie: Oberösterreich wird Vorzeigeregion

15.11.2017

 Noch kommen zwei Drittel der Energie für die Industrie aus fossilen Quellen. Die Länder Oberösterreich und Steiermark wollen zeigen, dass die produzierende Industrie möglichst ohne fossile Energie funktionieren kann. Dafür haben 80 Unternehmen und 14 Forschungspartner/innen und 5 öffentliche Institutionen aus ganz Österreich beim Klima- und Energiefonds ein Förderprojekt eingereicht, das nun startet. „Rund die Hälfte aller beteiligten Institutionen kommt aus Oberösterreich, was eine eindrucksvolle Demonstration des vorhandenen Know-hows ist“, zeigt sich Wirtschafts- und Energiereferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl über den Förderentscheid erfreut. „Damit wird Oberösterreich auch zum international sichtbaren Leuchtturm für Umwelt- und Energietechnologie“, so LH-Stv. Strugl.

Oberösterreich wird mit dem Projekt „NEFI“ (New Energy for Industry) gemeinsam mit der Steiermark zu einer Energie-Vorzeigeregion. „Ressourcenknappheit und höherer Kostendruck sind zentrale Herausforderungen der heimischen Unternehmen. Wer auf nachhaltige Produktion und erneuerbare Energie setzt, kann seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und damit auch Arbeitsplätze in OÖ schaffen und sichern. Wir setzen damit auch einen großen Schritt zur Umsetzung unserer neuen oberösterreichischen Energiestrategie Energie Leitregion OÖ 2050“, erklärt LH-Stv. Strugl.
 

In zahlreichen Projekten werden heimische Energietechnologien im Realbetrieb erprobt, um die zentralen Ziele Dekarbonisierung (= Verzicht auf fossile Energie), Wertschöpfung und Standortsicherheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind innovative Technologien, die durch die Förderungen in Höhe von bis zu 40 Mio. bis zum Jahr 2025 entwickelt werden sollen.

Die Bandbreite der derzeit beteiligten Unternehmen reicht vom Leitbetrieb wie der Energie AG oder der voestalpine bis hin zum Installateur. Aber auch andere Unternehmen, die sich der Herausforderung Dekarbonisierung stellen wollen oder müssen, können sich in weiterer Folge am Projekt beteiligen. Als Projektkoordinator fungiert das AIT, die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Österreichs.

Ein wesentlicher Baustein des Projekts ist ein Sektor übergreifender Innovationsprozesse mit Unternehmen, Technologielieferant/innen und Wissenschaftspartner/innen. Dieser wird in Oberösterreich von der Oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und dem Oö. Energiesparverband koordiniert.

Die Projektlaufzeit beträgt acht Jahre, die Förderung ca. 40 Mio. Euro und die damit ausgelösten Gesamtinvestitionen 80 bis 120 Mio. Euro. Zum vom AIT angeführten Projektkonsortium gehört neben den oö. Partnern auch die Montanuni Leoben.

Ein erstes Treffen von Anwendern und Anbietern von Energietechnologie gab es bereits diese Woche beim „Innovationsforum Energieeffiziente Produktion“ des Oö. Energiesparverbandes. Über 70 interessierte Teilnehmer/innen haben sich dabei ausgetauscht, wie Energieeffizienz-Potenziale systematisch erkannt werden können, und innovative Lösungen für die Effizienzsteigerung und die Nutzung erneuerbarer Energieträger für die Fertigung in verschiedenen Branchen - wie Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugbau oder Kunststoffindustrie – wurde vorgestellt.

CleantechConnect.2017 am 27. November in Engerwitzdorf
Die nächste Möglichkeit zur Vernetzung und Vorstellung von Projektideen gibt es am 27.11. in Engerwitzdorf beim CleantechConnect.2017 des Cleantech-Clusters der Business Upper Austria – OÖ. Wirtschaftsagentur Gmbh. Anmeldung unter www.cleantech-cluster.at.

 


Johann Puch Automotive Awards in Linz verliehen: Oberösterreicher gewinnen in der Kategorie „Open Innovation“

© Klaus Rothenwänder
Sieger in der Kategorie „Open Innovation“: Roland Pirsic von Starlim Spritzguss GmbH. V.l.: Werner Pamminger (Business Upper Austria), Roland Pirsic (Starlim Spritzguss), Karl-Friedrich Stracke (Magna Steyr), LH-Stv. Dr. Michael Strugl. © Klaus Rothenwänder
© Silcos GmbH / Die Wilden Kaiser
Die flexible LED-Silikonmatte „FlexiLight“ verhalf der Starlim Spritzguss GmbH zum ersten Platz in der Kategorie „Open Innovation“. © Silcos GmbH / Die Wilden Kaiser

15.11.2017

Gestern Abend wurden in der voestalpine Stahlwelt in Linz die Johann Puch Automotive Awards für Master- und Diplomarbeiten im Bereich „Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion“ sowie zum Thema „Open Innovation“ für fahrzeugtechnische Produkte und Methoden vergeben. Zwei der sechs ausgezeichneten Studenten und Firmen kommen aus Oberösterreich. Gewinner der Kategorie „Open Innovation“ ist die Starlim Spritzguss GmbH. „Oberösterreich kann in der Automobilindustrie zu den attraktivsten Standorten Europas gezählt werden. Die Innovationskraft der Unternehmen und die Konzentration auf zukunftsweisende Technologien im universitären Bereich sind ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für den Standort Oberösterreich“, betonte dabei Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Die automotive.2017, Oberösterreichs Branchentreff der Automobilindustrie, bildete heuer den feierlichen Rahmen für die Überreichung der Johann Puch Automotive Awards. Die Preise wurden von MAGNA STEYR gestiftet und bereits zum 17. Mal verliehen. Gastgeber der Veranstaltung war erstmals der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.  

 

FlexiLight von Starlim Sterner holt ersten Platz

Die Starlim Spritzguss GmbH konnte mit einem neuartigen Display names „FlexiLight“ den ersten Platz bei den „Open Innovations“ holen: FlexiLight ist eine Silikonmatte, die im Inneren mit LEDs ausgestattet ist. Durch die Flexibilität des umgebenden Silikons entsteht ein Lichtträger, der biegsam ist und sich dreidimensional an Bauräume anpassen lässt.  

„Wir haben mit dem FlexiLight ein zukunftsweisendes Produkt eingereicht, das wir mit unserem Partner Silcos aus Deutschland gemeinsam entwickelt haben. Die im Inneren mit LEDs bestückten FlexiLight Silikonmatten erzeugen ein homogenes Licht und lassen sich dreidimensional verbauen. Das eröffnet im Innenraum von Fahrzeugen neue Dimensionen“, erklärt Ing. Thomas Bründl, Geschäftsführer von Starlim Spritzguss stolz.  

Eine hochrangige Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Industrie und Magna, zeichnete jeweils die drei besten Einreichungen in folgenden zwei Kategorien aus:  

  • Master-/Diplomarbeiten, die sich mit Themen der Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion auseinandersetzen und im Jahr 2016 abgeschlossen wurden.
  • „Open Innovation“: Neue fahrzeugtechnische Produkte, Prozesse oder Methoden, die bis zum Jahr 2016 so weit entwickelt wurden, dass sie das Stadium „Proof of Concept“, d. h. den praktischen Nachweis ihrer Machbarkeit, vorweisen konnten.  

 

Preisträger in der Kategorie „Master-/Diplomarbeiten“:

  • Platz 1: Dipl.Ing. Christina Granitz, BSc – Technische Universität Graz, Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik
  • Platz 2: Dipl.Ing. David Wirthl – Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Robotik
  • Platz 3: Camillo Balerna , MSc – ETH Zürich, Institute for Dynamic Systems and Control  

 

Preisträger in der Kategorie „Open Innovation“:

  • Platz 1: Roland Pirsic, Vice President Business Development – Starlim Spritzguss GmbH
  • Platz 2: Wolfgang Haggenmüller, Business Development – Felss Holding GmbH
  • Platz 3: Dipl.-Ing. Dr.techn. Markus Ernst, MLBT – Technische Universität Graz  

 

Preis soll Innovationskraft fördern

Karl-Friedrich Stracke, Geschäftsführer von Magna Steyr würdigte die Arbeit der österreichischen Zulieferer und universitären Einrichtungen: „Mit den Johann Puch Automotive Awards möchte Magna Steyr die Talente im automotiven Bereich würdigen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Die Projektarbeiten sollen die österreichische Autoindustrie nach vorne bringen. In diesem Zusammenhang sind wir stolz auf die gute Zusammenarbeit mit den Automobil-Clustern in Oberösterreich und der Steiermark.“

Welche Ambitionen Magna Steyr mit dem Johann Puch Automotive Awards verfolgt, erklärt Ing. Gerhard Krachler, Leiter der Abteilung Advanced Development & Product Strategy: „In Erinnerung an den österreichischen Automobilpionier Johann Puch stiftet Magna heuer zum 17. Mal den Johann Puch Automotive Award, der insgesamt mit 20.000 Euro dotiert ist. Wir zeichnen einerseits herausragende Master-/Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik aus, und wollen damit junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit besonderem Innovationsgeist und Forschungsdrang fördern. Mit der Kategorie Open Innovation prämieren wir innovative Produkte, Prozesse oder Methoden von Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit Industriepartnern in der Fahrzeugindustrie zu stärken.“  

 

Der Automobil-Cluster war zum ersten Mal Gastgeber der Preisverleihung. Ein oberösterreichisches Unternehmen sowie die JKU waren unter den Preisträgern. „Aus Sicht unseres Netzwerkes ist diese Preisverleihung eine gute Möglichkeit, um neue Technologien aus dem Automobil-Cluster in den Vordergrund zu rücken“, freut sich der Manager des Automobil-Clusters, Wolfgang Komatz, über die oberösterreichischen Preisträger.


Neue Technologien verändern die Arbeitswelt auch in der Logistik grundlegend

Vier Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist ein IAA Roll-up zu sehen.
V.l.: Mag. (FH) Clemens Zierler (Geschäftsführer IAA), Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen (TU Dortmund), LH-Stv. Dr. Michael Strugl (IAA-Präsident), Prof. DI Franz Staberhofer (Logistikum Steyr) Foto: Kneidinger

14.11.2017

Entwicklungen wie Autonomes Fahren, virtuelle Realitäten und künstliche Intelligenz bringen gerade im Bereich der Logistik grundlegende Veränderungen mit sich. Mit der Frage, wie sich diese Veränderungen auf die Arbeitswelt auswirken, setzte sich kürzlich eine Veranstaltung des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz (IAA) in Kooperation mit dem Verein Netzwerk Logistik und dem Logistikum Steyr der Fachhochschule OÖ auseinander.

„Oberösterreich liegt im Zentrum des österreichischen und europäischen Warenverkehrs, durch die hohe Exportquote kommt der Logistik zusätzlich eine große Bedeutung zu. Deshalb wollen wir die neuen Technologien nicht nur nutzen und vorantreiben, sondern uns auch damit befassen, welche Veränderungen damit auf die Arbeitswelt zukommen“, erklärt IAA-Präsident LH-Stv. Dr. Michael Strugl im Rahmen der Veranstaltung, die unter dem Titel „Arbeitswelt der Zukunft: Die Rolle des Menschen in visionären Logistikkonzepten“ stand.

Ihre Sichtweise auf das Thema brachten nach der Begrüßung durch IAA-Geschäftsführer Mag.(FH) Clemens Zierler dabei unter anderem der international anerkannte Arbeitsforscher Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen (TU Dortmund), Prof. DI Franz Staberhofer vom Logistikum Steyr der FH OÖ, Ben Kraaijenhagen, Zukunftsforscher bei MAN Truck & Bus AG, ein. Im Rahmen von Workshops wurden die Fragen der neuen Arbeitswelt in der Logistik auch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiv diskutiert.

„Die Digitalisierung muss – so wie in allen Lebensbereichen – auch in der Logistik als Chance gesehen werden. Arbeitswelten und auch der arbeitspolitische Rahmen brauchen jedoch eine aktive Gestaltung, denn sie werden nicht von Technologien alleine geschaffen. Oberösterreich muss für die Menschen ein attraktiver Arbeitsplatz mit allen dazugehörigen Rahmenbedingungen bleiben. Deshalb müssen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei der Digitalisierung im Zentrum unserer Bemühungen stehen“, zeigte sich LH-Stv. Strugl überzeugt.

Mit dem Logistikum Steyr der FH OÖ hat Oberösterreich einen Leuchtturm für Logistik in Forschung und Lehre in Österreich etabliert. Parallel arbeiten zahlreiche Leitbetriebe, wie etwa MAN in Steyr, intensiv an zukünftigen Lösungen im Bereich der e-Logistik aber auch anderen zukunftsorientierten Themen der Logistik. Daneben hat sich der Verein Netzwerk Logistik die österreichweite Vernetzung von Unternehmen mit Logistikbezug zum Ziel gesetzt.


Open Innovation: Mehr Chancen durch Zusammenarbeit

Prof. Frank Piller beim Open-Innovation-Workshop mit Unternehmern und Forschern in Linz.
Prof. Frank Piller beim Open-Innovation-Workshop mit Unternehmern und Forschern in Linz. Copyright: Business Upper Austria

14.11.2017

Innovationskooperationen spielen traditionell eine wichtige Rolle in Oberösterreich, was unter anderem an der seit vielen Jahren geübten Praxis in den Branchenclustern liegt. Fast die Hälfte aller innovativen Unternehmen (48,9 %) ist laut Standort- und Technologiebericht der Landes OÖ an Innovationskooperationen beteiligt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kooperationen ermöglichen einen breiteren Zugang zu (technologischem) Know-how und reduzieren das Risiko.

Mehr als 30 Vertreter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich kürzlich in einem Workshop mit Prof. Frank Piller von der Technischen Hochschulen Aachen damit beschäftigt, wie der Standort Oberösterreich noch stärker von Innovationskooperationen profitieren kann. Ein Ansatz dazu ist etwa „Open Innovation“.

Die Idee dabei ist, den Kreis der am Innovationsprozess Beteiligten auf die gesamte Gesellschaft zu erweitern. Das soll dem größten Feind von Innovation entgegenwirken: der Betriebsblindheit. Ein wesentliches Merkmal ist, dass eine Idee zB eines „Außenstehenden“ genauso wertvoll sein kann wie von einem Produktentwickler des eigenen Unternehmens. Daher werden diese Gruppen auch in den Innovationsprozess mit aufgenommen. Der entscheidende Faktor ist, was mit dieser Idee passiert, wie sie weiterentwickelt wird.

Der Tenor unter den Teilnehmern: Es geht vor allem darum, Bewusstsein für das Thema zu schaffen und eine Open-Innovation-Kultur zu etablieren. Darüber hinaus sollen die Unternehmen und Forschungseinrichtung fit für Open Innovation gemacht werden – etwa durch den Austausch von Best-Practice-Beispielen.

 

„Winter School“ zum Thema Service Innovation

Der Verein BBA Forum vergibt u.a. jährlich den Best Business Award in der Europaregion Donau-Moldau. Eine weitere Vereinsaktivität ist eine Winterschool getreu dem Vereinsmotto „Lernen von den Besten“, die kommendes Jahr von 23.bis 25. Jänner in Krumau stattfindet. Dabei ist der Themenfokus „Service Innovation – Die Geschäftsmodelle der Zukunft“. Inhaltlich wird das Programm von Business Upper Austria bestritten, zahlreiche Referenten kommen aus OÖ. Anmeldung und Infos: www.bbaforum.net/winterschool


4. Linzer Lehrlingsmesse

Sechs Personen stehen beim Messestand von Hotspot.
v.l.n.r.: Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier, Elisabeth Wolfsegger (Leiterin des AMS Linz), Klaus Schobesberger (Obmann der WKO Linz-Stadt) und Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) besuchten den Hotspot Stand der Linzer Gastronomien und Hotellerie. Bild: Kunasz/Cityfoto
Viele Schüler und Schülerinnen bei den Ständen der Lehrlingsmesse
Über 1000 Jugendliche bei der 4. Linzer Lehrlingsmesse im Palais des Kaufmännischen Vereins. Bild: Kunasz/Cityfoto

07.11.2017

Regelrecht gestürmt wurde am Dienstag, 7. November die vierte Auflage der Linzer Lehrlingsmesse im Palais Kaufmännischer Verein, bei der sich 46 Lehrbetriebe präsentierten, die in 76 verschiedenen Lehrberufen ihre Lehrlinge und Mitarbeiter(innen) von morgen suchen. Die Linzer Lehrlingsmesse wurde wieder gemeinsam von AMS Linz, WKO Linz-Stadt, Business Upper Austria und dem Wirtschaftsressort der Stadt Linz organisiert. 

Die Schulen alleine können Berufsorientierung nicht leisten. „Das wäre auch zu viel verlangt, denn immerhin gibt es in Österreich rund 200 Lehrberufe“, betonte Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt. Viele Lehrbetriebe boten auf der Messe nicht nur Informationen, sondern auch Aktivitäten und Berufe zum Angreifen und Erleben. Präsentiert wurden auch die „Lehrstellen-Info-Boards“. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich damit mit Smartphones mittels NFC-Technologie oder QR-Code über das regionale Lehrstellenangebot informieren.

„Mit der Wahl einer Lehre treffen die Jugendlichen eine besonders wichtige Entscheidung für die persönliche und berufliche Zukunft, die wohl überlegt sein will. Eine fundierte Berufsausbildung ist heute mehr denn je gefragt, denn unsere Lehrlinge von heute sind die Profis von morgen“, hielt Vizebürgermeister Bernhard Baier fest. „Der Standort Linz und seine Unternehmen brauchen qualifizierte Fachkräfte, um mit ihren Waren und Dienstleistungen auch weiterhin Spitze sein zu können. Die Lehrlingsausbildung ist dafür ein entscheidender Faktor.“

Zahlreiche Lehrstellen derzeit zu besetzen
Jugendliche können am Lehrstellenmarkt momentan aus dem Vollen schöpfen: Ende Oktober waren rund 500 Angebote gemeldet, davon wären 139 sofort zu besetzen. „Die Lehrlingsmesse ist für das AMS mittlerweile eine der wichtigsten Veranstaltungen“, sagte Elisabeth Wolfsegger, Leiterin des AMS Linz. „Wir stehen in intensivem Kontakt mit der Jugend. Dieser beginnt mit einer Einladung in unser BerufsInfoZentrum mit dem Ziel, junge Menschen von der Sinnhaftigkeit einer Berufsausbildung zu überzeugen. Wir informieren über Berufe und Ausbildungswege.“

„In der oö. Arbeitsmarktstrategie, die von Business Upper Austria koordiniert wird, hat die Sicherung des Fachkräftebedarfs einen hohen Stellenwert“, erklärte Tanja Spennlingwimmer von der Business Upper Austria. Ein Instrument, Betriebe und Jugendliche zusammenzubringen, sind die Placement Promotoren. Sie forcieren gezielt im Auftrag des Wirtschaftsressorts des Landes und in enger Abstimmung mit dem AMS Aktivitäten zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Die Placement Promotoren sind aber nicht nur im Bereich der dualen Ausbildung aktiv: Ein besonderes Angebot stellt die Initiative „Starte deine Karriere mit uns – OÖ Unternehmen suchen Dich“ dar. Firmen, die junge HTL-Techniker oder HTL-Abbrecher als Lehrlinge suchen, können ihre Stellenangebote kostenlos auf dem HTL-Jobportal veröffentlichen.

Alle Informationen zur 4. Linzer Lehrlingsmesse >> Pressepapier Linzer Lehrlingsmesse 2017, PDF, 435 KB

Weitere Fotos der Veranstaltung >> www.cityfoto.at 


Tischlerhandwerk 4.0 in Oberösterreich

Sechs Personen stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
Mag. Karl Platzer (nextsoft it GmbH) a.Univ.-Prof. Dr. Josef Küng (FAW), Dr.in Dagmar Auer (FAW), Josef Hubinger (Tischlerei Lidauer GmbH), Markus Traunmüller (ShopCrea GmbH) und Christoph Schwingenschuh (Schwingenschuh Gesellschaft m.b.H.) Quelle: nextsoft it GmbH

06.11.2017

Kleine und mittelgroße Tischlereien stehen immer wieder vor der Herausforderung große Aufträge nicht annehmen zu können, da betriebsintern die Kapazitäten fehlen und der Aufbau dieser zu lange dauern würde. Auch die Partnersuche und die Koordination mit Subunternehmen gestalten sich oft kompliziert. Um dieses Problem zu lösen, wurde ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das den Informationsfluss bei unternehmensübergreifenden Kooperationen zwischen Tischlereien automatisieren soll. 

Das Projekt wurde im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms OÖ 2020 – unter der Ausschreibung „Produktionsstandort OÖ 2050: Industrie 4.0“ abgewickelt. Business Upper Austria unterstützte das Forschungsprojekt und fungierte als externer Berater bei der Antragstellung.

Die nextsoft it GmbH stellte sich als Koordinator und Bindeglied zwischen drei Tischlereien und dem Forschungsinstitut FAW der JKU zur Verfügung, um ein Forschungsprojekt auf die Beine zu stellen, da sie von ihren Tischlerei-Kunden von den Schwierigkeiten im Bereich der Produktionskooperation erfahren hat. Die Partnersuche bzw. die Koordination mit Subunternehmen gestaltet sich – bei Annahme eines großen Auftrags bzw. wenn die Tischlereien als Subunternehmer fungieren – oft kompliziert. Das Ziel des Projektes war der Aufbau eines firmenübergreifenden Netzwerks und die Definition einer Software. Bei temporären Produktions-Kooperationen soll die Softwarelösung, die Prozesse und die dafür notwendigen Informationen automatisiert verknüpfen und dadurch technisch führende, adaptive und qualitativ hochwertige Produktionsprozesse ergeben. Die drei Unternehmen – die Tischlereien Schwingenschuh, Lidauer und ShopCrea – wollen damit langfristig ihre Ressourcen bündeln und ein Produktionsnetzwerk aufbauen.

„Die Vision hinter dem Projekt ist, dass kleine Produktionsbetriebe über die Zusammenarbeit und Vernetzung ihren Aufwand verkleinern und sich so auf ihre Kern-Bereiche konzentrieren können.“ Karl Platzer, Nextsoft it

 

Steigerung der Umsätze durch production clouds

Intelligentes Bündeln der Kapazitäten von KMU in Form von kooperativen Produktionsprozessen kann zum Entstehen von schlagkräftigen „production clouds“ führen. Nach dem Vorbild des „cloud computing“ können in solchen Produktionsnetzwerken Kapazitäten dynamisch an den Bedarf angepasst werden. Nach außen hin zum Kunden tritt immer nur ein Koordinator in Erscheinung. Dadurch können zusätzliche Umsätze von den Betrieben lukriert werden, die sie alleine nicht machen könnten. „Kleinstrukturierte Betriebe können durch Arbeitsgemeinschaften ihre Kapazitäten besser nutzen, und zwar nicht nur in Sachen Ausstattung, sondern auch im Hinblick auf das Auftragsvolumen“, sagt Karl Platzer. Einerseits können bestehende Kunden komplett bedient, andererseits können neue Kunden gewonnen und die Prozessqualität verbessert werden. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Tischlereien gesteigert.

 

Projektergebnisse und Ausblick

Nach 18 Monaten intensiver Entwicklungsarbeit wurden mit den definierten Software-Lösungen die Grundlagen für ein weiteres gemeinsames Vorgehen in Richtung Kooperationsnetzwerk geschaffen. Das Projektteam ist aufgrund der Projektergebnisse davon überzeugt, dass Produktionsnetzwerke die Zukunft im KMU-Bereich darstellen. Die in diesem Projekt entwickelten Lösungen werden den Schlüssel zur langfristigen Zusammenarbeit unter den KMU-Tischlereibetrieben darstellen – bei gleichzeitiger Wahrung der Eigenständigkeit.

In einem nächsten Schritt ist die Weiterentwicklung und konkrete Umsetzung unter den Betrieben geplant. Betriebe, die sich an einem Folgeprojekt zur Umsetzung des Produktionsnetzwerkes beteiligen wollen, können sich bei der nextsoft it GmbH melden. Kontakt: office@nextsoft.at

 

Ausschreibung „Produktionsstandort OÖ 2050: Industrie 4.0“

Mit dem Call „Produktionsstandort OÖ 2050: Industrie 4.0“ wurde im Frühjahr 2015 eine Aktion zur Umsetzung des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes OÖ 2020 im Bereich „Industrielle Produktionsprozesse“ und „Mobilität / Logistik“ gesetzt. Das Interesse von Unternehmen und Forschungseinrichtungen war groß: 28 Projekte wurden eingereicht, von denen letztlich zehn mit einer Förderung aus dem Forschungs- und dem Wirtschaftsressort unterstützt werden. Das Gesamt-Projektvolumen lag bei 4,1 Mio. Euro, die durchschnittliche Förderquote lag bei rund 75 Prozent.

 

Über die Projektpartner:

Koordinator:

Nextsoft it GmbH

Partner:

Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der JKU Linz
Schwingenschuh Gesellschaft m.b.H.
Lidauer Tischlerei Gmbh
ShopCrea GmbH

Die drei beteiligten Tischlereibetriebe beschäftigen zwischen zehn und vierzig Mitarbeiter und sind allesamt unter anderem im Bereich Ladenbau tätig.


Standort- und Technologiebericht Oberösterreich 2017

Drei Broschüren liegen in einem Fächer übereinander.

06.11.2017

Das strategische Programm Innovatives Oberösterreich 2020 befindet sich in der Halbzeit seiner Umsetzung. Mit dem Standort- und Technologiebericht Oberösterreich 2017 liegt nun eine fundierte Diskussionsgrundlage zu aktuellen Entwicklungen und politischen Herausforderungen vor. Die strukturellen Besonderheiten Oberösterreichs begründen einerseits den wirtschaftlichen Erfolg, sind aber andererseits, wie sich zeigt, auch mit Herausforderungen in der langfristig Entwicklungen des Standorts verbunden.

Neben dem Bezug zum aktuellen strategischen Programm Innovatives Oberösterreich 2020 liegt ein Hauptaugenmerk des Berichtes auf der Gegenüberstellung mit nationalen sowie internationalen Vergleichsregionen.

Die Entwicklung der oberösterreichischen Wirtschaft lag im Jahr 2016 deutlich über dem österreichischen Niveau. So konnten sowohl die technische Produktion – als wichtiger Konjunkturindikator – in Oberösterreich (+0,3 %; Österreich: -0,5 %) als auch die Auftragseingänge (+7 %; Österreich: +2,1 %) zulegen.

Die Wirtschaftsstruktur Oberösterreichs lässt sich unter anderem an der Verteilung der Beschäftigten darstellen. Traditionell ist eine hohe Konzentration im produzierenden Bereich – und dabei vor allem in der Herstellung von Waren – zu beobachten. 34,2 % der Beschäftigten im Bundesland waren im Jahr 2016 im produzierenden Bereich tätig, 25,7 % konnten der Herstellung von Waren zugeordnet werden (Österreich: 16,6 %). Weiterhin bilden die Metallindustrie sowie der Maschinenbau das Rückgrat Oberösterreichs im Bereich der Herstellung von Waren.

Das F&E-Geschehen in Oberösterreich wird maßgeblich von den heimischen Unternehmen mitbestimmt. So waren im Jahr 2015 von 897 F&E-betreibenden Einheiten im Bundesland 739 Einheiten dem Unternehmenssektor zugerechnet. Damit waren im Beobachtungsjahr 20,5 % der forschenden Unternehmen Österreichs in Oberösterreich zu finden.

Download des gesamten Standort- und Technologieberichts 2017 pdf | 18 MB


Neuer Leiter im IT-Cluster in der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) und der neue Manager des IT-Clusters, DI Michael Lettner. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) und der neue Manager des IT-Clusters, DI Michael Lettner. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

31.10.2017

LH-Stv. Dr. Michael Strugl: „Michael Lettner wird als neuer Clustermanager insbesondere die Themen Informationssicherheit, Enterprise Sale und Digitale Geschäftsmodelle vorantreiben“. Mit DI Michael Lettner, BSc. hat kürzlich ein erfahrenes Teammitglied das Management des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria übernommen. Er wird den IT-Cluster in die nächste dynamische Phase steuern und den Cluster gemeinsam mit seinem Team und den Partnern weiter ausbauen. Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl begrüßt die Bestellung von Michael Lettner zum neuen Clustermanager. „Der IT-Cluster unterstützt den Wirtschaftsstandort Oberösterreich bei den Herausforderungen der Digitalisierung. Mit Michael Lettner konnte ein projekterfahrener Digital Native gewonnen werden. Gemeinsam mit seinem Team wird er den IT-Cluster mit innovativen Dienstleistungsangeboten in den drei neuen Schwerpunkten Informationssicherheit, Enterprise Sale und Digitale Geschäftsmodelle für die Wirtschaft noch attraktiver machen.“

Nach seinen Studien „Medientechnik“ und „Telekommunikation und Medien“ an der FH St. Pölten war der 33-jährige Linzer langjähriger Mitarbeiter bei der Ars Electronica. In dieser Zeit verantwortete er zahlreiche Projekte im Rahmen des Ars Electronica Festivals und anderer internationaler Ausstellungen. Seit 2014 hat Michael Lettner im IT-Cluster federführend die Initiative Connected Mobility und die Initiative Digital MedTech mitaufgebaut sowie das Dienstleistungsangebot des Clusters um innovative neue Veranstaltungsformen erweitert.

DI Dr. Robert Stubenrauch, der den IT-Cluster in den letzten Jahren erfolgreich aufgebaut hat, wird mit seiner Expertise und seinem Netzwerk dem IT-Cluster weiterhin als Projektmanager zur Verfügung stehen.
 


Landespreis für Innovation OÖ: Das sind die Gewinner 2017

Eine Gruppe von Menschen (zum Teil mit Statuen in der Hand) blickt in die Kamera.
Foto: Land OÖ/Kraml

26.10.2017

Am Dienstagabend hieß es im ORF Oberösterreich in Linz Vorhang auf für die besten Innovationen des Jahres. Zum 24. Mal wurden mit dem oö. Landespreis für Innovation in vier Kategorien die besten Leistungen gekürt. „Die Einreichungen waren erstklassig und machten der Jury die Entscheidung nicht leicht", betonte Wirtschafts- und Forschungsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl und gratulierte den diesjährigen Preisträgern.

Die Kategorie Großunternehmen konnte die SKF Österreich AG für sich entscheiden. In der Kategorie Mittlere Unternehmen setzte sich die INOCON Technologie GmbH durch und in der Kategorie Kleinunternehmen die g.tec medical engineering GmbH. Die Kategorie Forschungseinrichtungen gewann das Institut für Signalverarbeitung der Johannes Kepler Universität Linz. Mit dem Jurypreis für radikale Innovationen wurde das Institut für Nachrichtentechnik und Hochfrequenzsysteme gemeinsam mit dem Institut für Netzwerke und Sicherheit der Johannes Kepler Universität Linz ausgezeichnet. Den Jurypreis für das Geschäftsmodell Innovationen sicherte sich die emporia Telecom GmbH & Co KG.

„Nur wer auf Zukunftstechnologien setzt, bei Produkten und Dienstleistungen neue Wege geht und innovative Strategien verfolgt, kann erfolgreiche Weiterentwicklungen in Gang setzen. Im internationalen Wettbewerb ein absolutes Muss, denn Stillstand ist ein Rückschritt. Die erstklassigen Einreichungen zeigen einmal mehr, dass Oberösterreich und seine Unternehmen gut in Richtung Technologieführerschaft unterwegs sind“, unterstrich LH-Stv. Strugl.

„Der Landespreis für Innovation holt die innovativsten Unternehmen Oberösterreichs vor den Vorhang. Innovative Ideen, neue Strategien und Produkte sowie anwendungsorientierte F&E-Ergebnisse – die treibenden Kräfte hinter der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts – werden dadurch für eine breite Öffentlichkeit sichtbar“, so DI Günter Rübig, Obmann der sparte.industrie WKO Oberösterreich, anlässlich der Preisverleihung 2017.

Generaldirektor Dr. Michael Rockenschaub (Sparkasse OÖ) betonte: „Die Einreichungen für den Innovationspreis 2017 zeigen allesamt das enorme Potential, das im heimischen Unternehmergeist steckt und bestätigen damit Oberösterreichs Vorreiterrolle bei Forschung, Technologie und Innovation.“

Der Landespreis für Innovation 2017 ist eine Kooperation des Landes Oberösterreich und der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit der WKO Oberösterreich – sparte.industrie, der Sparkasse OÖ, dem ORF Oberösterreich und der "OÖ-Krone".

Alle Infos zu den Preisträgern und ihren Innovationen finden Sie auf www.biz-up.at/innovationspreis.

Den Bericht der OÖ Krone finden Sie hier.


Zweiter Strategie-Workshop zum Thema "Künstliche Intelligenz"

Beschriftete Klebezettel auf einem Tisch
Foto: Sylvia Felbermayr

17.10.2017

Das Land Oberösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, eine international sichtbare Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz (KI) zu werden. Dafür wird derzeit eine spezielle Strategie entwickelt, die im nächsten Jahr in die Umsetzung kommen soll. Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildete ein hochkarätig besetzter Workshop Ende Juni in Hagenberg. Letzte Woche traf man sich zum zweiten KI-Strategie Workshop in Linz.

Die rund 80 Teilnehmer/innen bearbeiteten dabei fünf Themenbereiche: Produktion, Logistik & Mobilität, Energie & Umwelt, Gesundheit sowie Geschäftsmodelle. Das KI-Ökosystem wurde in einer sechsten „übergeordneten“ Gruppe bearbeitet – hier wurden unter anderem die Themen Awareness, Infrastruktur, Bildung und Fachkräfte eingebracht.

Nachlese: KI-Strategie Workshop vom 27. Juni 2017


Automobil-Cluster sondiert die iranische Automobilindustrie: Interessante Anknüpfungspunkte für österreichische Zulieferunternehmen

Besuch bei IPMC (Kolben- und Kolbenstifthersteller) im Iran/Tabriz. © Automobil-Cluster OÖ
Besuch bei IPMC (Kolben- und Kolbenstifthersteller) im Iran/Tabriz. V.l: Habibi (SAPCO), Ghasiri (QM Manager, IPMC), Amirjamshidi (CEO IPMC), Hadjari (AC OÖ), Karami (SAPCO) und Sadegie (SAPCO Tabriz). © Automobil-Cluster OÖ

16.10.2017

Im Rahmen seiner Internationalisierungsaktivitäten besuchte der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria von 10. bis 19. August 2017 Unternehmen der iranischen Automobilindustrie in Teheran, Maschhad und Tabriz.

Bei dieser Reise konnte Frederic Farhad Hadjari, Projektmanager des Automobil-Clusters OÖ, wichtige Termine mit Autoherstellern und großen Zulieferunternehmen wahrnehmen. Inhalte der Gespräche mit Firmen wie Iran Khodro, SAPCO, Crouse, IPMC, EKS und Part Lastic Group waren die Kerndienstleistungen des Automobil-Clusters: „Roadmap to Iran“ und der „Lieferanteninnovationstag“. Das Kooperationsprojekt Roadmap to Iran –unterstützt Partnerfirmen aus dem AC-Netzwerk beim gemeinsamen Markteintritt in den Iran. Bei den Lieferanteninnovationstagen wiederum können AC-Partnerunternehmen ihre Innovationen direkt bei den Herstellern präsentieren.

„Aus den Gesprächen mit den iranischen Herstellern und Lieferanten ergaben sich einige Ansätze, die von beiden Seiten als Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit angesehen werden“, freut sich Frederic Farhad Hadjari über den Erfolg der Reise. „Vor allem im Bereich ‚Technologie Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen und den Themen „Effiziente Mobilität‘ und ‚Connected Mobility‘ war großes Interesse seitens der Iraner zu spüren. Hier können unsere Unternehmen auf jeden Fall Innovationen vorweisen und wir werden die Kontakte – auch schon in Richtung eines Lieferanteninnovationstages 2018 – intensivieren“, ist Frederic Farhad Hadjari optimistisch.


Digitaler Wegweiser zu Lehrstellen

Digitaler Wegweiser zu Lehrstellen: v. l. Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKO-Obmann Laurenz Pöttinger.
Digitaler Wegweiser zu Lehrstellen: v. l. Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKO-Obmann Laurenz Pöttinger.; Foto: Röbl

13.10.2017

Die WKO-Bezirksstellen Eferding und Grieskirchen haben im Vorjahr eine Informationskampagne für Schüler und Lehrkräfte der Neuen Mittelschulen (NMS) und Polytechnischen Schulen (PTS) der Bezirke Eferding und Grieskirchen gestartet. Ein Teil dieser Lehrlingsinitiative sind digitale Lehrstellen-Info-Boards, die in den Schulen an zentralen Stellen im Schulhaus montiert und nun flächendeckend auf alle NMS und PTS in OÖ ausgedehnt wurden. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Business Upper Austria, dem Land Oberösterreich, der Wirtschaftskammer, den Pflichtschulinspektoren und Lehrkräften der beiden Bezirke und dem Regionalmanagement umgesetzt. 

„Die Schülerinnen und Schüler können sich damit ganz einfach mit Smartphones mittels NFC-Technologie oder QR-Code über das regionale Lehrstellenangebot informieren. Ein besonderer Mehrwert ist, dass alle Lehrbetriebe — gegliedert nach den einzelnen Berufsfeldern — direkt aufgerufen werden können“ 
Laurenz Pöttinger, Obmann der WKO Grieskirchen


„Auf zur LEHRE, fertig, los!“

Aufgrund des großen Erfolgs dieses Pilotprojekts wird dieser innovative Lehrstellen-Wegweiser nun in ganz Oberösterreich angeboten. Unter dem Motto „Auf zur LEHRE, fertig, los!“ sollen Jugendliche zur aktiven Lehrstellensuche motiviert werden. „Insgesamt wurden rund 500 Infoboards für Oberösterreichs Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen produziert und diesen in den letzten Wochen zur Verfügung gestellt“, erläutert Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. „Die digitale Berufsinformation ist ein Schlüsselprojekt der Regionalen Fachkräfteinitiative, die von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria umgesetzt wird. Finanziert werden die Infoboards vom Wirtschaftsressort des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsoffensive.“

 

Über 200 Berufe in Lehrausbildung

„Jahr für Jahr stehen mehr als 14.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren vor der wichtigen Entscheidung, welche berufliche Laufbahn sie anstreben. Neben verschiedenen Schulformen steht auch die Lehrausbildung in über 200 Berufen zur Wahl. Aus Sicht der Wirtschaft leistet dieses neue Informationsangebot einen ganz zentralen Beitrag für die Rekrutierung des künftig dringend benötigten Fachkräftenachwuchses aus dem dualen System“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Für 80 Prozent der Unternehmen ist die Verfügbarkeit von Fachkräften das wichtigste Thema für den Standort Oberösterreich. Wir müssen daher gemeinsam alles unternehmen, um unserer Jugend einen bestmöglichen Überblick über die Vielfalt der Berufe und Ausbildungswege zu verschaffen.“


Gute Chancen für oö. Unternehmen im weltweit größten Förderprogramm für Forschung und Innovation

V.l.: Dr. Oliver Tissot, Mag. Florian Winner, Dr. Bernd Reichert und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) Foto: Business Upper Austria

11.10.2017

54 Millionen Euro konnten sich heimische Unternehmen und Forschungseinrichtungen bereits aus dem europäischen Förderprogramm Horizon 2020 abholen. Jetzt stehen für 2018 bis 2020 die neuen Ausschreibungen an. Diesen widmete Business Upper Austria gestern, Dienstag, eine Konferenz. Rund 80 Teilnehmer informierten sich über ihre Beteiligungsmöglichkeiten. „Die neuen Ausschreibungen bieten gerade Unternehmen die Möglichkeit, europäische Spitzenforscher für ihre neuen Produkte und Lösungen zu gewinnen und von hohen Zuschüssen zu profitieren“, wirbt auch Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl für die Teilnahme.

Das diesjährige Motto „Horizon is Calling“ stellte die neuen Ausschreibungen der nächsten drei Jahre in den Mittelpunkt und eröffnete einen exklusiven Einblick in die Ziele der Europäischen Kommission. Unternehmer und Forschungsakteure konnten die einzelnen Schwerpunkte und Chancen des Programms mit den Experten/innen der Europäischen Kommission, der Forschungsfördergesellschaft FFG und Business Upper Austria diskutieren.

Schwerpunkt und Ausblick Arbeitsprogramm 2018-2020
Spezielles Augenmerk wurde dabei durch Dr. Bernd Reichert von der Europäischen Kommission auf die Chancen und Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen gelegt. Gerade KMU sind sowohl regional als auch europäisch die Innovationstreiber und stärken dadurch die Wettbewerbsfähigkeit. Durch die thematische Bandbreite, welche die Schwerpunkte des OÖ Strategischen Programms Innovatives OÖ 2020 abdeckt, wird die Weiterentwicklung des Standorts OÖ als innovativer Feinkostladen Europas gefördert. Digitalisierung, die Zukunft der Mobilität, Produktion, erneuerbare Energie und Nanotechnologie trafen hierbei auf besonders hohes Interesse.

Oberösterreich seit 2014 mit 134 Beteiligungen
Seit 2014, dem Start von Horizon 2020, gibt es 134 oö. Beteiligungen. Besonders erfreulich ist die große Anzahl an Unternehmen (OÖ 45%, AT 38%, EU 34% aller Beteiligungen seit 2014). Gegenüber dem letzten Forschungsprogramm der EU (FP 7 2006-2013) konnte die Anzahl an Unternehmensbeteiligungen um mehr als 20% gesteigert werden.Der hohe Anteil an Unternehmen, die in Horizon 2020 das erste Mal europäische Förderungen nutzen, beweist die Tauglichkeit des Programms für die Wirtschaft. So sind über 60% der aktuellen Unternehmensbeteiligten „Newcomer“ im europäischen Förderprogramm.Die Bandbreite der bisher genehmigten Projekte reicht dabei von der Gewinnung von Biotreibstoff aus den Emissionen von Stahlwerken, über das internet of things, bis hin zur Vermittlung des Kulturerbes Oberösterreichs.

Bis zu 100% Förderung - Das Forschungs- und Innovations-Förderprogramm Horizon 2020
Horizon 2020 ist das weltweit größte Forschungs- und Innovationsförderprogramm und stellt knapp 75 Mrd. Euro an Fördergeldern zwischen 2014 und 2020 bereit. Das Programm bildet einen gemeinsamen Rahmen für drei Herausforderungen bzw. Ziele: Erstens die wissenschaftliche Exzellenz, zweitens die Wettbewerbsfähigkeit bzw. Marktführerschaft europäischer Unternehmen fördern und drittens die gesellschaftlichen Herausforderungen meistern. Einen besonderen Anreiz bietet neben der Möglichkeit, mit europäischen Spitzenforschern zu kooperieren, die sehr hohen Förderquoten (i.d.R. 70% bzw. 100% der förderbaren Kosten).

Land Oberösterreich und Business Upper Austria unterstützen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Einreichung und Abwicklung ihrer Projekte. Das Land Oberösterreich unterstützt Koordinatoren, die ein Projekt einreichen, im Rahmen von „Expanding Horizon“ mit bis zu 25.000 Euro. Die MitarbeiterInnen von Business Upper Austria begleiten Unternehmen von der Idee bis zur Markteinführung, von der Auswahl erfolgsversprechender Ausschreibungen über den Feinschliff des Antrags bis hin zur Abrechnung des Projekts. Jede MitarbeiterIn begleitet derzeit, alleine in europäischen Programmen, die Beantragung von über 25 Mio. Euro Förderung pro Jahr. Über das Enterprise Europe Network unterstützt die oö. Wirtschaftsagentur zusätzlich die Suche nach Partnern und die Verwertung der Ergebnisse, Technologien, Produkte und Dienstleistungen weltweit. Für Ihre persönliche, kostenlose Beratung kontaktieren Sie die Förderberater von Business Upper Austria (0732 79810 5420 oder foerderung@biz-up.at).

Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria
Foto: Business Upper Austria

Von Amsterdam bis Zürich: OÖ im Vergleich mit den stärksten Regionen Europas

Drei Personen stehen nebeneinander und halten jeweils eine Broschüre in der Hand
V.l.: em. o. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider (Johannes-Kepler-Universität Linz), Dr.in Andrea Wagner (BAK Basel Economics AG) und Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

10.10.2017

Wie fit eine Region für Herausforderungen der Zukunft ist, hängt wesentlich vom Gestaltungsspielraum zum Setzen wirtschafts- und forschungspolitischer Schwerpunkte und von ihrer Innovationsfähigkeit ab. Das Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Basel Economics AG hat Oberösterreich daher im Auftrag der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria einem Vergleich mit elf wirtschaftlich starken und innovativen Regionen unterzogen. Im Zentrum der Erhebung stehen die öffentlichen Finanzen sowie Wirtschaftskraft und Innovationspotenzial.

„Auf der Habenseite steht für Oberösterreich eine relativ wettbewerbsfähige Ist-Situation in den meisten Bereichen. Richtet sich der Blick allerdings in die Zukunft, laufen wir Gefahr, Chancen etwa bei der Innovationsfähigkeit oder bei den öffentlichen Finanzen zu verpassen und im Standortwettbewerb zurückzufallen“, fasst LH-Stv. Dr. Michael Strugl das Ergebnis der Analyse zusammen.

Hohes Wohlstandsniveau
Die Untersuchung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zeigt, dass sich Oberösterreich im internationalen Vergleich mit wirtschaftlich erfolgreichen, innovativen Regionen durchaus behaupten kann. Oberösterreich weist mit 50.000 US-Dollar ein deutlich über dem westeuropäischen Durchschnitt liegendes Wohlstandsniveau auf. Insgesamt konnte Oberösterreich seine Wirtschaftsleistung pro Kopf überdurchschnittlich erhöhen (Rang 4). Überdurchschnittlich gut entwickelte sich auch die Stundenproduktivität. Verhalten hingegen war die Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Die Untersuchung des Innovationspotentials Oberösterreichs macht deutlich, dass der Unternehmenssektor einen beträchtlichen Anteil in Forschung- und Entwicklung investiert (Rang 3 unter den 12 Vergleichsregionen). Dies ist angesichts der starken industriellen Basis Oberösterreichs nicht ungewöhnlich. Allerdings ist die Patentintensität bezogen auf die Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe in Oberösterreich stark unterdurchschnittlich (Rang 12). Problematisch ist in diesem Zusammenhang der geringe Anteil an Arbeitskräften mit tertiärem Bildungsabschluss, wenngleich Oberösterreich, dank dem dualen Ausbildungssystem, mit einem im Allgemeinen gut ausgebildeten Arbeitskräftepotential aufwarten kann (Rang 9).

Attraktive Steuersätze für Hochqualifizierte
Die internationale vergleichende Analyse des Bereichs öffentliche Finanzen lässt erkennen, dass Österreich zwar attraktive Steuersätze bietet, aber überschuldet ist und auch immer noch defizitär wirtschaftet. Bezüglich der Unternehmensbesteuerung und der Besteuerung der Hochqualifizierten belegt Österreich den zweiten bzw. den fünften von sechs Rängen. Auf dem sechsten und damit letzten Rang liegt Österreich jedoch bei der Verschuldungsquote nach Maastricht.

Die Situation der öffentlichen Finanzen in Oberösterreich ähnelt den anderen Regionen in Ländern mit einem ähnlichen Grad an Föderalismus.


Gmundner Start-up TETAN dreht Stangen und Rohre gerade

Zwei Männer stehen vor einer Maschine. Zwischen ihnen befindet sich außerdem ein Computer.
Die beiden Gründer DI Friedrich Moser und Ulrich Strasser, MSC MBA, vor dem Steuerpult. Foto: Tetan GmbH
Bis zu 6 Meter lange Rohre und Stangen können mit der neu entwickelte Technologie „S·F·F·S“ in der TETAN-Richtmaschine (fast) berührungslos gerade gerichtet werden.
Rohre und Stangen können mit der neu entwickelte Technologie „S·F·F·S“ in der TETAN-Richtmaschine (fast) berührungslos gerade gerichtet werden. Foto: Tetan GmbH

06.10.2017

Mit S.F.F.S. bringt das 2016 gegründete Startup TETAN GmbH aus Gmunden eine neu entwickelte Technologie zum Richten von Stangen und Rohren aus Stahl, Edelstahl, Buntmetall und Aluminium auf den Markt. „S·F·F·S“ steht für „Shear-Force-Free-Straight-ening“, arbeitet nahezu berührungsfrei und ist sehr energieeffizient. Durch die Unterstützung von Business Upper Austria, TIM und tech2b konnte mit Mitteln der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und Land OÖ der Prototyp innerhalb von 12 Monaten entwickelt und nun zur Marktreife gebracht werden. 

Stangen und Rohre sind nach ihrer Herstellung meistens nicht ganz gerade. Die Anwendungsvielfalt und somit die Anforderungen an Oberflächenqualität sowie Präzision des Materials steigen, deshalb müssen sie für eine fehlerfreie Verwendung vorher mit Richtmaschinen gerichtet werden. Grund genug für das Startup TETAN, ein völlig neues Richtverfahren namens S·F·F·S [Shear-Force-Free-Straightening | Querkraftfreies Richten] zum Richten von Stangen und Rohren aus Stahl, Edelstahl, Buntmetall und Aluminium zu entwickeln.

Herausragende Ergebnisse
Beim neu entwickelten Verfahren der Gmundner Ingenieure zum Richten von Stangen und Rohren wirken keine Prozesskräfte auf die Materialoberfläche. Das heißt, der vollautomatische Richtprozess arbeitet nahezu berührungsfrei, was die Oberflächenqualität der Richtgüter signifikant steigert.

Geringe Betriebskosten, schnelle Dimensionswechsel, und ein hoher Wirkungsgrad zeichnen die TETAN Richtmaschine zusätzlich aus. „Wir richten wahlweise Stangen bzw. Rohre mit einer Maschine und beschädigen die Oberfläche der Richtgüter nicht und realisieren innerhalb des gesamten Abmessungsbereichs einen Dimensionswechsel auf Knopfdruck“, so Friedrich Moser, technischer Geschäftsführer von TETAN.

Qualität aus dem eigenen Haus Die TETAN GmbH entwickelt, konstruiert, baut und automatisiert die Maschinen im eigenen Haus. Erst kürzlich wurde der Prototyp nach den letzten Tests final optimiert und steht nun als vollwertige Maschine für Kundenvorführungen zur Verfügung. „Wir haben tolle Partner bei der Entwicklung und dem Bau des Prototyps gefunden. In dieser Konstellation können wir Kundenprojekte effizient und mit hoher Qualität abwickeln“, freut sich Ulrich Strasser, kaufmännischer Geschäftsführer von TETAN.

Auch DI Günter Rübig, Eigentümer der RÜBIG GRUPPE aus Oberösterreich und Mentor von TETAN, ist von der Neuentwicklung begeistert: „Ein innovatives Konzept, verwirklicht in einer modernen Produktionsmaschine. Meiner Beurteilung nach erfüllt die TETAN-Richtmaschine die aktuellen Marktbedürfnisse hervorragend.“ Und er ergänzt: „Der energieeffiziente Prozess, der schnelle Dimensionswechsel und die breite Produktionsvielfalt sind Pluspunkte für moderne Produktionsbetriebe. Den entscheidenden Wettbewerbsvorteil sehe ich darin, dass bis auf die Klemmstellen berührungsfrei gerichtet wird.“

Nachfrage beschleunigen Wachstum
Das erst 2016 von Ulrich Strasser und Friedrich Moser gegründete Startup TETAN GmbH mit Sitz in Gmunden entwickelt Spezialmaschinen für die Metallindustrie. Das mittlerweile schon sechsköpfige Team hat erst kürzlich die erste Maschine auf den Markt gebracht.

Unterstützt wird TETAN seit seiner Gründung von Business Upper Austria, TIM und tech2b. Gemeinsam konnten Fördermittel von Land und Bund lukriert und gute Kontakte in die Wirtschaft geknüpft werden. So gibt es bereits enge Partnerschaften mit Unternehmen aus Oberösterreich und der Steiermark. „Mit dem weltweiten Potenzial der Ideen von TETAN werden noch zahlreiche neue Arbeitsplätze in OÖ entstehen“, ist Projekt-Betreuer Roland Nöbauer von Business Upper Austria überzeugt. www.tetan.at


Neuer Leiter für Forschung- und Innovationsförderberatung bei Business Upper Austria

Zwei Männer stehen nebeneinander und geben einander die Hand
Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) und der neue Leiter der Forschungs- und Innovationsförderberatung der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, Mag. Florian Winner. Foto: Land OÖ/Heinz Kraml

04.10.2017

Die Forschungs- und Innovationsförderberatung in der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat einen neuen Leiter: Mag. Florian Winner (50), der zuletzt als Geschäftsführer bei der Greiner Bio-One Diagnostics GmbH tätig war. Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv Dr. Michael Strugl begrüßt das Engagement von Florian Winner als neuen Leiter der Forschungs- und Innovationsförderberatung: „Innovation ist der Motor für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Oberösterreich. Florian Winner ist ein erfahrener Manager, der die Bedeutung von maßgeschneiderter Unterstützung bei Forschungs- und Innovationsprozessen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen kennt.“

„Wir sind erster Ansprechpartner für Oberösterreichs Unternehmen in allen Fragen zu regionalen, nationalen und internationalen Förderprogrammen für Forschung und Innovation und begleiten unsere Kunden von der Idee bis zur erfolgreichen Verwirklichung innovativer Produkte und Dienstleistungen“, erklärt Mag. Florian Winner.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem mit einem Volumen von 75 Milliarden Euro weltweit größten Förderprogramm Horizon 2020. Ziel ist es dabei, die heimischen Unternehmen stärker mit europäischen Partnern aus Forschung und Wirtschaft zu vernetzen und ihnen zu internationalem Erfolg zu verhelfen. Tipps und Infos dazu gibt es bei der Veranstaltung „Horizon 2020 is calling“ am 10. Oktober in Linz.
Anmeldung: www.biz-up.at/horizon-is-calling

Vom Wissenschaftler zum Geschäftsführer eines Biotech-Unternehmens
Nach seinem Studium der Molekularbiologie an der Universität Wien war Florian Winner einige Jahre als Wissenschaftler im Bereich der Mikrobiologie an der Veterinärmedizinischen Universitär Wien tätig. 2001 startete er als Entwickler und Qualitätsmanager beim Start-Up Unternehmen Lambda GmbH in Freistadt. Zuletzt war er zehn Jahre Geschäftsführer bei der Greiner Bio-One Diagnostics GmbH (frühere Lambda GmbH) in Rainbach im Mühlkreis. Winner stammt aus Zell/See und lebt in Hagenberg.


Automatisierungsspezialist AGS-Engineering eröffnet neues Betriebsgebäude in Aurolzmünster

Gruppenfoto: Von links nach rechts: Dipl.-Kfm. Rudolf Fellner, Präsident BBA Forum; Mag. Christoph Wiesner, Bezirksstellenleiter Wirtschaftskammer Oberösterreich, Bezirksstelle Ried; Walter Kohlbauer, GF von AGS-Engineering; Landtagsabgeordneter Alfred
Dipl.-Kfm. Rudolf Fellner, Präsident BBA Forum; Mag. Christoph Wiesner, Bezirksstellenleiter Wirtschaftskammer Oberösterreich, Bezirksstelle Ried; Walter Kohlbauer, GF von AGS-Engineering; Landtagsabgeordneter Alfred Frauscher; Andreas Fill, GF Fill Gurten und Sprecher HotSpot Innviertel; Josef Heißbauer, Wirtschaftsbundobmann; Foto: AGS-Engineering

03.10.2017

Anfang Oktober war es soweit: die AGS-Engineering GmbH konnte ihr neues Betriebsgebäude in Aurolzmünster (Bezirk Ried im Innkreis) einweihen. Zur Eröffnung am Mittwoch, 4. Oktober freute sich AGS-Geschäftsführer Walter Kohlbauer über die gelungene Investition: „Wir setzen mit dem Firmengebäude, das Werkstätten und Büroarbeitsplätze umfasst, neue Maßstäbe. Bis 2023 wollen wir von derzeit 34 auf rund 60 MitarbeiterInnen wachsen. Mit der Verdoppelung rüsten wir uns für zukünftige Entwicklungen.“ Unterstützt wurde das Unternehmen bei seinen Investitionsplänen von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria mit Beratungen rund um das Thema Finanzierung und Förderungen.

 

Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl betonte anlässlich der Eröffnung, dass die wirtschaftliche Weiterentwicklung heimischer Unternehmen ein wichtiger Faktor für einen starken Wirtschaftsstandort ist.

„Für Investitionen braucht es Mut und Risikobereitschaft. Ist das gegeben, können sich Kleinunternehmen in Oberösterreich sehr gut entwickeln“.

 

Eine Kernkompetenz der AGS-Engineering GmbH ist es, Dienstleistungen für hochgradig automatisierte Produktionsanlagen und Sondermaschinen anzubieten. Deshalb richtete sich bei der Gestaltung des neuen Betriebsgebäudes darauf das Hauptaugenmerk. Der neue Standort, ausgelegt auf rund 60 Personen, bietet Platz für eine zweigeschoßige Bürofläche sowie eine Elektrowerkstatt und eine mechanische Komplettierungswerkstatt. 

 

Seit 14 Jahren auf Erfolgskurs

2003 als Einzelunternehmen gegründet, bietet AGS-Engineering maßgeschneiderte Automatisierungs-Lösungen für Sondermaschinen, Fertigungslinien, Roboter bis hin zur Leittechnik für Maschinen und Gebäude an.

Bereits im Jahr 2014 wurde die Angebotspalette mit der Sparte Schaltschrankbau erweitert und dazu eine weitere Betriebsstätte als Werkstatt in Tumeltsham angemietet. Die nächste Investition, der Bau eines neuen Betriebsgebäudes, ließ dann nicht lange auf sich warten. In weiterer Folge soll in den nächsten Jahren der jetzt schon durchgeführte Elektroanlagenbau und Komplettanwendungen der Automatisierung inklusive mechanischer Komponenten und damit verbundener Entwicklung von Hightech-Applikationen mit Robotik und industrieller Bildverarbeitung, zur Kernkompetenz werden. Der verfolgte Wachstumskurs schlägt sich auch in einer steigenden Mitarbeiterzahl nieder, wie AGS-Geschäftsführer Walter Kohlbauer betont: „Wir suchen laufend neue MitarbeiterInnen und bieten ihnen optimale Arbeitsbedingungen. Denn mein Grundsatz ist, dass MitarbeiterInnen in ihrem Job am meisten bewirken, wenn sie sich wohl fühlen.“

 

Um das hohe Innovationspotenzial in marktfähige Innovationen umzusetzen, arbeitet das Unternehmen zudem eng mit Forschungs- und Entwicklungsgesellschaften zusammen und vernetzt sich in verschiedenen Konsortien mit anderen Firmen.

 

Weitere Informationen zu AGS-Engineering finden Sie hier.


Bilder der Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes:


Mit dem Internationalen Forum Mechatronik in die digitale Zukunft!

Über 500 Gäste nahmen am Internationalen Forum Mechatronik am 27.-28. September 2017 in Linz teil. Bild: Fotostudio Eder
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Bilder: Fotostudio Eder
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29.09.2017

Von 27. bis 28. September versammelte sich die Mechatronik-Branche in Linz beim diesjährigen Internationalen Forum Mechatronik. Über 500 internationale Gäste sorgten für Vernetzung über die Grenzen. Am Programm stand die digitale Transformation in der Produktion mit ihren Auswirkungen auf die europäische Industrie, auf Wohlstand, Arbeitsplätze und industrielles Wachstum. Aktuelle Trends und Herausforderungen rückten ins Blickfeld ebenso wie die Bedeutung der Mechatronik für die Entwicklung und Realisierung von innovativen Maschinen, Anlagen und automatisierten Produktionssystemen.

Die digitale Transformation hat mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette erfasst – von der Entwicklung über die Produktion und die Logistik bis hin zur Dienstleistung. Von IBM Zurich Laboratory über MAN Truck & Bus PCVT-Vorseriencenter Truck bis zur Siemens AG – beim Internationalen Forum Mechatronik griffen namhafte Experten die Fragen nach den Auswirkungen und zukünftige Entwicklungen auf, um Unternehmen fit für die Produktion der Zukunft zu machen.

 

Abwechslungsreiches Programm

Unternehmen wie TRUMPF Maschinen Austria GmbH, Rosenbauer International AG sowie die Forschungseinrichtungen Linz Center of Mechatronics, Johannes Kepler Universität Linz öffneten dazu am 27. September ihre Türen zur Betriebsbesichtigung. Eine Kooperationsbörse wie auch eine Begleitausstellung und der Abendempfang „Up-Date Standort Oberösterreich“ zum Thema Digitale Transformation“ garantierten ein abwechslungsreiches Programm. Zudem stellten sich elf Start-ups, die innovative Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau bzw. eine digitale Produktion anbieten, einem Live-Voting. „Das Internationale Forum Mechatronik ist eine einmalige Gelegenheit, Wirtschaft und Wissenschaft intensiv miteinander zu verknüpfen, dies macht die größte Mechatronik Veranstaltung Österreichs besonders für Unternehmensvertreter aus dem In- und Ausland interessant“, ist Elmar Paireder, Cluster-Manager des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur überzeugt.

 

Unternehmenserfolg absichern

„Digitale Transformation in der Produktion setzt voraus, dass Produkte, Dienstleistungen, Produktionsprozesse, Produktionssysteme, Geschäftsprozesse, die Rollen der daran beteiligte Akteure usw. ‚Cyber-fähig‛, d.h. dem Rechner durch geeignete Repräsentationen zugänglich, gemacht werden. Die Cyber-Welt und die Welt der physischen Objekte beeinflussen einander immer stärker und verschmelzen miteinander zu einer neuen Realität, der Welt Cyber-physischer Systeme (CPS). Die aus dieser unaufhaltsam fortschreitenden Entwicklung resultierenden Chancen müssen möglichst rasch erkannt und verantwortungsvoll umgesetzt werden“, so Prof. DI Dr. Klaus Zeman, Vortragender beim Internationalen Forum Mechatronik.

 

Reifegradmodell Industrie 4.0

Die Digitalisierung bietet daher für Unternehmen mehr Chancen als Risiken. Eine sehr konkrete Hilfestellung für Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 oder Advanced Manufacturing bietet das „Reifegradmodell Industrie 4.0“. Es wurde vom oö. Mechatronik-Cluster in Zusammenarbeit mit dem Institut für Intelligente Produktion der FH OÖ/Campus Steyr entwickelt. Es misst anhand der drei Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation die „Industrie-4.0-Reife“und unterstützt die Unternehmen dabei, Verbesserungspotenziale zu finden und zu heben. Fill Maschinenbau setzte als erster Sondermaschinenbauer das Reifegradmodell ein. Schon nach drei Tagen Workshop konnten Optimierungspotenziale im Bereich der Konstruktion und Fertigung identifiziert werden. Weiterführende Informationen zum Thema Industrie 4.0 finden Sie auch unter folgenden Web-Adressen:

 

www.digitalregion.at

 

www.reifegradmodell.at

 

www.mechatronikforum.net

Moderator des Internationalen Forums Mechatronik: Mag. Andreas Jäger Bild: Fotostudio Eder
Dr. Jan Mrosik, Siemens AG: Referent zum Thema "Auf dem Weg zu Industrie 4.0: Das Digital Enterprise" Bild: Fotostudio Eder
Weiterer Speaker: Prof. Dr. Ton Engbersen von IBM Zurich Laboratory CH. Titel seines Vortrags: "IT und die digitalisierte Produktion". Bild: Fotostudio Eder
"3D-Druck im Flugzeugbau"- Thema des Vortrags von Peter Pirklbauer, M.Sc., Airbus Oerations GmbH, D

Nur mit erstklassiger Infrastruktur und gut ausgebildeten Fachkräften kann OÖ Chancen der Digitalisierung nutzen

Ein Mann spricht auf einer Bühne
Bestseller-Autor Tim Cole mahnte in seinem Vortrag nachdrücklich, die digitale Transformation nicht zu verschlafen. Foto: Fotostudio Eder

28.09.2017

Als „Tsunami, der herkömmliche Geschäftsmodelle aus den Angeln hebt“ bezeichnet Tim Cole die digitale Transformation. Der deutsch-amerikanische Autor sprach gestern, Mittwoch, vor 400 Gästen bei der Veranstaltung „Up-Date Standort OÖ“, zu der Business Upper Austria in Kooperation mit Wirtschaftskammer OÖ und Industriellenvereinigung OÖ in die voestalpine Stahlwelt geladen hatte. Cole stellte nachdrücklich dar, wie die Veränderung jede Branche, jedes Unternehmen, jede Abteilung und jeden Mitarbeitern betrifft. Sein Rat an die Unternehmen: „Stellen Sie das eigene Geschäftsmodell immer wieder in Frage – bevor es jemand anderer tut“.

Wie der Standort OÖ, die Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen zu Gewinnern der digitalen Transformation werden können, diskutierten Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Standort-Talk waren sich Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, WKOÖ-Präsidentin Mag. Doris Hummer und IVOÖ-Präsident Dr. Axel Greiner einig: Neben der Infrastruktur in Form von Breitband-Internet sind gut ausgebildete Fachkräfte der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Standortes. „Das beginnt schon in den Schulen, wo wir flächendeckend digitale Kompetenzen vermitteln wollen. Sie sind heute so wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen“, so LH Stelzer.

LH-Stv. Dr. Michael Strugl stellte klar, dass die Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs nur durch Innovationsführerschaft zu erreichen sei. Dazu brauche man die besten Köpfe und ein wirtschaftliches Ökosystem, in dem sich Start-ups etablieren könnten.

Die Runde der Wirtschaftsvertreter bestritten Fill-Geschäftsführer Wolfgang Rathner, Hödlmayr-Chef Johannes Hödlmayr und dem Geschäftsführer von Catalysts, Dr. Christoph Steindl. Rathner berichtete aus eigener Erfahrung, dass Oberösterreich als Vorreiter in der Digitaltechnologie bereits wahrgenommen werde – ein Befund, den Johannes Hödlmayr für das Themenfeld Logistik und Mobilität teilte. Christoph Steindl von der Linzer Softwareschmiede prophezeite einen alles durchdringenden Wandel: „Alle Geschäftsmodelle, die digitalisiert werden können, werden auch digitalisiert“

Hochkarätig besetzt war das Podium auch beim abschließenden Science-Talk: KI-Pionier Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU, der künstlerische Leiter des Ars Electronica Center, Ing. Gerfried Stocker, und Tim Cole zeichneten ein Bild von der neuen, digitalen Welt. Hochreiter appellierte an die Unternehmen, die Chancen zu nutzen, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstehen. „KI steckt jetzt schon in jedem Smartphone. Wir nutzen sie, ohne es zu merken.“ AEC-Chef Stocker schloss wieder den Kreis zur Bildung. Es gelte, die Kreativität zu fördern, um auch in der Generation von übermorgen Innovationen anzustoßen.


Kontakte knüpfen und potenzielle Kooperationspartner finden

grafisches Bild von der Kooperationsbörse
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Personen im Saal bei der Kooperationsbörse
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria

27.09.2017

Über 60 nationale und internationale Vertreter/innen aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft führten im Rahmen des Internationalen Forums Mechatronik 120 individuelle Gespräche mit dem Ziel neue Kontakte zu knüpfen und potenzielle Kooperationspartner zu finden. Dabei stand im Vordergrund, wie Mechatronik zum Durchbruch bei Industrie 4.0 und Digitalisierung verhilft. Die B2B-Meetings in der voestalpine Stahlwelt wurden von Business Upper Austria als Partner im Enterprise Europe Network organisiert.

In 20-minütigen Gesprächen tauschten sich die Teilnehmer/-innen über aktuelle Herausforderungen, technologische Entwicklungen, Trends und mögliche Kooperationsfelder in Themenbereichen wie digitaler Zwilling, Cloud-basierte Optimierung von Prozessen, industrielle Assistenz-Systeme oder Indoor-Lokalisierung aus.

 

 

 

Zufriedene Teilnehmer:

Mario Salhofer, Kundenberater (GINZINGER ELECTRONIC SYSTEMS GmbH)

"Es war für mich die erste Kooperationsbörse in diesem Rahmen. Bin über die Betreuung im Vorfeld, sowie über die Abwicklung vor Ort sehr begeistert. Die Dauer der Gespräche ist für einen Erstkontakt optimal, desweiteren wurden die Pausen für zusätzliches networking genutzt."

 

Dr.-Ing. Christof Eberst, Geschäftsführer (Convergent Information Technologies GmbH)

"Das Format hat mir gut gefallen und hat meine Erwartungen übertroffen. Die Gespräche waren sehr interessant! Im Großen und Ganzen konnte ich mir sehr viel mitnehmen."

 

Dr. Robert Koeppe, Chief Scientist (Sticht Technologie GmbH)

"Ich fand die B2B-Meetings sehr produktiv und interessant, vor allem auch mit dem breiten Themenfokus, weil man mit Partnern ins Gespräch kommt, die man sonst vielleicht überhaupt nicht im Blickfeld gehabt hätte."

 

Über das Enterprise Europe Network (EEN)

mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. Die für Oberösterreich zuständigen Partner im EEN sind die Business Upper Austria und die Wirtschaftskammer OÖ. www.een.at

 

Die Organisation der Kooperationsbörse im Rahmen des Internationale Forums Mechatronik wurde durch das Projekt NUCLEI (Network of Technology Transfer Nodes for Enhanced open Innovation in the Central Europe advanced manufacturing and processing industry) unterstützt.

Mario Salhofer, Kundenberater (Ginzinger Electronic Systems GmbH) Foto: Business Upper Austria
Dr. Robert Koeppe, Chif Scientist (Sticht Technologie GmbH) Foto: Business Upper Austria
Dr.-Ing. Christof Eberst, Geschäftsführer (Convergent Information Technologies GmbH) Foto: Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria

Erste Flüssigerdgas-Tankstelle in Österreich eröffnet

Sieben Personen stehen nebeneinander und zerschneiden ein Band
V.l.: Markus Mitteregger (CEO RAG), LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Pierre Lahutte (CEO IVECO), LRin Petra Bohuslav, Land Niederösterreich, LAbg. Evelyn Kattnig, Karl- Martin Studener (Business Director IVECO Austria) und Werner Auer (Geschäftsführer Ennshafen OÖ GmbH) Foto: Karin Lohberger

26.09.2017

Die Unternehmen RAG, Ennshafen OÖ GmbH und IVECO Austria eröffneten gestern im oberösterreichischen Ennshafen die österreichweit erste Tankstelle für Flüssigerdgas (LNG - Liquefied Natural Gas). „Die RAG leistet mit diesem Meilenstein zur Etablierung von LNG als umweltfreundlichem Kraftstoff für den LKW-Verkehr einen ganz wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Dank unserer Tankstelle kommt LNG endlich auch in Österreich an.“, freut sich Markus Mitteregger (CEO der RAG) über die wettbewerbsfähige, saubere und leistbare Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen im Straßengüterverkehr. 

Am Standort Ennshafen können derzeit rund 12 Tonnen verflüssigtes Erdgas gelagert werden, das entspricht rund 60 - 90 LKW-Tankfüllungen. Angeliefert wird das Erdgas mit dem RAG-eigenen LNG-Tankwagen. Das Erdgas stammt u.a. aus heimischen RAGErdgaslagerstätten und wird in der RAG-eigenen LNG-Anlage im oberösterreichischen Gampern aufbereitet, wo etwa zwei Tonnen LNG pro Tag hergestellt werden, die dann an der LNG-Tankstelle Ennshafen genutzt werden können. Das entspricht einer Betankung von 10 -15 LNG-LKWs pro Tag.

Was ist LNG?
LNG (Liquefied Natural Gas) ist Erdgas, das durch Abkühlung auf Temperaturen von ca. -160°C in einen flüssigen Zustand versetzt wird. Das Expansionsverhältnis von flüssig zu gasförmig beträgt bei Erdgas 1:600, sodass große Mengen von Energie in Form von LNG transportiert und bevorratet werden können. Es kann direkt in Österreich erzeugt oder mit speziellen Tankwagen, Tankwaggons und Tankschiffen zu den Kunden transportiert werden. Neben einfacher Lagerung und Transport besitzt LNG noch einen wesentlichen Vorteil: Liquefied Natural Gas ist sehr wirtschaftlich und effizient. Denn als sehr reines Erdgas, das zu fast 100 % aus Methan besteht, hat es einen durchschnittlichen Brennwert von rund 13,7 kWh pro Kilogramm.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage


Neuer Leiter des Kunststoff-Clusters

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) mit dem neuen Manager des Kunststoff-Clusters, Wolfgang Bohmayr
Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl (r.) mit dem neuen Manager des Kunststoff-Clusters, Wolfgang Bohmayr
Foto: Land OÖ / Heinz Kraml

25.09.2017

Wolfgang Bohmayr ist seit 1. September 2017 neuer Leiter des Kunststoff-Clusters (KC) in der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Der 44-jährige Schlierbacher ist seit sieben Jahren als Projektmanager im KC tätig und kennt daher die Herausforderungen der Branche. Er setzt auf Kooperation und Innovation durch Kunststofftechnologie.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl begrüßt die Bestellung von Wolfgang Bohmayr zum neuen Cluster-Manager: „Der Kunststoff-Cluster ist das größte Branchennetzwerk und seit fast 20 Jahren eine Erfolgsstory, die sich nicht zuletzt durch die starke Kooperation mit Niederösterreich zu einer internationalen Marke entwickelt hat. mehr als 200 nationale und internationale Kooperationsprojekte, an denen sich mehr als 400 österreichische Unternehmen beteiligen, sprechen für den Erfolg. Wolfgang Bohmayr und sein Team haben aktuelle Trends und Entwicklungen wie die zunehmende Digitalisierung und das Einbeziehen additiver Prozesse im Blick. Als Kompetenzzentrum für firmenübergreifende Zusammenarbeit werden sie die Kunststoffbranche voranbringen.“

„Die Kunststofftechnologie bedient viele Branchen von Packaging über den Baubereich, von Automotive bis Medizintechnik. Als Cluster sind wir Coach und Trendscout, um an der Zukunft und an der Wettbewerbsfähigkeit mit unseren Partnern zu arbeiten – oft auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen. Es geht darum, Trends zu erkennen und die Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationen zu unterstützen“, erläutert Bohmayr. Er folgt Mag. Elmar Paireder, der sich nach drei Jahren als Leiter der Cluster Mechatronik und Kunststoff auf die Aktivitäten des Mechatronik-Clusters konzentrieren wird.

Nach Abschluss der HTL Steyr (Abt. Maschinenbau/Kraftfahrzeugtechnik) war Wolfgang Bohmayr 12 Jahre als Anwendungstechniker für Projekte im In- und Ausland bei einem oö. Leitbetrieb der Kunststoff-Branche tätig. Seit 2010 im Kunststoff-Cluster, war er für den Aufbau der Initiative Smart Plastics verantwortlich. Zudem betreute und initiierte er zahlreiche Cluster-Kooperationen und Projekte in den Themenbereichen Werkzeug- und Formenbau, Extrusion, Rohstoffe und Additive Fertigung.

Komplexität steigert Herausforderung in der Kunststoffbranche
Die Komplexität der F&E-Aufgaben sowohl in der Bauteilentwicklung als auch in der Verfahrenstechnik wird immer höher und ist oft nicht mehr branchenspezifisch zu lösen. Daher werden cross-sektorale Technologiekooperationen und das gemeinsame Aufzeigen von Stärken im internationalen Wettbewerb die Zukunft sein. Der Kunststoff-Cluster ist die zentrale Anlaufstelle dafür und begleitet mit der Leichtbauplattform A2LT, der Initiative Smart Plastics, dem Biopolymerteam, der Initiative PlasTexTron, der Compounding-Plattform und im Bereich Additive Fertigung branchenübergreifende Kooperationen.

Die Kunststoffbranche ist ein wichtiger Impuls-, Arbeits- und Ausbildungsgeber. Nutzen Sie das vielfältige Beratungsangebot und meistern Sie gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster zukünftige Herausforderungen.

Über den Kunststoff-Cluster
Der Kunststoff-Cluster (KC) ist mit rund 400 Unternehmen, deren Gesamtumsatz sich auf ca. 17 Mrd. Euro beläuft, die größte Cluster-Initiative in Österreich. Insgesamt beschäftigen die Cluster-Unternehmen 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Initiierung und Begleitung von Innovationsprojekten liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten der Cluster-Mitarbeiter. Die Träger des Kunststoff-Clusters sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und ecoplus.Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.

www.kunststoff-cluster.at


Erfolgreich patentiert: Erfindung aus Oberösterreich revolutioniert den Wintersport

ein Mann mit grünem T-Shirt beim skiken, skiken ist langlaufen ohne Schnee, im Hintergrund eine grüne Landschaft
Foto: Otto Eder
ein Mann mit grünem T-Shirt beim skiken, skiken ist langlaufen ohne Schnee, im Hintergrund eine grüne Landschaft
Foto: Otto Eder

22.09.2017

Mit Skikes dauert die Langlauf- und Schitouren-Saison das ganze Jahr. Was machen Langläufer und Schitourengeher, wenn kein Schnee liegt? Sie schnallen sich die Erfindung des Mühlviertlers Otto Eder an. Mit seinen weltweit einzigartigen Offroad-Skatern „Skikes“ erarbeitete er sich im Rollsport ein Alleinstellungsmerkmal. Seine neueste Entwicklung, ein Bindungssystem mit ausgeprägtem Fersenhochgang, revolutioniert den Rollsportmarkt. Das patentierte Bindungssystem ermöglicht erstmals nicht nur die klassischen und diagonalen Langlaufschritte, sondern auch die Steigbewegungen eines Tourengehers.

Langlaufen sowie das Tourengehen gehören zu den gesündesten Sportarten. Bis vor wenigen Jahren war das allerdings nur bei ausreichend Schnee möglich. Grund genug für Rollsport-Pionier Otto Eder, das Bindungssystem der Skikes weiterzuentwickeln und zu optimieren. In Kombination mit dem ebenfalls patentierten effizienten Bremssystem, das die Skikes geländetauglich und sehr benutzerfreundlich macht, ist es jetzt nicht nur für Langläufer, sondern auch für Tourengeher möglich, die gewohnten Schritttechniken unabhängig von der aktuellen Schneelage zu üben. Zudem passt die neue Skike Multi-Technologie die Skikes automatisch dem Fahrstil an – egal ob Skating oder Klassisch.

So funktioniert Skiken
Durch die spezielle Federanordnung bleibt das Hinterrad bei der „TouR-Multi-Technologie“ bei einem Fersenhubwinkel größer 45 Grad permanent am Boden. Da der Skike dabei nicht gehoben werden muss, sondern die Federn zusätzlich Gewicht vom Fuß nehmen, wird einerseits eine unkompliziert kontrollierbare Spurführung und andererseits ein effizient ökonomisches Vorankommen ermöglicht. Die SportlerInnen können fließend zwischen den Stilen Klassisch und Skating wechseln. Zudem verhindern kräftige Rücklaufsperren bei den Skikes ein Zurückrollen, jeder Schritt beschleunigt so ausschließlich nach vorne.

Patentiert auf sicheren Beinen
Um seine Erfindung am nationalen und internationalen Markt sicher zu vertreiben und vor Nachahmung zu schützen, entschied sich Otto Eder, ein Patent anzumelden.Unterstützt wurde er dabei von Dr. Udo Gennari, Projektmanager in der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Dieser konnte im Zuge einer Patentrecherche abklären, dass das entwickelte Bindungssystem mit ausgeprägtem Fersenhochgang weltweit neu war. Somit war der Weg frei, Mitte 2014 in Österreich und innerhalb der einjährigen Prioritätszeit noch ein Patent in Deutschland anzumelden. Patentrecherchen und andere Schutzrechts-Beratungen werden im Rahmen des Enterprise Europe Network für oö. KMU von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria kostenlos durchgeführt.

Dank Lizenzvertrag zum Weltpatent
Beide Patente waren auch für den neuen Lizenzvertrag mit der internationalen Produktions- und Vertriebsfirma „Four Ace“ eine notwendige Voraussetzung. „Four Ace“ reichte ebenfalls Mitte 2015 ein Weltpatent ein, um den Schutz auf viele andere internationale Märkte weiter ausdehnen zu können. „Die professionelle Recherche und intensive Betreuung durch Dr. Udo Gennari hat mir bei der Patentanmeldung sehr geholfen. Ich bin stolz darauf, mit meiner erfolgreich patentierten Erfindung nicht nur Langläufern, sondern auch dem stark wachsenden Markt der Tourengeher ein optimales Sommertrainingsgerät für die schneelose Zeit anbieten zu können“, resümiert Skike-Erfinder Otto Eder. www.sportinnovativ.com

Über EEN – Enterprise Europe Network
Das Enterprise Europe Network ist eine Initiative der Europäischen Kommission [COSME Programm (2014-2020)]. Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 ExpertInnen ist es das größte Service-Netzwerk der Welt. Es unterstützt bei Internationalisierungsaktivitäten inklusive Patentrecherchen, Beratung zu Schutzrechten und Verwertungsstrategien sowie bei der Suche nach internationalen Kooperationspartnern. www.een.at


Generation 50+ erfolgreich im Job

Vortragender und Präsentationsfolien am Ende des Raums sichtbar. Die Zuhörer sind ebenfalls von hinten zu sehen.
Foto: Elisabeth Bernhofer

20.09.2017

Von 14. bis 15. September fand im Kunstmuseum Lentos in Linz der Kongress „ArbeitnehmerInnen 50+. Ein zu hebender Schatz im Unternehmen“ mit rund 200 TeilnehmerInnen statt. Neben arbeitsmedizinischen und psychologischen Aspekte präsentierten die Vortragenden auch rechtliche und arbeitsmarktpolitische Themen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Johannes Kepler Universität Linz gemeinsam mit Business Upper Austria und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt.

Beim ersten Teil des Kongresses standen der demografische Wandel sowie medizinische und psychologische Aspekte im Vordergrund. Prim. Dr. Walter Struhal (Leiter der Abteilung Neurologie am Universitätsklinikum Tulln) betonte die Wichtigkeit der Faktoren Zeit und Flexibilität für ältere ArbeitnehmerInnen. So könne man beispielsweise Erwerbstätigen einen gleitenden Ein- und Ausstieg sowie längere Pausen ermöglichen.

Um Flexibilität ging es auch im Vortrag von Dr. Manfred Lindorfer (IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH), der auf Arbeit als „einen der wesentlichsten gesundheitsfördernden Faktoren“ hinwies. Nicht jeder Tätigkeit könne allerdings so lange nachgegangen werden, weshalb es gelte, Arbeitsaufgaben umzugestalten.

Arbeitspsychologin Mag. Eva Pernthaler (AUVA) stellte in ihrer Präsentation die Einstellungen gegenüber älteren ArbeitnehmerInnen in den Vordergrund und zeigte, wie aktuelle Studien viele Vorurteile – etwa, dass ältere Erwerbstätige weniger für Weiterbildung empfänglich seien – widerlegten.

Im thematisch gesehen zweiten Teil der Veranstaltung ging es vor allem um rechtliche Aspekte. Dabei deckten die ReferentInnen Pflichten sowohl der ArbeitgeberInnen als auch der ArbeitnehmerInnen ab. Ebenfalls im Fokus standen arbeits- und sozialrechtliche Ansprüche zur Wiederherstellung der Beschäftigung.

Hier geht’s zu den Bildern der Veranstaltung  Fotos: Elisabeth Bernhofer 

Die Unterlagen zur Tagung finden Sie in Kürze auf www.jku.at/sdmr/content sowie auf der Website Arbeitsplatz OÖ 2020.


Bell Food Group investiert 30 Mio. Euro und schafft 100 neue Arbeitsplätze in Marchtrenk

Modell von einem Gebäude
3-D Visualisierung: Eisberg Österreich GmbH, neues Werk in Marchtrenk (Südost-Ansicht)
6 Männer stehen nebeneinander - mit Helm und Schaufel in der Hand
V.l.: Franco Mühlgrabner (Geschäftsführer Eisberg Österreich GmbH), Christian Guggisberg (CEO Eisberg-Gruppe), Marco Tschanz (CFO Bell Food Group), Dr. Michael Strugl (Landeshauptmann-Stv.), Paul Mahr (Bürgermeister Stadtgemeinde Marchtrenk), Wolfgang Harmach (Geschäftsführer Architekturbüro Harmach) Foto: Eisberg Österreich

18.09.2017

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Bell Food Group verstärkt die Investitionstätigkeiten in Österreich. Am 15.September erfolgte der Spatenstich für ein neues Werk für frische Convenience-Produkte der zugehörigen Eisberg-Gruppe in Marchtrenk. Insgesamt investiert Bell damit rund 30 Millionen Euro und schafft über 100 Arbeitsplätze in der ersten Ausbaustufe.

„Mit unserem neuen Werk in Marchtrenk gehen wir vor allem auf die Bedürfnisse und Forderungen der österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten nach regionalen Produkten ein. Neben einer lokalen Produktion richtet sich unser Fokus auf den größtmöglichen Einsatz von heimischen, regionalen Rohstoffen in der Verarbeitung“, erläutert Franco Mühlgrabner, Geschäftsführer der Eisberg Österreich GmbH.

Das 30 Millionen Euro Neubauprojekt soll nicht nur heimischen Rohwarenlieferanten neue Kooperationsmöglichkeiten bieten, sondern auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen - über 100 in der ersten Ausbaustufe. „Die Entscheidung der Bell Food Group mit dem neuen Produktionsbetrieb Marchtrenk als Standort in Österreich zu wählen, erweitert neuerlich in großem Maße das Angebot an Arbeitsplätzen, dass bereits 2016 um mehr als 1000 neue Arbeitsplätze erweitert wurde“, so Bürgermeister Paul Mahr.

Nach geplanter Fertigstellung und voraussichtlicher Inbetriebnahme Ende 2018 stellt das Unternehmen eine breite Produktpalette für Kunden aus Retail, Food Service und Systemgastronomie zur Verfügung. Das Sortiment reicht von Convenience-Salaten, -Gemüse und -Früchten, über Bircher Müsli-Kreationen bis hin zu frischen Snack-Produkten.

Geschäftsführer Franco Mühlgrabner verweist zusätzlich auf den USP des neuen Werkes in Marchtrenk: „Auf dem 24.000 m² Areal errichten wir ein hochmodernes Kompetenzzentrum für frische Convenience-Produkte mit einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die Innovationen aus Forschung in Verbindung mit dem Einsatz der neuesten Technologie und Industrie 4.0 ermöglicht uns, hocheffizient am Markt zu agieren und neue Standards zu setzen.“

Weiter sind Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und externen Partner geplant, um gemeinsam an wichtigen Themen wie nachhaltigen Verpackungslösungen zu arbeiten. Der neu gewählte Standort in Marchtrenk bietet der Bell Food Group zudem eine hervorragende logistische Lage im Herzen von Europa mit kurzen Anlieferwegen innerhalb Österreichs und des umliegenden Auslandes.


Alle Förderungen für Weiterbildung in Oberösterreich auf einen Blick

Zwei Männer stehen nebeneinander und halten eine Broschüre in der Hand. Der Blick ist zur Kamera gerichtet
Mag. Stefan Promper, MTD (Leiter des Netzwerks Humanressourcen) und Wirtschaftsreferent, LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Foto: Land OÖ/Grilnberger

15.09.2017

Die kostenlose Broschüre zu Berufs- und Weiterbildungsförderungen für oö. Unternehmen erscheint in der achten Auflage in neuem Design. Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen können sich hier rasch und einfach über das umfangreiche Förderangebot im Personalbereich informieren. „Weiterbildung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen als auch für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das breite Spektrum an Förderungen bietet Unternehmen viele Möglichkeiten in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, betont Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Herausgeber ist das Netzwerk Humanressourcen von Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsressort des Landes OÖ, der WKO Oberösterreich und der Arbeiterkammer OÖ. Die Förderbroschüre beinhaltet in der Neuauflage 51 Fördermöglichkeiten und ist untergliedert in die Kategorien: Frauen & Männer, Lehrlinge & Lehrbetriebe, Menschen mit Beeinträchtigung und Unternehmen.

Netzwerk für firmenübergreifende Zusammenarbeit
Das Netzwerk Humanressourcen (NHR) ist die erste Anlaufstelle in Oberösterreich für Personalverantwortliche mit Fragen zu operativen Personalthemen. Das Netzwerk bündelt die Aktivitäten der vielen Förderstellen und vermittelt diese an die Unternehmen weiter. Seit 2004 wird durch die Vernetzung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, HR-Dienstleistern und Unternehmen der Arbeitsplatz Oberösterreich nachhaltig entwickelt.

„Wir unterstützen unsere 156 Partnerbetriebe dabei, bestmögliche HR-Arbeit zu betreiben, um dadurch ein attraktiver Arbeitgeber für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem In- und Ausland zu werden“, sagt Mag. Stefan Promper, MTD, Leiter des Netzwerks Humanressourcen.

Die Broschüre ist erhältlich auf Anfrage unter +43 732 79810 5199 oder netzwerk-hr@biz-up.at sowie zum Download unter www.netzwerk-hr.at.


MEET & MATCH 50+ vernetzt Arbeitnehmer 50plus mit Unternehmen in Urfahr-Umgebung

13.09.2017

Aktuell sind im Bezirk Urfahr-Umgebung 355 Personen über 50 Jahre arbeitslos. Um sie wieder in die Arbeitswelt zu integrieren, findet am Freitag, 13. Oktober im Spa Hotel Bründl von 08:30 bis 11:00 Uhr eine Veranstaltung zur Vernetzung von arbeitslosen Personen über 50 und Unternehmen aus der Region statt. Auf das Potential und die Kompetenzen der älteren Arbeitnehmer darf in einer Zeit des Fachkräfteengpasses in Oberösterreich nicht mehr verzichtet werden. Organisatoren sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AMS Linz und der WKO Bezirksstelle Urfahr-Umgebung.

„MEET & MATCH 50+“ bietet eine Plattform für ein Kennenlernen zwischen älteren Arbeitnehmern und regionalen Betrieben und ermöglicht die Wiedereingliederung der Arbeitslosen 50+ in die Wirtschaft. Die Arbeitgeber präsentieren ihre Jobangebote und können sich in einer ungezwungenen Atmosphäre von den Kompetenzen und Qualifikationen der Arbeitssuchenden überzeugen sowie erste Bewerbungsgespräche führen. Arbeitskräfte 50+ kennen die Branche, bringen zentrale Kontakte mit und besitzen Schlüsselqualifikationen, die oft nur „on the job“ erworben werden konnten und weit über die übliche Schul- und Berufsausbildung hinausgehen. Meet & Match 50+ ist Teil der regionalen Fachkräfteinitiative und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AMS Linz und der WKO Bezirksstelle Urfahr-Umgebung im Zuge der Wachstumsinitiative des Landes OÖ umgesetzt.

Informationen zu Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsförderungen
Im Rahmen von MEET & MATCH 50+ erhalten die teilnehmenden Unternehmen Informationen über Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsförderungen – speziell für die Gruppe der Arbeitnehmer 50+. Dipl.Soz.Päd (FH) Ernst Winter, wissenschaftlicher Mitarbeiter des AMS Oberösterreich im Bereich Arbeitsforschung, hält einen Vortrag über die Chancen und den Mehrwert der Mitarbeiter 50+.

Bitte um Anmeldung bis 29. September bei Business Upper Austria
Ansprechpartner: Manfred Zilian -> E-Mail senden

Die Veranstaltung findet im Spa Hotel Bründl, Badweg 1, 4190 Bad Leonfelden statt.


Entwicklungsarbeit einmal anders beim Ars Electronica Festival: 24 Stunden lang Kopfzerbrechen für neue Ideen

Zwei Mädchen stehen nebeneinander und halten das Siegerprojekt in die Kamera
Siegerprojekt in der Kategorie „Design“: das Multicorn. Foto: Sarah Breinbauer
10 Personen stehen nebeneinander und halten zum Teil Urkunden in der Hand
LH-Stv. Michael Strugl (re.) und g.tec-Chef Christoph Guger (li.) mit den Siegern in der Kategorie „Programming“. Foto: Sarah Breinbauer

12.09.2017

Die Schiedlberger Firma g.tec medical engineering ist bekannt für ihr Know-how, wenn es darum geht, menschliche Gehirnaktivitäten zu erfassen und auf Computer zu übertragen – beispielsweise in der Therapie für Schlaganfall- oder Komapatient/innen. Um neue Anwendungen und Designlösungen für diese Technologie zu finden, lud g.tec gemeinsam mit dem Ars Electronica Schüler, Studierende, Entwickler und Wissenschaftler zu einem 24-Stunden-Wettbewerb. Die Sieger wurden beim Ars Electronica Festival am 8. September von Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl und g.tec-Geschäftsführer Dr. Christoph Guger präsentiert. 

„Innovative Lösungen sind der Schlüssel für künftige Wettbewerbsfähigkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in kurzer Zeit Ideen entwickelt, von denen hoffentlich viele den Weg bis zur Anwendung finden“, zeigte sich LH-Stv. Strugl bei der Preisverleihung beeindruckt. Auch g.tec-Chef Christoph Guger verbuchte den Hackathon als großen Erfolg: „Beim Hackathon haben Programmierer, Designer, Entwickler aus verschiedensten Ländern komplett neue Ideen generiert, die ein Einzelner niemals verwirklichen könnte. Besonders nett war, dass sehr viele Kinder unserer Einladung zum BCI-basteln gefolgt sind.“

84 Teilnehmer/innen aus dem In- und Ausland waren am Freitagnachmittag zum „Brain Hackathon“ angetreten und bekamen in verschiedenen Projekten die Aufgabe, ein Brain Computer Interface so zu programmieren, um damit Drohnen und Orthesen zu steuern, mit Robotern zu zeichnen oder BCI Hauben neu zu designen. Die Bezeichnung „Hackathon“ setzt sich aus dem englischen „Hack“ im Sinne einer kreativen Problemlösung und „Marathon“ zusammen. Er steht für eine Innovationsmethode, bei der in einem definierten Zeitraum neue Ideen zu vorgegeben Themen entwickelt werden sollen.

Die Siegerprojekte
Gewonnen haben schließlich die besten drei Gruppen aus jeweils den technischen und den künstlerischen Projekten.

3 Gewinner aus der Kategorie „Programmierung“
Der 3. Platz ging an die Gruppe „Thumbs up“. Sie haben eine gehirngesteuerte Orthese so umgebaut, dass sie durch die gedankliche Vorstellung von Körperbewegungen jeweils Finger und Daumen unabhängig voneinander bewegen konnten. Der 2. Platz ging an die Gruppe „Dreamers“, die während des Schlafens ihre Gehirnaktivitäten gemessen und sie in eine Computer Animation umgewandelt haben. Den 1. Platz verdiente sich schließlich die Gruppe „Smart Home“, die bereits nach sechs Stunden ihre ersten drei Popcorn in der Popcorn-Maschine gemacht haben. Um 8 Uhr morgens und mit knurrendem Magen steuerten sie sämtliche Haushaltsgeräte mit der Kraft ihrer Gedanken: Zum Frühstück gab’s einen green Smoothie aus dem Mixer, Schinkenfleckerl aus der Mikrowelle, Kaffee vom Vollautomaten und resches Brot aus dem Toaster.

3 Gewinner aus der Kategorie „Design“
Platz 3 aus den künstlerischen Projekten ging an eine Gruppe, die auf eine einzigartige Weise die beiden Maltechniken „Brain Painting“ und das Zeichnen mithilfe des Roboter-Balls Sphero verschmolzen. Der 2. Platz ging an eine 3D gedruckte Ameise, deren bewegliche Beine die EEG Elektroden umhüllen und sich an die Form des menschlichen Kopfes anpasst. Platz 1 überzeugte die Jury mit ihrer Funktionalität. Das „Multicorn“ ist eine geschneiderte EEG Haube, die aus zwei Schichten besteht: Die untere Schicht trägt die Elektroden und kann problemlos gewaschen werden; Die obere Schicht trägt aufklappbare Hörner, wordurch Elektroden-Gel einfach eingespritzt werden kann.


Industrielle Computertomographie in der Messtechnik spart Zeit und Kosten

Im Test Center werden an Materialien und Bauteilen umfassende Belastungstests durchgeführt und so Erkenntnisse über die Eigenschaften der Produkte generiert. CoLT setzt dabei auf innovative Messanlagen und damit laufend neue Maßstäbe in der Messtechni
Im Test Center werden an Materialien und Bauteilen umfassende Belastungstests durchgeführt und so Erkenntnisse über die Eigenschaften der Produkte generiert. CoLT setzt dabei auf innovative Messanlagen und damit laufend neue Maßstäbe in der Messtechnik. Credit: ©FACC/CoLT
Dr. Christoph Schöndorfer, Geschäftsführer der CoLT Prüf und Test GmbH Credit: © privat
Dr. Christoph Schöndorfer, Geschäftsführer der CoLT Prüf und Test GmbH Credit: © privat

07.09.2017

Bessere Messergebnisse auch bei größeren Bauteilen, ohne diese zerstören zu müssen –das spart Zeit und Kosten bei der Weiterentwicklung.

Möglich macht das die industrielle Computertomographie in der Messtechnik, die durch die neue Zusammenarbeit der CoLT Prüf und Test GmbH aus St. Martin im Innkreis/OÖ und dem bayerischen CTMT-Institut des Fraunhofer Anwendungszentrums auch in Österreich Einzug hält. Das Enterprise Europe Network legte den Grundstein für diese Kooperation.

Die Kooperation hilft die industrielle Computertomographie (CT) als universell einsetzbares Prüf- und Messmittel zu etablieren, sei es bei der Materialuntersuchung oder bei der Ermittlung von Gestaltabweichungen im gesamten Produktlebenszyklus. Die CT übernimmt somit die Rolle eines flexiblen Werkzeugs, um Fertigungsprozesse sowie Bauteile zu optimieren, z. B. in Verbindung mit Finite Elements-Simulationen. Diese Effizienz soll einen signifikanten Mehrwert in der Wertschöpfungskette erzeugen.

 

Komplementäres Know-how für mehr Kundennutzen

Mit der Zusammenarbeit komplettieren beide Unternehmen ihr Portfolio. CoLT profitiert vor allem von der innovativen CT-Technologie des CTMT-Instituts. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten lassen sich damit auch Bauteile mit größeren Abmessungen zerstörungsfrei untersuchen, und das spart wertvolle Zeit und Kosten bei der Entwicklung. Bisher mussten solche Bauteile zur Überprüfung zerschnitten werden, um sie mit anderen (z. B. optischen) Methoden untersuchen zu können.

Vice versa profitiert das CTMT-Institut von der einzigartigen Bandbreite an Prüfmethoden für Entwicklungs- und Zertifizierungstests und den jahrelangen Erfahrungen von CoLT. Damit möchte CTMT bei seinen deutschen Kunden punkten. Erste gemeinsame Kundenbesuche fanden bereits statt, die weitere Kooperationsprojekte in Aussicht stellen.

 

„Mit Unterstützung des EEN haben wir in Fraunhofer Deggendorf den perfekten Kooperationspartnergefunden, der nicht nur als Dienstleister zur Verfügung steht, sondern wie wir stark an gemeinsamer Produktentwicklung interessiert ist. Die spannendste Zeit liegt hier noch vor uns."

CoLT Geschäftsführer Dr. Christoph Schöndorfer

 

Enterprise Europe Network legte Grundstein

Seinen Anfang nahm die Zusammenarbeit beim Kooperationsforum „Leichtbau 2016“ in Linz.
CoLT Geschäftsführer Dr. Christoph Schöndorfer und Prof. Jochen Hiller (Leiter CTMT) trafen sich zu einem B2B-Gespräch, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Dieses 4-Augen-Gespräch war eines von knapp 160 Gesprächen, die im Rahmen des Forums von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und von Bayern Innovativ als regionale Partner im Enterprise Europe Network, gemeinsam mit der WKO Oberösterreich und der österreichischen Leichtbauplattform A2LT, organisiert wurden.

 

„Das Kooperationsforum in Linz war der perfekte Anstoß für unsere Kooperation mit dem CTMT-Institut des Fraunhofer Anwendungszentrums“

Dr. Christoph Schöndorfer

 

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Über EEN-Kooperationsbörsen

Die internationalen Kooperationsbörsen des Enterprise Europe Network (EEN) bieten die ausgezeichnete Chance, neue Kontakte zu potenziellen Geschäfts- oder Projektpartnern aus seiner Branche / Interessensgebiet zeit- und kostensparend zu knüpfen. Durch die Effizienz der Veranstaltungsformate sowie die internationale Reichweite des EEN ergeben sich zahlreiche wertvolle Kontakte zu Firmen und F&E-Einrichtungen für konkrete Kooperationen.

 

Über EEN – Enterprise Europe Network

Das Enterprise Europe Network ist eine Initiative der Europäischen Kommission [COSME Programm(2014-2020)]. Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 ExpertInnen ist es das größte Service-Netzwerk der Welt. Es unterstützt bei Internationalisierungsaktivitäten und bei der Suche nach internationalen Kooperationspartnern.

www.een.at

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Maschinenbauer SML investiert 45 Mio. Euro in neuen Betriebsstandort in Redlham

Fünf Männer mit einer Schaufel in der Hand blicken in die Kamera
V.l.: Bgm. Johann Forstinger, Projektleiter Gerald Oberndorfer, Eigentümer Peter Ily Huemer, Architekt Harald Benesch und Geschäftsführer Karl Stöger. Foto: SML
Modellansicht des neuen Werks
Ansicht des neuen SML Werks. Bild: SML

06.09.2017

Am 1. September fand der Spatenstich für das neue SML Werk in Redlham statt. In einer 18-monatigen Bauzeit werden auf einem neun Hektar großen Grundstück moderne Gebäude für Entwicklung, Produktion und Verwaltung errichtet. Ebenso wird ein großes Technikum für Maschinenvorführungen auf dem neuen Standort gebaut. Durch die Vergrößerung sollen 160 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Wir sind seit 22 Jahren stetig gewachsen und platzen am bisherigen Standort Lenzing sprichwörtlich aus allen Nähten. Mit dem Neubau schaffen wir die Grundlage für weitere Expansion“, berichtet Geschäftsführer Karl Stöger über die Zukunftspläne des Maschinenbauunternehmens.

Mit der Investition in den Standort Redlham unterstreicht SML die Verbundenheit mit Oberösterreich, welches als Kompetenzzentrum für Kunststofftechnologie gilt, sowie das Bekenntnis zur Produktion „Made in Austria“ als wichtiges Qualitätskriterium im Maschinenbau. Bei der Standortsuche unterstützte Business Upper Austria. 

Mehr Arbeitsplätze
Mit dem klaren Ziel der Expansion werden auf dem vergrößerten Standort mittelfristig 160 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in technischen Berufen. So ist der neue Standort auf 420 Arbeitsplätze ausgelegt. Derzeit sind ca. 260 Mitarbeiter bei SML in Lenzing beschäftigt.

Internationale Ausrichtung
SML gilt als weltweit anerkannter Technologieführer besonders leistungsstarker Extrusionsanlagen zur Herstellung unterschiedlichster Verpackungsmaterialien und Verbunde. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von 100 Mio. EUR, bei einem Exportanteil von mehr als 95%, erwirtschaftet. Für das Jahr 2017 wird eine Umsatzsteigerung von 15% prognostiziert. Die internationale Tätigkeit wird durch eigene Vertriebsniederlassungen in China, Malaysia, Russland und den USA unterstützt.

Unternehmenswebsite: www.sml.at


Neuer Betrieb in Steinhaus: Zerspanungswerkzeug-Spezialist Scheinecker wächst

Sechs Personen stehen nebeneinander und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist der Schriftzug "Scheinecker" zu sehen.
V.l.: Bgm. Harald Piritsch, Geschäftsführer Mag. Christoph Graul, Geschäftsführerin und Eigentümerin Ulrike Scheinecker-Graul, „Frau in der Wirtschaft“-Landeschefin Margit Angerlehner, Claudia Annerl (Bezirksvorsitzende-Stv. Frau in der Wirtschaft Wels-Land) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) Foto: Scheinecker
Ein Mann (links) und eine Frau stehen nebeneinander hinter einem Stehtisch. Die Frau hält ein Mikrofon und spricht.
V.l.: Geschäftsführer Mag. Christoph Graul, Geschäftsführerin und Eigentümerin Ulrike Scheinecker-Graul. Foto: Scheinecker

04.09.2017

Keine zehn Monate nach dem Spatenstich hat die Scheinecker GmbH ihren neuen Standort in Steinhaus/Wels bezogen. Zur offiziellen Eröffnung am Freitag, 1. September, bei der auch das 42-jährige Bestehen gefeiert wurde, freuen sich die Geschäftsführer Ulrike Scheinecker-Graul und Mag. Christoph Graul nicht nur über mehr Platz: „Unser neuer Standort bildet die Basis für unser zukünftiges nachhaltiges Wachstum. Wir sind laufend auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und können perfekte Arbeitsplatzbedingungen mit spannenden Arbeitsinhalten bieten“. Auch Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl würdigt die Leistung des Familienunternehmens, in dem drei Lehrlinge ausgebildet werden: „Gut ausgebildete Fachkräfte bringen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für den Standort OÖ“, so Strugl.

Platz für Wachstum am neuen Standort
Im neuen Betriebsgebäude in Steinhaus findet auf 6000m² Grundfläche nicht nur die Produktion Platz, es wurden auch Büro-, Logistik-, F&E-, Meeting- und Schulungsräume errichtet. Beim Investitionsvorhaben unterstützt wurde das Unternehmen von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria – etwa bei der Standortsuche und rund um das Thema Finanzierung und Förderung. „Wir produzieren hier mit modernster Schleiftechnik und gestalten Zerspanung wirtschaftlich und präzise“, sagt Ulrike Scheinecker-Graul.

27 Jahre Know-how aufgebaut
Scheinecker ist Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von hochpräzisen Zerspanungswerkzeugen, u.a. für die Bearbeitung von Verbundwerkstoffen und zählt mit seinen über 40 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern in dieser Sparte. In den vergangenen 27 Jahren hat das Unternehmen viel Know-how bei Verbundwerkstoffen aufgebaut. Heute zählen Kunden aus den Bereichen Luftfahrt und Automobile rund um den Globus zu den Scheinecker-Kunden. Weitere wesentliche Geschäftszweige sind der Handel mit internationalen Markenwerkzeugen und der CNC-Werkzeugschärfservice.


Schwerpunkt „Mensch und Maschine“ bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach

Drei Jugendliche schauen auf das Display von SALLY.
BesucherInnen können am Europäischen Forum Alpbach mit dem fahrerlosen Transportfahrzeug SALLY für die Industrie 4.0 interagieren. Foto: DS Automotion.
Michael Strugl drückt auf einen Knopf von Sally.
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl testet im CongressCentrum Alpbach das fahrerlose Transportfahrzeug SALLY von DS Automotion und lässt sich als Alpbach-Souvenir ein Foto ausdrucken. Foto: Business Upper Austria
Fünf Personen stehen nebeneinander.
v.l.n.r.: Mag. Dr. Hermann Pühringer (Direktor-Stellvertreter der WKO Oberösterreich), Mag. Ulrike Rabmer-Koller (Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich), Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, Dr. Christoph Leitl (Präsident der Wirtschaftskammer Österreich) und Bundesrat Robert Seeber (Obmann der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der WKO Oberösterreich) trafen sich beim OÖ. Abendempfang im Rahmen der Wirtschaftsgespräche in Alpbach. Foto: APA-Fotoservice/Pichler

31.08.2017

Bei den heurigen Wirtschaftsgesprächen in Alpbach widmeten sich die TeilnehmerInnen dem Spannungsfeld Konflikt und Kooperation in der Wirtschaft. Beim traditionellen Oberösterreichischen Abendempfang im Rahmen der Wirtschaftsgespräche trafen sich rund 80 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung am 29. August im Hotel zur Post, um sich über neueste Trends auszutauschen. Neben der reinen Theorie stellte das Fahrerlose Transportfahrzeug SALLY von DS Automotion durch aktive Mitwirkung ein Stück Praxisbezug her. Die BesucherInnen konnten sich als Alpbach-Souvenir mithilfe von SALLY ein Foto ausdrucken. Oberösterreich präsentierte sich auch mit einem eigenen Messestand im CongressCentrum Alpbach. Organisiert wurden die Veranstaltungen von Business Upper Austria, gemeinsam mit der WKO OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ, dem OÖ Tourismus und dem Land Oberösterreich.

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl sagt: „Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Wirtschaftsstandort liegt in der noch stärkeren Spezialisierung und Konzentration auf einige Stärkefelder. Oberösterreich setzt auf Intelligente Spezialisierung - aufgrund langer Tradition vor allem im Bereich Industrieller Produktionsprozesse.“ Ein sehr erfolgreiches Unternehmen in diesem Bereich ist die DS AUTOMOTION GmbH aus Linz, die sich seit mehr als 30 Jahren der Entwicklung und Produktion von fahrerlosen Transportsystemen (wie z.B. SALLY) widmet.

Zusammenspiel von Mensch und Maschine
„Um Industrie 4.0 möglich und zu einem Gewinn für die Menschen zu machen, braucht es ein Miteinander von Hardware, Software, Datenübertragung und Bewegung sowie von Mensch und Maschine“, sagt DS AUTOMOTION Geschäftsführer Ing. Arthur Kornmüller. „Unser kompaktes cyber-physikalisches Fahrzeug gibt BesucherInnen von Alpbach ein Souvenir mit und demonstriert so die Möglichkeiten einer nutzenbringenden Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.“ Als Einsatzbereich für SALLY eignet sich unter anderem der Gesundheitsbereich. Denn gerade in der Krankenhaus-Logistik werden immer kleinere Fahrzeuge benötigt.

Details zum OÖ-Programm in Alpbach: www.biz-up.at/alpbach 


Empfang für 100 Auslandsoberösterreicher/innen im Linzer Landhaus

Drei Männer und eine Frau (ganz links) schneiden gemeinsam eine große Torten an
LH Mag. Thomas Stelzer und Dr. Johann Lefenda (Leiter der OÖ Zukunftsakademie) schneiden gemeinsam mit den "OÖ International"-Mitgliedern Dr. Elisabeth Möst und Prof. Dr. Eduard Arzt die Torte zum 10. Geburtstag des Netzwerks an. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

31.08.2017

Sie sind in fast 100 Ländern der Erde vertreten und arbeiten als Forscher/in genauso wie als Entwicklungshelfer/in: Die mehr als 770 Mitglieder des Netzwerks „OÖ International“, das heuer den zehnten Geburtstag feiert. Am 25. August kamen rund 100 von ihnen auf Einladung von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zum Sommerfest ins Linzer Landhaus. „Für Oberösterreich als dynamischer Wirtschafts- und Lebensraum sind internationale Beziehungen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Daher sind die Auslandsoberösterreicher/innen ausgezeichnete Botschafter des Standorts Oberösterreich“, so Stelzer.

Was die Auslandsoberösterreicher/innen über ihre Heimat besonders gern erzählen, zeigt eine Umfrage der Oö. Zukunftsakademie unter den Mitgliedern von OÖ International. Sie schwärmen nicht nur von der Lebensqualität und dem heimischen Lebensstil, sondern auch von intakter Umwelt, landschaftlicher Schönheit und anderer Sehenswürdigkeiten. „Und nicht zuletzt äußern sich acht von zehn Befragten positiv über erfolgreiche Unternehmen und technologische Errungenschaften Made in Oberösterreich“, unterstreicht Landeshauptmann Stelzer die Bedeutung der Auslandsösterreicher/innen als Meinungsbildner.

Das Netzwerk „OÖ International“ ist vor zehn Jahren mit 268 Mitgliedern gestartet und besteht mittlerweile aus 777 Mitgliedern. Informationen zum Netzwerk und zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.ooe-international.at 

Zu den Fotos der Veranstaltung


Traditioneller Oberösterreichischer Abendempfang in Alpbach

Es stehen drei Personen am Balkon des Gasthauses Roßmoos.
Oö. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, Mag. Doris Hummer (Präsidentin der WKO Oberösterreich), Dr. Axel Greiner (Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich). Foto: APA-Fotoservice/Pichler
Fünf Personen stehen nebeneinander, gemeinsam mit dem Leih-E-Bikes von KTM.
Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Geschäftsführer Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur), Mag. Dr. Harald Mahrer (Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft), Mag. Doris Hummer (Präsidentin der WKO Oberösterreich), Oö. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, Dr. Axel Greiner (Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich) mit den von Sponsor KTM zur Verfügung gestellten E-Bikes. Foto: APA-Fotoservice/Pichler

28.08.2017

Beim traditionellen Oberösterreichischen Abendempfang am Donnerstag, 24. August 2017, im Rahmen der Technologiegespräche des Forums Alpbach trafen sich rund 150 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung.

Beim traditionellen Oberösterreichischen Abendempfang am Donnerstag, 24. August 2017, im Rahmen der Technologiegespräche des Forums Alpbach trafen sich rund 150 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Das Land Oberösterreich lud gemeinsam mit der WKO Oberösterreich und der Industriellenvereinigung Oberösterreich in den Gasthof Roßmoos zu einem Abendessen ein. Sponsor KTM war mit einem Eventmobil vor Ort und stellte den Anwesenden 10 E-Leihräder zum Testen zur Verfügung.

 

Zukunftsthema Künstliche Intelligenz

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl ging in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Zukunftsthemas der Künstlichen Intelligenz ein und sagte: „Oberösterreich setzt in seinem Programm in Alpbach auf den Schwerpunkt Second Machine Age - Lernende und Autonome Maschinen. Künstliche Intelligenz wird neben dem Internet der Dinge, 3D-Druck und Virtual Reality auch von den Unternehmen als einer der Top-Technologietrends für die nächsten Jahre gesehen – und zwar über alle Branchen hinweg. Das zeigte eine Umfrage unter 3700 Innovationsmanagerinnen und Innovationsmanagern weltweit.“

 

Alle Informationen zu Oberösterreich in Alpbach können unter www.biz-up.at/alpbach abgerufen werden.


Oberösterreich-Programm bei Technologiegesprächen in Alpbach zum Thema „Lernende Maschinen – Autonome Maschinen“

Mann mit Headset und Presenter spricht.
Dr. Burton Lee, Experte für Europäische Innovation und Entrepreneurship der Stanford University. Foto: Business Upper Austria

22.08.2017

Bei den Technologiegesprächen im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach ist Oberösterreich auch heuer mit einem eigenen Programm vertreten. Unter der Leitung von Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl trifft sich eine oberösterreichische Delegation von 24. – 26. August zu Arbeitsgesprächen mit Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Technologie.

Ein eigener Arbeitskreis zum Thema „2nd Machine Age: Lernende Maschinen – Autonome Maschinen“ findet am Freitag, 25. August von 13 bis 17 Uhr in der Hauptschule Alpbach statt. KTM stellt als Sponsor 10 E-Bikes im Rahmen der Veranstaltungen zur Verfügung. Organisiert wird das Programm von Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ und dem Land Oberösterreich.

„Die Welt steht am Beginn eines Paradigmenwechsels: Maschinen werden intelligenter und autonomer. Sie lernen Probleme zu lösen, ohne spezielle Programmierung. Die Frage ist nicht ob, sondern wann dieser Paradigmenwechsel unsere Gesellschaft trifft. Die Arbeitskollegen der Zukunft werden lernende und autonome Maschinen sein. Die sich daraus ergebenden Chancen und Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft werden wir in Alpbach diskutieren, mit dem Ziel, nächste Schritte in Form von Projekten zu setzen“, betont LH-Stv. Strugl dazu.

„Die Wirtschaftskammer OÖ bietet Unterstützung bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten, um die digitale Transformation zum Erfolgsfaktor für die heimischen Unternehmen zu machen“, erklärt Mag. Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer OÖ.

„Das neue Maschinenzeitalter ist in der industriellen Wirklichkeit schon angekommen – aber es bietet für Oberösterreich auch noch ungeahnte Möglichkeiten, um als starke Industrieregion an Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen“, sagt Dr. Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung OÖ.

Arbeitskreis am 25. August mit internationalen Experten
Der oberösterreichische Arbeitskreis am Freitag, 25. August wird von DI Wolfgang Freiseisen, Geschäftsführer RISC Software GmbH geleitet. Als Referent/innen konnten heimische und internationale Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft gewonnen werden: Dr. Burton Lee (Stanford University, USA), Monika Kofler (Amazon, Edinburgh, Großbritannien), Prof. Dr. Sonja Zillner (Siemens München), Christoph Krammer (Magna Steyr Engineering, Graz), Christopher Lindinger (Ars Electronica Futurelab, Linz) und Bernhard Nessler (Institute of Bioinformatics, JKU Linz).

Alle Informationen dazu können unter www.biz-up.at/alpbach abgerufen werden.


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Wichtiger Erfolg für die KI-Strategie des Landes OÖ

Drei Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V.l.: LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas (Rektor der JKU) und Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter (Vorstand des Instituts für Bioinformatik, JKU) Foto: JKU

21.08.2017

Univ.-Prof. Sepp Hochreiter wird am Linz Institute of Technology (LIT) der Johannes Kepler Universität das Labor für Künstliche Intelligenz bzw. Artificial Intelligence (AI LAB) leiten und somit weiter in Linz forschen und lehren. Das LIT AI LAB ist zugleich Kernstück der KI-Strategie des Landes Oberösterreich.

Rektor Meinhard Lukas und Prof. Hochreiter haben in den vergangenen Wochen Vision und Strategie für das AI LAB am LIT entwickelt. Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl hat diese Initiative tatkräftig unterstützt. Auf dieser Grundlage hat sich Prof. Hochreiter entschieden, auch in Zukunft an der JKU zu lehren und zu forschen. Er wird hier das LIT AI LAB als dessen Leiter aufbauen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der JKU


Oberösterreich und Niederösterreich arbeiten bei der Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln enger zusammen

Drei Männer und eine Frau (zweite von links) stehen nebeneinander und halten ein Schild in die Kamera.
V.l.: Werner Pamminger (Geschäftsführer von Business Upper Austria), Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, Oberösterreichs Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Foto: NLK/Reinberger

17.08.2017

Ein Leuchtturm der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Oberösterreich ist die seit 2005 bestehende Kooperation im Bereich der Cluster. Hier starteten Betriebe der Kunststoffindustrie mit ihrer bundesländerübergreifenden Kooperation, wenige Jahre später folgte der Mechatronik-Cluster. Nun rücken die beiden Bundesländer auch im Bereich der Lebensmittel-Wirtschaft noch enger zusammen, wie bei einem Arbeitsgespräch zwischen Oberösterreichs Wirtschaftsreferenten Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav und vereinbart wurde: „Wer Kooperation von der Wirtschaft einfordert, muss sie auch selbst beherzigen. Daher ist für uns vollkommen klar, die Kooperation endet nicht an unseren Landesgrenzen. Zum Nutzen der Betriebe im gemeinsamen Wirtschaftsraumes wollen wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren.“

Aufgrund der ähnlichen Struktur der Lebensmittelbranchen eignet sich dieser Bereich besonders für eine engere Zusammenarbeit. Oberösterreich und Niederösterreich haben einen starken Schwerpunkt im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen am Lebensmittel-Sektor. Darüber hinaus gibt es einige Großbetriebe mit bekannten Marken sowie eine ähnliche Agrarstruktur.

Wie gewinnbringend eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit im Lebensmittelsektor sein kann, beweist das erste COMET-Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit (FFoQSI), das im März 2017 in Tulln eröffnet wurde. LH-Stv. Strugl: „Die Zusammensetzung der Konsortialpartner und vor allem auch die Beteiligung von Unternehmen zeigt eindrucksvoll, dass in beiden Bundesländern geballtes Know-how im Lebensmittelsektor vorhanden ist. Beide Bundesländer sind auf Unternehmensseite stark vertreten: zwölf der 32 Partnerunternehmen kommen aus Oberösterreich, aus Niederösterreich kommen sieben Betriebe, die restlichen verteilen sich auf Österreich und internationale Partner.“

Auch im Bereich der Qualifizierung ist eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zielführend, betont Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav nach dem Arbeitsgespräch und sie ergänzt: „Ostösterreich weist ausgezeichnete Ausbildungsmöglichkeiten im Lebensmittelsektor auf, dadurch gibt es bestens ausgebildetes Personal. Gleichzeitig sind die Unternehmen bemüht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig weiterzubilden, dies zeigt auch das Interesse der Clusterpartner an kooperativen Qualifizierungsmaßnahmen.“

„Ein Ausbau der traditionell engen und guten Zusammenarbeit unserer beiden Bundesländer im Clusterbereich, die zu noch mehr Lebensmittelsicherheit führt, ist daher wichtig und sinnvoll. Es entsteht so eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Forschung ebenso, wie für die Konsumentinnen und Konsumenten in Niederösterreich und Oberösterreich“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki und Dl (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria, einig.

Ein weiteres Thema, das bei dem Arbeitsgespräch zwischen den beiden Wirtschaftsverantwortlichen stattfand, war die Digitalisierung. „Ab Jänner 2018 wird es bei ecoplus eine eigene Plattform für den Bereich Digitalisierung geben. Bei unserem Gespräch wurde vereinbart, dass diese neue Plattform Synergien zwischen den beiden Bundesländern ausloten soll“, informiert Bohuslav. Als Beispiel dafür nennt LH-Stv. Strugl die Aktivitäten im Bereich des 3-D-Drucks: „Hier sollten wir die bestehenden Angebote noch besser aufeinander abstimmen. Man braucht nicht das Rad jeweils in Oberösterreich und Niederösterreich neu erfinden.“ Weiters standen die Themen e-Mobilität und Autonomes Fahren sowie ein Erfahrungsaustausch über den Breitbandausbau in den beiden Ländern auf der Agenda des gemeinsamen Treffens.


Merlin zaubert optimales Raumklima

ORBIT WING Kanal in Action: der Luftbefeuchter des Unternehmens Merlin Technology GmbH sorgt für optimales Klima in Büro- und Industriegebäuden. Foto:(c) Merlin Technology
ORBIT WING Kanal in Action: der Luftbefeuchter des Unternehmens Merlin Technology GmbH sorgt für optimales Klima in Büro- und Industriegebäuden. Foto:(c) Merlin Technology
Entwicklerteam des Luftbefeuchters ORBIT WING (v.l.): Johann Reisinger (CEO Merlin Technology), Michael Krieger (Institut für Strömungslehre und Wärmeübergang, JKU), Melanie Humer (Innovationsassistentin, Merlin Technology), Franz Schrems (Technische
Entwicklerteam des Luftbefeuchters ORBIT WING (v.l.): Johann Reisinger (CEO Merlin Technology), Michael Krieger (Institut für Strömungslehre und Wärmeübergang, JKU), Melanie Humer (Innovationsassistentin, Merlin Technology), Franz Schrems (Technische Leitung, Merlin Technology) Foto:(c)Merlin Technology

17.08.2017

ORBIT WING nennt sich der neu entwickelte Luftbefeuchter von Merlin Technology. Dabei bleibt der Energieeinsatz minimal. Dieses hochinnovative Projekt konnte dank der Unterstützung von TIM – Technologie- und Innovations-Management und dem InnovationsasisstentInnen-Programm umgesetzt werden. Wir erzählen Ihnen wie...


 

Der neu entwickelte Luftbefeuchter ORBIT WING des Unternehmens Merlin Technology GmbH sorgt dank Know-how aus der Luftfahrt für ein optimales Raumklima: bei minimalem Energieeinsatz wird die Luft bestmöglich mit Wasser vermischt. Die Weiterentwicklung gelang dem Unternehmen aus Tumeltsham bei Ried im Innkreis gemeinsam mit dem Institut für Strömungslehre und Wärmeübergang der Johannes Kepler Universität Linz (JKU). Unterstützt wurde die Kooperation von der Initiative TIM – Technologie- und Innovations-Management, die den Kontakt zur JKU herstellte und Fördermittel organisierte.  

Das Unternehmen Merlin Technology beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Klimatisierung von Büro- und Industriegebäuden. Das neu entwickelte System nutzt jetzt gezielt die Strömungsverhältnisse an den tragflächenförmigen Lamellen, um Luft bei einem Minimum an Energie optimal mit Wasser zu vermischen und in der Luft zu halten. Dabei setzt ein so genannter Kanal-Luftbefeuchter der vorbeiströmenden Luft schon im Lüftungskanal die benötigte Wassermenge bei, um das Klima zu regulieren.

 

„Ein konstant feuchtes Klima fördert das Wohlbefinden der Mitarbeiter und ist in zahlreichen Verfahren verschiedenster Branchen eine Notwendigkeit. Weichen Luftfeuchte und Temperatur ab, kann das massive Auswirkungen auf Material, den Verarbeitungsprozess oder die Lagerung haben und enorme Schäden anrichten."

Melanie Humer, Innovationsassistentin beim Technologie-Branchenführer Merlin Technology GmbH 


Raumklima als wichtiger Erfolgsfaktor

In vielen Branchen ist es wichtig, die notwendigen Klimakonditionen beispielsweise bei Produktionsprozessen bestmöglich einzuhalten. Sensible Materialien wie Holz, Papier, elektronische Bauteile, Kunststoffe oder hochwertige Lagerteile sollten keinen Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchte ausgesetzt sein, denn das könnte zu Problemen führen. Mögliche Folgen: verkürzte Lebensdauer der Produkte, Veränderungen der vorgeschriebenen Maße etc. Günstige Bedingungen hingegen können die Produktivität steigern und darüber hinaus die Elektrostatik reduzieren. Gleichzeitig wirkt sich ein angenehmes Raumklima positiv auf das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen aus.  

 

Intensive Zusammenarbeit mit Forschungspartner

Am Institut für Strömungslehre und Wärmeübergang der JKU laufen zahlreiche Projekte, die wärmetechnische Prozesse optimieren. Für den Luftbefeuchter ORBIT WING wurden zuerst die Strömungsverhältnisse am Computer simuliert, die Ergebnisse dann in die Praxis exportiert sowie verfeinert.

 

„Die Zusammenarbeit mit der JKU brachte Merlin Technology den entscheidenden Wissensvorsprung, um einen möglichst energieeffizienten Luftbefeuchter zu entwickeln.“

TIM-Betreuer Roland Nöbauer

 

Die Energieeffizienz spielt bei der Klimatisierung in Industrieanlagen eine große Rolle und ist ein wichtiger Faktor, um Produktion und Wertschöpfung in Österreich zu halten.  

Die Initiative TIM vermittelte den geeigneten Forschungspartner und unterstützte bei der Abwicklung eines FFG-Innovationsschecks. Parallel zur Kooperation mit der Forschungseinrichtung lief auch das Innovationsassistenten-Programm des Landes OÖ. Damit wurden die interne Produktentwicklung sowie die internationale Markterschließung unterstützt.  

 

Merlin Technology international gefragt

Hochtechnisierte Betriebe mit Fertigungsrobotern sind besonders auf klimatisierte Räume angewiesen. Mercedes, Audi, VW, IKEA und viele weitere kleinere und größere Betriebe zählen seit Langem auf das Know-how der Merlin Technology GmbH. Beispielsweise das Schloss Belvedere oder das Weltmuseum in Wien sowie die Nationalbank von Kasachstan verlassen sich auf die Erfahrung und das Wissen der Innviertler.    

 

Über TIM –Technologie- und Innovations-Management

TIM ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich seit dem Jahr 2000 angeboten. Die TIM-Berater sind Begleiter, Vermittler und Partner von KMU bei der Umsetzung ihrer F&E-Projekte. Im Mittelpunkt stehen eine umfangreiche, kostenlose Beratung und Begleitung bei technischen Entwicklungsprojekten oberösterreichischer Unternehmen. Das reicht von der Ideenphase bis hin zur Umsetzung im Betrieb. Dabei suchen die TIM-Berater die geeigneten ExpertInnen in Forschungseinrichtungen und überprüfen das geplante Projekt auf Übereinstimmung mit relevanten Technologietransferförderungen bzw. -finanzierungen. Darüber hinaus recherchieren sie projektbezogen den Stand der Technik und erstellen einen Status Quo für das Unternehmen.  

Bis dato wurden rund 1.000 Projekte unterstützt und erfolgreich abgeschlossen. Durch Kooperationen wurden mehr als 10 Mio. Euro durch oberösterreichische Unternehmen für Leistungen bei Forschungseinrichtungen beauftragt. Ein Mehrfaches dieses Betrages wendeten die Unternehmen selbst für interne F&E-Ausgaben auf. TIM trägt somit aktiv zur Erhöhung der oberösterreichischen F&E-Quote bei. www.tim.at  

 

Über das Förderprogramm des Landes OÖ „InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU“

Das Förderprogramm ermöglicht es Unternehmen, JungakademikerInnen für die Umsetzung wichtiger Innovationen im Betrieb neu anzustellen. Während der zweijährigen Projektdauer werden die Personalkosten dieser InnovationsassistentInnen gefördert und ein Weiterbildungsangebot steht für sie zur Verfügung. Zudem begleiten externe Coaches das Projekt fachlich. www.innovationsassistent.at


Der Fachkräfteengpass verschärft sich bis zum Jahr 2030 auf 121.000

Wirtschaftszweige mit den größten absoluten Fachkräfte-Engpässen in Oberösterreich im Jahr 2017, 2020 und 2030. Quelle: Fachkräftemonitor 2017

17.08.2017

Die aktuelle Auswertung des Fachkräftemonitors für OÖ (www.fachkraefte-ooe.at) zeigt: Der Wirtschaft werden in Oberösterreich im Jahr 2030 rund 121.000 Fachkräfte fehlen. Das sind siebenmal so viele wie derzeit. „Zwar kommt es bis zum Jahr 2020 noch zu einer Steigerung des Fachkräfteangebots, da jedoch die Nachfrage in den kommenden Jahren stärker wachsen wird, vergrößert sich die Fachkräftelücke und geht dann immer weiter auf“, erklärt Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich benötigt ausreichend und qualifiziertes Fachkräfte, um das Wirtschaftswachstum zu sichern. Das Angebot an qualifizierten Arbeitnehmern nimmt weiterhin aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels ab. Die Folge ist eine wachsende Fachkräftelücke, die Unternehmen kurz- und mittelfristig vor große Herausforderungen stellt.

„Darüber hinaus beeinflussen Entwicklungen wie etwa die zunehmende Verlagerung hin zu technischen Berufsfeldern (MINT-Initiativen), den stets steigenden Akademisierungsgrad sowie nicht zuletzt die Digitale Transformation, die Zusammensetzung des Fachkräftepotenzials“, betont Strugl. Der Fachkräftemonitor ist das zentrale Informationstool in OÖ zur Prognose des Fachkräftebedarfs in OÖ. Mit dem jetzt umgesetzten Update sind nun auch Detailauswertungen auf Bezirksebene möglich. „Das erhöht die Transparenz der regionalen Arbeitsmärkte und ermöglicht so eine zielgerichtete Berufsinformation und Berufsorientierung“, sagt Strugl.

55.000 Fachkräfte mit Lehrabschluss fehlen – auch Uni-Absolventen gefragt
Besonders drastisch sind die Zahlen aus dem Bereich der Lehre: Von 2017 soll sich bis 2030 der Engpass von 8.000 auf 55.000 Fachkräfte erhöhen. Prognostiziert wird, dass bereits im Jahr 2020 13.000 Personen mit einer abgeschlossenen Lehre fehlen werden. Die Branchen mit der größten Nachfrage sind Sonstige Dienstleistungen, zu welchen die Tätigkeitsbereiche „Öffentliche Verwaltung, Erziehung & Unterricht, Gesundheitswesen sowie Heime & Sozialwesen“ gehören.

Die mit Abstand stärkste Nachfragesteigerung gibt es im Bereich der tertiären Ausbildung – bis 2030 werden 14,6 Prozent Studienabgänger gesucht, also ein absoluter Engpass von 15.000 Fachkräften. Jedoch lässt die zunehmende Akademisierung der Bildungslandschaft das Angebot an Akademikern mit dem rapiden Nachfrageanstieg nach Hochqualifizierten Schritt halten. Diese Akademisierungstendenz geht allerdings zu Lasten der klassischen Lehrausbildung.


Initiative 1plus1: Bereits 173 oberösterreichische Einpersonen-Unternehmen nutzen Förderung

Logo Initiative 1plus1

03.08.2017

Die Einstellung einer/eines ersten Mitarbeiterin/Mitarbeiters ist für Einpersonen-Unternehmen (EPU) ein großer Schritt, der mit einem ebenso großen Risiko verbunden ist. Diese Hemmschwelle soll mit der Initiative 1plus1, die im Rahmen der Wachstumsstrategie des Landes OÖ gestartet wurde, abgebaut werden. Die Initiative unterstützt EPU bei der Aufnahme der ersten Mitarbeiterin/des ersten Mitarbeiters durch eine Förderung und intensive Beratung.

„Die äußerst positive Annahme der Förderung durch die heimischen EPU zeigt uns, dass die Einpersonen-Unternehmen auf Wachstumskurs sind und die Förderung gleichzeitig optimale Unterstützung bietet. 173 Förderanträge bedeuten 173 neue Arbeitsplätze. Die heimischen EPU sind sowohl Arbeitgeber als auch Wachstumsmotoren der Zukunft“, unterstreicht LH-Stv. Strugl. Arbeitsplätze wurden in vielen verschiedenen Branchen geschaffen, die Antragsteller für die Förderung kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – vom Handel, über Dienstleistungen, Gastronomie, Kunst und Design, IT, bis zum Handwerker, Elektriker und Installateur.

Neben der finanziellen Förderung durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ bietet die Initiative 1plus1 auch speziell auf EPU zugeschnittene Beratungsleistungen bei der Einstellung der/des ersten Mitarbeiterin/Mitarbeiters. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, die Wirtschaftskammer OÖ, das Arbeitsmarktservice OÖ und die OÖ Gebietskrankenkasse unterstützen in ihren jeweiligen Bereichen EPU bei allen rechtlichen, inhaltlichen und praxisbezogenen Fragestellungen zur Mitarbeiteraufnahme. 


Türkische Delegation zu Besuch in oö. Betrieben

Türkische Delegation mit dem Lebensmittelcluster bei Fischerbrot
Foto: Lebensmittel-Cluster OÖ

26.07.2017

3 Tage lang ist die türkische Delegation aus Anatolien zu Besuch in Oberösterreich und besichtigt erfolgreiche heimische Unternehmen wie Fischer Brot, Haberfellner Mühle oder die Linzer Markthalle. Der Aufenthalt soll einen neuer Anhaltspunkt geben, für den Aufbau eines eigenen Lebensmittel-Clusters in der Türkei. 

Know-how aus Oberösterreich für die türkische Lebensmittelwirtschaft: Drei Tage lang hat sich eine Delegation aus Anatolien bei unserem Lebensmittel-Cluster informiert, wie Innovation durch Kooperation funktioniert. Mit dem dabei gesammelten Wissen soll in den nächsten Jahren ein Lebensmittel-Cluster in der Türkei aufgebaut werden. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche bei den heimischen Vorzeigebetrieben Fischer Brot Linz, Brauerei Grieskirchen, Haberfellner Mühle GmbH - ebenfalls in Grieskirchen - und zuletzt noch bei der Markthalle Linz in der Altstadt. Am ersten und letzten Tag des Aufenthaltes gab es ein ausführliches Clustertraining. Der regelmäßige Austausch und Kontakt zwischen den beiden Lebensmittel-Clustern wird Aufrecht erhalten.


INKOBA Salzkammergut-Nord: 11 Gemeinden arbeiten bei Betriebsansiedlung zusammen

Eine Gruppe steht mit Blick Richtung Kamera. Einer der Personen hält ein Schild mit einer Karte von INKOBA Salzkammergut-Nord
Erste Versammlung des Gemeindeverbandes „INKOBA Salzkammergut Nord – v.l.: Robert Oberfrank (WKO-Leiter Gmunden), Gemeindevorstand Josef Prielinger (Vorchdorf), Gemeinderat Ing. Erich Hametner (Grünau), WKO-Obmann Martin Ettinger, GR Ing. Michael Hamminger (Scharnstein), Bgm. Franz Kronberger (St. Konrad),Bgm. Fritz Steindl (Gschwandt), Bgm. Stefan Krapf (Gmunden), GR Michael Fürtbauer (Ohlsdorf), INKOBA-Obmann Bgm. Hans Kronberger (Kirchham), Bgm. Fritz Feichtinger (Laakirchen), Bgm. Dieter Helms (Pinsdorf), Bgm. Alfred Gruber (Ohlsdorf), Franz Tauber (Business Upper Austria) und Horst Gaigg (Geschäftsführer TZ-Salzkammergut). Foto: WKO Gmunden

20.07.2017

Die Vertreterinnen und Vertreter von elf Gemeinden im Raum Gmunden haben den Gemeindeverband „Interkommunale Betriebsansiedelung Salzkammergut-Nord“ endgültig aus der Taufe gehoben. „Die Gemeinden bündeln damit ihre Kräfte und arbeiten bei Betriebsansiedlung und Standortentwicklung zusammen“, freut sich Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl über die jüngste von nun bereits 30 Gemeindekooperation in OÖ.

Bereits vor zehn Jahren gab es erste Ideen für eine Gemeindekooperation in der Region. Auf Initiative der Wirtschaftskammer Gmunden wurde 2016 ein neuer Anlauf gestartet, den die Gemeinden Grünau im Almtal, Gschwandt, Kirchham, Laakirchen, Ohlsdorf, Pinsdorf, Roitham, Sankt Konrad, Scharnstein, Vorchdorf und die Stadt Gmunden mit der konstituierenden Verbandsversammlung am 24. Juli 2017 nun erfolgreich abgeschlossen haben. Unterstützt wurden sie dabei von Business Upper Austria und dem Technologiezentrums Gmunden.

Die Anforderungen an die Infrastruktur werden bei Betriebsansiedlungen und –erweiterungen immer höher und reichen von professionellem Service und Rechtssicherheit bis hin zu weichen Faktoren wie dem Angebot an Bildungs-, Betreuungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Wohnqualität und Arbeitskräfteangebot.

„Diese vielfältigen Rahmenbedingungen kann kaum noch eine einzelne Standortgemeinde aufbieten. Daher haben sich, unterstützt von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, während der vergangenen 15 Jahre in Oberösterreich flächendeckend interkommunale Kooperationsgemeinschaften zur Entwicklung und Besiedelung von betrieblichen Standorten gebildet. Kein anderes Bundesland verfügt über ein auch nur annähernd so dichtes Netz an interkommunalen Kooperationsgemeinschaften zur Entwicklung und Besiedelung von Betriebsstandorten“, stellt LH-Stv. Strugl fest. Der Gemeindeverband im Raum Salzkammergut-Nord ist bereits die Nummer 30 in der oberösterreichischen INKOBA-Landschaft.

„Die Gemeinden der Region Salzkammergut-Nord haben die Zeichen der Zeit erkannt und gehen mit Zuversicht, vollem Engagement und Vertrauen in die Stärken der Region an die Herausforderungen, die sich ihnen stellen, heran. Erste Aufgabe der neuen INKOBA ist es, das Standortangebot genauestens zu analysieren und jene Flächen herauszukristallisieren, die nicht nur für Betriebsansiedelungen geeignet, sondern die seitens der Eigentümer auch tatsächlich verfügbar sind“, skizziert der neu gewählte INKOBA-Obmann Bürgermeister Johann Kronberger aus Kirchham das wichtigste Ziel für die INKOBA Salzkammergut-Nord.

Zwei Drittel der Gemeinden arbeiten bei Betriebsansiedlung zusammen
Oberösterreich ist bei der interkommunalen Kooperation im Bereich der Standortentwicklung und Betriebsansiedlung (INKOBA - Interkommunale Betriebsansiedlung; Wirtschaftspark) bundesweit führend. Insgesamt kooperieren schon 311 der insgesamt 442 oö. Gemeinden in 30 INKOBA-Verbänden und Wirtschaftsparks. Damit sind mehr als zwei Drittel aller Gemeinden des Landes in derartigen Kooperationsgemeinschaften organisiert. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Experten der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Seit Gründung der ersten INKOBA im Jahr 2001 wurden dabei schon an die 300 ha, das sind immerhin rund 3 Millionen m², gemeinschaftliche Flächen entwickelt. Davon sind derzeit noch ca. 100 ha für Betriebsansiedlungen verfügbar. Die Vorteile, die INKOBAs und Wirtschaftsparks bieten, haben sich schon mehr als 100 Firmen zunutze gemacht und damit rund 1.300 Arbeitsplätze in die Regionen gebracht.


TIM unterstützt Start-up: Testify macht Straßenbahn sicher

@LARESSER
Sorgen für eine verbesserte Qualitätskontrolle: Digitale Checklisten des Linzer Start-ups Testify. Im Bild: Roman Windischhofer (Testify) und Daniel Födinger (TIM). @LARESSER

18.07.2017

Testify sorgt dafür, dass die Flexity-Straßenbahnen von Bombardier künftig sicher über Wiener Schienen rollen. Das Linzer Start-up hat die Qualitätskontrolle komplett digitalisiert und verbessert.

Schon jetzt sind die Flexity-Straßenbahnen in Linz und Graz unterwegs. Ab 2018 werden die Schienenfahrzeuge aus der Bombardier Fabrik in Wien Donaustadt auch in ihrem Geburtsort verkehren. Vor der Auslieferung erfolgt in der Bombardier-Werkstatt eine ebenso penible wie zeitintensive Qualitätskontrolle. Diese hat das Linzer Start-up Testify jetzt entscheidend verbessert: Die Qualitätskontrolle ist komplett digitalisiert. Das spart rund 40 % der Zeit, erhöht die Genauigkeit, eröffnet bisher unerkannte Optimierungspotenziale und vereinfacht gleichzeitig die Dokumentation. Den Weg zu einer Forschungskooperation und  Förderungen hat das von Land OÖ und WKO Oberösterreich finanzierte Technologie- und Innovations-Management (TIM) erleichtert. Aus der digitalen Checkliste von Testify soll mittelfristig ein Instrument zur vorausschauenden Instandhaltung werden.

Es sind sicherheitskritische Systeme wie die Bremsen, die Sandungsanlage, die Notsignale, die Funktion der Türen, die Multimediasysteme, die gesamte Verkabelung ebenso wie die Lackierung, die in einer finalen Qualitätssicherung kontrolliert werden. „Das kann pro Straßenbahngarnitur mehrere Tage dauern“, sagt Roman Windischhofer, der für Konzeption, Entwicklung und  Innovation zuständige Produktmanager bei Testify. „Wenn davon 40 Prozent eingespart werden, kann man diese Zeit in die Verbesserungen von Produkten und Prozessen investieren.“

 

Smartphone oder Tablet ersetzen Klemmbrett und PC

Während die Qualitätskontrolle üblicherweise noch mittels Checklisten auf Papier und Fotoapparat erfolgt, hat Testify den gesamten Prozess digitalisiert. Die Kontrolle eines Türmechanismus, bei der zuvor ein Qualitätsprüfer am Computer den Schließmechanismus ausgelöst und ein zweiter vor Ort auf einem Klemmbrett dessen Ausführung dokumentiert hat, erledigt Testify jetzt in einem Arbeitsgang. „Kein Zettel warnt davor, dass vergessen wurde einen Punkt abzuhaken oder ein Wert dramatisch von der Norm abweicht“, sagt Windischhofer. Die digitalisierte Checkliste von Testify macht bei Bombardier seit August 2016 genau das. Außerdem identifiziert sie Objekte mittels RFID-Chip, kategorisiert die Prüfetappen, integriert alle Fotos und Kommentare in die Protokolle, erteilt automatisch Reparaturaufträge und lässt sich unkompliziert in ERP- oder CAQ-Systeme übertragen. „Testify hat zusätzlich ein Auswertungstool, das beispielsweise  analysiert, welche Fehler an welchen Produkten unter bestimmten Bedingungen gehäuft auftreten.“ Damit ist die Basis für Optimierungen gelegt.

TIM stellt entscheidende Weichen

Testify ist Start up- und Spin off-Unternehmen zugleich. Es war die Software-Schmiede und Testify-Mutter dataformers aus Linz-Urfahr, die von einem namhaften Linzer Fahrzeugbauer und langjährigen Bestandskunden  um die Entwicklung einer digitalen Lösung für die aufwändigen Qualitätskontrollen gebeten wurde. Bevor dataformers mit Testify zuerst eine eigene Abteilung im Unternehmen und vor wenigen Wochen schließlich ein eigenes Unternehmen zur Produktentwicklung gründete, setzte Roman Windischofer einen wichtigen Schritt.

 

„Ich habe mich an TIM gewandt, um herauszufinden, wer uns bei der Marktanalyse und bei Förderungen unterstützen kann. Dank seiner Routine hat uns TIM-Berater Daniel Födinger mit höchster Effizienz und zielsicher die Weichen zur FH Steyr und zur Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gestellt.“

Roman Windischhofer, Projektmanager bei Testify

 

Während die FFG Mittel aus ihrem Basisprogramm und der Dienstleistungsinitiative zur Verfügung stellte, führte der FH-Studiengang „Digital Business“ eine Marktanalyse auf Basis von Experteninterviews mit Industrievertretern durch. Fazit: Das Qualitätsmanagement ist bei vielen produzierenden Unternehmen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen, der Leidensruck entsprechend hoch.

 

FH Steyr erhebt latenten Leidensdruck

 

„Dass wir es in einer gemeinsamen Anstrengung möglich gemacht haben, aus einer Idee eine Produktinnovation zu entwickeln, die in diesem Fall mittlerweile auch noch zu einem eigenen Unternehmen geworden ist, entspricht genau jenem Arbeitsauftrag, den wir für das Land OÖ und die WKO Oberösterreich erfüllen. Das enorme Potenzial, das hinter Testify steckt, ist zur Zeit noch gar nicht wirklich absehbar. Es freut uns, dass wir diesen Weg begleiten dürfen.“

TIM-Berater Daniel Födinger.

 

Tatsächlich steckt enormer Aufwand hinter der Entwicklung von Testify. „Fünf Programmierer haben rund zwei Jahre an unserer Basisversion gearbeitet“, präzisiert Roman Windischhofer. Immerhin ist diese – in Echt- oder Testversionen – nicht nur bei Bombardier, sondern beispielsweise auch beim Werkzeug- und Formenbau-Unternehmen Haidlmair oder dem Anlagenbau-Konzern Primetals im Einsatz.

„Es ist kompliziert, Dinge zu vereinfachen“

Weil bei großen Unternehmen bis zu 20 Qualitätsprüfer gleichzeitig auf Testify zugreifen und Daten eingeben, ist Stabilität eine große Herausforderung. Außerdem muss Testify auch im offline-Betrieb uneingeschränkt verfügbar sein. „Wir haben alle Funktionen so aufgebaut, dass alle Daten automatisch synchronisiert werden, sobald eine W-Lan-Verbindung zur Verfügung steht“, sagt Windischhofer. Erklärtes Ziel ist es, aus Testify ein Standardprodukt zu entwickeln, das mit wenig Aufwand an branchenspezifische Anforderungen angepasst werden kann. „Natürlich sehen wir beim Programmieren ständig, dass es wirklich kompliziert ist, Dinge zu vereinfachen“, sagt Windischhofer. Angetrieben wird sein Team dabei nicht nur von den bereits erzielten Erfolgen, sondern von einer Vision. „In unserer täglichen Arbeit mit den Kunden wird immer klarer, dass predictive maintenance – also die vorausschauende Instandhaltung – eine logische Weiterentwicklung von Testify ist.“

Über TIM – das Technologie- und Innovations-Management

TIM ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich angeboten. Die TIM-Berater sind Begleiter, Vermittler und Partner von KMU bei der Umsetzung ihrer F&E-Projekte. Im Mittelpunkt stehen eine umfangreiche, kostenlose Beratung und Begleitung bei technischen Entwicklungsprojekten oberösterreichischer Unternehmen. Das reicht von der Ideenphase bis hin zur Umsetzung im Betrieb. Dabei suchen die TIM-Berater die geeigneten Experten in Forschungseinrichtungen und überprüfen das geplante Projekt auf Übereinstimmung mit den relevanten Technologietransferförderungen bzw. -finanzierungen. Darüber hinaus recherchieren sie projektbezogen den Stand der Technik und erstellen einen Status Quo für das Unternehmen. Bis dato wurden rund 900 Projekte unterstützt und erfolgreich abgeschlossen

www.tim.at


TON & BILD Medientechnik eröffnet neuen Standort in Linz

Gebäude von außen fotografiert
Der neue Standort in Linz. Foto: BILD & TON

14.07.2017

Im Juni eröffnete die TON & BILD Medientechnik GmbH ihren neuen Standort in Linz, um Kunden noch besser betreuen zu könenen. In Oberösterreich hat TON & BILD bereits zahlreiche Projekte realisiert: Dazu gehören unter anderem der Deep Space 8K im AEC, der mit acht 4K und 3D-fähigen Projektoren ausgestattet wurde. Auch der Linz Marathon 2017 und die Konzertreihe „Klassik am Dom“ wurden medientechnisch betreut. Bei der Standortsuche unterstützt wurde das Unternehmen von Business Upper Austria. 

Das ursprünglich aus Vorarlberg kommende Unternehmen wurde dort 1999 gegründet und etablierte sich sehr rasch in folgenden zwei Geschäftsbereichen: Technische Betreuung von Veranstaltungen und Vermietung von professioneller Medientechnik bzw. Veranstaltungstechnik sowie Verkauf und Installation von Medientechnik. Dabei hat sich TON & BILD besonders auf große Projektionen mit lichtleistungsstarken Projektoren (Beamern), LED-Video Walls sowie großflächige Displays spezialisiert.

Bereits 2001 erkannte der Geschäftsführer Robert Cicek den interessanten Markt sowie die strategisch günstige Lage von Oberösterreich und eröffnete neben der Niederlassung in Vorarlberg eine weitere Betriebsstätte, damals im Salzkammergut. Mit dem neuen Standort in Linz rückt das Unternehmen mit 2017 in das Zentrum von OÖ, um von hier aus seine Kunden noch besser und nachhaltiger betreuen können.

TON & BILD ist auch international auf Erfolgskurs. Nicht nur Kunden aus Wirtschaft und Industrie sowie aus dem Kunst- und Kulturbereich in ganz Österreich vertrauen auf die professionellen Produkte und Leistungen des Unternehmens, sondern auch aus Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland.


Grundwissen für Digitalisierung vermitteln: Erster „Digital Transfer Manager“-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Absolventen des Lehrgangs "Digital Transfer Manager". Foto: Business Upper Austria
Vordere Reihe - v.l.: Axel Aichenauer (Fronius International GmbH), Sanjay Urban (ARBÖ Servicebetriebs GmbH) und Gerald Franzl (Aico EDV-Beratung GmbH) Zweite Reihe - v.l.: Klaus Reisenberger (TRENCH Austria GmbH), Referent Andreas Sattlberger (procon Unternehmensberatung), Alexander Studentschnig (Kremsmüller Industrieanlagenbau KG) und Manfred Brunner (ekey biometric systems GmbH) Dritte Reihe - v.l.: Referent Dietmar Nedbal (FH OÖ Steyr), Markus Roth (creative BITS), Referent Patrick Brandtner (FH OÖ Steyr) und Markus Naglstrasser (Bitter GmbH) Foto: Business Upper Austria - honorarfrei

13.07.2017

Die ersten Teilnehmer des Lehrgangs „Digital Transfer Manager“ (DTM) erhielten letzte Woche ihre Abschlusszertifikate. Der Lehrgang wurde vom Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der Fachhochschule OÖ Steyr und der procon Unternehmensberatung GmbH durchgeführt und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes Oberösterreich. Oberösterreich setzt mit der Leitinitiative Digitalisierung auf ein Zukunftsthema, das unseren Wirtschaftsstandort zu einer der zehn bedeutendsten Wirtschaftsregionen Europas machen soll. „Der Lehrgang ‚Digital Transfer Manager‘ vermittelt Digitalisierungs-Grundwissen für Mitarbeiter/innen in allen Ebenen eines Unternehmens und veranschaulicht, wie Vorgänge im Unternehmen durch das Sammeln von Daten digital abgebildet werden können“, erklärt Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl: „Um Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Digitalisierungsgedanken in allen Betrieben zu verankern und bereits jetzt alle Beschäftigten an das Thema heranzuführen“

 

Der Lehrgang richtet sich an Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben wie etwa Geschäftsführer/innen und deren Assistent/innen, die im Betrieb weitreichende Aufgabenbereiche alleine bearbeiten und das Thema „Digitalisierung“ vorantreiben wollen. Als Zulieferer, vor allem in der Automobilindustrie, ist es von großer Bedeutung, den Wandel zeitgerecht zu vollziehen, um die Lieferstandards der Hersteller zu erfüllen und so konkurrenzfähig zu bleiben. „Um Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Digitalisierungsgedanken in allen Betrieben zu verankern und bereits jetzt alle Beschäftigten an das Thema heranzuführen“, so LH-Stv. Strugl.

 

DTM für Industrie und Klein- und Mittelbetriebe

Auch Großbetriebe wie Palfinger oder Miba nützen den Lehrgang für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Lehrgang „Digital Transfer Manager“ ist nur einer von vielen Bausteinen der Digitalisierungsoffensive des Landes OÖ. „Die Initiative soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen eines Unternehmens animieren, sich ein Grundwissen anzueignen, um den Wandel und die Modernisierung im Betrieb besser zu verstehen und Maßnahmen auch gut umsetzen zu können,“ unterstreicht Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, die Wichtigkeit, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen.

 

DTM auch als Inhouse-Lehrgang

Der Lehrgang Digital Transfer Manager wird ab Herbst wieder regelmäßig im Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clusters angeboten und richtet sich sowohl an Klein- und Mittelbetriebe als auch an Großunternehmen, die den Anschluss an das Digitalisierungszeitalter nicht verpassen wollen. Die Inhalte können – neben der externen Teilnahme an den Seminarblöcken – auch als Inhouse-Lehrgang gebucht werden. Der Vorteil ist, dass sich die Qualifizierung speziell an die Gegebenheiten im Betrieb anpasst und die Mitarbeiter/innen aller Abteilungen gemeinsam im Unternehmen unterrichtet werden. So ist gewährleistet, dass das Gelernte auf alle Abteilungen abgestimmt ist und sofort in der realen Umgebung gemeinsam mit den Referenten erarbeitet und angewendet werden kann.

 

Infos & Details

www.automobil-cluster.at/schwerpunkt-initiativen/qualifizierungsprogramm 


Innovationstreiber Digitalisierung: Ergometertraining mit Virtual Reality-Brille steigert Mobilität im Alter

4 Personen sitzend bei Pressekonferenz
Ing. Mag. Günther Kolb (Geschäftsführer forte – Fortbildungszentrum Elisabethinen Linz GmbH & Co KG), Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Mag. Albert Ortig (Geschäftsführer Netural GmbH) und Mag. Robert Hartmann (Geschäftsführer Büro für Sozial- und Regionalplanung). © Land OÖ / Franz Linschinger, Verwendung nur mit Quellenangabe
1 Person auf Ergometer, VR-Brille auf
LH-Stv. Dr. Michael Strugl beim Testen des Ergometers mit Virtual-Reality-Brille. © Land OÖ / Franz Linschinger, Verwendung nur mit Quellenangabe
Traininsstrecke - Straße, Berg
Ausschnitt aus der virtuellen Küstenstrecke des Ergometertrainings © Netural GmbH
Dame sitzt am Ergometer und hat VR-Brille auf
Eine der Probandinnen beim Testen des neuen Ergometertrainings mit VR-Brille © Netural GmbH

10.07.2017

In einem Kooperationsprojekt des Medizintechnik-Clusters der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entwickelten das Büro für Sozial- und Regionalplanung und das Unternehmen Netural GmbH gemeinsam mit dem forte – FortBildungszentum der Elisabethinen eine neue Trainingsmethode: Mithilfe „virtueller Realität“ (Virtual Reality – VR) soll die Mobilität der Generation 50+ gesteigert werden. Im gemeinsamen Projekt „New Reality“ wurde dafür das Training an einem ergonomischen Sportgerät (Ergometer) erfolgreich mit der VR-Technologie verknüpft, sodass die trainierende Person mittels Brille in eine virtuelle Welt eintauchen kann.

Branchenübergreifende Zusammenarbeit führte zur Entwicklung der innovativen Trainingsmethode „New Reality“
„Virtual Reality“ (VR) ist ein spannendes Phänomen, das Menschen jeden Alters in seinen Bann zieht. Es wird das Gefühl vermittelt, inmitten des virtuellen Geschehens zu sein. Die Zuschauer werden zu Augenzeugen einer Situation, die sie in 360 Grad umgibt und die sie als real empfinden.

Davon ausgehend entstand die Idee, die Virtual Reality-Technologie einzusetzen, um ältere Menschen zu mehr körperlicher Bewegung zu motivieren. Neben den technischen Herausforderungen bei der Entwicklung war dabei auch zu klären, ob diese neue Technologie zur Erhaltung der Mobilität im Alter beitragen kann, und ob sie bei älteren Personen auf Zustimmung stößt.

Die neue Trainingsmethode in der Praxis

Während die Nutzer/innen am Ergometer trainieren, haben sie eine VR-Brille auf und sind in ihrer Wahrnehmung mitten auf der virtuellen Trainingsstrecke. Die erlebte Fahrgeschwindigkeit hängt von der eigenen Tretgeschwindigkeit am Ergometer ab. Der Tretwiderstand des Ergometers wiederum wird durch den Grad der Steigung auf den jeweiligen Streckenpassagen bestimmt.

Die Trainingsmethode „New Reality“ beinhaltet sowohl Software- als auch Hardwarekomponenten. Dazu wurde eigens ein Prototyp für eine Virtual Reality-Applikation (App) entwickelt, die zwei vordefinierte virtuelle Trainingsstrecken (Schnee- und Küstenlandschaft) beinhaltet. Die App erhält zudem vom Ergometer Informationen zur aktuellen Tretgeschwindigkeit, zu den verbrauchten Kalorien und der gefahrenen Distanz.

Deutliche Motivationssteigerung
43 Proband/innen aus drei Altersgruppen (0-29 Jahre, 30-49 Jahre, 50+) testeten den Prototypen der neuen Trainingsmethode unter Aufsicht im FortBildungszentrum der Elisabethinen (knapp drei Viertel der Personen hatten noch keine Erfahrung mit Virtual Reality Systemen).

Unter allen Teilnehmer/innen gaben ca. 80 % mit Schulnote 1 und 2 an, dass sie die neue Trainingsmethode, die Kombination aus Virtual Reality und Ergometer zum Training motivierte. Auf die Frage, ob die Proband/innen das Angebot des neuen Trainings öfter nutzen würden, antworteten rund 75 % mit „ja“ (78,3% bei der Altersgruppe 50+).

100-prozentige Weiterempfehlung in der Gruppe der über 50-Jährigen

Alle Proband/innen der Generation 50+ würden zudem das Training weiterempfehlen. Die Testpersonen der älteren Generation gaben an, dass sie ein Training lieber gerne an einem angenehmen und vertrauten Ort, wie ihrem eigenen Zuhause, absolvieren möchten. Sie wären dadurch zum Beispiel keinen ungünstigen Witterungsverhältnissen ausgesetzt.

Gesundheitliche Herausforderungen programmiertechnisch gemeistert
Bei der Entwickelung von VR-Applikationen gibt es nicht nur Herausforderungen beim Designen der Mechaniken, sondern auch gesundheitliche Themen, die es zu beachten gibt. Im Projekt „New Reality“ spielte zum Beispiel Kinetose, besser bekannt als Reise- oder Bewegungskrankheit, eine Rolle. Betroffene haben dabei mit körperlichen Reaktionen wie Schwindel, Übelkeit etc. zu kämpfen, die durch ungewohnte Bewegungen etwa in einem Verkehrsmittel, aber auch durch den Gebrauch einer VR-Brille hervorgerufen werden können. Das Entwicklerteam nahm daher starke Kurven aus der Streckenführung und stattete die virtuellen Fahrstrecken mit einer sichtbaren Fahrlinie aus.

Die Trainierenden können sich auf diese Linie konzentrieren und geben ihren Augen dadurch „Halt“. Widersprüchliche Reize – soll heißen: das Gehirn nimmt eine Bewegung visuell wahr, das Innenohr, das für die Registrierung körperlicher Bewegungen zuständig ist, aber nicht – werden reduziert bzw. vermieden.

Ergebnisse für Weiterentwicklungen nutzen
Vor allem die medizinischen Ergebnisse/Aspekte aus dem Projekt „New Reality“ können alle Beteiligten (das Büro für Sozial- und Regionalplanung, das Unternehmen Netural  GmbH und das forte – FortBildungszentum der Elisabethinen) für zukünftige Weiterentwicklungen nutzen.

Es ist geplant die Trainingsmethode auf Patient/innen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern – im Speziellen auf Demenzkranke sowie adipöse Kinder und Jugendliche – auszuweiten.

 


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Iranischer Automobilzulieferer SAPCO auf Tour durch oö. Unternehmen und Forschungseinrichtungen

6 Männer und eine Frau (2. von rechts) stehen nebeneinander
V. l.: Wolfgang Komatz (Manager Automobil-Cluster), Dr. Hossein Karami, LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Dr. Hossein Nazari (SAPCO), Dr. Ehsan Khatami (SAPCO-Vorstandsmitglied), Dr. Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) und Dr. Godratollah Habibi (SAPCO). Foto: Land OÖ/Kauder
Acht Männer sind ganz zu sehen, wie sie nebeneinander stehen und in die Kamera blicken
V.l.: Frederic Hadjari (Projektmanager Automobil-Cluster), Dr. Godratolla Habibi (SAPCO), Wolfgang Rathner (Geschäftsführer Fill), Dr. Hossein Nazari (SAPCO), Dr. Ehsan Khatami (SAPCO-Vorstandsmitglied), Dr. Hossein Karami (SAPCO), Wolfgang Rathner jun. (Fill) und Alfons Meier (Fill). Foto: Fill

07.07.2017

Der Iran zählt zu den 20 größten autoproduzierenden Ländern der Welt. Entsprechend groß ist das Interesse der heimischen Automobilzulieferer, ihre Technologien und Produkte dort einzusetzen. Der Automobil-Cluster von Business Upper Austria organisierte daher für eine Delegation des iranischen Automobilzulieferers SAPCO Besuche und Präsentationen bei heimischen Unternehmen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.

„Oberösterreichs Automobilzulieferer haben im Iran bereits Kontakte geknüpft. Das sind ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in diesen wachsenden Markt“, betont Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, der mit der SAPCO-Delegation rund um Vorstandsmitglied Dr. Ehsan Khatami in Linz zusammentraf. Dabei führte Strugl Vorgespräche für einen weiteren Lieferanteninnovationstag im Herbst, der direkt bei SAPCO am iranischen Hauptsitz stattfinden soll. „So bekämen heimische Unternehmen, speziell kleine und mittlere, direkten Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern bei SAPCO, um ihre Technologien zu präsentieren“, sagt Strugl.

Automobil-Cluster-Manager Wolfgang Komatz strich bei dem Besuch die guten Beziehungen zu den Iranern hervor, die seit dem ersten Lieferanteninnovationstag im Dezember 2016 bestehen: „Bei unserem ersten Besuch in Teheran führten Unternehmen aus unserem Partnernetzwerk bereits erste Kontaktgespräche, die wir durch diese Einladung der SAPCO-Delegation in Oberösterreich weiter unterstützen und ausbauen möchten.“

Fill, Fronius und Ebner besucht
Vier Tage lang war die SAPCO-Delegation in OÖ unterwegs und besuchte dabei unter anderem den Maschinen- und Anlagenbauer Fill in Gurten, Ebner Industrieofenbau in Leonding und den Schweißtechnik-Spezialisten Fronius in Sattledt. Darüber hinaus gaben auch die Johannes-Kepler-Universität und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen Transfercenter für Kunststofftechnik und Linz Center of Mechatronics Einblick in ihre Tätigkeit.


5,68 Mio. Euro für massiven digitalen Innovationsschub für oö. Betriebe

Vier Männer und eine Frau (zweite von links) stehen nebeneinander mit Blick Richtung Kamera. Im Hintergrund sind Rollups in verschiedenen Farben zu sehen.
V.l.: Martin Schwaiger (GF SATIAMO GmbH), Mag.a Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl und Dl Dr. Gerhard Dimmler (Leiter Forschung und Entwicklung, ENGEL AUSTRIA GmbH). Foto: Land OÖ / Sabrina Liedl

06.07.2017

Um dem Digitalen Wandel in OÖ weiteren Schwung und Auftrieb zu verleihen, fördert das Land OÖ 14 innovative Forschungsprojekte im Bereich der Digitalisierung mit einem Gesamtfördervolumen von insgesamt 5,68 Mio. Euro. 1,26 Mio. Euro Fördermittel wurden  an vier Projekte im Bereich „DigiFIT” vergeben und zehn Projekte werden mit 4,42 Mio. Euro im Bereich „DigiVALUE” gefördert.

Um Unternehmen mit unterschiedlichem digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen, umfasste die Ausschreibung zwei Schwerpunkte:

DigiFIT soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung und einen raschen Anschluss im Digitalen Wandel erleichtern.
DigiVALUE soll Unternehmen mit fortgeschrittenem Automatisierungsgrad eine bessere und wertschöpfende Nutzung ihrer Daten erlauben.

Insgesamt wurden 20 Projektanträge eingereicht. Davon haben sich 14 Entwicklungsvorhaben vor einer internationalen Fachjury behauptet.

An allen Projekten sind jeweils Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt. Darunter sind wesentliche Key-Player des OÖ Innovationssystems vertreten – wie die FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH, die Johannes Kepler Universität Linz sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die RISC Software GmbH, die Software Competence Center Hagenberg GmbH und die Research Center for Non Destructive Testing GmbH, die zu den Forschungsbeteiligungen der Upper Austrian Research GmbH, der Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, zählen.

Im Rahmen dieser kooperativen Entwicklungsvorhaben arbeiten diese Forschungsorganisationen eng mit insgesamt 27 Unternehmen zusammen. Dass Digitalisierung und Industrie 4.0 nicht nur große Industriebetriebe betrifft, sondern auch ein zentrales Thema für den Klein- und Mittelstand ist, zeigt sich an der hohen Beteiligung von KMU-Betrieben. Insgesamt sind 15 innovative Klein- und Mittelbetriebe an den Projekten beteiligt, die rund 2/3 der Fördermittel im Unternehmensbereich einholen konnten.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseunterlage


Hochkarätig besetzter Strategie-Workshop zum Thema "Künstliche Intelligenz"

Herr Burton Lee, PhD MBA steht vor einer Leinwand und zeigt mit der Hand auf seine Präsentation
Foto: Business Upper Austria / Florian Voggeneder

05.07.2017

Er ist DER Technologietrend der kommenden Jahre: Künstliche Intelligenz. Für den Standort Oberösterreich ist es daher essenziell, sich gezielt mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Wir wollen aufbauend auf den bestehenden Stärken eine klare Strategie von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in den Unternehmen entwickeln“, sagt Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Ziel ist es, Oberösterreich zur international sichtbaren Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz (KI) zu machen. Dafür wird in den nächsten Monaten eine KI-Strategie für Oberösterreich mit konkreten Handlungsfeldern entwickelt. Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildete ein hochkarätig besetzter Workshop am 27. Juni in Hagenberg. Unter der Leitung von Dr. Burton Lee von der Stanford University diskutierten mehr als 70 Vertreter/innen aus der Forschung – darunter Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU – und aus Unternehmen über (künftige) Schwerpunkte in der Forschung sowie Anwendungen in der Wirtschaft. Organisiert wurde der Workshop im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ.


OÖ geht neue Wege in der Analyse der regionalen Fachkräftesituation

3 Männer und eine Frau (3. von links) stehen nebeneinander, mit Blick Richtung Kamera. Alle halten eine Broschüre in der Hand.
V.l.: Thomas Oberholzner, LH-Stv. Michael Strugl, LRin Christine Haberlander und Helmut Dornmayr. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

04.07.2017

In der heimischen Wirtschaft gilt die Verfügbarkeit von Fachkräften als einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren. Daher sind möglichst gute Kenntnisse über Angebot und Nachfrage sowie über mögliche zukünftige Veränderungen entscheidend. Mit dem Fachkräfte-Screening werden die Nachfrage, das Angebot und insbesondere mögliche Engpässe an Fachkräften auf Berufs- und Qualifikationsebene in den oö. Regionen untersucht. Dafür werden erstmals Arbeitsmarktdaten mit demografischen Daten und Daten aus dem OÖ. Bildungsmonitoring sowie dem Fachkräftemonitor OÖ verknüpft.

Für Oberösterreich als starken Wirtschaftsstandort sind Probleme bei der Stellenbesetzung bzw. ein Mangel an Fachkräften besonders gravierend. Offene Stellen können nicht besetzt werden, weil die Qualifikationen und Kompetenzen der Bewerber/innen nicht zu den Anforderungen passen. Zudem ist der Fachkräftebedarf regional ausgeprägt. Es ergeben sich regionale, berufs- und qualifikationsspezifische Engpässe bei der Rekrutierung von Fachkräften bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit. Das Phänomen wird als „Mismatch” bezeichnet.

„Diese Situation erfordert eine entsprechend genaue Kenntnis der regionalen Arbeitsmärkte. Nur so können wir zielgerichtete Maßnahmen für eine Verbesserung des Matchings ergreifen. Das Fachkräfte-Screening liefert uns die nötigen Informationen. Für die Analyse erfolgte erstmalig eine Verknüpfung von Arbeitsmarktdaten mit Daten aus dem Bereich der Berufsausbildung”, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Das Projekt Fachkräfte-Screening ist ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Fachkräfteprognose in OÖ und leistet einen Beitrag zum Strategischen Programm „Arbeitsplatz OÖ 2020”.

Die detaillierten Profile für die oö. Arbeitsmarktbezirke sowie der Gesamtbericht für OÖ stehen unter www.arbeitsplatz-oberoesterreich.at/fachkraeftescreening zum Download zur Verfügung. Die Analyse, in Auftrag gegeben von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, übernahmen die KMU Forschung Austria und das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw). Die Ausarbeitung erfolgte in intensiver Zusammenarbeit mit Land OÖ, dem AMS OÖ und den Sozialpartnern. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit aus Mitteln des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ.

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.

LT1-Beitrag zur Pressekonferenz:


Oberösterreich erhält eigene Pilotfabrik 4.0

Grafische Darstellung Digitale Fabrik 4.0
Bildquelle: Mimi_Potter_Fotolia

03.07.2017

Das Infrastrukturministerium richtet eine eigene Pilotfabrik für Industrie 4.0 in Oberösterreich ein. Investitionssumme zwei Millionen Euro, Land und Stadt stellen die Gebäude zur Verfügung . In dem Testlabor in Linz können heimische Unternehmen in Zukunft digitalisierte Produktionstechnologien erproben, ohne den eigenen Betrieb zu stören. In der „LIT Factory“ werden innovative Verfahrenstechniken erforscht, mit dem Ziel Materialien für neue Zwecke einzusetzen. So werden beispielsweise Leichtbauteile aus Kunststoff für Autos entwickelt, die anstelle von Stahl den Motor mit der Karosserie verbinden. Weitere Forschungsprojekte liegen in den Bereichen Produktionstechnik, Medizintechnik, Maschinenbau, Bau und Recyclingtechnik.

Federführend für die Pilotfabrik verantwortlich ist die Johannes-Kepler-Universität Linz, die sich gemeinsam mit 23 heimischen Betrieben an dem Projekt beteiligt. Das Infrastrukturministerium investiert zwei Millionen Euro in den Standort, etwa die gleiche Summe kommt in der Anfangsphase von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das Land Oberösterreich und die Stadt Linz stellen zudem zweieinhalb Millionen Euro für das Gebäude bereit.

 

Zufrieden ist auch Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl:

„Die LIT Factory ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die oberösterreichische Forschung. Dass die neue Pilotfabrik, verbunden mit einem nachhaltigen Strukturaufbau am LIT, von enormer strategischer Bedeutung für die oberösterreichische Industrie und Wirtschaft ist, wird durch die massive Firmenbeteiligung deutlich. Mit aktiver Unterstützung durch die Cluster konnten für die Aufbau- und Nutzungsphase der Pilotanlage insgesamt rund 10 Millionen Euro an Firmenbeteiligungen aufgebracht werden. Das liegt weit über dem relevanten Volumen für den Antrag. Mit ihrem zentralen Beitrag zu strategisch wichtigen Innovationsvorhaben –z.B. Pro2Future oder das neue COMET K2-Zentrum Center for Symbiotic Mechatronics – hat die Johannes Kepler Universität Linz wieder einmal bewiesen, ein zentraler Innovationstreiber in der oberösterreichischen Forschungslandschaft zu sein.

 

Die Presseaussendung im Detail finden Sie >>HIER


OÖ gemeinsam an die Spitze bringen

Fünf Männer stehen nebeneinander und blicken in Richtung Kamera. Jeder hält eine Broschüre in der Hand.
V.l.: Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, LH Mag. Thomas Stelzer, IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner, IV OÖ-Vizepräsident Dipl.-Ing. F. Peter Mitterbauer und IV OÖ-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Dr. Joachim Haindl-Grutsch. Foto: Land OÖ/Stinglmayr

27.06.2017

Oberösterreich ist ein starkes Industrieland und mit 28 Prozent der Bruttowertschöpfung als solches die klare Nummer eins unter den österreichischen Bundesländern. Im europäischen Standortranking liegt es aber nur im Mittelfeld der vergleichbaren Industrieregionen. Industrie und Standortpolitik ziehen gemeinsam an einem Strang, um Oberösterreich wieder in die Liga der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt zu bringen.

Digitalisierung, Globalisierung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke werden in Zukunft ganz maßgeblich darüber entscheiden, wie erfolgreich eine Region ist. Mit der gemeinsamen Erstellung einer Zukunftsagenda besteht ein gemeinsames Verständnis der oö. Landesregierung und der Industriellenvereinigung OÖ darüber, wie die Zukunftsfähigkeit des Landes in den nächsten Jahren bei zentralen Standortfragen Zug um Zug erhöht werden kann. Der Fokus liegt dabei auf den Themenfeldern Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie Digitalisierung.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.


Von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Unternehmen: OÖ soll zur Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz werden

Vier Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V.l.: Dr. Burton Lee, Experte für Europäische Innovation und Entrepreneurship der Stanford-Universität, Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl, Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter, Lehrstuhl für Bioinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz, und Rektor Dr. Meinhard Lukas, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

26.06.2017

Ein Dialog mit Siri über das Wetter in den nächsten Tagen. Ein Stück weit in die Zukunft schauen, um den optimalen Zeitpunkt für den Austausch eines kritischen Teils in einer Produktionsmaschine zu finden. Zwei völlig unterschiedliche Situationen, die aber eines gemeinsam haben: sie basieren auf Künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI).

Dieses Anwendungsgebiet der Informatik wird neben dem Internet der Dinge, 3D-Druck und Virtual Reality auch von den Unternehmen als einer der Top-Technologietrends für die nächsten Jahre gesehen – und zwar über alle Branchen hinweg. Das zeigte eine Umfrage unter 3.700 Innovationsmanager/innen weltweit.1

„Für den Standort Oberösterreich ist es daher essenziell, sich gezielt mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen“, stellt LH-Stv. Dr. Michael Strugl fest. „Wir wollen aufbauend auf den bestehenden Stärken eine klare Strategie von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in den Unternehmen entwickeln.“ Ziel sei es, Oberösterreich zur international sichtbaren Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz zu machen.

Dafür wird in den nächsten Monaten eine KI-Strategie für Oberösterreich mit konkreten Handlungsfeldern entwickelt. Ein wichtiger Puzzlestein ist die Gründung des AI-Labs an der Johannes-Kepler-Universität, mit dem ein Zentrum für Deep Learning entsteht. Deep Learning bezeichnet die Anwendung künstlicher neuronaler Netze mit vielen Schichten (daher "tief") auf die Lösung komplexer Aufgabenstellungen durch Lernen aus Beispieldaten, z.B. in Sprach- und Bilderkennung. Deep Learning wird erst durch neuartige Lernverfahren, große Datenmengen ("Big Data") und die Verfügbarkeit hoher Rechenleistungen ermöglicht.

Daneben gibt es alleine an der JKU noch zahlreiche weitere Institute, die sich mit Teilaspekten der Künstlichen Intelligenz befassen. Dazu kommen

Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildet ein hochkarätig besetzter Workshop am 27. Juni, in Hagenberg. Unter der Leitung von Dr. Burton Lee diskutieren mehr als 70 Vertreter/innen aus der Forschung – darunter Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU – und aus Unternehmen über (künftige) Schwerpunkte in der Forschung und Anwendungen in der Wirtschaft. Organisiert wird der Workshop im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur KI-Strategie für Oberösterreich erfolgt in Alpbach. Denn auch beim oberösterreichischen Auftritt im Rahmen der Technologiegespräche des Forum Alpbach steht das Thema Künstliche Intelligenz im Vordergrund. Am 25. August findet in Alpbach ein Arbeitskreis unter dem Titel „Second Machine Age: Lernende Maschinen – Autonome Maschinen“ u.a. mit der Mathematikerin Dipl.-Ing.in Monika Kofler von Amazon und Dr. Burton Lee statt. Aus Oberösterreich werden Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Nessler vom Institut für Bioinformatik an der JKU sowie Dipl.-Ing. Christopher Lindinger, MAS (Forschungsleiter des Ars Electronica Future Lab) Vorträge halten. Details zum Programm: biz-up.at/alpbach

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage (pdf)

1 G. C. Kane, D. Palmer, A. N. Phillips, D. Kiron and N. Buckley, “Aligning the Organization for its Digital Future” MIT Sloan Management Review and Deloitte University Press, July 2016.


Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz sichert Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen

Drei Männer halten gemeinsam ein Schild und blicken in die Kamera.
V.l.: Gerhard Straßer (Landesgeschäftsführer AMS OÖ), Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

21.06.2017

Digitale Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu sichern. Mit dem neuen „Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz" soll nun der österreichweit erste Verbund geschaffen werden, der explizit digitale Aspekte in die berufliche Aus- und Weiterbildung bringt. Er richtet sich vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung" des Landes, die Oberösterreich fit für die digitale Zukunft machen soll.

Internet der Dinge, Industrie 4.0, Blended Learning, virtuelle Realität, Smart Grids, Ambient Assisted Living – die Digitalisierung verändert viele Lebensbereiche unserer Gesellschaft. In der Arbeitswelt bedeutet das, dass manche Jobs wegbrechen und neue Arbeitsplätze entstehen werden. Arbeitsanforderungen werden sich ebenso verändern, wie Arbeitsverhältnisse und -prozesse, sogar ganze Branchen.

„Es gilt daher, aktiv und vorausblickend auf die Herausforderungen zu reagieren.“
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl

Als Projekt in der Leitinitiative Digitalisierung verankert, richtet sich der Qualifizierungsverbund vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen, die gezielt die digitale Kompetenz ihrer Beschäftigten erweitern wollen. Gemeinsam arbeiten das Land OÖ, Business Upper Austria und das Arbeitsmarktservice OÖ daran, ein dauerhaftes Netzwerk zur digitalen Kompetenzvermittlung zu etablieren. Das Land OÖ leistet zudem im Qualifizierungsverbund einen finanziellen Beitrag zur bestehenden Qualifizierungsförderung für Beschäftigte des Arbeitsmarktservice OÖ.

Von Datenschutz bis Produktion
Die Themen sprechen beinahe alle Unternehmensbereich an und sind sehr breit gefächert: Informationssicherheit, Datenschutzgrundverordnung der EU, Das 1 x 1 des digitalen Außenauftritts, Digitalisierung im Personalbereich, Reifegradmodell Industrie 4.0, Digitaler Stress, Bildbearbeitung, Kundenorientierte Produktion etc. Die genauen Inhalte der Schulungen können die Unternehmen mitbestimmen.

Ein Blick in die Zukunft
Teil des Projektes ist auch eine „Kompetenzvorschau“ zum Thema digitale Geschäftsprozesse (z.B. Produktion, Vertrieb, Marketing, Organisation etc.), für deren Erstellung Unternehmen, Akteure der Arbeitsmarktpolitik und oberösterreichische Bildungsträger eng zusammenarbeiten werden. Dabei geht es um die Frage, welche Kompetenzanforderungen der digitale Wandel auch künftig an die Arbeitskräfte stellt und wie dafür frühzeitig zukunftsorientierte Lernangebote entwickelt werden können.

Digitalregion Oberösterreich
Als Querschnittsthema ist die Digitalisierung im strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm Innovatives OÖ 2020 fest verankert. Ein wichtiger Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu stärken, ist dabei die konsequente Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft.

Mit der Leitinitiative Digitalisierung soll Oberösterreich zur Digitalregion werden. „Der Qualifizierungsverbund ist eine zentrale Antwort auf zukünftige Herausforderungen der Digitalisierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, unterstreicht LH-Stv. Strugl. Die Umsetzung der Leitinitiative wird von Business Upper Austria koordiniert.

www.digitalregion.at/digitalskills

Download Information zur Pressekonferenz vom 21. Juni 2017 (pdf.)


Axel Kühner ist neuer Beiratssprecher des Medizintechnik-Clusters

3 Personen vor Rollups auf einem Foto
v.l. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit MTC-Managerin Nora Mack und dem neuen MTC-Beiratssprecher Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe) © Land OÖ / Daniel Kauder, Verwendung nur mit Quellenangabe
1 Person mit verschlossenen Armen/Portraitfoto
Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe) ist der neue MTC-Beiratssprecher © Robert Maybach, Verwendung nur mit Quellenangabe

13.06.2017

Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe mit Sitz in Kremsmünster, ist mit Juni der neue Beiratssprecher des Medizintechnik-Clusters (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Das Expertengremium des MTC-Beirats ist ein wichtiger Bestandteil für die strategische Ausrichtung des Medizintechnik-Clusters und die Weiterentwicklung des Medizintechnik-Standorts OÖ. Mit Axel Kühner konnten wir eine treibende Kraft der Branche als MTC-Beiratssprecher gewinnen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner übernimmt die Agenden von Mag. Michael Farthofer, der mit Beendigung seiner Tätigkeit als CEO der CCS Akatech GmbH seine Funktion als MTC-Beiratssprecher (seit 2011) zurücklegt. Er bleibt aber weiterhin Mitglied im Beirat.

Impulse für den Medizintechnik-Standort

Gemeinsam mit dem Medizintechnik-Cluster hat Axel Kühner das Ziel, den MedTech-Standort in Oberösterreich voranzutreiben. So wird er den MTC in der Rolle des neutralen Koordinators für den Aufbau eines „Medical Valley Upper Austria“ vor allem beim Knüpfen internationaler Kontakte intensiv unterstützen.

„Im Prinzip geht es darum, das aktuelle MTC-Netzwerk größer zu denken und so zu koordinieren, dass alle wesentlichen Akteure an einem Strang ziehen. Ziel ist, eine gemeinsame Vision zu erarbeiten und das ‚Medical Valley Upper Austria‘ von der Standortentwicklung zum Standortmanagement zu begleiten“, erläutert Axel Kühner.

Seit den Anfängen des Clusters ist die Greiner Bio-One im Gremium des Beirats tätig und gleichzeitig seit bereits 12 Jahren aktives Partnermitglied. Die Greiner Gruppe zählt zu den führenden Kunststoffverarbeitern Europas und ist ein wichtiger Player am oö. MedTech-Standort.

Starke MedTech-Akteure arbeiten gemeinsam am Standort-Ausbau OÖ
Um den MedTech-Standort Oberösterreich laufend weiterzuentwickeln, greift der MTC stets aktuelle Trends auf und arbeitet eng mit Expert/innen sowie wichtigen Playern der Branche zusammen. „Das derzeit 17-köpfige Beiratsgremium setzt sich aus einem bunten Mix von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Gesundheitseinrichtungen zusammen. Mit viel Engagement unterstützen alle den MTC und bringen Know-how aus der täglichen Praxis ein“, so Cluster-Managerin Nora Mack, BSc MBA.

Der Beirat trifft sich dreimal jährlich, um gemeinsam einen Status quo und gleichzeitig neue Wege für den MTC auszuloten. „So konnten in den vergangenen 15 Jahren bisher mehr als 230 Unternehmen von den Vorteilen der MTC-Partnerschaft profitieren und der Medizintechnik-Cluster zur Service-Drehscheibe für Oberösterreichs MedTech-Branche heranwachsen“, bestätigt LH-Stv. Strugl. 

 

>> Die Presseaussendung als PDF zum Download


Projekte mit einem Volumen von 2,5 Mio. Euro beantragt

Permides Logo..

06.06.2017

Zwei Monate nach Beginn der ersten Bewerbungsrunde konnte der IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ein positives Resümee ziehen: Das von der Europäischen Union im Horizon 2020 Rahmenprogramm geförderte Projekt PERMIDES stößt sowohl bei der Biopharma- als auch IT-Branche auf großes Interesse. Zum ersten Stichtag Mitte Mai lagen fast 50 Bewerbungen mit einem beantragten Fördervolumen von 2,5 Mio. Euro für Innovationsprojekte vor, an denen jeweils ein Biopharma-KMU sowie mindestens ein IT-KMU beteiligt sind. Daneben wurden bereits Beratungsgutscheine in Höhe von knapp 40.000 Euro und Reisegutscheine für ausgewählte Matchmaking-Veranstaltungen im Gesamtwert von an die 40.000 Euro ausgestellt.

PERMIDES zielt darauf ab, die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Biopharma-Bereich durch gemeinsame Innovationsprojekte mit IT-Unternehmen zu erhöhen. Ziel dieser Innovationsprojekte ist es, die Wertschöpfungsketten in der Biopharma-Branche mit Hilfe von IT-KMU zu digitalisieren. Je Biopharma-KMU können dabei bis zu 60.000 Euro an Förderung zur Verfügung gestellt werden. Je nach Projektbudget ergibt sich eine Förderquote von bis zu 100%, was insbesondere für KMU als ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Förderprogrammen angesehen wird.

Geförderte Beratungen als Impulsgeber
Ein weiterer Baustein sind Beratungsgutscheine in einer Höhe von bis zu 5.000 Euro je Gutschein. Biopharma-KMU, die Beratungsdienstleistungen durch IT-KMU benötigen, können bis zu 12.000 Euro an Förderung für verschiedene Beratungsdienstleistungen beantragen. Der Einreichungs- und Bewertungsprozess für diese Gutscheine ist – im Gegensatz zu den o.g. Innovationsprojekten – durchgängig und unterliegt aktuell keinen Einreichungsfristen. Auf diese Weise beträgt die durchschnittliche Zeit zwischen Einreichung und Förderzusage rund eine Woche. Die kurze Bearbeitungszeit und einfache Antragseinreichung sind auch hier Faktoren, die zum Gesamterfolg von PERMIDES beitragen. Weiterhin fließt ein Teil des Projektbudgets in Mentoring- und Coaching-Aktivitäten für KMU, die lokal von den teilnehmenden Clustern wie dem IT-Cluster von Business Upper Austria angeboten werden.

Das Projekt PERMIDES in Kürze

Acht Partner, darunter sechs führende Biopharma- und IT-Cluster aus Deutschland, Österreich und Norwegen, kooperieren im Projekt PERMIDES, um die Digitalisierung der Biopharma-Branche zu unterstützen. PERMIDES verfügt über ein Gesamtbudget in Höhe von 4,8 Millionen Euro und soll bis 31. August 2018 laufen. Anträge für Innovationsprojekte können ab sofort wieder eingereicht werden. Die nächste Einreichungsfrist ist am 31. August 2017. Anträge für Beratungs- und Reisegutscheine sind von diesen Fristen nicht betroffen und können durchgehend eingereicht werden.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

www.permides.eu 




Innovationsassistent etabliert neue Standards: der GTech-Verbesserung-Prozess (GVP)

Das Projektteam, Foto: B. Plank - imBILDE.at
Erfolgreiches Team: Geschäftsführer Josef Gebeshuber (GTech Automatisierungstechnik GmbH) mit Berater Ing. Christian Schenk MBA, CMC und Innovationsassistent Bernhard Hebesberger BSc Foto: B. Plank - imBILDE.at
Innovationsassistent Berhard Hebesberger, BSC
Innovationsassistent Berhard Hebesberger, BSC
Josef Gebeshuber, Geschäftsführer GTech (Foto:GTech)
Josef Gebeshuber, Geschäftsführer GTech

31.05.2017

Wenn InnovationsassistentInnen ihr erlerntes Fachwissen aus dem Studium perfekt einsetzen und dabei noch durch Coaching eines Unternehmensberaters unterstützt werden, so bleibt der Erfolg nicht aus: Wie Bernhard Hebesberger bei GTech Automatisierungstechnik neue Standards etabliert hat, lesen Sie hier...

Porträt GTech

Das Leistungsspektrum der 1997 gegründeten GTech Automatisierungstechnik GmbH mit Sitz in Ried/Traunkreis spannt sich vom Vertrieb samt Prozessentwicklung und dem nachgelagerten Projektmanagement über die 3D-Konstruktion, Elektro- & Fluidplanung sowie Programmierung bis hin zur Fertigung bzw. Produktion  und Inbetriebnahme. Mit den rund 130 MitarbeiterInnen besitzt das Unternehmen alle Fachbereiche im Haus.

 

Hintergrund des Projekts

Das enorme Wachstum der GTech Automatisierungstechnik der letzten Jahre machte es erforderlich, das Unternehmen hinsichtlich der Kernprozesse und Organisation den zukünftigen Anforderungen anzupassen. Deshalb wurde 2014 das Projekt „GVP – GTech Verbesserung Prozess“ gestartet. Im Zuge dessen zeigte sich, dass für einige strategisch wichtige Kernprozesse keine klar definierten Abläufe festgelegt waren. Die Stabsstelle „Qualitäts- und Innovationsmanagement“ wurde eingeführt.

 

Innovationsasssistent etabliert Standards

Für das geplante Projekt kam das Förderprogramm „InnovationsassistentInnen/ -beraterInnen für KMU“ des Landes OÖ wie gerufen. So konnte der engagierte Jungakademiker der FH Wels Bernhard Hebesberger, BSc als Innovationsassistent gewonnen werden. Dieser brachte fundierte Kenntnisse aus dem Studium „Innovations- und Produktmanagement“ mit. Unterstützung bekam er im Projekt durch den erfahrenen externen Berater Ing. Christian Schenk, MBA. Zur Erhebung der IST-Prozesse fanden mehrere Workshops mit den unterschiedlichen Abteilungen statt. Anschließend wurden sämtliche Unternehmensprozesse mittels einer Software visualisiert und Potentiale abgeleitet. Um Standards zu etablieren, wurden z. B. eine Inventurrichtlinie, Betriebsanleitungen und Templates für die Qualitätsdokumentation erstellt und ein Intranet aufgebaut. Für Kick-Off-Meetings mit Kunden sowie zur Service-Übergabe und Konstruktionsfreigabe erstellte der Innovationsassistent neue Checklisten und konzipierte einen KVP und ein Ideenmanagement. Die Konstruktionsabteilung diente dafür als Pionier und im Anschluss wurde der KVP auch auf die Produktion ausgerollt. Zudem wurde im Rahmen des Projekts ein neuer umfangreicher Personalakquise-Prozess erstellt.  

 

„Als Innovationsassistent konnte ich mein erlerntes Fachwissen aus dem Studium perfekt einsetzen. Das Coaching durch den Unternehmensberater. War in vielen Themen sehr wertvoll, um die vorgegebenen Projektziele zu erreichen. Ebenso profitiere ich von den Weiterbildungsmaßnahmen für die Innovationsassistentinnen und dem daraus entstandenen Netzwerk.“  

 Innovationsassistent Bernhard Hebesberger, Bsc 

 

Ein klar strukturierter Innovationsmanagement-Prozess konnte im Rahmen des Projekts definiert werden, welcher mit dem GVP im gesamten Unternehmen eingeführt wird. Dadurch ist gewährleistet, dass zukünftige Produkt- und Dienstleistungsinnovationen anhand einer definierten Vorgehensweise (Stage-Gate-Prozess) abgewickelt werden.

„Um erfolgreich zu sein und Kunden nachhaltig ans Unternehmen zu binden benötigen wir nicht nur hervorragende Produkte und technische Lösungen. Interne Klarheit in Aufträgen, Kommunikationswegen und Prozessen spielt dabei ebenso eine tragende Rolle. Dank unseres Innovationsassistenten können wir auch in Zukunft unserem Anspruch als Komplettanbieter ‚Alles aus einer Hand – und die eine weiß, was die andere macht‘ gerecht werden."

Geschäftsführer Josef Gebeshuber.  


FACT BOX INNOVATIONSASSISTENT

Das oö. Förderprogramm „InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU“ bietet oö. Klein- und Mittelbetrieben die Möglichkeit, die innerbetrieblichen Ressourcen, Kompetenzen und Strukturen für ihre Innovationsvorhaben auszubauen sowie die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern zu verstärken. Nähere Informationen zur Förderung erhalten Sie unter www.innovationsassistent.at.


EEN-Kooperationsbörse erfolgreich nutzen

eine Frau mit roten Haaren und bunter, im Hintergrund befinden sichBäume
Foto: mBioserviceS GmbH

31.05.2017

mBioserviceS GmbH aus Oberösterreich kooperiert mit französischem Forschungsunternehmen - Maria Seriakov, Gründerin des Linzer Consulting-Unternehmens mBioserviceS GmbH, besucht regelmäßig B2B-Meetings der Online-Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network Austria (EEN). Auf der Medica 2016 in Düsseldorf, Deutschland, eines jener Meetings, intensivierte sich der lose Kontakt zur französischen Diaclone SAS zur fixen langfristigen Kooperation.

„Gemeinsam mit unserem deutschen Partner Biophyll GmbH nehmen wir seit über zwei Jahren an Kooperationsbörsen des EEN teil. Sie ermöglichen uns, innerhalb und außerhalb der EU Geschäftskonzepte erfolgreich umzusetzen.“ Maria Seriakov  

Diaclone SAS mit Sitz im französischen Besançon benötigt Rinderblut zur Forschung und zur Herstellung von Rohstoffen in der Immunologie (z. B.: Impfstoffe, Zell- und Gentherapie). Mit ihrem 20-jährigen Know-how in der Biotechnologie konnte Maria Seriakov bei Diaclone SAS punkten. Deshalb wird sie ab sofort weltweite Zulieferer suchen und sich zudem um Einfuhr, Logistik und Lagerung kümmern.

EEN-Plattform auf Erfolgskurs Verantwortlich für die Plattform ist die Europäische Kommission. Als Regionalpartner des EEN in Oberösterreich unterstützen die oberösterreichische Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und die Wirtschaftskammer Oberösterreich vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Internationalisierung und dem Innovationsmanagement.

Über EEN – Enterprise Europe Network Das Enterprise Europe Network ist eine Initiative der Europäischen Kommission [COSME Programm (2014-2020)]. Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist es das größte Service-Netzwerk der Welt. Es unterstützt Sie bei Internationalisierungsaktivitäten und bei der Suche nach internationalen Kooperationspartnern.


Bell Food Group investiert 30 Mio. Euro in einen neuen Produktionsbetrieb in Marchtrenk

Logo Bell Food Group: oben rot mit weißer Schrift "Bell", unten grün

30.05.2017

Die Bell Food Group mit Sitz in der Schweiz baut in Machtrenk einen neuen Produktionsbetrieb für Convenience-Produkte mit rund 100 Mitarbeitern. Bei der Betriebsansiedlung beraten und unterstützt wurde das Unternehmen von Business Upper Austria.

Der Spatenstich ist für September 2017 geplant. Die Inbetriebnahme soll im Herbst 2018 erfolgen.

Download Pressemitteilung der Bell Food Group


30 neue Arbeitsplätze durch neues Warehouse von Dachser Logistik

Gruppenbild mit V. l.: Michael Rauhofer, Niederlassungsleiter Dachser Logistikzentrum Linz; Dr. Michael Strugl, stellvertretender Landeshauptmann Oberösterreich; Bernhard Simon, Dachser CEO; Günter Hirschbeck, Managing Director Dachser Austria European
V. l.: Michael Rauhofer, Niederlassungsleiter Dachser Logistikzentrum Linz; Dr. Michael Strugl, stellvertretender Landeshauptmann Oberösterreich; Bernhard Simon, Dachser CEO; Günter Hirschbeck, Managing Director Dachser Austria European Logistics; Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Institutes für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien; Thomas Stelzer, Landeshauptmann Öberösterreich; Gunter Kastler, Bürgermeister der Marktgemeinde Hörsching bei der Eröffnung das neuen Warehouses. Foto: Dachser

28.05.2017

 Der Logistikdienstleister Dachser eröffnete heute in feierlichem Rahmen ein neues Warehouse für die Niederlassung Hörsching bei Linz. Das Unternehmen investierte rund 10 Millionen Euro in die Kontraktlogistik. So verfügt das Logistikzentrum Linz über ein Warehouse mit einer Lager- und Logistikfläche von 10.000 Quadratmetern und bietet 20.000 Palettenstellplätze.

Rund 170 Gäste nahmen an der feierlichen Eröffnung am 23. Mai teil. Geladen waren  Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann Stv. Dr. Michael Strugl und der Hörschinger Bürgermeister Gunter Kastler sowie Kunden des Logistikdienstleisters. Eröffnet wurde die Feierlichkeit von Dachser-CEO Bernhard Simon. „Das neue Warehouse ist ein weiterer Meilenstein für den Ausbau unseres österreichischen Niederlassungsnetzwerks. Dessen Bedeutung reicht über die Landesgrenzen weit hinaus. Denn als logistisches Drehkreuz innerhalb Europas spielt Dachser Austria seit langem eine entscheidende Rolle für das gesamte Dachser-Netzwerk“, sagte Simon in seiner Eröffnungsrede.

Künftige Entwicklung gesichert

Das Logistikzentrum Hörsching wurde 2008 eröffnet und verfügt über eine Umschlagshalle mit 8.000 Quadratmetern sowie über ein vierstöckiges Büro- und Verwaltungsgebäude. Das Warehouse wurde an die bestehende Umschlagshalle angebaut. Das Gelände bietet ausreichend Fläche, um zukünftige Erweiterungen vorzunehmen. Am Standort Hörsching bietet Dachser seinen Kunden nun alles aus einer Hand: Warehousing und kundenindividuelle Services im Rahmen der Kontraktlogistik mit direktem Anschluss an das flächendeckende europäische Transportnetzwerk und die Luft- und Seefrachtdienstleistungen von Dachser Air & Sea Logistics.

Maßgeschneiderte Lösungen für Kunden

Günter Hirschbeck, Geschäftsführer Dachser Österreich European Logistics, betonte bei der Eröffnung: „In unserem neuen Warehouse setzen wir Logistikkonzepte mit maßgeschneiderten Lösungen für unsere Kunden um. Dabei vernetzen wir unsere beiden Geschäftsfelder European Logistics und Air & Sea Logistics miteinander. Bei Dachser nennen wir das „Interlocking“, und unsere Kunden profitieren von schlanken, integrierten Prozessen. Am Hörschinger Standort sind wir als Familienunternehmen eng mit der Region verbunden und schaffen mit dem Warehouse etwa 30 neue Arbeitsplätze“, so Hirschbeck.

LH Stelzer: "Investition in Wettbewerbsfähigkeit"

Bei der offiziellen Eröffnung würdigte der Landeshauptmann von Oberösterreich, Mag.Thomas Stelzer, die Aktivitäten von Dachser. „Der Wettbewerb der Regionen wird härter. Für mich ist klar: Oberösterreich soll das Zentrum werden, das die Besten anzieht. Ich will mit Oberösterreich an die Spitze der europäischen Topregionen und Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten machen. Bei uns soll es Möglichkeiten geben, die andere Länder nicht bieten können. Wer etwas unternehmen will, soll hier den besten Platz haben. Daher freut es mich, dass ein international renommiertes Unternehmen wie Dachser hier am Standort investiert, Arbeitsplätze schafft und damit weitere Impulse in der Wettbewerbsfähigkeit des Landes setzt“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

LH-Stv. Strugl: "Macht Standort OÖ attraktiver"

Landeshauptmann Stv., Dr. Michael Strugl, unterstrich in seiner Rede die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens für die Region und hob dabei die nachhaltige Geschäftspolitik hervor. „Das neue, hochmoderne Warehouse von DACHSER verknüpft Oberösterreich noch enger mit den europäischen Transportwegen und macht den Standort Oberösterreich damit noch attraktiver. Der Ausbau in Hörsching, nicht einmal zehn Jahre nach der Eröffnung des Standortes, zeigt den Erfolg von Dachser und die Stärke der heimischen produzierenden Industrie.  Starke Unternehmen, starker Standort – diese Wechselbeziehung gilt einmal mehr.“

Als Abschluss der Veranstaltung spielten sich Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien, und  Bernhard Simon Fragen über die Digitalisierung der Logistikwelt zu.


70.000 Quadratmeter stehen in Ulrichsberg direkt an der B127 zur Verfügung, um Arbeitsplätze in die Region zu holen

Kartenansicht des Betriebsbaugebietes. Foto: Foto: INKOBA Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel
Die neuen Flächen in Ulrichsberg liegen direkt an der B127. Foto: INKOBA Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel

26.05.2017

Einen großen Schritt in Richtung neuer Betriebsansiedlungen macht Rohrbach im Norden des Bezirks: Direkt an der B127 in Ulrichsberg stehen ab sofort 70.000 Quadratmeter neues Betriebsbaugebiet zur Verfügung. „Damit wollen wir den Schwung, der durch die jüngsten Ansiedlungen wie Innovametall in Niederkappel und TMS in Sarleinsbach, nutzen“ sagt INKOBA-Obmann Bgm. Wolfgang Schirz aus St. Martin. 

 Die Fläche gehört zur INKOBA Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel, in der alle Gemeinden Rohrbachs sowie die Gemeinde Herzogsdorf bei Standortentwicklung und Betriebsansiedlung zusammenarbeiten. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Experten der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.  

Flächen sind in Standortdatenbank vertreten

Die Oberösterreich-weite Online-Datenbank www.standortooe.at führt alle Angebote vom Geschäftslokal bis zum Grundstück mit Unterstützung der Gemeinden zusammen. Auch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria „füttert“ die Datenbank mit hochwertigen Betriebsflächen, zB in INKOBA-Gebieten und Wirtschaftsparks. Damit sind die neuen Flächen in Ulrichsberg auf Knopfdruck zu finden. Das Online-Tool ist einfach zu bedienen, Objekte und Flächen können kostenlos über die Plattform angeboten werden.

Maßgeschneiderte Produktionsflächen im Handumdrehen

Ergänzend zu den Grundflächen in Ulrichsberg gibt es für Handwerksbetriebe in der Region ein Angebot an sofort verfügbaren Hallenflächen in Hofkirchen: Dort stehen zB für die Nutzung als Werkstätte oder Produktion gewidmete Flächen in einer Halle zur Verfügung, die je nach Größenbedarf gemietet werden können.

Zwei Drittel der Gemeinden arbeiten bei Betriebsansiedlung zusammen

Oberösterreich ist bei der interkommunalen Kooperation im Bereich der Standortentwicklung und Betriebsansiedlung (INKOBA - Interkommunale Betriebsansiedlung; Wirtschaftspark) bundesweit führend. Insgesamt kooperieren bisher schon 300 der insgesamt 442 oö. Gemeinden in insgesamt 29 INKOBA-Verbänden und Wirtschaftsparks. Damit sind zwei Drittel aller Gemeinden des Landes in derartigen Kooperationsgemeinschaften organisiert.


Energy Globe Austria für Kunststoffrecycling-Projekt "K-CSI"

ein Mann (link) und eine Frau (rechts) lächeln in die Kamera. Die Frau hält in der linken Hand eine Urkunde und in der rechten einen Stempel
Die Koordinatoren des Projekts K-CSI David Schönmayr (Cleantech-Cluster) und Doris Würzlhuber (Kunststoff-Cluster). Foto: Business Upper Austria

24.05.2017

Update: Nach dem Energy Globe Oberösterreich ging auch der Energy Globe Österreich an Business Upper Austria. In der Kategorie „Sustainable Plastics“ gewann das von Cleantech- sowie Kunststoff-Cluster initiierte Projekt „K-CSI: Kunststoff Cradle to Cradle mit Schulen und Instituten“. Über 550 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren im Projekt aktiv beteiligt, das darauf abzielte, mehr Bewusstsein für die Wiederverwertung von Kunststoffabfall zu schaffen. Die Message war klar: Kunststoff-Abfall ist bei richtigem Umgang kein „Umweltverschmutzer“, sondern ein wertvoller Rohstoff.

Ob Auto, Handy, Computer, Verpackung, Medizin, Sport u.v.m. – der Werkstoff „Kunststoff“ ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings fehlt oft das Bewusstsein, dass Kunststoff auch als Abfall ein wertvoller Rohstoff und viel zu schade zum Wegwerfen ist. Genau hier setzte das Projekt K-CSI (Start April 2015) an.

Vom Stempel bis zum Skateboard
Über 550 Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte erlebten in Experimenten bei Workshops und bei Firmenbesichtigungen, wie aus „Kunststoffabfall“ durch Recycling wieder neue Produkte hergestellt werden. Ob der Trodat Printy 4.0 – ein Stempel des Welser Stempelerzeugers, der zu 65 Prozent aus Recyclingmaterial besteht – oder ein aus alten Fischernetzen hergestelltes Skateboard – diese Beispiele zeigten anschaulich, wie aus vermeintlichem Müll hochwertige Produkte entstehen.

Lehrinhalte von SchülerInnen für SchülerInnen
Mit Unterstützung der Fachhochschule Wels, der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und engagierter Pädagoginnen und Pädagogen bereiteten SchülerInnen und StudentInnen Lehrinhalte rund um das Thema „Kunststoff-Recycling“ für Kinder und Jugendliche selbst auf. Dieses Lehrmaterial steht auch nach Projektende weiter zur Verfügung. Welser Kindergartenkinder übten sich beispielsweise – gemeinsam mit einer Abfallberaterin – im richtigen Sortieren unterschiedlicher Abfälle, der Basis eines funktionierenden Kreislaufsystems.

Am Projekt beteiligt waren der Cleantech- sowie der Kunststoff-Cluster von Business Upper Austria, die Trodat Produktions GmbH, die Fachhochschule Wels, das Institute of Polymeric Materials and Testing der JKU, das JKU Open Lab sowie fünf (vor-)schulische Bildungseinrichtungen: der Kindergarten Wels Herrengasse, die Volksschule Wilhering, das WRG/ORG der Franziskanerinnen Wels sowie die Höheren technischen Lehranstalten Andorf und Wels.

Unterstützt wurde das Projekt außerdem von der EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H, der O.Ö. Landes- Abfallverwertungsunternehmen AG, der Borealis AG sowie von österreichischen Kunststoffverarbeitern.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.k-csi.at

 

Details und Fotos von der Preisverleihung am 23. Mai in Linz

Details und Fotos von der Energy Globe OÖ Award Zeremonie


OÖ schärft strategisches Programm „Innovatives OÖ 2020“ nach

sitzend am Podium von leicht schräg links fotografiert, von links nach rechts: DI (FH) Stephan Kubinger, MBA (Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologie in OÖ), LH-Stv. Dr. Michael Strugl, MBA (Wirtschafts- und Forschungsreferent), Dr. Werner
V.l.: DI (FH) Stephan Kubinger, MBA, LH-Stv. Dr. Michael Strugl, MBA, Dr. Werner Schiffner, MBA (Foto: Land OÖ/Liedl)
stehend frontal fotografiert, von links nach rechts: DI (FH) Stephan Kubinger, MBA (Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologie in OÖ), LH-Stv. Dr. Michael Strugl, MBA (Wirtschafts- und Forschungsreferent)
V.l.: DI (FH) Stephan Kubinger, MBA, LH-Stv. Dr. Michael Strugl, MBA (Foto: Land OÖ/Liedl)

23.05.2017

Oberösterreich setzt seit 1998 auf strategische Wirtschafts- und Forschungspolitik. Aktuell läuft seit 2014 unter dem Titel ‚Innovatives OÖ 2020‘ bereits das vierte Programm, das auf den Grundsätzen der Intelligenten Spezialisierung aufbaut und die Aktionsfelder Industrielle Produktionsprozesse, Mobilität/Logistik, Gesundheit/alternde Gesellschaft, Lebensmittel/Ernährung und Energie abdeckt. Zur Halbzeit haben Joanneum Research und das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des Landes OÖ eine Zwischenevaluierung des Programms durchgeführt.

„Sie zeigt, dass wir insgesamt auf dem richtigen Weg sind, aber mit gezielten Maßnahmen noch mehr tun müssen, um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes OÖ zu verbessern“, fasst Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl das Ergebnis zusammen.

Mit knapp 86 Millionen Euro Fördermitteln im Bereich Forschung und rund 75 Mio. Euro im Bereich Wirtschaft wurde in den Jahren 2014 bis 2016 ein Projektvolumen bei Unternehmen in Höhe von 1,578 Milliarden Euro ausgelöst. Hinzu kommen die Mittel für den Bildungsbereich in Höhe von knapp 114 Millionen Euro.

Zwischenevaluierung liefert Grundlage für gezielte Kursnachbesserungen bei „Innovatives OÖ 2020“

„Aus der Sicht des Rates für Forschung und Technologie OÖ liefern die Ergebnisse der Zwischenevaluierung eine höchst aussagekräftige Basis für gezielte Kursnachbesserungen im aktuellen Strategischen Programm ‚Innovatives Oberösterreich 2020‘. Eine Reflexion von außen bringt wichtige Impulse. Entscheidend dabei ist natürlich auch das Qualitätsniveau der Evaluierung – dieses ist aus Sicht des Rates als sehr hoch einzustufen. Die Kombination von vorhandenen statistischen Sekundärdaten, Stakeholder-Interviews und Online-Befragungen liefert ein sehr umfangreiches und detailliertes Außenbild, das konkrete, handlungsorientierte Rückschlüsse erlaubt. Die Erkenntnisse decken sich im Wesentlichen mit der Sicht des RFT OÖ“, unterstreicht DI (FH) Stephan Kubinger, Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologie in Oberösterreich.

Der Rat für Forschung und Technologie steht der Oberösterreichischen Landesregierung als beratendes Gremium zur Seite und bringt sich mit der Fachexpertise seiner Mitglieder aktiv in die strategische Arbeit ein. „Den ausgesprochenen Handlungsempfehlungen aus der Evaluierung ist inhaltlich zu zustimmen. Darüber hinaus hat der Rat einige weiterführende Empfehlungen erarbeitet, welche an das Land OÖ übergeben wurden und in die weitere Optimierung des Strategischen Programms einfließen werden“, so DI (FH) Kubinger.

Die gesamte Presseunterlage finden Sie hier.


möbel austria und küchenwohntrends 2017 schließen mit stabilem Wachstum

Anna Eberharter und Erich Gaffal, Veranstalter & Organisatoren möbel austria; Foto: küchenwohntrends
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: küchenwohntrends
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: Ralph Fischbacher

16.05.2017

„Drei Tage Sonnenschein“ – für den Zeitraum vom 10. bis 12. Mai 2017 ist das keine euphorische Wetterbeschreibung, sondern die wohl kürzeste Zusammenfassung für die jüngst beendeten Branchenmessen möbel austria und küchenwohntrends 2017 in Salzburg. Deutlich gewachsene Messefläche, über 10 % mehr Aussteller und Marken plus nochmaliger Besucherzuwachs, so lautet die positive quantitative Zusammenfassung. Doch das „Zahlenwerk“ allein, bei allem Erfolg, sollte nicht im Mittelpunkt stehen.

Denn mindestens genauso wichtig für die Bilanz dieser nunmehr länderübergreifenden Präsentation für die Möbel- und Küchenmöbelindustrie, ihre Zulieferer und Zubehörlieferanten, die Elektrogerätebranche, wichtige Verbundgruppen und Dienstleister sind der bleibende Eindruck und das sichere Gefühl, bei einem hochwertigen, hervorragend nachgefragten Spitzenevent dabei gewesen zu sein.

 

Weiteres Flächenwachstum
Die Stimmung von Aussteller- wie Besucherseite war an allen drei Messetagen fantastisch, von allen Seiten gab es reichlich Lob: für die einzigartigen Präsentationen und für die qualifizierten Vorträge auf den Siemens Podium Events, für begleitende Services und die perfekte Infrastruktur.

Die Ausstellungsfläche von möbel austria und küchenwohntrends war bereits vor Buchungsende vollständig belegt und umfasst heuer 15.165 Quadratmeter. Das sind 11,5 % mehr als 2015 (13.600 m²), wo bereits ein Zuwachs um ein Drittel im Vergleich zur Premierenveranstaltung 2013 gefeiert werden konnte (10.048 m²). Halle 10, die Heimat beider Events, bot optimalen Raum für das zentrale Thema der Show: dem Verschmelzen der Lebensbereiche Kochen, Wohnen, Leben und Kommunikation.  

 

Plus 10 % bei ausstellenden Unternehmen und Marken
Mit Wachstum glänzte das Messedoppel insbesondere im Segment Wohnen, Schlafen und Garderobe. Insgesamt konnten 67 Aussteller und Marken aus diesem Bereich für eine Messeteilnahme begeistert werden. Diese schöne Entwicklung, die den bisherigen Wachstumspfad fortsetzt, führt zu einer Gesamtausstellerzahl von 221 Aussteller und Marken. Im Vergleich dazu hatten 2015 rund 200 Präsentationen Fachbesucher angelockt (2013: 130 Firmen).

Im Fokus des Messegeschehens standen natürlich erfolgreiche Geschäfte, die auf gelungener Kommunikation zwischen den Beteiligten basieren. Und auch hierbei viel Lob: Die begehrenswerten Fachevents werden maßgeblich geprägt durch vertrauensvollen Kooperations- und Gesprächswillen, durch einen fairen Meinungsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Genau jene Rahmenbedingungen werden von küchenwohntrends und möbel austria in exzellenter Weise geboten.

 

Besucherseitige „Punktlandung“ für die Donau-Alpen-Adria-Region
Das Mengenwachstum der angereisten 4.279 Fachbesucher aus 24 erfassten Ländern war mit 3,3 % gegenüber der Vorveranstaltung (4.143) solide. Mit rund zwei Dritteln der Fachbesucherzahl führt Österreich (2.946) die Länderliste an, gefolgt von Deutschland (27 %) sowie von Italien, der Schweiz und Slowenien. Wie konzeptionell geplant, erfüllen möbel austria und küchenwohntrends damit genau die regionale Ausrichtung und ziehen insbesondere Fachleute aus dem Donau-Alpen-Adria-Raum an. Aus Ungarn, der Slowakei und Tschechien, aus Polen und Kroatien kommen weitere Besuchergruppen. Und wie zu den vergangenen Veranstaltungen fanden auch „Exoten“ wie aus den USA oder Südafrika den Weg nach Österreich.

Interessant ist die Zusammensetzung der Fachbesucher, denn sie sagt Wesentliches über die Top-Qualität der Veranstaltung aus. Etwa zu gleichen Teilen stellten Vertreter des Möbelhandels (1.030) sowie Tischler und Schreiner ebenfalls mit dem Schwerpunkt Handel (1.006) gemeinsam rund die Hälfte der Besucher – ein fast perfektes Spiegelbild der österreichischen Vermarktungsstruktur für Möbel. An Position 3 finden sich erwartungsgemäß Küchenstudios (ca. 700). Bemerkenswert ist die Entwicklung der nächstgrößeren Besuchergruppe Architekten und Innenarchitekten: Mit fast 400 Besuchern ist hier eine Verdopplung im Vergleich zur Vorveranstaltung 2015 hervorzuheben.

 

Fest etablierter Geschäftstermin für die erste Entscheiderebene
Die Struktur nach den jeweiligen Positionen in den Unternehmen spricht am deutlichsten für die außergewöhnliche Entwicklung des Messedoppels. An erster Stelle hat sich die erste Führungsebene auf Besucherseite fest positioniert: Etwa 1.450 Besucher waren 2017 Inhaber oder Geschäftsführer. Dieses Gewicht wird besonders durch österreichische Firmenleiter verursacht, die das Messedoppel inzwischen offenbar als Pflichttermin im Kalender fixiert haben.

Die nächstgrößere Besuchergruppe mit über 1.100 Personen stellt der gesamte Bereich Vertrieb und Verkauf. Dass zudem fast 400 Designer den Weg nach Salzburg fanden, spricht gleichfalls für die hohe Attraktivität der gezeigten Produkte und Leistungsangebote. Und für alle Seiten sehr befriedigend dürfte sein, dass mit 70 Journalisten das Medieninteresse dieser relativ jungen und exklusiven Veranstaltung ungewöhnlich hoch ist.


Starkes Gemeinschaftsgefühl, optimale Rahmenbedingungen
Erich Gaffal, Cluster-Manager Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und Veranstalter der möbel austria:
„Die Wege auf der Fachmesse möbel austria sind kurzweilig, denn die Topnews der heimischen Möbelhersteller sind auf allen Gängen zu finden. Unser Ziel ist nicht Quantität, sondern Qualität! Der Besucher sieht aufgrund der Konzentration der Aussteller rasch und unkompliziert einen attraktiven Querschnitt der Branchenhighlights mit den neuesten Entwicklungen und Trends im Design. Wir haben es geschafft, die möbel austria in den letzten Jahren als DAS Branchenevent im Einrichtungsbereich zu etablieren. Die steigende Anzahl an Ausstellern, das Wachstum an Fläche sowie das große Interesse der Fachbesucher sprechen für sich“.

Für Michael Rambach, Gesellschafter der trendfairs GmbH und Veranstalter der küchenwohntrends, hat der Erfolg der gerade zu Ende gegangenen möbel austria und küchenwohntrends 2017 viele Väter, vor allem aber sieht er das gemeinsame Ziehen an einem Strang als wichtig an:
„Bekanntlich haben wir die Messe zusammen mit der ‚möbel austria‘ an den Start gebracht und allein diese Gemeinschaft ist enorm stark. Gemeinschaft bedeutet aber vor allem auch beste Kommunikation zwischen Ausstellern und Veranstalter. Wir als Veranstalter sind in einem sehr engen Kontakt mit nahezu allen unseren Kunden, vor allem hören wir gut zu.“

Ein ausgeprägtes Wir-Gefühl, die optimistische Messestimmung, hervorragende Abschlüsse und die Attraktivität der Side-Events geben allen engagierten Mitstreitern dieses Jahres erstklassige Motivation für die kommenden Events im Jahr 2019. Mit Wachstumsraten von durchschnittlich 50 % in wichtigen messbaren Kriterien von der Premiere 2013 bis heute in nur drei Veranstaltungen liegt die Messlatte hoch.


So gut wie versprochen: 2019 wird noch aufregender!
Die Ziele der Veranstalter für das folgende Messedoppel sind entsprechend ehrgeizig: die erfolgreiche Kooperation der Aussteller untereinander zu fördern, das Möbelland Österreich ins internationale Rampenlicht zu stellen, die Anzahl aller und insbesondere der österreichischen Aussteller auszubauen, die Anziehungskraft des Messedoppels für den Donau-Alpen-Adria-Raum zu steigern und weitere neue Produktgruppen zu integrieren. Dass all‘ dies gelingen kann, steht kaum in Zweifel. Denn: „Wir werden auch in Zukunft einfach eine geniale Messe machen“, versichert Michael Rambach als Vertreter der Veranstalter überzeugend.

Foto: Ralph Fischbacher
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Digitalisierung treibt Nachfrage nach Flächen in Perg

Rendering des geplanten dritten Bauteils. Foto: TZ Perg
Der neue Bauteil wird ab Inbetriebnahme bereits voll ausgelastet sein. Foto: TZ Perg

15.05.2017

Um rund 2,6 Mio. Euro wird im Technologiezentrum Perg ein neues Bürogebäude errichtet. 1.100 Quadratmeter stehen damit künftig zusätzlich zur Vermietung bereit. Bereits vor Inbetriebnahme, die noch heuer geplant ist, sind die Flächen voll vermietet. Wachstumstreiber ist dabei die Digitaliserung, wie sich an drei der vier neuen Mieter zeigt: Das Softwareunternehmen CADS aus Perg und SLM Solutions Group aus Deutschland, führender Anbieter im 3D-Druck mit Metall, ziehen mit ihren Joint Venture SLM Solutions Software ein, ebenso der IT-Dienstleister alliT aus Perg. Vierter neuer Mieter ist  der Lasertechnik-Spezialist ACSYS aus Deutschland, der unter anderem BMW Steyr zu seinen Kunden zählt.

Im Zuge der Erweiterung kommt es auch zu Änderungen in der Eigentümerstruktur des Technologiezentrums: Das Land OÖ, das bisher über die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Anteile am TZ gehalten hat, gibt diese an den Miteigentümer Raiffeisenbank Perg ab.

Data Center macht Standort attraktiv

Zentrale Infrastruktur am Standort ist das Data Center Perg, das im Jahr 2010 als ARGE von TZ Perg, it and tel und E-Werk Perk errichtet wurde. IT-Spezialisten versorgen vom Standort Perg aus mittlerweile Unternehmen in mehr als 50 Ländern, darunter internationale Leitbetriebe wie Habau oder Polytec.

Details zum Erweiterungsprojekt finden Sie hier in der Presseunterlage.


Metallverarbeiter arttec in Weißkirchen rüstet sich mit neuem Standort für künftiges Wachstum

Eröffnungszeremonie vom neuen Standort in Weißkirchen mit Durchschneiden eines Plastikbandes
arttec eröffnete am 12. Mai 2017 seinen neuen Standort in Weißkirchen. V. l.: Bgm. Norbert Höpoltseder, Manuela Artmayr, Geschäftsführer Mark Artmayr und der Geschäftsführer von DMG MORI Austria, Gebhard Aberer, mit den Welser Faustballerinnen, die von arttec gesponsert werden. Foto Business Upper Austria
Schneidemaschine von arttec
arttec hat beispielsweise diese Schneidemaschinen entwickelt und gebaut, die bei Ölpipelines zum Einsatz kommen. Foto: arttec

12.05.2017

Es sind nur zwei Minuten mit dem Auto, für arttec aus Weißkirchen aber Welten: Der Spezialist für Metallverarbeitung ist seiner Standortgemeinde zwar treu geblieben, aber in den Gewerbepark übersiedelt. „Damit sind wir für künftiges Wachstum gerüstet“, sagt Geschäftsführer Mark Artmayr. Getrieben werden soll dieses Wachstum unter anderem durch eine innovative Entwicklung, die den Kunden aus der Kunststoffbranche geringeren Wartungsaufwand beschert. Mit Förderberatung unterstützt wurde arttec von Business Upper Austria.

„Innovative Kleinunternehmen wie arttec sind die Keimzellen für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort OÖ. Sie bieten hochwertige Arbeitsplätze und schaffen Wachstum in der Region“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl. Weißkirchens Bürgermeister Norbert Höpoltseder betonte anlässlich der Eröffnungsfeier am 12. Mai: „Für unsere Gemeinde ist es ein starkes Signal, wenn ein aufstrebendes Unternehmen im Ort weiterwachsen will. Wir wollen die Wirtschaftsentwicklung weiter vorantreiben und engagieren uns auch überregional im Wirtschaftspark Voralpenland.“ 


Mehr als 1,6 Millionen Euro investierte das 10-Mann-Unternehmen arttec in den Standort. Herzstück ist ein neues Drehzentrum mit integriertem Messsystem vom führenden Hersteller DMG MORI. Darauf werden hochpräzise Teile gefertigt: Die Fehlertoleranz liegt im Tausendstel-Millimeter-Bereich, das ist 100 Mal dünner als ein menschliches Haar. Zum Drehzentrum kommt eine 3D-CNC-Koordinatenmessmaschine.

Know-how ist weltweit gefragt
Kerngeschäft von arttec ist die Entwicklung und hausinterne Fertigung von Prototypen, Automatisationen und Ersatzteilen. Zum Einsatz kommen die Produkte auf der ganzen Welt. „Unsere Stärke ist neben der modernsten technischen Ausstattung das große Know-how unserer Mitarbeiter“, ist Mark Artmayr stolz auf sein Team - für das er derzeit Verstärkung in Form eines Werkzeugbautechnikers sucht.


20 Jahre Innovationsassistent/innen und –berater/innen für KMU: Ein Förderprogramm auf der Erfolgsspur

eine Frau (links) überreicht einem Mann (rechts) eine Urkunde. Beide blicken in Richtung Kamera
Projektmanagerin Susanne Herain (Business Upper Austria) gratuliert Geschäftsführer Johannes Part (Merlin Technologies) zum erfolgreichen Innovationsassistent/innen-Projekt. Foto: B. Plank - imBILDE.at
Podiumsdiskussion mit vier Personen
Erfahrene Akteuren des Innovationsassistent/innen-Programms im „Innovation Talk“ - v.l.: Geschäftsführerin Jane-Beryl Simmer (SIHGA®), Innovationsassistent Bernhard Hebesberger (GTech Automatisierungstechnik), Berater Christian Schenk (derFirmenberater), Projektmanagerin Susanne Herain (Business Upper Austria). Foto: B. Plank - imBILDE.at

10.05.2017

Am 9. Mai drehte sich an der FH Oberösterreich (Campus Wels) alles darum, wie Klein- und Mittelunternehmen innovative Ideen im laufenden Tagesgeschäft erfolgreich umsetzen können. Am Programm stand das 20-Jahr-Jubiläum des Förderprogramms „Innovationsassistent/innen und –berater/innen für KMU“ des Landes OÖ. „Mehr als 200 Innovationsprojekte konnten kleine und mittlere Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren mit Unterstützung einer Innovationsassistentin oder eines Innovationsassistenten erfolgreich umsetzen“, zeigt sich Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl. Neue Projektanträge können bis 24. Mai bei der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria eingereicht werden.

Klein- und Mittelbetriebe stehen oft vor der Herausforderung, notwendige Innovationen mit dem Tagesgeschäft in Einklang zu bringen. Genau hier setzt das Förderprogramm des Landes OÖ an. Kernvoraussetzung: das Projekt wird von einer/einem Jungakademiker/in umgesetzt, die/der neu im Unternehmen angestellt wird.

Mögliche Projektinhalte
Die Bandbreite an Themen ist groß: Gefördert wird die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, ebenso wie der Aufbau effizienter Prozesse. Die Projekte können jedoch auch die Automatisierung von Fertigungsabläufen, die Erschließung neuer Märkte, die Einführung innovativer IT-Systeme oder den Aufbau neuer Geschäftsmodelle zum Ziel haben.

Digitalisierung ist ein wesentlicher Faktor für Oberösterreichs Zukunftsfähigkeit. Das Innovationsassistent/innen-Programm setzt daher 2017 einen Schwerpunkt auf dieses Thema“,
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl

Innovation ist Programm
Business Upper Austria übernimmt das gesamte Programm-Management – von der Erstberatung über das Antragsfeedback, die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Innovationsassistent/innen und Berater/innen, die Betreuung der Projekte während der Laufzeit bis hin zur Organisation der Zusatzausbildung für Innovationsassistent/innen. Innovationsprojekte mit einer Laufzeit von maximal 24 Monaten werden mit bis zu 40.000 Euro gefördert. Bis 24. Mai können Projekte für die nächste Sitzung des externen Programmbeirats eingereicht werden.

Vorteile im Überblick:

  • Beschleunigung und Verbesserung des Innovationsprozesses
  • Systematisierung und Professionalisierung des Innovationsmanagements
  • Abbau von Hemmschwellen für KMU mit keinen oder wenigen Akademiker/innen zur Einstellung von Jungabsolvent/innen
  • Zugang zu Fachwissen von Hochschulabsolvent/innen und damit qualifizierten Mitarbeiter/innen
  • Einbindung fimenexterner Berater/innen mit Fach-Expertise und Know-how im Innovationsmanagement
  • Idealer Berufsstart mit Projektverantwortung in oö. KMU für Hochschulabsolvent/innen
  • Praxisorientierte Zusatzausbildung für die Innovationsassistent/innen

Details zum Programm finden Sie unter www.innovationsassistent.at 


Frauenförderung bei Rübig

Foto v.l.n.r. Elke Reisinger MSc, Mag.a Drin Doris Rübig, Mag.a Doris Schulz
V.l.: Elke Reisinger MSc, Mag.a Drin Doris Rübig, Mag.a Doris Schulz; Foto: NHR

09.05.2017

Die Metallindustrie gilt als männerdominierte Branche.

Bei der Rübig GmbH & Co KG setzt man sich dafür ein, auch verstärkt Frauen für Führungspositionen neu gewinnen und ihr Potenzial zu fördern. Das Unternehmen nimmt heuer erstmals am Cross-Mentoring Programm teil.

Mag.a Dr.in Doris Rübig hat für das Unternehmen die Teilnahme am Cross-Mentoring Programm initiiert: „Weibliche Nachwuchsführungskräfte haben in diesem Programm die Möglichkeit – im intensiven, bilateralen Austausch – von erfahrenen Führungskräften zu lernen und so ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln.“  

Cross-Mentoring ist ein Instrument der strategischen Personalentwicklung, um weibliche Potenzialträgerinnen (Mentee) bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen – im Business, aber auch im Persönlichen. Der individuelle Austausch mit einer/einem erfahrenen Mentor/-in aus einem anderen Unternehmen steht dabei im Vordergrund. Bei regelmäßigen Treffen über einen Zeitraum von neun Monaten werden die Herausforderungen der Mentees aus verschiedenen Blickwinkeln im vertraulichen Rahmen beleuchtet.

Win-Win-Situation
Seit Beginn des Cross-Mentoring Programms 2003 haben mehr als 170 Frauen das Programm absolviert. Im heurigen 14. Durchgang nehmen weitere 18 Mentee-Mentor/-innen-Paare teil, u.a. von der Rübig GmbH & Co. KG. Doris Rübig ist überzeugt: „Die Teilnahme am Programm ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Mentees profitieren vom Wissenstransfer und Mentorinnen bzw. Mentoren bekommen die Chance, ihr eigenes Führungsverhalten zu reflektieren und erhalten so neue Impulse für ihren eigenen Führungsalltag.“

Beim Zwischenmeeting aller Mentees und Mentor/-innen Ende April 2017 lud die Firma Rübig zum Rundgang durch die Härterei am Standort Marchtrenk ein und bot den Teilnehmer/-innen Einblicke in die spannenden Produktionsprozesse. Neben drei weiteren Zwischenmeetings findet am 16. November 2017 die große Abschlussveranstaltung mit der Verleihung der Zertifikate statt.

2018 startet bereits der 15. Durchgang. Programminformationen unter:
http://www.netzwerk-hr.at/kooperationen/cross-mentoring-programm/ 


Gazellen-Forum: Tipps aus der Praxis für schnell wachsende Unternehmen

Zwei Männer (links) und eine Frau (rechts) stehen nebeneinander hinter einen Stehtisch. Blick ist zur Kamera gerichtet.
V.l.: Andreas Gumpetsberger und Harald Rammerstorfer (beide orangecosmos), Melanie Wiener (Johannes Kepler Universität Linz). Foto: Business Upper Austria

09.05.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen durch das rasche Wachstum auch vor besonderen Herausforderungen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe speziell für diese Unternehmen organisiert.

Bei diesen Gazellen-Foren stand das Lernen aus der Praxis im Vordergrund. Erfolgreiche Unternehmen und Experten gaben Einblicke ihrer Erfahrungen weiter, etwa wie Beteiligungskapital zum Wachsen aufgestellt, wie neue Märkte im Ausland erobert, wie Mitarbeiter gefunden und professionelles Innovationsmanagement umgesetzt werden kann. „Vor allem das Thema Finanzierung beschäftigt die Unternehmen, weil sie für ihre Expansion Kapital brauchen“, sagt LH-Stellvertreter Wirtschaftsreferent Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich.

Insgesamt nutzten bei den drei Workshops 65 Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit erfahrenen Unternehmen und Experten auszutauschen. Eine Neuauflage des Gazellen-Forums ist für 2018 geplant.


Datenbrille lässt gehörlose Menschen wieder „hören“

Ein Mann und eine Frau sitzen auf einer grünen Couch. Die Frau (links) trägt die Datenbrille HOLODEAF. Der Mann (rechts) sieht die Frau an.
Gehörlose lesen die Worte ihres Gesprächspartners als eingeblendeten Text in der Datenbrille HOLODEAF. Foto: Thomas Peterseil

05.05.2017

Der Ansfeldner Thomas Peterseil hat in Kooperation mit der FH OÖ eine Datenbrille für gehörlose Menschen entwickelt. Diese können durch eine spezielle Software die Worte ihres Gesprächspartners als eingeblendeten Text in der Brille lesen. „Ohne Hilfsmittel kommunizieren gehörlose Menschen nur mit Gebärdensprache oder Lippenlesen und sind im Alltag häufig eingeschränkt. Die Datenbrille HOLODEAF bietet ihnen ganz neue Kommunikationsperspektiven“, so Thomas Peterseil. In der FH Oberösterreich am Campus Hagenberg fand er mit Unterstützung der Initiative TIM –Technologie- und Innovations-Management die für die Entwicklung notwendige Forschungspartner.

Für Taube und hochgradig schwerhörige Menschen gibt es bereits Hilfsgeräte, die gesprochene Worte in geschriebenen Text umwandeln. Zumeist wird dieser zeitverzögert auf das Display eines Smartphones geschickt. Mit der innovativen Software HOLODEAF (Anm. deaf [engl.] – taub) und der Datenbrille HoloLens von Microsoft wird dem Nutzer der Text direkt als Untertitel ins gewöhnliche Sichtfeld eingeblendet – und zwar in Echtzeit als Hologramm. Das eröffnet Nutzern eine ganz neue Perspektive im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht, da der Blickkontakt zum Gesprächspartner erhalten werden kann.

So funktioniert HOLODEAF
Die Mikrofone der Hololens-Datenbrille versuchen, den in der Umgebung gesprochenen Text zu erkennen. Wurde eine Frequenz als Sprache erkannt, wird diese sofort in geschriebenen Text umgewandelt und ins Sichtfeld übertragen. Dafür ist eine permanente Internetverbindung nötig. Dieser Service ist kostenlos und ohne Buchstabenlimit nutzbar. (Die Spracherkennung richtet sich nach dem Betriebssystem und ist nach derzeitigem Entwicklungsstand auf Englisch beschränkt, kann aber durch Übersetzungsdienste auch in anderen Sprachen genutzt werden.)

Erleichterung für viele Menschen
In Österreich leben ca. 8.000 gehörlose Menschen und weitere 10.000 bis 15.000 so schwerhörige oder taube, dass ihnen eine Verständigung allein über das Gehör auch mit Hörhilfe kaum möglich ist. Mehr als 70 Mio. Kinder und Erwachsene weltweit sind völlig gehörlos oder haben nur noch ein geringes Resthörvermögen.

HOLODEAF kann wegen seiner einfachen Anwendung in den unterschiedlichsten Bereichen wie beispielsweise für Schulungen oder einfach im Kino verwendet werden und ist somit für viele Menschen weltweit interessant. Derzeit befindet sich HOLODEAF noch in der Test- bzw. Optimierungsphase, die Markteinführung soll in wenigen Monaten starten. Die HOLODEAF-Lösung ist erst der Anfang einer Vielzahl neuer Assistenzsysteme, die sehr vielen Menschen helfen kann und wird.

Über TIM – das Technologie- und Innovationsmanagement
TIM ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich angeboten. Die TIM-Berater sind Begleiter, Vermittler und Partner von KMU bei der Umsetzung ihrer F&E-Projekte. Im Mittelpunkt stehen eine umfangreiche, kostenlose Beratung und Begleitung bei technischen Entwicklungsprojekten oberösterreichischer Unternehmen. Das reicht von der Ideenphase bis hin zur Umsetzung im Betrieb. Dabei suchen die TIM-Berater die geeigneten Experten in Forschungseinrichtungen und überprüfen das geplante Projekt auf Übereinstimmung mit den relevanten Technologietransferförderungen bzw. -finanzierungen. Darüber hinaus recherchieren sie projektbezogen den Stand der Technik und erstellen einen Status Quo für das Unternehmen. Bis dato wurden rund 900 Projekte unterstützt und erfolgreich abgeschlossen.

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Workshop zur intelligenten Spezialisierung in OÖ mit Themenschwerpunkt Gesundheit

Auf dem Bild sind ein Vortragender und drei sitzende Teilnehmer zu sehen. Neben dem Vortragenden wird eine Präsentation gezeigt. Links neben der Projektion stehen zwei Pinnwände
Foto: Business Upper Austria
Logo von S3-4AlpClusters

05.05.2017

Das Konzept der intelligenten Spezialisierung (auch S3 – Smart Specialisation Strategy genannt) soll für Regionen Wettbewerbsvorteile schaffen. In Oberösterreich spiegelt sich dieses Konzept im strategischen Programm „Innovatives OÖ 2020“ wider. Mit dem Ziel, die Wirkung der regionalen Spezialisierungsstrategie auf Unternehmen zu verstärken, schlossen sich 14 Projektpartner aus elf Regionen des Alpenraums mit ihren Clustern im Projekt „S3-4AlpClusters“ zusammen. In diesem Zusammenhang fand bei Business Upper Austria, dem oö. Projektpartner, ein Workshop für die Region mit dem Themenschwerpunkt „Gesundheit“ statt.

Am 4. Mai trafen sich in Linz Vertreter des oö. Innovationsnetzwerks zum „Entrepreneurial Discovery Workshop“. Diese Workshops finden im Rahmen des Interreg-Projekts „S3-4AlpClusters“ in allen teilnehmenden Regionen statt und zielen darauf ab, Prioritäten zu bestimmen, die als entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Region gesehen werden. In weiterer Folge gilt es dann, Synergien zwischen den Regionen zu identifizieren.

Beim oberösterreichischen Workshop konzentrierte man sich auf das Thema „Gesundheit“. Dabei wurden neben dem Bereich Medizintechnik die vier komplementären Felder Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktion, Rohstoffe und Lebensmittel hinsichtlich existierender Kompetenzen, Ressourcen und Potenziale beleuchtet.

Intelligente Spezialisierung steht für die Ermittlung von strategischen Prioritäten in Stärkefeldern mit hohem Entwicklungspotential eines Landes oder einer Region, die Nutzung von Wettbewerbsvorteilen sowie die Mobilisierung regionaler Akteure und Ressourcen für eine an Exzellenz orientierte Zukunftsstrategie.

Oberösterreich setzt seit fast zwei Jahrzehnten auf strategische Wirtschafts- und Forschungspolitik. Das aktuelle Programm „Innovatives OÖ 2020“ baut noch stärker auf den Grundsätzen der intelligenten Spezialisierung auf und deckt die Aktionsfelder Industrielle Produktionsprozesse, Mobilität/Logistik, Gesundheit/alternde Gesellschaft, Lebensmittel/Ernährung und Energie ab.

Für den Zeitraum 2014 bis 2020 sind die „Regionalen Innovationsstrategien für Intelligente Spezialisierung“ (RIS3) auch Teil der Wachstumsstrategie der Europäischen Union. Anstatt nach dem „Gießkannenprinzip“ zu arbeiten, sollen Regionen den Fokus auf noch stärkere Spezialisierung legen und sich auf einige Stärkefelder konzentrieren.

Viele Regionen haben bereits eine Strategie zur intelligenten Spezialisierung entwickelt, stehen allerdings vor der Herausforderung, in den für sie wichtigen Industriebereichen eine kritische Masse zu erreichen. Im Projekt „S3-4AlpClusters – Smart Specialisation Strategies to build an Innovation Model for Alp Clusters“ arbeiten genau aus diesem Grund 14 Projektpartner aus elf Regionen in Italien, Österreich, Deutschland, Slowenien, Frankreich und der Schweiz mit ihren Clustern zusammen. Durch transregionale Kooperationen können regionale Schwächen abgedeckt und Stärken ausgebaut werden.

Dabei geht es vor allem um zwei zentrale Fragen: Wie kann man den Innovationsprozess innerhalb der Cluster vorantreiben? Und wie kann die Wirkung der in den Regionen implementierten Spezialisierungsstrategien verstärkt werden?

Die Eckdaten zum Interreg-Projekt „S3-4AlpClusters“ finden Sie hier.

Zur S3-4AlpClusters Website


Möbel- und Holzbau-Cluster versammelte innovative Vordenker in Linz

Mann in Anzug auf Bühne
Keynotespeaker Patrick Rammerstorfer
Mann in Lederjacke mit Mikrofon
Designer Martin Ballendat
Mann in blauem hemd mit Mikrofon
Industriedesigner Franz Piffl
Mann mit Brille und Mikrofon
Tischlermeister Alois Füchsl
Personengruppe beim Smalltalk
Angeregte Diskussion unter den Teilnehmern
Mann in Anzug auf Bühne
Industrie 4.0-Experte Herbert Jodlbauer
Mann in Hemd vor Leinwand
Michael Reitberger, Chefredakteur von Holzbau Austria
Mann in dunklem Anzug auf Bühne
Grüne Erde-Eigentümer Kuno Haas
Personengruppe bei Ausstellung mit Glasexponaten
Fachausstellung zeigt Innovationen aus Glas Fotos: MHC

28.04.2017

Unter dem Motto „Ready to start – mit innovativen Ideen in eine erfolgreiche Zukunft“ diskutierten am 27. April knapp 80 Vertreterinnen und Vertreter aus der Möbel- und Holzbau-Branche anlässlich des MHC-Timber Summit die neuen Wirklichkeiten und künftigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Die heurige Jahrestagung des Möbel- und Holzbau-Clusters (MHC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in der Linzer Tabakfabrik stand damit ganz im Zeichen von Visionen, Innovationen und Zukunftstechnologien.

Die fortschreitende Digitalisierung und das Thema Innovation zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Eröffnet wurde die interessante Vortragsreihe von Keynotespeaker Patrick Rammerstorfer, Geschäftsführer der Pro Active Beratungs- u. Trainings GmbH. Er zeichnete sehr eindrucksvoll den Weg, wie man zu „echten“ Innovationen kommt, denn „nicht alles was cool ist, ist auch eine Innovation“, weiß Rammerstorfer. Er erzählte den Teilnehmern von den Vorteilen von Open Innovation, bei der es darum geht, ganz gezielt interdisziplinäre Partner wie beispielsweise Kunden, Lieferanten, User oder sogar Mitbewerber in den Innovationsprozesse einzubinden. Seine Botschaft an die Teilnehmer: „Keine Angst vorm Scheitern haben“.

 

Wie aus seiner Vision als junger Student, einmal ein international erfolgreicher Designer zu sein, Wirklichkeit wurde, darüber sprach Martin Ballendat. Die Teilnehmer erfuhren, wie der bekannte und vielfach ausgezeichnete Designer gemeinsam mit seinem 16-köpfigen Team im eigenen Modellatelier – seiner „großen Bastelbude“ wie er sie nennt – erste Ideen zu innovativen Prototypen entwickelt und perfektioniert. Mittlerweile ist Ballendat für über 40 Marken in 13 Ländern der Welt erfolgreich tätig und stolz darauf, dass so viele Kunden weltweit auf sein Gespür für Innovationen vertrauen.

 

WikiHouse – globales Design, regional produziert

Online gehen, sich selbst ein Haus entwerfen und es gleich baufertig „ausdrucken“ klingt vielleicht etwas utopisch, ist aber bereits gelebte Realität. WikiHouse nennt sich dieses Open-Source-Projekt, für dessen Verwirklichung man lediglich eine Internetverbindung zum Download der Pläne, ausreichend Sperrholz, eine CNC-Maschine zum Herstellen der Bauteile und ein paar geschickte Hände zum Aufstellen benötigt. Solch ein „theoretisches Haus“ praktisch umgesetzt hat schon vor zwei Jahren der Industriedesigner Franz Piffl gemeinsam mit Tischlermeister Alois Füchsl. Auch wenn der Bau ihres ersten Projektes damals nicht völlig reibungslos vonstattenging, sind die beiden von dem System mehr als überzeugt. „Mit WikiHouse hat man die Möglichkeit, globales Design relativ günstig und vor allem regional produzieren zu lassen“, erklärt Füchsl, der mit seiner CNC-Fräse die OSB-Platten fertigt. „Wie bei jedem Open-Source-Projekt sind die ständige Verbesserung und Weiterentwicklung sowie das anschließende Teilen mit anderen das Ziel, denn aus Fehlern soll man lernen“, ist Franz Piffl überzeugt. Mittlerweile ist das WikiHouse bereits so ausgereift, dass auch eine zweigeschossige Bauweise möglich ist.

 

Industrie 4.0 – disruptive Geschäftsmodelle sind gefragt

Richtungsweisende Inputs zum Thema Industrie 4.0 lieferte Herbert Jodlbauer, Professor an der FH in Steyr. „Einfach nur Standardprozesse zu digitalisieren, reicht nicht aus, um von Industrie 4.0 sprechen zu können“, hält Jodlbauer eingangs fest. Vielmehr ist digitale Transformation gefragt. In digitaler Transformation stecken viele Potenziale – von der intelligenten Produktion über einen verbesserten Kundenservice bis hin zu völlig neuen, disruptiven Geschäftsmodellen. Anhand konkreter Beispiele zeigte Jodlbauer, dass hinter all dem nicht bloß weit entfernte Zukunftsvisionen stecken, sondern bereits am Markt erhältliche Produkte und Dienstleistungen. „Wer es schafft, mit seinem Unternehmen auf diesen Zug aufzuspringen, wird zu den Gewinnern der Digitalisierung zählen“, appelliert Jodlbauer an die Teilnehmer.

 

Holzhandwerk online bewerben – so wird’s gemacht

Wie ein guter Onlineauftritt aussieht und welche konkreten Möglichkeiten es vor allem für kleinere Handwerksbetriebe gibt, den Internetkunden zu erreichen, darüber sprach Michael Reitberger, Chefredakteur von Holzbau Austria. Er verriet den Teilnehmern Tipps und Grundregeln zur Optimierung des eigenen Online-Auftritts und zeigte anhand konkreter Beispiele die No-Go’s für erfolgreiche Firmenwebseiten auf.

 

Möbel per Mausklick

Kunden von heute sind flexibel, vernetzt und vor allem omnipräsent – mobil, zuhause und im Shop. Sie haben damit unzählige Möglichkeiten, um an ihr Wunsch-Produkt zu gelangen. Dementsprechend steigen auch ihre Wünsche und Erwartungen. „Sie wollen Möbel wie T-Shirts kaufen, auf Knopfdruck bestellen und das Möbelstück innerhalb weniger Tage geliefert bekommen“, weiß Albert Ortig, Gründer der virtuellen Plattform Roomle. Bei der MHC-Jahrestagung sprach er über die Potenziale für die Möbelindustrie und wie es gelingen kann, den Möbelkaufprozess für den Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Der Möbelkäufer will einfach planen und einrichten. Möbel auswählen, individuell konfigurieren und von zuhause aus in überzeugenden 3D- und Augmented Reality-Darstellungen erleben oder Räume virtuell begehen. Er will bei der Auswahl, der Entscheidung bis hin zum Kauf optimal begleitet und unterstützt werden. „Darin bestehen die Herausforderungen für die Möbelindustrie. Händler, die sich darauf einlassen, alle Verkaufskanäle miteinander kombinieren und innovative Lösungen in Verbindung mit neuesten Technologien anwenden, werden auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein“, ist Ortig überzeugt.

 

Die Natur als Vorbild

Wie das Thema Innovation in dem ökologischen Pionierbetrieb Grüne Erde gelebt wird, darüber berichteten Kuno Haas, Eigentümer der Grünen Erde und Wolfgang Viehböck, Produktmanager im Bereich Möbel. Seit mehr als 30 Jahren wird das Scharnsteiner Unternehmen Grüne Erde geleitet von der Sehnsucht nach einem verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Diese Unternehmensphilosophie zwingt immer wieder zu neuen, innovativen Denkansätzen, sowohl was das Design und die handwerkliche Herstellung der Produkte als auch die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern betrifft. „Wir bei Grüne Erde denken Innovation in einem breiteren Kontext. Es geht nicht nur um die technische, sondern auch um die soziale und gesellschaftliche Komponente“, betonte Haas. Auch bei der Finanzierung setzt man auf ein innovatives Crowfunding-Modell, das Grüne Erde österreichweit zu Vorreitern macht. Ganz bewusst wird außerdem auf einen Auftritt in sozialen Medien wie Facebook und Twitter verzichtet. Grüne Erde will ihre Kunden gerade im Online-Bereich auf anderen Wegen ansprechen und durch besondere Qualität überzeugen. So sollen sämtliche Einrichtungsgegenstände von Grüne Erde in den nächsten zwei Jahren über ein neues Produkt-Data-System als 3D-Modelle auf der Homepage zu finden sein. Der Kunde wird sich die verschiedensten Produktmodelle mit verschiedenen Holzarten und Bezugsstoffen aus allen Blickwinkeln ansehen, mit anderen Möbeln kombinieren oder die Montageanleitung in 3D verfolgen können. „Im Spannungsfeld zwischen traditionellem Handwerk und zeitgemäßer Digitalisierung beschreiten wir hier neue Pfade“, ist Haas überzeugt.

 

Architekt Michael Lohmann von Delugan Meissl Associated Architects präsentierte abschließend die aktuellen Projekte wie das MIBA Forum in Laakirchen oder das Hyundai Motorstudio in der Nähe von Seoul und behandelte dabei den Dialog zwischen Konzept und der Fertigstellung bzw. Konstruktion der jeweiligen Projekte. Sehr eindrucksvoll zeigte er die Arbeitsweise von Delugan Meissl Associated Architects in Bezug auf die digitale Planung und ihre dreidimensionale Komplexität auf.

 

Im Anschluss an die Vortragsreihe fand ein Rundgang durch die begleitende Fachausstellung zum Thema „Materialien für die Zukunft“ statt. Christine Bärnthaler von der OFROOM Innovations Agentur präsentierte Innovation aus Glas und bot den Besuchern die Möglichkeit, diese Innovation vor Ort sprichwörtlich "zu begreifen".


Fiat Chrysler Automobiles sucht Zusammenarbeit mit österreichischen Zulieferern

Etwa 100 Ingenieure, Einkäufer und Entwickler des Fiat Chrysler Konzerns informierten sich bei den Ausstellern aus Österreich und Bayern über deren Technologien. Fotocredits: Business Upper Austria
Etwa 100 Ingenieure, Einkäufer und Entwickler des Fiat Chrysler Konzerns informierten sich bei den Ausstellern aus Österreich und Bayern über deren Technologien. Fotocredits: Business Upper Austria

25.04.2017

29 Unternehmen, die mit innovativen Technologien und Dienstleistungen bei Fiat Chrysler Automobiles punkten möchten, nahmen am 20. April 2017 in Turin am Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria teil.

Der Lieferanteninnovationstag wurde in Kooperation mit dem steirischen Autocluster ACstyria und dem bayrischen Cluster Bayern Innovativ durchgeführt. Anhand eines Innovationsprofils, das die Kernkompetenzen der Firmen beschrieb, suchte Fiat Chrysler Automobiles aus den über 60 Bewerbern jene 29 Unternehmen aus, die sich mit ihren Innovationen zu den Themen „user experience“,„connected mobility“, „machinery, tool and internal logistics innovation“, „lightweight“ und „electricdrivetrain“ am 20. April persönlich bei der FCA-Group vorstellen durften.

Hochwertige Kontakte mit FCA
Etwa 100 Ingenieure, Einkäufer und Entwickler des Fiat Chrysler Konzerns informierten sich bei den Ausstellern aus Österreich und Bayern über deren Technologien. Auch das oberste Management der Turiner Gastgeber besuchte die Stände der Aussteller und nahm sich für Gespräche Zeit. Unter den 29 mitgereisten Firmen waren Leitbetriebe wie Miba, Engel und Starlim/Sterner. Jürgen Dostal fuhr für Starlim/Sterner nach Turin: „An unserem Stand hatten wir einige sehr gute und interessante Besucher. Ausgewähltes Fachpublikum war beim Lieferanteninnovationstag präsent und ist gezielt zu Gesprächen mit uns gekommen.“

Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe
Durch die intensiven Vorarbeiten des Automobil-Clusters konnten die Teilnehmer mit dem Interesse verschiedener Abteilungen des FCA Konzerns rechnen und die richtigen Ansprechpartner treffen.Dadurch ergaben sich insbesondere auch Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe. Auch Tiger Coatings aus Wels nutzte den Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters: „Von den etwa 100 Besuchern von FCA hatten wir einige interessante Kontakte, drei bis vier davon waren für uns genau die richtigen Ansprechpartner“, freut sich Thomas Wagner von Tiger Coatings über den erfolgreichen Tag.

Internationale Präsenz ist wichtig
Der österreichische und deutsche Markt alleine sind für Automobilzulieferer ein zu kleiner Absatzmarkt.Eine strategische Ausrichtung auf verschiedene internationale Märkte sichert die Zukunft vieler oberösterreichischer Betriebe. Für kleine und mittlere Unternehmen sind Lieferanteninnovationstage bei benachbarten Automobilherstellern Alternativen, die es zu nützen gilt. Diese benachbarten Hersteller können auch von den Heimatstandorten aus beliefert werden und tragen zu einer Erweiterung der Marktanteile bei.

Die nächsten Lieferanteninnovationstage werden vom Automobil-Cluster schon vorbereitet:

  • 31. Mai 2017 bei der BMW Group in München, Deutschland
  • Herbst 2017 bei SAPCO in Teheran, Iran

„Durch die intensiven Vorarbeiten des Automobil-Clusters haben die teilnehmenden Unternehmen die Gewissheit, dass eine Teilnahme auch mit den richtigen Ansprechpartnern abgestimmt ist. Dadurch ergeben sich insbesondere auch Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe.“
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl

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Erster bundesländer-übergreifender Gemeindeverband „INKOBA Inneres Salzkammergut“ gegründet

Männer stehen auf Stufen eines Stiegenaufgangs und blicken zur Kamera
1. Reihe (v.l.): Dipl.-Ing. Horst Gaigg (TZ Inneres Salzkammergut), Bgm. Ing. Markus Siller (Ebensee), Bgm. Peter Ellmer (Bad Goisern), Bgm. Mag. Egon Höll (Obertraun). 2. Reihe (v.l.): Bgm. Ing. Friedrich Posch (Gosau), VizeBgm. Alfred Gamsjäger (Hallstatt), Bgm. Josef Weikinger (Strobl). 3. Reihe (v.l.): Bgm. Franz Eisl (St. Wolfgang), Bgm. Otto Kloiber (St. Gilgen), Franz Tauber (Business Upper Austria). Foto: TZ Inneres Salzkammergut

19.04.2017

Sieben Gemeinden aus Oberösterreich und zwei aus Salzburg bündeln ihre Ressourcen für die gemeinsame Standortentwicklung und Betriebsansiedlung. Dazu haben Bad Ischl, Bad Goisern, Ebensee, Gosau, St. Wolfgang, Hallstatt und Obertraun auf oberösterreichischer sowie Strobl und St. Gilgen auf Salzburger Seite den österreichweit ersten bundesländer-übergreifenden Gemeindeverband gegründet. „Die Region macht damit einen entscheidenden Schritt, um über Gemeinde- und Bundeslandgrenzen hinweg optimale Rahmenbedingungen für die Ansiedlung und Erweiterung von Betrieben zu schaffen“, betonen der Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und der oö. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

„Der Verband INKOBA Inneres Salzkammergut steht für Sicherung und Weiterentwicklung bestehender Betriebe und Arbeitsplätze, Ansiedlung neuer Betriebe, Erweiterung des Arbeitsplatzangebotes, Wachstumschancen durch erhöhte Wirtschaftskraft in der Region, Verfügbarkeit von hochwertig erschlossenen Standorten oder Objekten in guten Lagen und mit guten Umfeldbedingungen sowie für Vermeidung von Nutzungskonflikten“, unterstreicht LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Der Gründung des Gemeindeverbandes waren jahrelange Vorarbeiten in der Gesetzgebung auf Bundes- und Landesebene vorausgegangen. Die Initiative kam vom damaligen Bundesratspräsidenten Gottfried Kneifel im Jahr 2012. Nun können die ersten Schritte gesetzt werden. „Die Vorbereitungen für eine erste INKOBA-Fläche in Bad Goisern laufen bereits. Weitere potenzielle Flächen sind auch schon in Aussicht“, sagt Bad Goiserns Bürgermeister Peter Ellmer, Obmann des Gemeindeverbandes.

Zwei Drittel der Gemeinden arbeiten bei Betriebsansiedlung zusammen
Oberösterreich ist bei der interkommunalen Kooperation im Bereich der Standortentwicklung und Betriebsansiedlung (INKOBA - Interkommunale Betriebsansiedlung; Wirtschaftspark) bundesweit führend. Insgesamt kooperieren bisher schon 300 der insgesamt 442 oö. Gemeinden in insgesamt 29 INKOBA-Verbänden und Wirtschaftsparks. Damit sind zwei Drittel aller Gemeinden des Landes in derartigen Kooperationsgemeinschaften organisiert. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. „Damit lassen sich die Maßnahmen leichter finanzieren und ein koordiniertes Standortmarketing schafft höhere Sichtbarkeit“, ergänzt LH-Stv. Dr. Strugl. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Expert/innen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Seit Gründung der ersten INKOBA im Jahr 2001 wurden dabei schon an die 300 ha, das sind immerhin rund 3 Millionen m², gemeinschaftliche Flächen entwickelt. Davon sind derzeit noch ca. 100 ha für Betriebsansiedlungen verfügbar. Die Vorteile, die INKOBAs und Wirtschaftsparks bieten, haben sich schon mehr als 100 Firmen zunutze gemacht und damit rund 1.300 Arbeitsplätze in die Regionen gebracht.


Automobil-Cluster sondiert chinesische Automobilindustrie: Interessante Anknüpfungspunkte für österreichische Zulieferunternehmen

Die Delegationsreise führte die Gäste aus Österreich auch zu Mercedes-Benz Beijing. Bild: AußenwirtschaftsCenter Shanghai
Die Delegationsreise führte die Gäste aus Österreich auch zu Mercedes-Benz Beijing. Bild: AußenwirtschaftsCenter Shanghai

12.04.2017

Im Rahmen des Strategieprogramms für den KFZ-Bereich der Österreichischen Wirtschaftskammer besuchte der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria von 26. März bis 1. April 2017 Unternehmen der chinesischen Automobilindustrie in Shanghai und Peking.

Beim SINO-Austrian Automotive Day am 27. März in Shanghai konnte Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, wichtige Termine mit Autoherstellern und großen Zulieferunternehmen wahrnehmen. Inhalte der Gespräche mit Firmen wie Great Wall, Beijing Benz Automotive, China Association of Automotive Manufacturers (CAAM) und Tianjin FAW Toyota Motor waren die Kerndienstleistungen des Automobil-Clusters: „Roadmap to China“ – dieses Projekt unterstützt Partnerfirmen aus dem AC-Netzwerk beim gemeinsamen Markteintritt in China. Bei den Lieferanteninnovationstagen wiederum können AC-Partnerunternehmen ihre Innovationen direkt bei den Herstellern präsentieren.

„Aus den Gesprächen mit den chinesischen Herstellern und Lieferanten ergaben sich einige Ansätze, die von beiden Seiten als Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit angesehen werden“, freut sich Wolfgang Komatz über den Erfolg der Reise. „Vor allem im Bereich ‚Effiziente Mobilität‘ und ‚Connected Mobility‘ war großes Interesse seitens der Chinesen zu spüren. Hier können unsere Unternehmen auf jeden Fall Innovationen vorweisen und wir werden die Kontakte – vielleicht auch schon in Richtung eines Lieferantentages 2018 – intensivieren“, ist Wolfgang Komatz optimistisch. Great Wall bietet dafür die vielversprechendsten Anknüpfungspunkte.

 

An China kommen Autohersteller und Zulieferer nicht vorbei

In den letzten fünf Jahren haben sich die Neugründungen österreichischer Automobilzulieferer und die Anzahl von Vertretern österreichischer Niederlassungen in China deutlich gesteigert. War der Fokus der Automotive-Delegationen früher hauptsächlich auf Autohersteller in China gerichtet, so liegt er heute auch auf Tier-1 Zulieferer und E-Mobility Firmen in China.

Unter den österreichischen Firmen gibt es immer mehr Anbieter von Engineering Services, Automatisierungslösungen und After-Market-Leistungen, wie etwa Dealership Management. Patrick Sagmeister, Leiter der WKÖ Abteilung Außenwirtschaft Märkte: „Aufgrund des gewaltigen Marktpotenzials haben mittlerweile sämtliche namhafte internationale Kraftfahrzeughersteller ihre Produktionsstätten in China errichtet und halten einen Anteil von knapp 70 Prozent des Markts. Auch für die österreichische Zulieferindustrie ist eine Präsenz vor Ort oft unumgänglich. Derzeit gibt es etwa 70 Produktionsbetriebe in China in österreichischem Eigentum.“  

China ist seit 2009 für sechs konsekutive Jahre der größte Automobilmarkt der Welt und bleibt es zahlreichen Prognosen zufolge auch weiterhin. Im Jahr 2015 wurden in China über 24 Mio. Kraftfahrzeuge produziert und verkauft (Steigerungsraten von 3,3 Prozent bzw. 4,7 Prozent). China überholt damit ganz Europa in puncto Produktionskapazität und Absatzvolumen.  

Entgegen des weltweiten Geschäftsrückgangs bei Nutzfahrzeugen und Motorrädern, entwickelt sich der chinesische Automobilmarkt weiterhin sehr positiv. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der rasant steigenden Nachfrage in den Bereichen PKW und E-Mobility. Großes Potenzial im chinesischen Automobilsektor besteht für österreichische Unternehmen im Rahmen der Vision der Zentralregierung „Made in China 2025“, die vor allem folgende Bereiche als besonders vielversprechend identifiziert:

  • Modernisierung von Produktionssystemen (Smart Manufacturing)
  • Verbesserung der Fahrzeugsicherheit (wichtig für den Autoexport)
  • Optimierung von Motoren (Powertrain Engineering)
  • Elektromobilität (Umweltinitiative der Regierung)
  • Aftermarket (Kundenservice, Dealer-Management)

Organisiert wurde die Delegationsreise nach China vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai der WKO.

 

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An den Hotspots von Innovation und Digitalisierung in der Schweiz

14 Personen mit Blick Richtung Kamera stehen nebeneinander vor dem ABB Gebäude
Foto: Business Upper Austria

07.04.2017

Von 4. bis 5. April besuchte eine oberösterreichische Delegation unter der Leitung von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl die Hotspots von Innovation und Digitalisierung in der Schweiz. Neben Google zählten Microsoft, ABB, das Außenwirtschaftscenter Zürich und das ETH Innovation und Entrepreneurship Lab zu den Zielen.

Im (Ski-)Sport ist es oft ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Österreich, wirtschaftlich heißt der Weltmeister aber eindeutig Schweiz. Das Land mit annähernd gleich vielen Einwohner wie Österreich ist Weltmeister bei Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.

„Dieser Zusammenhang ist nicht zufällig. Es gelingt den Schweizern, aus dem Zusammenspiel von exzellenten Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und der engen Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft einen wettbewerbsfähigen Standort zu formen“, stellt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl fest.


Oö. Firmen zu Besuch in der europäischen Hauptstadt der smarten Mobilität

Schriftzug "Start-up Garagen" auf grauem Garagentor
Foto: Business Upper Austria

03.04.2017

Auf der Suche nach strategischen und wirtschaftlichen Kooperationen für die digitale Zukunft des Landes waren 24 Unternehmensvertreter aus (Ober-)Österreich unter der Leitung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl von 28. bis 30. März 2017 auf einer Best-Practice-Studienreise in München. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche bei Microsoft und BMW. Gleichzeitig ging es aber auch darum, mehr über die neuesten Trends und Anforderungen zu erfahren, damit die heimische Zulieferindustrie darauf reagieren kann.

München wird weithin als die europäische Hauptstadt der smarten Mobilität gesehen. Hier haben internationale Großunternehmen aus der Automobilindustrie ihren Sitz und entwickeln gemeinsam mit innovativen Zulieferern und internationalen IT-Konzernen die Fahrzeuge und Mobilitätsservices der Zukunft.

Das AußenwirtschaftsCenter München lud gemeinsam mit der Initiative Connected Mobility des Automobil- und des IT-Clusters zu einer mehrtägigen Best-Practice-Studienreise nach München ein, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich über Innovationen entlang der automotiven Wertschöpfungskette zu informieren.

Treffen mit bayerischer Staatsministerin Ilse Aigner
Am Programm der Zukunftsreise stand neben Networking mit herausragenden bayerischen Unternehmen wie Microsoft, Dräxlmaier, BMW und OSRAM auch ein Zusammentreffen mit Ilse Aigner, der bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Die Veranstaltung wurde durch go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich, gefördert.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Pressegespräch-Unterlage.


Heidrun Hochreiter ist neue Leiterin des Lebensmittel-Clusters

Zwei Personen reichen einander die Hand und schauen in die Kamera
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und die neue Managerin des Lebensmittel-Clusters, Dipl.-Ing.in Heidrun Hochreiter. Foto: Land OÖ / Sandra Schauer

31.03.2017

Dipl.-Ing.in Heidrun Hochreiter (46) ist neue Leiterin des Lebensmittel-Clusters (LC). Zuletzt unterrichtete sie Chemie an der IFL Maturaschule und beim Vorbereitungslehrgang für das Medizinstudium in Linz. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl begrüßt das Engagement von Hochreiter als neue Cluster-Managerin: „Das Thema Lebensmittel/Ernährung ist eines von fünf Aktionsfeldern im Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm ‚Innovatives OÖ 2020‘. Hier spielt der Lebensmittel-Cluster als größtes Lebensmittel-Netzwerk Österreichs eine zentrale Rolle beim Vernetzen entlang der Innovationskette Bildung - Forschung – Wirtschaft.“

„Wir werden unsere Aktivitäten bei zukunftsrelevanten Themen verstärken, um Oberösterreich als Region für die Entwicklung, Erzeugung und Vermarktung hochwertiger und nachhaltiger Lebensmittel zu etablieren. Besonderes Augenmerk werden wir auf Lebensmittel für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen (z.B. Intoleranzen, Allergien, Krebstherapie) legen“, kündigt Heidrun Hochreiter an.

Heidrun Hochreiter hat nach ihrem Studium „Lebensmittel- und Biotechnologie“ an der Universität für Bodenkultur in Wien internationale Berufs- und Führungserfahrung im Life Science-Sektor gesammelt. Bereits im Jahr 2000 war sie am Aufbau und der Etablierung des Clusternetzwerkes im oö. Lebensmittelsektor maßgeblich beteiligt und leitete den LC einige Jahre in der Wirtschaftskammer OÖ. Während ihrer Karenzzeit absolvierte die Linzerin eine systemische Beraterausbildung und war anschließend mehrere Jahre als Unternehmensberaterin tätig.


Neues Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit

Roll-up mit FFoQSI Logo. Im Hintergrund sind sitzen die TeilnehmerInnen der Eröffnungsfeier zu sehen.
Foto: FFoQSI GmbH

30.03.2017

Mitte März wurde das erste COMET-Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelsicherheit (Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety and Innovation – kurz: FFoQSI) im Universitäts- und Forschungszentrum Tulln (NÖ) eröffnet. Ziel von FFoQSI ist es, die heimische Futter- und Lebensmittelproduktion sicherer und nachhaltiger zu machen Innovationen voranzutreiben.

Zu den wissenschaftlichen Partnern zählen die veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna), die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ), das Austrian Institut of Technology (AIT), die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sowie das Research Center for Non Destructive Testing (RECENDT).

Das Kompetenzzentrum FFoQSI wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), BMWFW (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) und die Länder Niederösterreich, Oberösterreich und Wien gefördert.

Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie auf www.ffoqsi.at


Horizon 2020 Erfahrungsaustausch bei der Linz Center of Mechatronics (LCM)

Unternehmensführung durch Gastgeber LCM
Gastgeber Linz Center of Mechatronics (LCM) führte durch das Unternehmen.

30.03.2017

Am 22. März startete die Erfahrungsaustauschrunde (ERFA) Horizon 2020 der Business Upper Austria mit ihrem ersten Treffen im Jahr 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH.

Letztes Jahr wurde die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen um Raum für Diskussion rund um das europäische Forschungsförderungsprogramm Horizon 2020 zu schaffen.Ein Jahr und vier Termine später ist der Diskussionsbedarf nicht weniger geworden.

Nach einer interessanten Unternehmensführung durch die vielseitigen Tätigkeitsbereiche des Gastgebers, Linz Center of Mechatronics GmbH, widmeten sich die 17 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft dem Thema Projektkoordination. Zwei Projektkoordinatoren Dr. Johannes Klinglmayr (www.asset-consumerism.eu) und Dr. Johannes Reichl (www.peakapp.eu) gaben zu Beginn Einblicke in ihre Erfahrungen, ehe sich die TeilnehmerInnen in Kleingruppen noch näher zu diesem Thema austauschten.

 

„Das EU-Projekt „ASSET“ als Koordinator einzureichen bietet uns die Chance unsere eigene Forschungsidee mit unserem ausgewählten Konsortium umzusetzen. Nun heißt es, die Partner aus den unterschiedlichen Branchen und Nationen gemeinsam zum Projektziel zu führen. Unser Projekt ist sehr interdisziplinär und birgt so manche Herausforderung. Da ist ein Meinungsaustausch mit anderen TeilnehmerInnen der ERFA besonders hilfreich.“

Dr. Johannes Klinglmayr, Projektkoordinator bei der Linz Center of Mechatronics GmbH

 

Insgesamt wird es 2017 rund vier Austauschtreffen geben. Im Rahmen der nächsten ERFA werden sich die TeilnehmerInnen den Herausforderungen und Lösungsansätzen hinsichtlich des europäischen Projektantrags widmen.

 

>>Zum Bericht über ASSET


Architektur jenseits der Grenzen

Mann steht auf einer Bühne hinter einem Stehtisch und präsentiert. Rechts daneben ist eine Präsentationsfolie in orange mit weißem Schriftzug zu sehen.
O.Univ.Prof. Mag.arch. Dipl.Ing. Roland Gnaiger (Gründer und Leiter BASEhabitat, Leiter die architektur, Kunstuniversität Linz) Foto: Micha Gerersdorfer

30.03.2017

Die elfte Ausgabe von „Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst“, einer Veranstaltungsreihe der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Oberbank und Business Upper Austria, beschäftigte sich mit dem Thema „Architektur jenseits der Grenzen“.

Bei der Keynote von Roland Gnaiger (Gründer und Leiter BASEhabitat, Leiter die architektur, Kunstuniversität Linz) wurde unter anderem über die Themen Architektur und Rücksichtnahme auf kulturelle und soziale Besonderheiten, Bauen in Entwicklungs-, Kriegs- bzw. Katastrophengebieten, informelle Architektur sowie über den Einsatz lokal verfügbarer Materialien diskutiert.

BASEhabitat bringt Studierende und Kunst an die Front der globalen sozialen Wirklichkeiten. In diesem Sinn präsentierte Roland Gnaiger auch realisierte Bauten und aktuelle Vorhaben.

Im Anschluss wurden die Themen der Keynote bei einer Podiumsdiskussion mit Anna Heringer (Hon.Prof. UNESCO Chair for Earthern Architecture, Constructive Cultures and Sustainable Development) und Johann Peneder (Leiter Forschung und Entwicklung, DOKA GmbH) noch genauer beleuchtet.

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier.


Staatspreis Innovation und Sonderpreis VERENA gehen nach OÖ: EV Group und Sunlumo Technology ausgezeichnet

Sechs Personen stehen auf einer Bühne nebeneinander und schauen in die Kamera. Die 2. Person hält die gerahmte Auszeichnung, die vierte Person die Staatspreis-Trophäe.
V.l.: Werner Pamminger (Geschäftsführer, Business Upper Austria) mit den Preisträgern Werner, Erich und Aya Maria Thallner, Hermann Waltl und Paul Lindner von der EV Group. Foto: BMWFW/APA-Fotoservice/Schedl
Fünf Personen stehen auf einer Bühne nebeneinander und schauen in die Kamera. Die 2. Person hält die gerahmte Auszeichnung, die dritte Person die Staatspreis-Trophäe.
V.l.: Werner Thallner (Executive Operations & Financial Director), Erich Thallner (President), Paul Lindner (Executive Technology Director), Mag. Hermann Waltl (Executive Sales & Customer Support Director), Dr. Reinhold Mitterlehner (Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft). Foto: BMWFW/APA-Fotoservice/Schedl

29.03.2017

Dieses Jahr kamen mit der EV Group GmbH (St. Florian am Inn) und der AV Stumpfl GmbH (Wallern) zwei der sechs Nominierten für den Staatspreis Innovation aus Oberösterreich. Bei der gestrigen Preisverleihung in Wien setzte sich die EV Group GmbH durch und kann sich nun über die Auszeichnung „Innovativstes Unternehmen Österreichs“ freuen. Gleichzeitig wurde der Sonderpreis VERENA verliehen: Aus den drei nominierten Unternehmen ging die Sunlumo Technology GmbH aus Perg als Sieger hervor.

„Die treibende Kraft in einem zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort sind innovative Unternehmen. Sie müssen schneller, besser und effizienter sein, um im internationalen Wettbewerb die Nase vorne zu haben. Mit Querdenken, Weitblick und Mut werden gute Ideen zu Wettbewerbsvorteilen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Der Staatspreis wurde durch Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner an die EV Group GmbH verliehen. Das Unternehmen überzeugte die Jury mit seiner entwickelten SmartNIL™-Technologie. Damit ist das Strukturieren von Substraten für unterschiedlichste Bauelemente großflächig und dennoch präzise möglich. Anwendungen finden sich in der Consumer-Elektronik, Telekommunikation und IT sowie in der Bio- und Medizintechnik.

Den von VERBUND gestifteten Sonderpreis VERENA für die beste Energie-Innovation übergab VERBUND-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber an die Sunlumo Technology GmbH. In Kooperation mit dem Institut für Polymeric Materials and Testing der Johannes Kepler Universität Linz entwickelte das Unternehmen einen „Eine-Welt-Solar-Kollektor“. Damit soll das solare Heizen für sprichwörtlich jeden auf der Erde möglich werden.

485 Projekte aus ganz Österreich im Rennen
Der Staatspreis Innovation wird vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice (aws) organisiert, nunmehr bereits zum 37. Mal. Aus den insgesamt 485 Projekten, die sich über Landesinnovationswettbewerbe – unter anderem auch in Oberösterreich – beworben haben, wurden 26 zum Staatspreis Innovation entsandt. Aus diesen wurden sechs Firmen zur höchsten Auszeichnung für innovative Unternehmen nominiert.

Landespreis für Innovation 2017 – Ausschreibung gestartet
Alle Unternehmen, die sich wie die EV Group GmbH unter die innovativsten Unternehmen Österreich einreihen wollen, können ab sofort beim oberösterreichischen Landespreis für Innovation 2017 einreichen. Der Landespreis für Innovation 2017 wird vom Land Oberösterreich und der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit der WKO Oberösterreich – sparte.industrie und der Sparkasse OÖ vergeben.
Infos zur Einreichung unter www.biz-up.at/innovationspreis


IT-Fachkräfte als Standortfaktor – OÖ setzt auf breite Verankerung von Digitalkompetenz

Von links: Dr. Christoph Steindl, CEO Catalysts, Patrick Haebig, Brand Manager Catalysts, und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl von vorne fotografiert. Mittlere Person hält Laptop in der Hand. Der Bildschirm zeigt in Richtung Kamera.
V.l.: Dr. Christoph Steindl (CEO, Catalysts), Patrick Haebig (Brand Manager, Catalysts) und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

24.03.2017

„Die Digitalisierung ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle und bringt die Chance auf mehr Beschäftigung. Gleichzeitig muss uns aber auch bewusst sein, dass auf der anderen Seite etablierte Geschäftsmodelle plötzlich zusammenbrechen, erworbenes Wissen überholt und Technologien veraltet sein können. Daher ist ein wesentlicher Schwerpunkt der „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes OÖ, die breite Verankerung von Digitalkompetenz, um die Chancen für den Standort OÖ bestmöglich zu nutzen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Die 20 Punkte umfassende Leitinitiative wird von Business Upper Austria koordiniert. Zwei Schwerpunkte sind dabei neben dem Breitband-Ausbau vor allem die Themen „Ausbildung/Fachkräfte“ und „Informationssicherheit“.

In Oberösterreich wird ein „Information Security Hub“ aufgebaut, der als zentrale Servicestelle zum Thema Informationssicherheit Unternehmen aller Branchen zur Verfügung stehen wird. Dieser soll Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Experten und Berater vernetzen und vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen auch für das nötige Bewusstsein dem Thema Informationssicherheit gegenüber sorgen.

Catalysts Coding Contest – der Karriere-Beschleuniger
„Das Land braucht Unternehmer, keine Raunzer. Wir jammern nicht über den Fachkräftemangel, sondern organisieren die Catalysts Coding Contests”, betont Christoph Steindl, CEO der Catalysts GmbH, dem oö. Individual-Softwareunternehmen mit Büros in Linz, Hagenberg, Wien und Cluj-Napoca (Rumänien).

Der Catalysts Coding Contest hat seine Wurzeln in Linz. 2007 entstand er aus einem wissenschaftlichen Experiment an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Bewerben weltweit. Durch die Gestaltung der Aufgabenstellung werden die Teilnehmer/innen durch mehrere Levels geführt, die aufeinander aufbauen und sukzessive schwieriger werden. Die Teilnehmer/innen haben vier Stunden Zeit. Ein paar wenige lösen alle Levels, die meisten kommen weiter, als selbst erwartet und freuen sich nach der Teilnahme schon auf den nächsten Programmierwettbewerb.

Das Land Oberösterreich und viele Unternehmen haben schon vor Jahren das Potential dieser Wettbewerbe erkannt und unterstützen den Contest jedes Jahr aufs Neue, um die klügsten Köpfe zu identifizieren und, wenn möglich, für das eigene Unternehmen zu interessieren.

Durch die Internationalisierung des Catalysts Coding Contests mit der Durchführung des Wettbewerbs in vielen Ländern ergeben sich auch neue Möglichkeiten, hochkarätige IT-Experten im Ausland zu identifizieren, gezielt zu umwerben und bei der Übersiedlung nach Österreich zu unterstützen.

Am 31.3.2017 findet der Catalysts Coding Contest zum 25. Mal in Folge statt.

Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.


Spatenstich für 200-Betten-Hotel - Explorer Hotelgruppe investiert in Hinterstoder

Sechs Personen stehen vor einem kleinen aufgeschütteten Hügel. Jede hält eine Schaufel in der Hand. Im Hintergrund sind verschneite Berge.
V.l.: Hotelier Jürnjakob Reisigl, Bgm. Helmut Wallner (Hinterstoder), Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Othmar Nagl, (OÖ Versicherung) und Prok. Ing. Markus Mitterschiffthaler (Swietelsky). Foto: Land OÖ / Jack Haijes

24.03.2017

Knapp zehn Millionen Euro investiert der Hotelbetreiber Explorer Hotels aus Bayern in ein 200-Betten-Hotel in Hinterstoder. „Damit zeigt sich, dass Oberösterreich und speziell die Pyhrn-Priel-Region attraktiv für neue Hotelprojekte sind“, betonten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl anlässlich der Spatenstichfeier gestern, Donnerstag, in Hinterstoder. „Das Projekt bringt durch neue Bettenkapazitäten zusätzliche Impulse für Gastronomie und Tourismuswirtschaft in der Region, zudem werden 15 neue Arbeitsplätze geschaffen“, betonte Landesrat Strugl weiters. Unterstützt wurde und wird das Projekt von Business Upper Austria.

Hinterstoder bekommt ein neues Hotel und 200 neue Betten. Mit dem Explorer Hotel hält zudem ein innovativer Hoteltyp Einzug in den beliebten Ferienort. Das im deutschen Fischen bei Oberstdorf ansässige Unternehmen ist mit der Idee der trendigen Design-Budgethotels, die hohen ökologischen Standard mit einem Fokus auf sportlich-aktive Gäste kombinieren, seit Jahren sehr erfolgreich. Hinterstoder wird das siebte Haus der Hotel-Familie sein, die in Österreich bereits im Montafon und bei Kitzbühel vertreten ist und am 1. Juli in Kaltenbach im Zillertal Hotel Nummer sechs eröffnen wird.

Eröffnung noch heuer geplant
Der Spatenstich in Hinterstoder erfolgte im Beisein von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Dr. Michael Strugl, Bürgermeister Helmut Wallner und weiterer Partner und Gäste am 23. März. An der Talstation der Bergbahn Hinterstoder entsteht mit einem Investitionsvolumen von 9,6 Millionen Euro das neue Haus mit 100 Zimmern, das bereits am 1. Dezember 2017 in Betrieb gehen soll. Wie alle Explorer Hotels erhält auch dieses Gebäude eine unverwechselbare Schindel-Verkleidung. Im Inneren sind Innovation und ökologische Verantwortung Trumpf. „Alle Explorer Hotels sind Passivhaus-Hotels und klimaneutral“, erklärt Katja Leveringhaus, die gemeinsam mit dem Oberstdorfer Hotelier Jürnjakob Reisigl die Gruppe gründete und die Geschäfte führt. Für Hinterstoder habe man sich aufgrund des attraktiven Ganzjahres-Angebots entschieden. „Das ist eine ungemein entwicklungswillige und -fähige Destination“, so Leveringhaus, „die zudem sehr gut aus den Wirtschaftsgroßräumen Linz, Graz und Wien erreichbar ist.“

Guter Mix an Winter- und Sommerangeboten in der Region
Sowohl das Pisten- und Loipenangebot wie die zahlreichen Mountainbike-, Wander- und Klettermöglichkeiten ergäben eine stimmige Mischung für die Zielgruppe der Explorer Hotel Gäste. Im Fokus stehen sportlich orientierte Kunden aller Alters- und Einkommensschichten, die draußen aktiv sind und die Berge entdecken und genießen – beim Skifahren und Snowboarden, beim Biken, Wandern und Klettern.

Ein Markenzeichen aller Explorer Hotels ist die große Werkbank in der Lounge, die auch in Hinterstoder zum Einsatz kommt. An ihr werden nicht nur Ski und Bikes präpariert, sie fungiert auch als Treffpunkt und Kommunikationszentrum. Mit der Idee der trendigen Design-Budgethotels mit hohen ökologischen Standards haben die Explorer Hotels die Berge erobert. Trotz attraktiver Preise muss der Gast nicht auf Komfort verzichten. So verfügen alle Hotels über Sauna und Dampfbad sowie einen Fitnessraum.

Tagungsräume sprechen auch Firmenkunden an
Beliebt sind Explorer Hotels auch bei Firmen, die die Tagungsräume für ihre Meetings nutzen. Bei den Gästen genießt das große Frühstücksangebot mit der Eierbrat-Station, an der jeder seine eigene Kreation zusammenstellen kann, einen legendären Ruf. Bewusst wurde bei allen Explorer Hotels auf die Einrichtung eines eigenen Restaurants verzichtet. „Wir wollen, dass unsere Gäste am Abend rausgehen und die Angebote vor Ort genießen“, betont Geschäftsführer Jürnjakob Reisigl.

Business Upper Austria bietet interessierten Investoren, Betreibern und Projektentwicklern kostenlose Unterstützung bei der Realisierung ihrer Projekte im Tourismus-Bereich.


IT- und Biopharma-Unternehmen erhalten für gemeinsame Projekte bis zu 60.000 Euro Förderung

Permides Logo

23.03.2017

Zusammenarbeiten, um Krebs zu behandeln: IT-Unternehmen, die Kooperationsprojekte im Bereich der personalisierten Medizin mit kleinen und mittleren Biopharma-Unternehmen durchführen wollen, sind auf der Plattform www.permides.eu an der richtigen Adresse. Ab sofort können hier geeignete Kooperationspartner gefunden und Projekte eingereicht werden. Ziel ist es, die europaweite Zusammenarbeit in der Krebsforschung zu fördern.

Die Entwicklung der Plattform wurde von der EU-Kommission durch die Förderung des Projekts PERMIDES im Programm Horizon 2020 unterstützt. Zudem werden insgesamt drei Millionen Euro in Form von Vouchers zur Verfügung gestellt. Diese kommen den kleinen und mittleren Biopharma- und IT-Unternehmen in ihrer Zusammenarbeit zugute. Ziel der Plattform ist es, IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche mit Fokus auf Onkologie zu fördern. Österreichische IT-Unternehmen werden auf ihrem Weg zum Kooperationsprojekt durch den IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur begleitet.

Wie können KMU profitieren?
Neben Gutscheinen für IT-Beratungsleistungen und individuelle IT-Lösungen (sogenannte Innovationsleistungen) können sich KMUs auch für Reise-Vouchers bewerben. Damit soll es KMUs leichter fallen, an Kooperationsveranstaltungen und Workshops des Projektes PERMIDES teilzunehmen.

Aktuell nutzen bereits einige oberösterreichische IT-Unternehmen die Unterstützung, um am 25. April zur Messe Connecting Healthcare IT (conhIT) nach Berlin zu fahren.

Was bietet PERMIDES?
Gerade im Bereich der personalisierten Medizin – und damit auch bei der Auswertung von großen Mengen an Gesundheitsdaten – wachsen IT- und Biopharma-Branche zusammen. Um solche gewinnbringenden Kooperationen zu fördern, wurde 2016 das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) ins Leben gerufen. Acht Partner aus Deutschland, Österreich und Norwegen sind unter Federführung des CyberForum e.V. (Karlsruhe) am Projekt beteiligt.

Biopharma-Unternehmen, die gemeinsam mit IT-Unternehmen neue technologiebasierte Geschäftsmodelle entwickeln wollen oder bestehende Wertschöpfungsprozesse digitalisieren möchten, können im Rahmen des Förderprojekts von Innovationsgutscheinen profitieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

Über den IT-Cluster

Für IT-Unternehmer, die in Oberösterreich aktiv werden wollen, ist der IT-Cluster der Ansprechpartner mit dem entscheidenden Branchen-Know-how. Denn er ist das größte IT-Kooperationsnetzwerk Österreichs und gilt national und international als zentrale Anlaufstelle für Fragen der Digitalisierung. www.ITcluster.at 

www.permides.eu  


Mit neuem Förderprogramm Digital Starter die Chancen der Digitalisierung nutzen

Frau mit Brille sieht von ihr aus gesehen nach links oben zu einer grafisch dargestellten Rakete. Links oben der Schriftzug: OÖ Digital 2025. Rechts unten der Schriftzug: Digital Starter
Bild: WKO OÖ

21.03.2017

Kunden als Co-Designer, Online- Assistenzsysteme, durchgängig digitale Geschäftsprozesse, die Kraft sozialer Medien – Beispiele die zeigen, dass die digitale Veränderung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und die sich bietenden Chancen nutzen. Um noch mehr Unternehmen zu motivieren und in Projekten zu unterstützen, haben Land und WKO Oberösterreich das neue Förderprogramm Digital Starter ins Leben gerufen.

Inhalte des Programms
Unter Anwendung von am Markt bereits verfügbarer Technologien werden gemeinsam mit spezialisierten Beratern und IT-Dienstleistern neue vernetzte Lösungen in folgenden Bereichen konzipiert und umgesetzt:

  • Höhere Effizienz durch digital durchgängig gestaltete interne und externe Geschäftsprozesse
  • Neue Art von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen durch Nutzung digitaler Technologien
  • Verbesserte Kundenbeziehung und Kenntnis des Marktes

Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen, die aktive Mitglieder der WKO Oberösterreich sind

Ausschreibungszeitpunkt: 1. April – 15. Mai 2017

Fördergeber: Land und WKO Oberösterreich

Die Details zum Förderprogramm finden Sie auf www.wko.at/ooe/digitalstarter  


Oberösterreich wird zur Daten-Drehscheibe für Mittel- und Osteuropa

Von links: Dipl. Jur. Matthias Raßbach (Geschäftsleiter Immobilien Lidl Österreich), Mag. Christian Schug (Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, DI (FH) Werner Pamminger (GF Business Upper A
V.l.: Dipl. Jur. Matthias Raßbach (Geschäftsleiter Immobilien Lidl Österreich), Mag. Christian Schug (Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, DI (FH) Werner Pamminger (GF Business Upper Austria) und DDr. Werner Steinecker (Generaldirektor Energie AG) Foto: Land OÖ / Sandra Schauer

17.03.2017

Es sind eine Reihe natürlicher Gegebenheiten, aber auch standortpolitischer Faktoren, die Oberösterreich zu einem optimalen Standort für den Betrieb von Datencentern machen. Dazu gehören neben dem gemäßigten Klima vor allem der direkte Zugang zu Kühlwasser, die Kombination aus einer leistungsfähigen Strom- und Datennetzanbindung und konkurrenzfähige Energiepreise.

Ein Standort, der all diese Vorteile an einem Ort vereint, ist Riedersbach. Wo vor einem Jahr noch Strom aus Kohle gewonnen wurde, will die Energie AG Oberösterreich einen „DataCampus" mit einer Vielzahl an Datencentern rund um den Kraftwerksstandort aufbauen. Erster Kunde ist die deutsche Schwarz-Gruppe mit den Handelsunternehmen Lidl und Kaufland. Sie baut ein 18.000 Quadratmeter großes Datenzentrum, in dem künftige Daten aus allen europäischen Handelsfilialen verarbeitet werden.

Wirtschaftsagentur Business Upper Austria geht offensiv auf potenzielle Betreiber zu
Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat zusammenhängende Flächen von bis zu 50 Hektar identifiziert, die Aufgrund ihrer geografischen Lage perfekte Bedingungen für den Betrieb eines Datencenters bieten. „Von diesen Flächen gibt es drei im ganzen Bundesland mit in Summe deutlich mehr als 100 Hektar.“, sagt Wirtschafts-Landesrat Strugl. Diese Standorte sind an die Hauptverkehrsachsen angebunden, wozu auch der Flughafen Linz gehört, um eine rasche Ersatzteilversorgung sicherstellen zu können. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch von Industrieanlagen in der Umgebung keine Einflüsse wie Vibrationen, Staub oder elektromagnetische Störungen zu erwarten sind.

Der Weg Oberösterreichs zur Datendrehscheibe für Mittel- und Osteuropa steht erst am Anfang. „Erste Beispiele sind das amsec der Fa. AMS Engineering im Softwarepark Hagenberg oder aktuell Lidl in Riedersbach. Aber wir wollen unsere Standortvorteile noch breiter bekanntmachen“, gibt Strugl die Marschroute vor.

Die gesamte Presseunterlage finden Sie hier zum Download.


Autonomes Fahren im Ennshafen - Erste Umsetzungsschritte des Projektes „DigiTrans“

v.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Wolfgang Komatz, Cluster-Manager des Automobil-Clusters, vor dem autonom fahrenden Traktor, mit dem heute im Ennshafen zum ersten Mal im Rahmen des Projektes „DigiTrans“ Testfahrten zum autonomen Fahr
v.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Wolfgang Komatz, Cluster-Manager des Automobil-Clusters, vor dem autonom fahrenden Traktor, mit dem heute im Ennshafen zum ersten Mal im Rahmen des Projektes „DigiTrans“ Testfahrten zum autonomen Fahren unternommen worden sind. Fotocredits: Land OÖ/Sabrina Liedl

16.03.2017

Im oberösterreichischen Ennshafen findet heute, 15. März, eine erste Präsentation von Ergebnissen des Projektes DigiTrans, das der Automobil-Cluster der Business Upper Austria Ende 2015 ins Leben gerufen hat, statt. Der Ennshafen ist DigiTrans-Projektpartner und unterstützt das Projekt als Infrastruktur Hub für autonomes Fahren in der Güterlogistik. „Durch DigiTrans und die Schaffung einer realen Testumgebung für autonomes Fahren kann Oberösterreich seine Vorreiterrolle am Technologiesektor weiter ausbauen“, betont dazu Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Zur Veranschaulichung wird heute im Ennshafen – einem zukünftigen Testgelände für Anwendungen im Projekt DigiTrans – in Zusammenarbeit mit der AIT - Austrian Institute of Technology GmbH auch eine Testfahrt mit einem autonom fahrenden Fahrzeug durchgeführt. Diese Vorführung soll einen ersten Ausblick auf die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung geben.

„Die Digitalisierung wird uns in den kommenden Jahren nicht nur in den Wirtschafts- und Produktionsbetrieben begleiten sondern auch auf den Straßen. Autonomes Fahren ist technisch bereits möglich, die Abstimmung mit der Infrastruktur, Übergabeszenarien und Anwendungen in der Logistik sind wichtige Eckpfeiler dieser Technologie, um mit international agierenden Unternehmen, die die Digitalisierung bereits vorantreiben, zusammenarbeiten zu können. Mit DigiTrans können oberösterreichische Unternehmen diese Szenarien in Zukunft in der Realität erproben und ihre Entwicklungen testen und anpassen. Das ist für den Standort ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Güterverkehrs, den wir anderen Regionen bereits voraus sind“, so Wirtschafts-Landesrat Strugl weiters zur großen Bedeutung des Projektes DigiTrans für den Standort Oberösterreich. 

Autoindustrie fordert Innovationen – Automobil-Cluster setzt Akzente mit der Initiative Connected Mobility
Gerade in der Automobilindustrie ändern sich derzeit die verlangten und angebotenen Technologien rasant. Das Thema Vernetzung von Fahrzeugen bringt Unternehmen aus den Bereichen Kommunikation, IT und Automobilindustrie zusammen. Eine Abstimmung der Branchen untereinander ist besonders wichtig, um rasch geeignete Lösungen für die neuen Anforderungen des vernetzten Fahrens zu entwickeln. Nicht nur für die Autoindustrie, sondern auch für den wachsenden IT-Bereich Oberösterreichs ist das Projekt DigiTrans, das aus der Initiative Connected Mobility (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters heraus entwickelt wurde, eine wichtige Testumgebung.

Die Initiative "Connected Mobility - Die smarte Zukunft" (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters OÖ wurde gegründet, um die Mobilität der Zukunft auf smarte Art und Weise zu gestalten. Im Vordergrund stehen die Verknüpfung und Zusammenarbeit der automotiven und IT-Branche, um durch die Digitalisierung bestehender Produkte für den Kunden neue Services und Dienstleistungen zu schaffen - dadurch ergeben sich auch Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Das Ziel ist, neue Technologien zu entwickeln, die Österreich voranbringen und hier ein neues Stärkefeld der Wirtschaft entstehen zu lassen.

DigiTrans – Projektfakten
Im Rahmen der "Initiative Connected Mobility" (ICM) wird im Projekt DigiTrans der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluierungsstruktur für Automatisiertes Fahren in Österreich sondiert. Für Oberösterreich bietet das Projekt eine große Chance, im Wettbewerb mit anderen Regionen einen Vorteil zu erarbeiten. Das Projekt DigiTrans fokussiert dabei auf

  • die Sondierung von Bedarf und Anwendungsfällen mit Einsatz von Nutz- und Sonderfahrzeugen,
  • den Einsatz automatisierter Fahrzeuge im Bereich von Logistik-Hubs: z.B. Ennshafen, Betriebsgelände
  • die gemeinsame Infrastrukturnutzung von Testumgebungen für autonomes Fahren (Testregion Österreich-Nord, weitere nationale und internationale, z.B.: Autobahnabschnitt auf der A9 in Bayern, Großraum Karlsruhe in Deutschland, Göteborg in Schweden, Steiermark).

Erklärte Ziele von DigiTrans sind die Durchführung von Bedarfsanalysen in den Bereichen Logistik- und Fahrzeugtechnologie unter Einbeziehung von Stakeholdern zur zielorientierten Weiterentwicklung der Anwendungsfälle, sowie die Betrachtung der erforderlichen Rahmenbedingungen zur Konzeption einer Testumgebung für autonomes Fahren. Die Sondierung DigiTrans leistet damit die Vorarbeit, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Testumgebung zu ermöglichen und die österreichische Kompetenz im Mobilitätsbereich weiter auszubauen.

Bis Ende Mai 2017 laufen Vorbereitungen für spätere Errichtung einer Testregion
Bis Ende Mai 2017 werden noch Daten und Fakten für die spätere Errichtung einer Testregion als Reallabor zusammengetragen. Am Projekt beteiligen sich 17 Unternehmen und Institutionen, die rund um das Kernkonsortium Automobil-Cluster, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, LOGISTIKUM Steyr, IESTA Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V. zusammenarbeiten und wichtigen Input liefern, wie z.B. Industrie-Logistik-Linz GmbH, ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft, Ennshafen OÖ GmbH, Flughafen Linz GesmbH, MAN Truck & Bus Österreich AG, Rosenbauer International AG u.a.

LT1-Beitrag:


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


15 Jahre Netzwerken am MedTech-Standort OÖ

Raimund Kaplinger, Elgin Drda, Andreas Wögerer bei der Podiumsdiskussion
Podiumsdiskussion zu Chancen und Herausforderungen von Kooperationen in der Medizintechnik-Branche: v.l. Raimund Kaplinger (Ordensklinikum Linz), Elgin Drda (Kepler Universitätsklinikum) und Andreas Wögerer (Moderator, Projektmanager MTC) © Business Upper Austria - Florian Atzmüller
Nora Mack und Karl Lehner bei der Podiumsdiskussion
v.l. Nora Mack (Managerin MTC) und Karl Lehner (gespag) diskutierten über die Chancen und Herausforderungen von Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. © Business Upper Austria - Florian Atzmüller
Expertin für Erfolgsnetzwerke, Magda Bleckmann beim Keynote-Vortrag
Mit der Expertin für Erfolgsnetzwerke, Magda Bleckmann, erlebte das Publikum das Smalltalk 1x1 interaktiv © Business Upper Austria - Florian Atzmüller
© Business Upper Austria - Florian Atzmüller

13.03.2017

Der Medizintechnik-Cluster (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria feierte am 9. März 2017 in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in Linz beim Branchentreff „MedTech.Circle 2017“ sein 15-jähriges Bestehen. Nach dem Motto „back to the future“ blickte der MTC gemeinsam mit Experten in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der oö. MedTech-Branche und des MTC.

Im Jahr 2002 wurde der Gesundheits-Cluster – heutiger Medizintechnik-Cluster – ins Leben gerufen. Mit Fokussierung auf das Thema Medizintechnik (drei Schwerpunkte: MedTech.Ein- und Umstieg, MedTech.Transfer, MedTech.IT) standen die vergangenen 15 Jahre des MTC im Zeichen von Networking, Kooperation und Innovation.

Medizintechnik-Cluster als Koordinator eines „Medical Valley Upper Austria“
Nicht nur der MTC, sondern auch die MedTech-Branche selbst hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Cluster-Managerin Nora Mack nahm die TeilnehmerInnen mit auf eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der MedTech-Branche und des MTC. Der MedTech-Standort Oberösterreich wurde nicht zuletzt mit der Gründung der Medizinischen Fakultät gestärkt. Mit diesem wertvollen Impuls soll der Aufbau eines „Medical Valley Upper Austria“, mit dem Medizintechnik-Cluster in der Rolle eines neutralen Koordinators, vorangetrieben werden.

Lernen, wie man erfolgreich netzwerkt und kooperiert
Im MTC stehen das Netzwerken, Kooperieren und die Initiierung von innovativen Projekten und Produkten sämtlicher Partner aus dem MedTech-Umfeld im Vordergrund. Die Expertin für Erfolgsnetzwerke, Dr.in Magda Bleckmann, gab Tipps, die das Publikum im anschließenden Workshop gleich in die Praxis umsetzen konnte. Die wichtigste Empfehlung: Gemeinsamkeiten im Gespräch suchen, aktiv fragen und zuhören. Behält man das Smalltalk 1x1 im Blick, steht dem Finden von Projektpartnern nichts mehr im Wege.

Chancen und Herausforderungen in der Kooperation
Mag.a Dr.in Elgin Drda (Geschäftsführerin Kepler Universitätsklinikum), Mag. Karl Lehner, MBA (Vorstandssprecher Oö. Gesundheits- und Spitals AG), Mag. Raimund Kaplinger (Geschäftsführer Ordensklinikum Linz, Elisabeth von Thüringen GmbH) und Nora Mack, BSc MBA (Managerin MTC) sprachen am Podium über die Herausforderungen und Chancen des Kooperierens von Wirtschaft und Wissenschaft in der MedTech-Branche. Einhelliger Tenor: Eine enge Kooperation sämtlicher Akteure im Gesundheitswesen führt ganz klar zu einer Qualitäts- und zu einer Effizienzsteigerung.

Gespag-Manager Lehner betonte, wie wichtig die Interdisziplinarität für oö. Unternehmen und das Gesundheitswesen ist. Technologien seien die Treiber der Zukunft eines „Medical Valley Upper Austria“. Mag.a Dr.in Drda unterstrich die Bedeutung der fächer- sowie berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit für die Qualität der Patientenversorgung, aber auch für die Entstehung von Forschungsprojekten. Mag. Kaplinger über bisherige Erfahrungen des neu gegründeten Ordensklinikums: „Die Elisabethinen kooperieren schon seit längerer Zeit mit Industrie-, Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen. Der Vorteil dabei ist, dass damit die Dynamik und die Komplexität im Gesundheitswesen leichter handhabbar ist und es mehr Möglichkeiten einer aktiven Mitgestaltung gibt“.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at


>> Die gesamte Presseaussendung als PDF zum Download


IT SUMMIT 2017 – Wie reale und virtuelle Welten verschwimmen

Pamminger (GF Business Upper Austria), Roth (UBIT WKOÖ), Eidenberger, Salomon (Beiratssprecher IT-Cluster) und LR Strugl © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
Podiumsdiskussion zur Digitalisierung in Oberösterreich - v.l.: Werner Pamminger (GF Business Upper Austria), Markus Roth (UBIT WKOÖ), Moderatorin Elisabeth Eidenberger, Willibald Salomon (Beiratssprecher IT-Cluster) und Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
Die Referent/innen des IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
Die Referent/innen des IT SUMMIT – v.l.: 1. Reihe: Manfred Litzelbauer (Energie AG OÖ Telekom), Silvia Miksch (TU Wien), Willibald Salomon (Beiratssprecher IT-Cluster) 2. Reihe: Robert Stubenrauch (IT-Cluster), Markus Burböck (HOFER), Thomas Pflügl (ENGEL) 3. Reihe: Jan Radanitsch (Smarter Ecommerce), Philipp Nagele (Wikitude) und Werner Kurschl (FH OÖ Campus Hagenberg) © Business Upper Austria - Hartwig Zögl

09.03.2017

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Die Leitinitiative Digitalisierung ist Oberösterreichs Antwort auf die Herausforderungen der neuen digitalen Ära“

Unter dem Motto „Gemma digital – Neue Wirklichkeit. Neue Wirkung.“ diskutierten rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik beim IT SUMMIT die neuen Wirklichkeiten der digitalen Ära. Mit dieser Jahrestagung im Power Tower der Energie AG in Linz brachte der IT-Cluster (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria einmal mehr digitale Vordenker und erfolgreiche Umsetzer aus der Region zusammen.

„Die Digitalisierung wird nicht nur die Industrie verändern. Neue Geschäftsmodelle werden auch neue Gefahren mit sich bringen. Mit der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ wird es daher eine Bündelung der Kompetenzen zur Informationssicherheit geben. Ziel ist es, Oberösterreich in diesem Bereich zur führenden Region in Europa zu machen“, betonte Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl im Rahmen einer Talkrunde. Zusammen mit Willibald Salomon (Beiratssprecher des IT-Cluster), Markus Roth (Obmann UBIT WKOÖ) sowie Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) diskutierte er dabei über den Stellenwert des Themas Digitalisierung für Oberösterreich.

Mixed Reality gab den Ton an

Weniger die aktuellen Gefahren als die neuen Wirklichkeiten und ihre Wirkungen waren das Thema von Keynote-Sprecher Philipp Nagele von Wikitude. Er gab spannende Einblicke in aktuelle Anwendungsmöglichkeiten von Mixed Reality, die z.B. das Einrichten der eigenen vier Wände vereinfachen können. Mixed Reality bildet die realen Wirklichkeiten ab und ergänzt sie um digitale Informationen. So bleiben beispielsweise die Zimmerwände erhalten, digitale Inhalte wie Möbelstücke oder Pflanzen ergänzen oder überdecken sie. Ein weiteres Beispiel ist die 3D-Darstellung von Produktkatalogen auf dem Smartphone, das so Kaufentscheidungen leichter macht. Eines war allen Referenten klar: In Zukunft werden die Grenzen der Offline- und der Onlinewelt noch stärker verschwimmen. Nicht nur für die Industrie, die heute schon viele Anwendungsfelder im Bereich der Wartung hat. Das Unsichtbare wird auch für den Privatmenschen immer sichtbarer werden.

Link zur Bildergalerie sowie zu den Präsentationen finden Sie unter www.IT-SUMMIT.at 

IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl
IT SUMMIT 2017 © Business Upper Austria - Hartwig Zögl

Zukunft trifft Handwerk beim FORUM INNOVATION in Wels

Ein Mann arbeitet auf einer Werkbank, zweiter Mann springt über die Werkbank und lässt sein Skateboard währenddessen unter der Werkbank durchfahren.
Hochwertige Skateboards aus OÖ: Die Firma easygoinc aus Gunskirchen produzierte trendige Longboards in der eigenen Werkstatt. Foto: easygoinc
Kinderhochstuhl aus Holz - einmal aufgeklappt, einmal zusammengeklappt
Mit SUPAflat entwickelte die Firma HARATECH aus Linz einen Kinderhochstuhl mit 40 mm Tiefe, der sich mit nur einem Handgriff aufstellen lässt. Foto: smiling baby e.U.
3D-Scan eines Gesichts wird mit Maschine gefräst
Was in der Kombination 3D-Scan und präzisem Fräsen möglich ist, zeigt die SFK Technologie Manufaktur aus Kirchham. Foto: SFK - honorarfrei

08.03.2017

Besonderes Highlight bei der Messe HANDWERK 2017 ist heuer das FORUM INNOVATION, das der Möbel- und Holzbau-Cluster gemeinsam mit der Messe Wels ins Leben gerufen hat. Von 15. bis 18. März 2017 treffen sich dabei erfolgreiche Unternehmer, visionäre Querdenker und kreative Geister aus der Holzbaubranche und präsentieren ihre Innovationen und Forschungsergebnisse – vom 3D-Drucken und -Scannen bis zum handgefertigten Skateboard.

„Innovationen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Mit Kreativität und Weitblick nutzen Oberösterreichs Unternehmen Zukunftstechnologien und schaffen innovative Produkte und Dienstleitungen“, freut sich Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl über die vielen Aussteller aus Oberösterreich.

Bei Live-Präsentationen können die Besucherinnen und Besucher auf über 400 m² die Innovationen hautnah erleben und in die Zukunft des Handwerks eintauchen. Es wird gefräst, geschraubt und gedruckt, was vorher beim Blick durch die 3D-Brille nur virtuell sichtbar war. Die Besucher/innen durchwandern eine Ausstellung, kommen mit Materialien in Berührung, lernen die kreativen Köpfe kennen und können sich in Fachvorträgen informieren. Die Themen reichen dabei von der Digitalisierung des Handwerks und deren Auswirkungen auf den Menschen bis hin zum Einsatz innovativer Materialien und neuer Werkstoffe.


Ein Auszug der Aussteller:

SFK Technologie Manufaktur: Beinahe jedes beliebige Objekt können die Spezialisten der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham mittels 3D-Scanner digitalisieren. Der Clou: Einmal eingescannt, kann das Objekt auf den gewünschten Maßstab gebracht und dann gefräst werden. So können z.B. antike Möbel „kopiert“ und in die jeweilige Umgebung eingepasst werden. www.sfk.at 

Easygoinc: Easygoinc ist ein junges Unternehmen aus Gunskirchen, das sich auf Longboards spezialisiert hat. Die handgefertigten Boards verbinden Funktionalität und Design. Die Idee, Longboards zu bauen, entstand 2012. Statt billig produzierte Ware zu kaufen, begannen die drei Freigeister und Firmengründer ihre Boards selbst zu fertigen. Durch das technische Know-how und die lange Testphase entstand ein hochwertiges Produkt, das sich durch Detailverliebtheit, Qualität und einen fairen Preis auszeichnet. www.easygoinc.com 

HARATECH: Auf der Suche nach Innovationen für technische Kunststoffbauteile, entwickelte sich das Linzer Unternehmen vom kleinen Ein-Mann-Betrieb zu einem etablierten Systemlieferanten für Kleinst- und Kleinserien sowie Lösungen für den Bau von Sonderteilen oder Architekturmodellen. HARATECH gewährt beim Forum Innovation Einblick in das 3D-Druck- und Scanverfahren und zeigt die Entwicklung eines Produktes mittels neuer Technologien von der der ersten Idee bis zur Serienreife. Präsentiert werden auch unterschiedliche Produkte aus bisherigen Kooperationen wie ein Handmixer aus Holz und der Kinderhochstuhl SUPAflat, der mit nur einem Handgriff aufgestellt wird und mit 40 mm Tiefe ein echter Platzsparer im Wohnraum ist. www.haratech.at 

Weitere Informationen zur Veranstaltung


HR-Tagung 2017: Schneller, digitaler, mobiler – die neue Arbeitswelt verlangt Veränderungen in der Personalentwicklung

Drei Personen auf einer Bühne, sitzend im Gespräch. Dahinter eine Präsentationsfolie.
Petra Filsegger-Wernbacher (Human Capital Manager, Mitte) und Bernhard Reisner (Vice President Human Capital, rechts) von der MIBA AG stellten im Interview mit Marcus Izmir (Das neue Arbeiten DNA) das neue MIBA-Forum vor. Foto: Netzwerk Humanressourcen
Drei Männer stehen nebeneinander vor zwei Roll-ups und schauen direkt in die Kamera
V.l.: Andreas Berger (NHR-Beiratssprecher, HR-Director, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Stefan Promper (Leiter Netzwerk Humanressourcen). Foto: Netzwerk Humanressourcen

07.03.2017

Wie wir heute und in Zukunft arbeiten, ist im Wandel begriffen. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl brachte es bei der HR-Tagung des Netzwerk Humanressourcen auf den Punkt: „Die Digitalisierung wird nicht nur Produktionsprozesse verändern, sondern ganz neue Anforderungen an jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mitarbeiter stellen. Die Arbeitswelt von morgen setzt zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität in Unternehmen voraus. Die Veränderungen müssen von der Personalentwicklung begleitet und vorausgedacht werden.“

Experten zufolge werden sich Arbeitsräume und Unternehmensstrukturen angesichts des technologischen Wandels in Zukunft massiv ändern. Für die meisten Unternehmen bedeutet das radikale Veränderungen in ihrer Arbeitskultur und dem täglichen Denken und Handeln. Wirtschafts-Landesrat Strugl ist sich sicher: „Wenn unser Innovationssystem ein vernetztes ist, das sektorenübergreifend denkt und arbeitet, haben wir am Standort Oberösterreich noch große Potenziale – sei es räumlich oder über wirtschaftliche Bereiche hinweg.“

Veränderungen brauchen Mut
Die neue Arbeitswelt charakterisiert zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität. „Neues Arbeiten bedeutet aber nicht nur ein modernes Bürogebäude zu bauen. Es bedeutet vielmehr den Wandel hin zu einem selbstbestimmteren, eigenverantwortlichen, vertrauensorientierten Arbeiten zu unterstützen", Stefan Promper, Leiter des Netzwerk Humanressourcen.

Genau das versucht der Industriebetrieb MIBA mit dem neuen MIBA-Forum umzusetzen. Bernhard Reisner (Vice President Human Capital) gab bei der HR-Tagung Einblicke in die Entstehung des Bürogebäudes: „Innovation, Lernen und Kollaboration muss heute in einer anderen Form stattfinden. Unser MIBA-Forum soll mit einer offenen Gebäudestruktur das Finden von Ideen und Lernen ermöglichen und fördern.“ Reisner unterstreicht, dass es für derartige Veränderungsprozesse vor allem das Bewusstsein im Unternehmen braucht: „Ein `Überzeugt-sein´, dass das Sinn macht.“ Er rät den Teilnehmer/innen: „Schauen Sie, was zur Kultur Ihrer Organisation passt, kopieren Sie nicht andere, sondern entwickeln Sie Konzepte, die zum Unternehmen passen!“

Anders denken auf vielen Ebenen
Die Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt und in Organisationen erfordern ein großes Umdenken in den Unternehmen: Weg von der Kontrolle, hin zu Empowerment; weg von der Hierarchie, hin zu Netzwerken; weg vom Optimieren, hin zum Experimentieren.

Eine Nachlese zur Veranstaltung finden Sie unter www.hr-tagung.at. 


Staatspreis Innovation 2017: Zwei der sechs nominierten Unternehmen kommen aus Oberösterreich

Statuen des oö. Landespreises für Innovation 2016. Foto: Land OÖ/Schauer
Statuen des oö. Landespreises für Innovation 2016. Foto: Land OÖ/Schauer

15.02.2017

Am 28. März 2017 verleiht Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner den Staatspreis Innovation an Österreichs innovativstes Unternehmen. Aus den insgesamt 485 Projekten, die sich über Landesinnovationswettbewerbe beworben haben, wurden 26 zum Staatspreis Innovation entsandt. Aus diesen hat eine Expertenjury sechs Firmen zur höchsten Auszeichnung für innovative Unternehmen nominiert - zwei davon kommen aus Oberösterreich.

Der Staatspreis Innovation wird vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert und durchgeführt; dieses Jahr bereits zum 37. Mal.

Aus Oberösterreich nominiert wurden die EV Group GmbH (Gewinner des oö. Innovationspreises in der Kategorie "Großunternehmen") und die AV Stumpfl GmbH (Gewinner des oö. Innovationspreises in der Kategorie "Mittlere Unternehmen").

EV Group: SmartNIL™ Prozess – Nanopräge-Lithographie
Mit der Entwicklung des richtungsweisenden SmartNIL™ Prozesses und dem industrieweit ersten, vollintegrierten Produktionssystem verhalf EV Group (EVG) der Nanopräge-Lithographie (engl. Nano-Imprint Lithography bzw. NIL) zum Durchbruch in der Hochvolumenfertigung. Mit der SmartNIL-Technologie werden feinste Strukturen bis hin zu mikroskopisch kleinen, 3-dimensionalen Elementen von einem Spezialstempel auf dünne Glaswafer übertragen, um die optischen, elektrischen und/oder mikromechanischen Eigenschaften der darauf entstehenden Bauteile gezielt zu beeinflussen. Die Innovation ermöglicht in der Consumer-Elektronik, Telekommunikation und IT z.B. Speichermedien mit höherer Kapazität, effizientere LEDs, optische Elemente zur 3D-Videoaufzeichnung mit normalen Smartphones sowie Augmented Reality-Anwendungen. Dazu kommen holographische Displays und sogar 3D-Bildschirme, die ohne 3D-Brillen auskommen. In der Bio- und Medizintechnik lassen sich mit Hilfe sogenannter Mikrofluidik-Chips z.B. Blutwerte sofort beim Arzt auswerten. Auch die Herstellung komplexer Bio-Chips für die DNA-Analyse zur Früherkennung bestimmter Krankheitsbilder wird mit EVG-Technologie kostengünstig in Großserie ermöglicht.

AV Stumpfl: Wings Vioso RX
Heutzutage sind aufwändige, multimediale Inszenierungen aus Museen, Erlebniswelten und Shows nicht mehr wegzudenken. Die zentrale Steuerungseinheit bei derartigen Produktionen wird "Medienserver" genannt. Den AV Stumpfl-Ingenieur/innen ist es gelungen, die Leistungsfähigkeit eines Medienservers in bisher noch nie dagewesene Dimensionen zu heben. Der Schlüssel dazu ist eine neu entwickelte Software, die spezielle Basisfunktionen des Betriebssystems umgeht bzw. selbst übernimmt. Die für Medienserver besonders repräsentative Kennzahl der so genannten "Datenrate" liegt bei AV Stumpfls neuem Server bei rund dem vierfachen gegenüber dem Mitbewerb. Dadurch lassen sich nicht nur Effekte realisieren, die bisher noch nicht möglich waren – sondern auch bestehende Projekte, bei denen bisher beispielsweise 16 Server notwendig waren, lassen sich nun mit einem einzigen realisieren.

Videos zu den Projekten sowie weitere Informationen zum oberösterreichischen Landespreis für Innovation finden Sie auf www.biz-up.at/innovationspreis.


Neuer Lehre-Folder JobeMon-GO spricht Jugend in ihrer Sprache an

V.l.: Christian Mayer (Business Upper Austria), Angelika Winzig (Bezirksstellenobfrau WKO Vöcklabruckv), Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) und Josef Renner (Bezirksstellenleiter WKO Vöcklabruck) von vorne fotografiert mit Jobemon Folder in
V.l.: Christian Mayer (Business Upper Austria), Angelika Winzig (Bezirksstellenobfrau WKO Vöcklabruckv), Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) und Josef Renner (Bezirksstellenleiter WKO Vöcklabruck). Foto: WKO

13.02.2017

Lehrlingsmangel und die Verfügbarkeit von Fachkräften sind für die Unternehmer im Bezirk Vöcklabruck eine der wichtigsten Zukunftssorgen. Darum hat sich die Wirtschaftskammer Vöcklabruck gemeinsam mit Land OÖ, der oö. Wirtschaftsagentur Business-Upper-Austria und dem Regionalmanagement vor rund einem Jahr der Herausforderung gestellt, die demografische Entwicklung im Bezirk genauer unter die Lupe zu nehmen. „Sehr schnell hat sich im Projekt `Kompass Demografie`gezeigt, dass wir vor allem rund um Schule, Ausbildung und Lehre ansetzen müssen“, erklärt WKO-Bezirksobfrau Dr. Angelika Winzig. „Gemeinsam mit Vertretern unserer Betriebe und regionalen Partnern haben wir Ideen entwickelt – ein Produkt daraus ist der vorliegende Folder JobeMon-GO.“

In diesem als Handy gestalteten Folder werden von JobeMons die zehn wichtigsten Argumente, die für eine Lehre sprechen, aufgezeigt – und zwar so, dass sie bei den Jugendlichen auch tatsächlich ankommen. Vom eigenen Geld verdienen über unabhängig sein bis zur Möglichkeit, später selbst Unternehmer zu werden, sind hier kurz und anschaulich die Möglichkeiten einer Lehre aufgezeigt.

Für Tanja Spennlingwimmer, Leiterin Investoren- und Standortmanagement bei Business Upper Austria, sind die Herausforderungen klar: „Qualifizierte Fachkräfte sind der Motor der Wirtschaft. Die demografische Entwicklung darf nicht zur Wirtschaftsbremse werden. Daher sind wir gerne bei der Initiative dabei, die mit den Unternehmerinnen und Unternehmern gemeinsam mit den Schulen die Jugendlichen direkt erreicht.“ Das Projekt Kompass Demografie ist Teil der regionalen Fachkräfteinitiative des Landes OÖ, die Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl 2015 ins Leben gerufen hat.

So wurde bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Direktorinnen und den Direktoren der Höheren Schulen das Thema in einem Workshop intensiv diskutiert. „Die Bereitschaft der höheren Schulen im Bezirk, dieses Thema ernst zu nehmen und die Lehre auch als Alternative zur weiterführenden Schule zu sehen, ist dabei bekräftigt worden. Wir ziehen an einem Strang“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Josef Renner. In einem nächsten Schritt wird mit den VertreterInnen der Neuen Mittelschulen in einem Workshop das Thema Lehre und Bildung aus Sicht des Bezirks diskutiert und gemeinsam neue Wege gesucht. Als wichtiges Produkt dafür wird der JobeMon-Folder mit Plakaten nun an alle Schulen des Bezirks verschickt.


Startschuss für Wirtschaftspark Voralpenland: 16 Gemeinden und Stadt Wels arbeiten bei Betriebsansiedlung zusammen

Vertreter des Gemeindesverbands „Wirtschaftspark Voralpenland“ stehen auf Stufen und schauen direkt in die Kamera. Foto: Stadt Wels
1. Reihe v. l.: Obmann Bgm. Dr. Andreas Rabl (Stadt Wels), Bgm.in Regina Rieder (Puchkirchen/Wels), Obmann-Stellvertreter Bgm. Josef Sturmair (Gunskirchen) | 2. Reihe v. l.: VBgm. Ing. Johannes Moser (Lambach), Bgm. Manfred Zeismann (Krenglbach), Gemeinderat Karl Schönberger (Wels) | 3. Reihe: Bgm. Norbert Höpoltseder (Weißkirchen) und Bgm. Erwin Stürzlinger (Bad Wimsbach-Neydharting) | Foto: Stadt Wels

02.02.2017

Mit der Gründungssitzung am 31. Jänner 2017 hat der Gemeindeverband „Wirtschaftspark Voralpenland“ seine operative Tätigkeit aufgenommen. „Damit kann nun auch eine der wirtschaftsstärksten Regionen Österreichs über die Gemeindegrenzen hinweg ideale Rahmenbedingungen für Firmen schaffen, die Areale zur Betriebsansiedlung bzw. -erweiterung suchen“, freut sich Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Der Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl ist zum ersten Obmann des Wirtschaftsparks Voralpenland gewählt worden. Sein Stellvertreter ist der Gunskirchner Bürgermeister Josef Sturmair als Vertreter der Gemeinden des Bezirks Wels-Land.

Vertreterinnen und Vertreter der Verbandsgemeinden, dazu gehören die Stadt Wels sowie 16 von 24 Gemeinden im Bezirk Wels-Land, haben symbolträchtig im alten Trauungssaal des Welser Rathauses die ersten Beschlüsse gefasst, um gemeinsam Standorte für Betriebsansiedelungen in der Region zu entwickeln, diese dann gemeinsam zu vermarkten und auch zu verwerten.

Region bündelt ihre Ressourcen
Das Konzept der Wirtschaftsparks ist zukunftsweisend: Die beteiligten Gemeinden bündeln ihre Kräfte und nutzen damit nicht nur ihre finanziellen, sondern auch ihre räumlichen Ressourcen optimal. Das Kernelement im Wirtschaftspark-Programm des Landes Oberösterreich ist die Gründung eines Gemeindeverbandes. In diesem entscheiden die Gemeinden auf Regionsebene und auf Basis von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, welche Standorte zur Betriebsansiedlung entwickelt werden. „Wir im Wirtschaftspark Voralpenland haben festgelegt, uns auf größere Standorte mit mindestens fünf Hektar zusammenhängender Flächen zu konzentrieren. Kleinere Entwicklungen sollen die jeweiligen Gemeinden wie bisher allein auf den Weg bringen, wobei man im Bedarfsfall auf die Koordinations- und Unterstützungsfunktion des Wirtschaftsparks zugreifen kann“, erklären Rabl und Sturmair.

Oö. Wirtschaftspark-Initiative mit vier Regionen vorerst abgeschlossen
„Das erklärte Ziel der Etablierung von Wirtschaftsparks in jeder Region Oberösterreichs ist es, die Betriebsansiedlung in eine neue Dimension zu bringen. Mit dem Voralpenland ist diese Entwicklung vorerst abgeschlossen“, sagt Wirtschafts-Landesrat Strugl. Begleitet wurden die jeweiligen Projekte von den Experten der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Bereits 2011 konnte der Wirtschaftspark Perg-Machland ins Leben gerufen werden, gefolgt von der Powerregion Enns-Steyr. Hier kooperieren acht Städte und Gemeinden in Sachen Regionalentwicklung, Regionalplanung und bei der Standortentwicklung bzw. Betriebsansiedlung. Die dritte dieser Einrichtungen, der Wirtschaftspark Innviertel, umfasst 91 Gemeinden der drei Bezirke des Innviertels und ist damit die größte Gemeinde übergreifende Kooperationsgemeinschaft für die Entwicklung und Besiedelung von Betriebsstandorten.


Lebensmittel-Cluster OÖ jetzt unter dem Dach von Business Upper Austria

Semmel-Produktion: Förderband und Maschinen
Bild: Business Upper Austria

01.02.2017

Mit 1. Februar 2017 wechselte der Lebensmittel-Cluster OÖ organisatorisch wie geografisch von der WKO Oberösterreich unter das Dach von Business Upper Austria. Die WKOÖ wird auch weiterhin an der strategischen Weiterentwicklung des Lebensmittel-Clusters mitwirken, allerdings nicht mehr als Trägerorganisation, sondern im Cluster-Beirat durch zwei Vertreter der Lebensmittelwirtschaft.

Mit rund 260 Partnern ist der im Jahr 2000 gestartete Lebensmittel-Cluster OÖ (LCOÖ) das größte Lebensmittelnetzwerk Österreichs. Über 100 Cluster-Kooperationsprojekte, 560 Veranstaltungen mit 13.600 Teilnehmern, die Schaffung der Landespreise Culinarix Bier, Speck und Most sowie der Aufbau von Genussboxen verdeutlichen diesen erfolgreichen Weg, der in Kooperation mit dem Wirtschafts- sowie dem Agrarressort des Landes OÖ beschritten wurde.

Zu den Schwerpunkten zählen auch die Weiterentwicklung der Forschungs- und Technologieinfrastruktur. Ein Highlight war 2013 die Installierung des FH-Studiengangs für Lebensmitteltechnologie & Ernährung am Campus Wels. Als weiteres Highlight gilt die Beteiligung an einem österreichweiten K1-Zentrum der Lebensmittelwirtschaft mit Start 2017 — mit dabei sind zwölf oberösterreichische Unternehmen. Künftig wird der Cluster seinen Fokus verstärkt auf das Thema Lebensmitteltechnologie richten.

„Um diese strategische Ausrichtung noch besser verfolgen bzw. ausweiten zu können, ist das Ausschöpfen von Synergien mit anderen technologischen Bereichen von zentraler Bedeutung. Unter dem Dach von Business Upper Austria, der acht weitere Cluster und Netzwerke angehören, ist dies in idealer Weise gewährleistet. Ziel der Eingliederung ist die verstärkte branchenübergreifende Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Clustern, zum Beispiel in der Kreislaufwirtschaft mit dem neu geschaffenen Cleantech-Cluster, bei der Digitalisierung mit dem IT-Cluster oder bei innovativen Verpackungstechnologien mit dem Kunststoff-Cluster“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Michael Strugl.

WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner sieht mit dem Wechsel zur Business Upper Austria „den Lebensmittel-Cluster in einem perfekten technologieorientierten Umfeld eingebunden“.

Zur Webseite des Lebensmittel-Clusters


Start-up GENSPEED® Biotech entwickelte Schnelltest-System für Krankenhauskeime und Parodontitis-Erreger

Geschäftsführung GENSPEED® Biotech
Die Geschäftsführer der GENSPEED® Biotech GmbH Dr.in Sonja Kierstein (CTO) und Dr. Max Sonnleitner (CEO) mit dem kompakten GENSPEED® System für die Diagnostik vor Ort. © Indrich Fotografie
GENSPEED®
Die GENSPEED®-Technologie erlaubt einen einfachen und schnellen Nachweis von Krankheitserregern oder verschiedenen Biomarkern direkt in der Arztpraxis © GENSPEED® Biotech GmbH

31.01.2017

In der Diagnostiksparte konnte sich GENSPEED® Biotech dank des österreichischen Investors EOSS Industries Holding aus der Greiner Bio-One ausgründen. Das oö. Start-up, unter der Geschäftsführung von Max Sonnleitner und Sonja Kierstein, bietet Schnelltests auf Basis der patentierten GENSPEED®-Technologie an und zählt bereits neun MitarbeiterInnen. Die GENSPEED®-Technologie wurde im Rahmen von zwei Cluster-Kooperationsprojekten des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria mit Projektpartnern weiterentwickelt und vom Land OÖ mit einem Fördervolumen von ca. 85.000 Euro gefördert.

„Mit GENSPEED® haben wir eine universelle Schnelltest-Technologie entwickelt, die sowohl Ärzten wie auch Patienten zugutekommt. Sie erlaubt schnelle und präzise Diagnostik auch dort, wo unzuverlässige Streifchentests und langwierige komplexe Labortests nicht anwendbar sind“, CEO DI Dr. Max Sonnleitner und CTO Dr.in Sonja Kierstein zu ihrem Produkt.

GENSPEED® kann sowohl für nukleinsäurebasierte, also genetische Tests, wie auch für proteinbasierte Tests angewendet werden. So können beispielsweise bestimmte Bakterien oder Viren schnell identifiziert oder die Konzentration von verschiedenen Biomarkern im Blut oder in anderen Probenmaterialien bestimmt werden. Das Unternehmen GENSPEED® Biotech kooperiert weiterhin eng mit Greiner Bio-One und hat sich auch in deren Räumlichkeiten am Standort Rainbach im Mühlkreis eingemietet.

Die GENSPEED® Biotech bietet:
- GENSPEED® HAI, eine Produktlinie, mit der den Krankenhauslabors ein schneller und kostengünstiger Nachweis von resistenten Krankenhauskeimen ermöglicht wird, um die Patienten nachhaltig vor Krankenhausinfektionen zu schützen
- PerioPOC®, ein Tool für den Zahnarzt, das direkt in der Zahnarztpraxis eine schnelle Differenzialdiagnose, Therapieentscheidung und Therapiekontrolle bei der Behandlung von Parodontitis erlaubt
- GENSPEED®, eine universelle Point-of-Care-Testing-Technologie, die Testhersteller in die Lage versetzt, diagnostische Tests dort hinzubringen, wo sie dem Patienten durch schnelle, verlässliche und genaue Ergebnisse größtmöglichen Nutzen bringen.

GENSPEED® Produkte finden bereits in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern und Zahnarztpraxen erfolgreiche Anwendung.

Sofortdiagnosesystem ermöglicht schnellere Patientenbehandlung und senkt Kosten
Infektionen mit antibiotikaresistenten Krankenhauskeimen im Rahmen von Krankenhausaufenthalten oder Infektionen mit Parodontitis-Erregern können schwerwiegende Folgen für die betroffenen Patienten haben. Außerdem entstehen in beiden Fällen für das Gesundheitssystem jährlich Zusatzkosten in Millionenhöhe, indem sich die Aufenthaltsdauer und Genesung der Patienten verlängert.

Sowohl die Erkennung von Krankenhauskeimen im Krankenhaus als auch die Detektion von Parodontitis-Erregern im Dentalbereich kann sich über mehrere Tage erstrecken. Die Patientenproben müssen entweder im Rahmen von langwierigen Analysen im Haus untersucht oder sogar in externe Labors versendet werden. Mit den Schnelltests von GENSPEED® Biotech können Krankenhauskeime innerhalb von nur 100 Minuten im Krankenhauslabor, Parodontitis-Erreger gar in nur 20 Minuten direkt in der Zahnarztpraxis nachgewiesen werden. In beiden Fällen ermöglicht die schnelle Diagnose einen sofortigen und gezielten Therapiestart. Schnelle Genesung des Patienten und damit reduzierte Kosten für das Gesundheitssystem sind die Folge!

Weltweit einzigartige Technologie mit Automatisierung
Beim kompakten und automatisierten Sofortdiagnosesystem GENSPEED® handelt es sich um eine weltweit einzigartige patentierte Technologie – basierend auf mikrofluidischen Biochips, miniaturisierter optischer Detektion und Automatisierung. Das bedeutet, die Probe (z.B. aus einem Nasenabstrich) wird mit Standardmethoden aufbereitet und in einen sogenannten Mikrofluid-Chip eingetropft. Ohne weiteres Zutun kann der Anwender nach kurzer Zeit das Testergebnis auf dem Computer ablesen. GENSPEED® spart dem Anwender dank der Automatisierung somit Zeit sowie Kosten. Zusätzlich wird die Sicherheit und Genauigkeit der Testergebnisse erhöht.


Über GENSPEED® Biotech
Die GENSPEED® Biotech GmbH hat sich im Herbst 2016 als Spin-Off der Greiner Bio-One ausgegründet und widmet sich der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb diagnostischer Schnelltests zur Detektion verschiedener Krankheitserreger. Basis dafür ist die patentierte und IVD-CE zertifizierte GENSPEED®-Technologie, eine neuartige Kombination aus Mikrofluidik, miniaturisierter optischer Detektion und Automatisierung. GENSPEED® ermöglicht, mehrere Parameter am Point-of-Care (POC) mit hoher Empfindlichkeit gleichzeitig und in wenigen Minuten nachzuweisen. GENSPEED® Biotech bietet ein Produktportfolio im Bereich der Schnelldetektion von Krankenhauskeimen sowie Tests zum schnellen Nachweis von Parodontitis-Erregern direkt in der Zahnarztpraxis. Auch OEM-Partnern steht die GENSPEED®-Technologie mit ihrer universellen Anwendbarkeit zur Verfügung.

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at

Über EOSS Industries
EOSS Industries ist eine Beteiligungsholding und Spezialist für Unternehmensentwicklung mit Sitz in Graz. Die Gesellschaft hält Anteile an mehr als 20 Firmen und investiert vorwiegend in den Sektoren Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Gesundheit. Dabei versteht sich EOSS als Unternehmensentwickler und verfolgt die Mission, mithilfe permanenter Innovation und der Förderung unternehmerischer Potentiale nachhaltige Unternehmenswerte zu schaffen. EOSS-Manager Christoph Blaschitz zu dem GENSPEED®-Projekt: „Wir sind begeistert vom riesigen Potential der GENSPEED®-Plattform und freuen uns auf die intensive Zusammenarbeit mit dem Team.“

 

>> Die gesamte Presseaussendung als PDF zum Download


Forum Maschinenbau 2017: Verzahnung von Digitalisierung, Daten und Sensoren

Die Referenten des Forums Maschinenbau 2017 (v.l.): Elmar Paireder (Mechatronik-Cluster), Wolfgang Rathner (FILL), Gerhard Dimmler (ENGEL), Christoph Schönegger (ENGEL), Bernhard Bergmair (Linz Center of Mechatronics), Stephan Kubinger (sparte.industrie
Die Referenten des Forums Maschinenbau 2017 (v.l.): Elmar Paireder (Mechatronik-Cluster), Wolfgang Rathner (FILL), Gerhard Dimmler (ENGEL), Christoph Schönegger (ENGEL), Bernhard Bergmair (Linz Center of Mechatronics), Stephan Kubinger (sparte.industrie der WKOÖ), Johannes Bergsmann (Software Quality Lab), Markus Schoisswohl (msc Mechatronic & Software Consult), August Stockinger (Landesinnung der Mechatroniker OÖ), Dominic Girardi (RISC Software GmbH), Hermann Obermair (Bernecker + Rainer Industrie Elektronik GmbH), Manuel Brunner und Wolfgang Steiner (Mechatronik-Cluster). Bild: Mechatronik-Cluster

30.01.2017

Das diesjährige Forum Maschinenbau des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria stand ganz im Zeichen technischer Intelligenz. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mechatronik-Branche gingen bei ENGEL AUSTRIA in Schwertberg der Frage nach, wie im Maschinenbau die Verzahnung von Digitalisierung, Daten und Sensoren in der Praxis aussehen kann.

„Oberösterreich als das Industriebundesland ist Vorreiter bei modernen Produktionsprozessen. Damit der Standort weiterhin konkurrenzfähig bleibt, ist es unumgänglich die Entwicklung neuer Technologien voranzutreiben und gezielt in Digitalisierung und Forschung zu investieren. Genau dies stellen wir mit der Digitalisierungsoffensive des Landes OÖ sicher“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

„Die Vernetzung und systematische Datennutzung sowie der Einsatz adaptiver Systeme eröffnet der Industrie neue Chancen, die Effizienz, Qualität und Flexibilität der Fertigung deutlich zu steigern. Im Spritzgießbetrieb der Zukunft werden Spritzgießmaschinen, Peripheriegeräte, Sensoren und Anwendungen miteinander vernetzt sein, selbständig miteinander kommunizieren, Daten austauschen und gegenseitige Aktionen auslösen“, so Dr. Stefan Engleder, CEO von ENGEL AUSTRIA.

Wie diese Verzahnung von Digitalisierung, Daten und Sensoren in der Praxis aussehen kann, wurde beim Forum Maschinenbau 2017 vorgestellt. Best-Practice Beispiele namhafter Unternehmen wie ENGEL AUSTRIA, Bernecker + Rainer Industrie Elektronik GmbH, Linz Center of Mechatronics GmbH, Risc Software GmbH, msc Mechatronik & Software consult sowie Software Quality Lab zeigten eindrucksvoll, wie zum Beispiel intelligente Datenauswertung zur Produktionssteigerung beitragen kann. Gleichzeitig richtete sich die Aufmerksamkeit auch auf die Herausforderungen, welche die Unternehmen in Zukunft meistern müssen.

Reifegradmodell Industrie 4.0
Im Zuge des Forums Maschinenbau wurde zudem das vom Mechatronik-Cluster mit dem Institut für Intelligente Produktion der FH-OÖ Campus Steyr entwickelte Reifegradmodell Industrie 4.0 vorgestellt. Bei diesem Modell wird anhand der Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation der Status Quo eines Unternehmens in Bezug auf Industrie 4.0 gemessen. Ein strukturierter Prozess unterstützt dabei, Verbesserungspotenziale zu finden und diese zu realisieren. Neben operativen Unternehmensbereichen wie Produktion, Vertrieb oder Planung, lassen sich mit dem Modell auch anstehende Projekte bzw. unternehmensstrategische Maßnahmen auf ihr Potenzial untersuchen und bewerten. Ein individueller auf die Bedarfe maßgeschneiderter Fahrplan zur Unternehmensoptimierung lässt sich daraus ableiten und erstellen.

Optimierung bereits nach drei Tagen
FILL Maschinenbau setzte als erster Sondermaschinenbauer das Reifegradmodell ein. Schon nach drei Tagen Workshop konnten Optimierungspotenziale im Bereich der Konstruktion und Fertigung identifiziert werden. Die Ergebnisse der Bewertungen fließen in eine Benchmark-Datenbank, wodurch sich aktuelle Marktsituationen in den Branchen identifizieren lassen. Ein anonymisierter Vergleich wird ermöglicht, der den eigenen Fortschritt jenem der Branche gegenüberstellt.


Startschuss für Horizon 2020 Erfahrungsaustauschrunden 2017

TeilnehmerInnen der Erfahrungsaustauschrunde sitzen an einem Tisch und hören dem Vortragenden zu
Foto: Business Upper Austria

27.01.2017

Mitreden heißt mitgestalten. Rund 20 oberösterreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen waren am 25. Januar zu Gast bei RISC Software GmbH und setzten damit 2017 die Horizon 2020 Erfahrungsaustauschrunden (ERFA) fort.

In diesem Rahmen gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv jene Themen, die an den weiteren vier Terminen im Mittelpunkt stehen werden. War 2016 noch die Phase der Antragstellung und der vorbereitenden Arbeiten für europäische Projekte im Fokus, so konzentrieren sich die Mitwirkenden in diesem Jahr vor allem auf die Phase nach erfolgreicher Projektgenehmigung.

"Die ERFA-Runden erweisen sich als sehr guter Rahmen für den gegenseitigen Wissenstransfer in der Horizon 2020 Dschungellandschaft. Ein zusätzlicher Mehrwert ist der wechselnde Veranstaltungsort mit der Möglichkeit, die Tätigkeitsfelder der Teilnehmer besser kennen zu lernen."
Dr. Jürgen Danzberger, Fronius International GmbH

Die Eventreihe "Erfahrungsaustausch Horizon 2020" umfasst abgesehen vom Kick-off vier Veranstaltungen. Jede ERFA wird im Rahmen einer Betriebsbesichtigung bei einem der teilnehmenden Unternehmen stattfinden.

Die Anmeldung zur Eventreihe wurde mit der Kick-off-Veranstaltung geschlossen. Weitere Teilnahmen sind nur auf Anfrage möglich. 


Cleantech-Cluster: die gemeinsame Plattform für Energie- und Umwelttechnik-Unternehmen

Fünf Personen stehend und in die Kamera schauend präsentieren das neuen Cleantech-Cluster-Logo (roter Hintergrund mit weißer Schrift)
V.l.: DI Christian Maurer (Cluster-Manager Umwelt, Cleantech-Cluster), Ing. Martin Hackl (Spartenleiter Solarelektrik, Fa. Fronius & Beiratssprecher Energie im Cleantech-Cluster), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Mag.ª Christiane Egger (Cluster-Managerin Energie, Cleantech-Cluster) und Prok. Johann Erler (Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH & Beiratssprecher Umwelt im Cleantech-Cluster) mit dem Logo des neuen Cleantech-Clusters. Foto: Land OÖ / Kauder

24.01.2017

Energietechnologien und Umwelttechnik sind in der oberösterreichischen Wirtschaft zukunftsträchtige Branchen mit führenden Unternehmen. Nun haben diese Unternehmen eine gemeinsame Plattform: den Cleantech-Cluster (CTC). Dieser soll mit seinem Know-how alle Facetten von Kreislaufwirtschaft, effizientem Einsatz von Rohstoffen, Material und Energie bis hin zur erneuerbaren Energie abdecken. Bereits jetzt gehören 250 Partnerunternehmen zum Netzwerk des Clusters. Ein Schwerpunkt im heurigen Jahr liegt auf der Internationalisierung: Eine Förderung des Landes OÖ soll Energie- und Umwelttechnik-Unternehmen aus Oberösterreich dabei unterstützen, auf Exportmärkten Fuß zu fassen.

Der neue Cleantech-Cluster (CTC) vereint die Erfahrungen und Kontakte zweier Netzwerke: des Umwelttechnik-Clusters und des Ökoenergie-Clusters. Zwei spezialisierte Fachteams – angesiedelt bei Business Upper Austria und beim OÖ Energiesparverband – betreuen die Themenbereiche Umwelttechnik und Energietechnologien und arbeiten für den Erfolg der Partnerunternehmen zusammen.

Der Cluster ist Schnittstelle zwischen Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Entscheidungsträgern sowie Anwendern und bildet mit seinen Schwerpunkten Energie und Umwelt den Wertschöpfungs-Kreislauf komplett ab. Dies bringt den Unternehmen – und damit auch dem Wirtschaftsstandort – einen Mehrwert, wenn beispielsweise bei der Erzeugung erneuerbarer Energie aus Windkraft-Anlagen oder Photovoltaik-Anlagen auch gleich das Thema Entsorgung mitgedacht wird: Wie können etwa die Verbundmaterialien, die zum Beispiel bei Windrädern zum Einsatz kommen, recycelt werden?

Innovation durch Kooperation
Eine wichtige Aktivität des CTC ist die Initiierung und Begleitung von Einzel- und Kooperationsprojekten. Der Fokus liegt dabei auf der Steigerung der Innovationskompetenz der beteiligten Unternehmen. Für die Umsetzung innovativer Projektideen können die Partnerunternehmer auch Fördermittel des Landes OÖ und des Bundes in Anspruch nehmen.

Export: Unterstützung für den Bau von Referenzanlagen
Ganz oben auf der Agenda des neuen Clusters steht die Internationalisierung. Der CTC soll zur Positionierung Oberösterreichs als führende Energie- und Umwelttechnologieregion beitragen. Dazu gehören internationale Trainingsangebote, die internationale Präsentation des CTC, Fachmessen, die Unterstützung von Unternehmen bei Exportaktivitäten (gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, dem Export-Center und der Außenwirtschaftsorganisation), die Vernetzung mit ausländischen Fachorganisationen und Clustern, die Durchführung von Exportreisen zu relevanten Märkten und die gezielte Bearbeitung von Ländermärkten zur Erhöhung der Exportquote.

Leichter Einstieg auf Auslandsmärkten
Eine Exportoffensive soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in neue Märkte erleichtern. Mit der Förderung aus dem Wirtschaftsressort sollen heimische Unternehmen dabei unterstützt werden, Referenzanlagen in potenziellen Exportmärkten zu errichten. Starten wird die Exportoffensive mit Februar 2017. Ab dann können Projekte eingereicht werden. Details zu den Förderbedingungen werden zeitgerecht auf den Websites des Landes Oberösterreich und des Cleantech-Clusters veröffentlicht.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.

Zur neuen Webseite des CTC


Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


200. InnovationsassistentInnen-Projekt macht Möbel online erlebbar.

V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl überreicht Geschäftsführer Mag. Kuno Haas und Innovationsassistent Thomas Wührleitner, MSc eine Urkunde, weil die Grüne Erde GmbH das 200. Unternehmen ist, das ein Innovationsprojekt im Rahmen dieses Fö
V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl überreicht Geschäftsführer Mag. Kuno Haas und Innovationsassistent Thomas Wührleitner, MSc eine Urkunde, weil die Grüne Erde GmbH das 200. Unternehmen ist, das ein Innovationsprojekt im Rahmen dieses Förderprogrammes des Landes OÖ abwickelt. Foto: Land OÖ/Sandra Schauer
Person sieht sich Möbel auf Tablett an
Mit der Unterstützung des Innovationsassistenten Thomas Wührleitner sollen in den nächsten zwei Jahren sämtliche Einrichtungsgegenstände über ein neues Produkt-Data-System als 3D-Modell auf der Homepage zu finden sein. / Foto (c) Grüne Erde GmbH

11.01.2017

Die Firma Grüne Erde GmbH aus Scharnstein ist die 200. Firma, die seit Programmstart im Jahr 1998 ein Innovationsprojekt im Rahmen des Förderprogramms des Landes OÖ „InnovationsassistentInnen/beraterInnen für KMU“ abwickelt. Mit der Unterstützung des Innovationsassistenten Thomas Wührleitner sollen in den nächsten zwei Jahren sämtliche Einrichtungsgegenstände der Firma über ein neues Produkt-Data-System als 3D-Modell auf der Homepage zu finden sein.

Das 200. Erfolgs-Projekt
Die Notwendigkeit, stets neue Wege zu beschreiten, gilt nicht nur bei der handwerklichen Produktion der Möbel, sondern insbesondere für die Kommunikation in unserer heutigen digitalen Welt.

 „Die Bedeutung des Online-Handels steigt, während ein Drittel der stationären Möbelhändler von der Schließung bedroht ist. Grüne Erde, der Öko-Pionier aus dem oberösterreichischen Almtal, wird sich gemeinsam mit dem Innovationsassistenten Thomas Wührleitner in den nächsten Monaten schwerpunktmäßig dem Thema Digitalisierung und der nachhaltigen Online-Kommunikation widmen“
Kuno Haas, geschäftsführender Gesellschafter Grüne Erde  

Innovationsassistent Thomas Wührleitner ist bei der Grünen Erde kein Fremder: Schon während seines Masterstudiums mit dem Schwerpunkt Innovations- und Produktmanagement an der FH Wels hat er drei Projekte gemeinsam mit dem Öko-Pionier realisiert. Er freut sich bereits auf die Kooperation.

„Wichtig ist für mich bei Grüne Erde die Prinzipientreue: Hier ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Nebenprojekt fürs Marketing, sondern der Kern des Unternehmens.“
Thomas Wührleitner, Innovationsassistent Grüne Erde

Starker Impuls für Innovationen durch Fördergelder des Landes
Wie kann ein Klein- oder Mittelunternehmen (KMU) in Oberösterreich Innovationen und Weiterentwicklungen mit dem Tagesgeschäft in Einklang bringen und dafür Know-how und die erforderlichen Ressourcen erhalten?

Das Förderprogramm "InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU " des Landes OÖ ist die Antwort darauf: Innovationsassistent/innen bringen fachspezifische, organisatorische und soziale Kompetenz ein und unterstützen KMU bei ihren Innovationsvorhaben.

„Das Programm bietet heimischen Klein- und Mittelunternehmen die Möglichkeit, ihre innerbetrieblichen Ressourcen, Kompetenzen und Strukturen mit Unterstützung einer Jungakademikerin oder eines Jungakademikers auszubauen. Innovationsprojekte mit einer Laufzeit von maximal 24 Monaten werden mit bis zu 40.000 Euro gefördert. Interessierte Unternehmen, die auch Teil des Erfolgsprogramms werden wollen, können bis 17. Februar 2017 ihr Innovationsvorhaben bei Business Upper Austria einreichen.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

2017 Schwerpunkt „Digitalisierung“
Digitalisierung ist ein wesentlicher Faktor für Oberösterreichs Zukunftsfähigkeit. Das Innovationsassistent/innen-Programm setzt daher 2017 einen Schwerpunkt auf dieses Thema. Neben klassischen Industrie 4.0- bzw. Digitalisierungsthemen (z.B. Automatisierung von Fertigungsabläufen, Einführung innovativer IT-Systeme, IT-Security) werden auch Projekte zur Geschäftsmodellinnovation gefördert, die von den KMU gemeinsam mit ihren InnovationsassistentInnen umgesetzt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseunterlage.

Der LT1-Beitrag zur Pressekonferenz:


Erfolgreiche Förderung für Ein-Personen-Unternehmen geht in die Verlängerung

Logo Initiative 1plus1 - "+1" in Sprechblase

10.01.2017

Mehr als 42.000 Unternehmen in Oberösterreich – und damit die Mehrheit – haben keine Mitarbeiter/innen. Aber Umfragen zeigen, dass rund ein Drittel dieser Ein-Personen-Unternehmen (EPU) mittelfristig Mitarbeiter/innen aufnehmen will. 2015 wurde daher die Initiative „1plus1“ im Rahmen der Wachstumsstrategie des Landes OÖ gestartet, um EPU bei der Aufnahme der ersten Mitarbeiterin/des ersten Mitarbeiters zu unterstützen. „Wir haben so bereits knapp 100 EPU motivieren können, Mitarbeiter aufzunehmen. Daher wird die Initiative auch 2017 weiterlaufen“, kündigt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl an.

Den ersten Beschäftigten aufzunehmen ist für viele EPU ein großer Schritt, der mit großem Risiko verbunden ist. Diese Hemmschwelle wird mit der Initiative „1plus1“ durch intensive Beratung und finanzielle Unterstützung reduziert. Erwünschte Nebenwirkung: Da die Förderung nur dann möglich ist, wenn die/der aufgenommene Mitarbeiter/in zuvor arbeitslos gemeldet war, gibt es für diese Personen die Chance auf einen raschen Wiedereinstieg in die Beschäftigung.

Die Initiative „1plus1“ besteht aus einer finanziellen Förderung für EPU durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ sowie einer Informationsoffensive, Bewusstseinsbildung und umfangreiche Beratungsangebote, koordiniert durch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Die Wirtschaftskammer OÖ ist dabei zentraler Kooperationspartner. Weitere Projektpartner sind das Arbeitsmarktservice und die OÖ Gebietskrankenkasse.


Innovationsassistent als Ideengeber bei framag

Innovationsassistent bei framag: Reinhard Pollhamer (Bild: framag)
Innovationsassistent bei framag: Reinhard Pollhamer (Bild:framag)

10.01.2017

Innovationen sind für alle Unternehmen wichtig. In vielen Firmen existiert aber kein Innovationsmanagement. Die besten Ideengeber sind oft die eigenen Mitarbeiter.

Schlau, wer sich einen Innovationsassistenten ins Team holt. Firma framag macht es vor….

Bereits 1979 wurde die Firma framag gegründet. Der Werkzeugmaschinen-Hersteller stand vor etwa zwei Jahren vor der systematischen Einführung eines fundierten Innovationsmanagements. Für die Generierung neuer und innovativer Produktideen war es notwendig, externes Wissen und Potenzial ins Unternehmen zu holen.  

Innovationsassistent als Bindeglied

Die neue geschaffene Stelle des Innovationsassistenten dient als Bindeglied zwischen Markt und Technik. Der Innovationsassistent Reinhard Pollhamer prüft seit April 2015 Ideen auf deren Marktfähigkeit und Machbarkeit. Er ist es auch, der relevante Marktdaten und Kennzahlen auswertet, sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens schärft.  

 „Die Arbeit als Innovationsassistent im Unternehmen gefällt mir sehr gut. Vor allem weil mir die Themen Innovation und Innovationsmanagement persönlich am Herzen liegen. Da motiviert es schon sehr, wenn man einen Beitrag dazu leisten kann, unser Unternehmen hinsichtlich Innovations-Fitness weiter zu entwickeln.“

Reinhard Pollhamer, Innovationsassistent

Wie haben sich Firma und Innovationsassistent gefunden?

Reinhard Pollhamer studierte Innovations- und Produktmanagement an der FH Wels und hat auch ein Auslandssemester in Dänemark verbracht. Zur Firma framag hatte er schon vor seiner Einstellung als Innovationsassistent Kontakt: Im Laufe seiner Ausbildung absolvierte er bereits 2 Praktika und war mit dem Unternehmen daher vertraut. Schließlich hatte er auch seine Masterarbeiter in Kooperation mit dem Unternehmen geschrieben.

„Als Innovationsassistent profitiert man von vielen Vorteilen. Mit meinem professionellen und erfahrenen Berater Hubert Preisinger an der Seite gibt es immer wieder anregende Diskussionen und wertvollen Input über die weitere Vorgehensweise im Projekt“

Reinhard Pollhamer, Innovationsassistent

 

framag - 35 Jahre Erfahrung als Werkzeugmaschinenhersteller

framag Industrieanlagenbau GmbH ist in Frankenburg ansässig. Das Unternehmen bietet seinen internationalen Kunden spezifische Lösungen in den Geschäftsbereichen Hüttentechnik, Sägetechnik, Schwingungstechnik, Engineering und Lohnfertigung/ Mechanische Bearbeitung an.

www.framag.com

 

Innovationsassistent - das Programm

Für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sind notwendige Innovationen oft schwer mit dem Tagesgeschäft in Einklang zu bringen. Das ist der Punkt, wo das Förderprogramm „InnovationsassistentInnen/ -beraterInnen für KMU“ des Landes OÖ ansetzt. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhalten oö Firmen (KMU) bis zu 40.000 EUR Förderung.

„Wir erleben oft, dass in Unternehmen innovative Ideen in der Schublade liegen bleiben. Entweder weil notwendige Personal-Ressourcen oder erforderliche Strukturen fehlen. Da ist ein/e Innovationsassistent/in eine große Unterstützung. Wir helfen gerne bei der Antragstellung sowie bei der Suche nach einem/er geeigneten Kandidaten/in“

Martina Eckerstorfer, Programm-Managerin

 

>>Jetzt bis 17. Februar einreichen!

www.innovationsassistent.at

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Handwerksbetrieb aus OÖ entwickelte digitalen Rollmeter

Mann vermisst Wand mit digitalem Rollmeter, welches die Vermessungen (Linien) auf die Wand projeziert
Der Prototyp des digitalen Rollmeters im Testeinsatz. Foto: Fa. Mayr

09.01.2017

Die Übertragung von handschriftlichen Skizzen in eine Planungssoftware ist eine große Fehlerquelle. Abhilfe schafft nun die Entwicklung der beiden Unternehmer Christian Mayr und Walter Schweiger aus Wartberg an der Krems: ein digitaler Rollmeter, mit dem Maße auf Knopfdruck ins Planungsprogramm CAD und alle weiterführenden Programme übernommen werden.

Begonnen hat alles vor rund drei Jahren: Nachdem Christian Mayr den elterlichen Fliesenlegerbetrieb in Wartberg übernommen hatte, durchleuchtete er systematisch alle Prozessschritte seines Unternehmens. Dabei fiel ihm auf, dass die Übertragung von handschriftlich aufgenommenen Skizzen in die Planungssoftware eine sehr große Fehlerquelle war. Im Gespräch mit Walter Schweiger, einem befreundeten Tischler, stellte sich heraus, dass dieser mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

Am Anfang stand ein innovatives Messsystem
Rasch entwickelten die beiden eine Vision: einen digitalen Rollmeter, mit dem die Maße auf Knopfdruck ins CAD und alle weiterführenden Programme übernommen werden sollten. Gedacht, getan: Zunächst entwickelten sie ein patentiertes Messsystem und reichten die Idee auch beim regionalen Ideenwettbewerb „business pro austria“ des Technologiezentrums Kirchdorf ein, den sie prompt gewannen.

Vom Förderprojekt zum fertigen Produkt
Mit Unterstützung des Technologiezentrums Kirchdorf und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entstand aus der Idee ein Förderprojekt und mittlerweile eine komplexe Hard- und Softwarelösung, mit der nicht mehr nur Maße mittels Bluetooth übertragen werden, sondern die auch das gesamte Angebots- und Bestellwesen sowie die Fertigung umfasst. Auch jeweils branchenspezifische Aufgaben (z.B. Fugenteilungen, Kantengestaltung, Aufmaß etc.) werden automatisiert erledigt.

Der nächste Prozessschritt, nämlich die Vollautomatisierung des Zuschnitts und der Lagerhaltung, steht übrigens bereits vor der Tür.


Skiken: Langlaufen und Schitouren gehen ohne Schnee

Langlaufen ohne Schnee und nicht auf Asphalt - das ist Skiken. Foto: Otto Eder
Langlaufen ohne Schnee und nicht auf Asphalt - das ist Skiken. Foto: Otto Eder

09.01.2017

Langlaufen und Tourengehen gehören zu den gesündesten Sportarten. Bis vor wenigen Jahren war das allerdings nur bei ausreichend Schnee möglich. Für die schneefreie Zeit gab es zwar einige Geräte; das typische Bewegungsmuster mit hoher Bewegungsfreiheit für die Ferse konnte jedoch nicht nachgeahmt werden. Mit der Entwicklung des Mühlviertlers Otto Eder ist das jetzt möglich. Ein patentiertes Bindungssystem mit ausgeprägtem Fersenhochgang ermöglicht es erstmals, nicht nur die klassischen und diagonalen Langlaufschritte, sondern auch die Steigbewegung eines Tourengehers perfekt zu simulieren.

Mit seinen weltweit einzigartigen Offroad-Skater "Skikes" hat sich Otto Eder im Rollsport schon ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Das Bindungssystem entwickelte er nun speziell für Langläufer und Tourengeher weiter: Kombiniert mit einem ebenfalls patentierten Bremssystem können sie die gewohnten Schritttechniken unabhängig von der Schneelage üben.

Patentiert auf sicheren Beinen

Um eine kopierbare Erfindung am nationalen und internationalen Markt sicher zu vertreiben und vor Nachahmung zu schützen, ist eine Patentanmeldung notwendig. Unterstützt wurde Herr Eder von Business Upper Austria. Dr. Udo Gennari prüfte die Neuheit der Erfindung im Zuge einer Patentrecherche. Umfangreiche Nachforschungen ergaben, dass die Erfindung des so gewährleisteten Fersenhochgangs tatsächlich weltweit neu war. Somit konnte Herr Eder Mitte 2014 in Österreich und innerhalb der einjährigen Prioritätsfrist noch ein Patent in Deutschland anmelden. Seit 15. März 2016 ist das Patent erteilt.

Beide Patente waren auch für den neuen Lizenzvertrag mit der internationalen Produktions- und Vertriebsfirma "Four Ace Europe GmbH" eine notwendige Voraussetzung. "Four Ace" reichte ebenfalls Mitte 2015 ein Weltpatent ein, um den Schutz auf viele andere internationale Märkte weiter ausdehnen zu können. Patentrecherchen und andere Schutzrechts-Beratungen werden im Rahmen des Enterprise Europe Network für oö. KMU von den Experten kostenlos durchgeführt.

 

"Die professionelle Recherche und intensive Betreuung durch Dr. Udo Gennari hat mir bei der Patentanmeldung sehr geholfen. Ich bin stolz darauf, mit meiner erfolgreich patentierten Erfindung nicht nur Langläufern, sondern auch dem stark wachsenden Markt der Tourengeher, ein optimales Sommertrainingsgerät für die schneelose Zeit anbieten zu können.

Skike-Erfinder Otto Eder


Ideenwettbewerb EDISON 2017: Die besten Ideen für Oberösterreich sind wieder gesucht

Die Edison-Preisträger 2016 mit Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl auf Podium stehend, von vorne fotografiert. Foto: Julia Mühlberger
Die Edison-Preisträger 2016 mit Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Foto: Julia Mühlberger

04.01.2017

Die oö. Start-up-Betreuungseinrichtung tech2b startet wieder gemeinsam mit business pro austria, der Kunstuni Linz und der CREATIVE REGION die Ausschreibung zum Ideenwettbewerb EDISON 2017. Oberösterreichs schlaue Köpfe sind wieder aufgefordert, ihre Ideen einzureichen und die Expert/innenjurys damit zu beeindrucken.

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Die enge Kooperation von (Kreativ-)Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Oberösterreich. Um Innovationsprozesse in Gang zu bringen und zu halten, werden immer wieder neue Ideen benötigt. Der Ideenwettbewerb EDISON ist ein Impulsgeber in Oberösterreich, mit dem Geschäftsideen, die sich durch besonderes Innovations- und Umsetzungspotenzial auszeichnen, ins Rampenlicht gestellt werden.“

EDISON 2017 – die 8. Runde
EDISON der Preis ist ein zweistufiger Ideenwettbewerb für kreative, technologie- und innovativ-orientierte Erfinder/innen in Oberösterreich. EDISON der Preis ist der oberösterreichische Ideenwettbewerb, bei dem alle Geschäftsideen, die sich durch besonderes Innovations- und Umsetzungspotenzial auszeichnen, eingereicht werden können. Auch die achte Runde des oberösterreichischen Ideenwettbewerbs wird wieder von tech2b in Zusammenarbeit mit business pro austria, der Kunstuni Linz und mit Unterstützung der CREATIVE REGION organisiert. Wesentliche Unterstützung erhält der EDISON 2017 von öffentlichen Partner/innen, wie beispielsweise der aws, und Sponsoren. Als Preissponsoren fungieren die Greiner Group und die OÖ Unternehmensbeteiligungs GmbH (für die technologie-orientierten Ideen), die voestalpine Stahl GmbH und die Siemens AG Österreich (für die kreativ-wirtschaftlichen Ideen) und die OÖ Versicherung sowie der VTÖ (für die innovativen Ideen). Ein weiterer Sponsor der Preisverleihung 2017 ist die Energie AG, in deren Räumlichkeiten die Preise übergeben werden.

Die Phasen des Wettbewerbs
In der ersten Phase des Wettbewerbs werden Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und ihr Potenzial von Expert/innenjurys bewertet. Die Jurys aller Kategorien schlagen jeweils einen Kandidaten für den Social Entrepreneurship Sonderpreis vor. Dieser Preis wird für besondere gesellschaftliche, soziale oder umweltrelevante Themen verliehen. Die dahinterstehende Idee kann gemeinnützig sein, muss sie aber nicht.

In der zweiten Phase werden die besten Ideen jeder Ideenkategorie gemeinsam mit Expert/innen zu einem stimmigen Geschäftskonzept weiterentwickelt. Die Teilnehmer/innen haben also nicht nur die Chance, in der jeweiligen Kategorie die Preisgelder zu gewinnen – sie bekommen vor allem auch kostenlose Workshops zur Weiterentwicklung ihrer Idee angeboten. Außerdem stehen ihnen in weiterer Folge die Coachingprogramme und die Netzwerke von tech2b, business pro austria und der CREATIVE REGION zur Verfügung. Das vorrangige Ziel des EDISON ist, durch die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft Innovationen zu ermöglichen, voranzutreiben und zur Verwirklichung zu bringen.

Eckdaten für 2017
Alle Ideen können bis 15. März 2017 eingereicht werden. Weitere Informationen über den genauen Ablauf und Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage www.edison-der-preis.at.


Pressekonferenz: DigiTrans - Teststrecke für autonomes Fahren

v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder
v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder
v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Dr. Christian Chimani, Head of Mobility Department
v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Dr. Christian Chimani, Head of Mobility Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, und DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

19.12.2016

Mit einem ambitionierten 20-Punkte-Programm macht sich der Wirtschaftsstandort OÖ fit für das digitale Zeitalter: Die „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes OÖ wurde im Herbst 2016 gestartet und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria koordiniert.

Die Digitalisierung als Querschnittsmaterie wirkt in alle Kernstrategien hinein und betrifft alle Aktionsfelder. Die Leitinitiative Digitalisierung ist ein wesentlicher Faktor, der zur Erreichung der Ziele im Strategischen Programm beiträgt. Business Upper Austria ist die gemeinsame Anlaufstelle für die drei Bereiche Bildung, Forschung und Wirtschaft und gleichzeitig Leitgesellschaft für den Bereich Wirtschaft.

„Ein Erfolgsfaktor für die oö. Wirtschaft im Digital Business ist die Kooperation Forschung – Wirtschaft und der Wissenstransfer. Die gezielte Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen kann die digitale Transformation enorm beschleunigen“, zeigt sich Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl überzeugt.

Ein Beispiel für eine solche gemeinsame Initiative ist das Projekt „DigiTrans“. DigiTrans ist ein Projekt des Automobil-Clusters (AC) mit dem Ziel, im Zentralraum Österreich-Nord (Linz – Wels – Steyr) eine Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren zu errichten. Das Projekt greift dabei Anforderungen aus der Industrie und von Infrastrukturbetreibern unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten auf.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der PK-Unterlage.

 

Quelle und Rückfragen-Kontakt

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz,  Landhausplatz 1

Tel.: (+43 732) 77 20-114 12 

E-Mail: landeskorrespondenz@ooe.gv.at


Zukunftsforum Arbeitsmarkt: Migration und Fachkräftesicherung im Realitäts-Check

V.l.: Topmodel und Buchautorin Zohre Esmaeli, Bettina Rimpfl (HR-Managerin BRP Rotax), Bruno Klampferer (Leiter Ausbildungszentrum Greiner Packaging), Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer auf der Bühne
V.l.: Topmodel und Buchautorin Zohre Esmaeli, Bettina Rimpfl (HR-Managerin BRP Rotax), Bruno Klampferer (Leiter Ausbildungszentrum Greiner Packaging), Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer. Foto: Elisabeth Bernhofer

13.12.2016

Rund 37.000 Fachkräfte werden im Jahr 2020 in Oberösterreich fehlen. Was also tun, um diese Angebotslücke am Arbeitsmarkt zu schließen? Die oö. Arbeitsmarktstrategie „Arbeitsplatz OÖ 2020“ konzentriert sich dazu auf die Zielgruppen Jugendliche, ältere Arbeitnehmer/innen, Frauen, Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen und Migranten/innen. Um letztere Gruppe drehte sich das diesjährige „Zukunftsforum Arbeitsmarkt“ der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am, 7. Dezember 2016 im WIFI Linz.

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl stellte für den Standort OÖ fest: „Qualifizierte Fachkräfte sind ein kritischer Erfolgsfaktor für uns. Bei der Frage der Zuwanderung geht es daher nicht um das ‚ob‘, sondern um das ‚wie‘. Wir müssen die Vielfalt und deren Potenziale nutzen.“

Wie das funktionieren kann und was beide Gruppen – Zuwanderer und Einheimische – dazu beitragen müssen, berichtete eindrucksvoll das afghanisch-stämmige Topmodel Zohre Esmaeli, Anti-Diskriminierungs-Botschafterin der deutschen Bundesregierung. Sie schilderte ihre sechsmonatige Flucht vor dem Taliban-Regime in Afghanistan. Dabei führte sie den mehr als 100 Besucher/innen vor Augen, was es für einen Flüchtling bedeutet, seine Wertvorstellungen in der alten Heimat zurücklassen zu müssen, weil sie in der neuen nicht mehr passen. Ihre Aussage daher: Integration kann gelingen, wenn den Migranten/innen die Kultur ihrer neuen Heimat nähergebracht wird.

Auch wenn Integration keine Einbahnstraße ist – der erste Schritt muss dabei von den Einwanderern kommen“, so Esmaeli.

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion – neben Wirtschafts-Landesrat Strugl und Zohre Esmaeli diskutierten der neue AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, Bruno Klampferer (Greiner Packaging GmbH, Leiter Ausbildungszentrum) und HR-Managerin Bettina Rimpfl (BRP-Rotax) – , dass Integration vor allem am Arbeitsplatz passiert. Bei BRP Rotax, wo Mitarbeiter/innen aus 25 Nationen tätig sind, gibt es dafür beispielsweise ein „Buddy-System“ mit Paten aus dem Kreis der bestehenden Mitarbeiter/innen für Neulinge und interkulturelle Trainings. Bei Greiner, wo Anfang Dezember drei Asylwerber eine Lehrausbildung begonnen haben, gab sich Ausbildungsleiter Bruno Klampferer optimistisch – trotz mancher Sprachbarrieren.

AMS-Geschäftsführer Gerhard Straßer erklärte, dass es gerade für Sprachkurse ein breites Angebot in OÖ gebe. Ziel des AMS sei es, Asylwerber zumindest bis zum Lehrabschluss zu qualifizieren. Aktuell machen fast 150 jugendliche Asylwerber/innen eine Lehrausbildung. „Sie lernen in Mangelberufen, zB in der Gastronomie, und sind hier auch keine Konkurrenz zu heimischen Jugendlichen“, so Straßer. Er brachte ein, dass Integration in kleineren Gemeinden besser funktioniert. Auch der Druck am Arbeitsmarkt sei abseits des Zentralraums geringer.

Wirtschafts-Landesrat Strugl verwies darauf, dass ein international vernetzter Standort wie OÖ Spitzenforschern/innen ebenso wie anderen Fachkräften oder Flüchtlingen optimale Bedingungen für eine gute Integration bieten müsse.

Der LT1-Beitrag zur Veranstaltung:


Lieferanteninnovationstag bei SAPCO: Automobil-Cluster OÖ zu Gast bei iranischer Autoindustrie

Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster

12.12.2016

Als Türöffner begleitete der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter von 4. – 6. Dezember seine Partner zu einem Lieferanteninnovationstag nach Teheran. Der Einladung des iranischen Zulieferers SAPCO (Supplying Automotive Part Company) folgten acht Unternehmen aus Oberösterreich und anderen Bundesländern. Neben SAPCO hatten die Firmen auch die Gelegenheit, weitere Zulieferfirmen im Iran kennen zu lernen.

Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl: „Oberösterreichs Automobil-Zulieferer gehören zu den ersten, die im Iran gute Kontakte knüpfen. Dieser Vorsprung birgt wirtschaftlich viele Vorteile für den Einstieg am lukrativen iranischen Automobilmarkt.“

 

Wie schon bei anderen internationalen Lieferanteninnovationstagen hatten auch diesmal die Partner-Unternehmen des Clusters die Möglichkeit, mit ihren Technologien direkt beim Herstellern bzw. dem größten iranischen Zulieferer vorstellig zu werden. Beim VIP-Rundgang interessierte sich auch das Management von SAPCO für die österreichischen Technologien.

 

Österreichische Technologien gefragt

Besonders gefragt sind die innovativen Technologien aus Oberösterreich, denn der Iran hat nach der Aufhebung der Sanktionen einen großen Nachholbedarf. Anhand der Firmenprofile wählte SAPCO Unternehmen zur Präsentation in Teheran aus, deren Produkte und Dienstleistungen für eine Zusammenarbeit in Frage kamen. Interessant waren für SAPCO vor allem neue Technologien in den Bereichen Materialentwicklung, Produktionsprozesse, Modul- und Teilelieferanten, Werkzeug- und Anlagenbau sowie Engineering-Dienstleistungen. Unternehmen wie Fill, Rübig, Rehau, Rico, Starlim/Sterner u.a. nahmen die Chance wahr, erste Kontakte mit der Autoindustrie im Iran herzustellen. Organisiert wurde das Treffen vom Automobil-Cluster OÖ in Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter, dem AC Styria und Bayern Innovativ. Karl Großalber ist für Starlim/Sterner in den Iran gereist: „Für uns waren die B2B Gespräche äußerst interessant, weil die Anforderungen ähnlich sind, wie auf anderen Märkten. Der iranische Markt befindet sich aber in einer besonderen Aufbruchsstimmung, was bedeutet, dass man noch sehr viel mitgestalten kann. Da wir das erste Mal im Iran sind, sind wir sehr froh über die ausgezeichnete Organisation durch den Automobil-Cluster.“

 

Weitere Iranische Unternehmen an AC-Partnerfirmen interessiert

Der Automobil-Cluster organisierte für die Teilnehmer neben der Technologiepräsentation bei SAPCO auch den Besuch weiterer automotiver Unternehmen in Teheran, wie Iran Khodro, dem größten Automobilhersteller im Nahen Osten. Für RÜBIG waren die Einzelgespräche durchaus erfolgreich. Peter Buchegger, der die Division RÜBIG Anlagentechnik am Lieferanteninnovationstag vertrat, ist zufrieden: „In unseren Gesprächen stellten wir fest, dass das Interesse der Iraner an unseren Technologien sehr groß ist und eine Zusammenarbeit durchaus möglich wäre. In manchen Bereichen müssten unterschiedliche Standards der Technologien aber angepasst werden. Ein Getriebehersteller, der zu Iran Khodro gehört, zeigte sich ebenfalls sehr interessiert an unseren Verfahren, die für seine geplante Produktion eines neuen Getriebes deutliche Vorteile bringen würden.“

Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters traf in Teheran führende Manager von SAPCO und weiteren fünf wichtigen Zulieferern: „Wir werden die guten Beziehungen weiter ausbauen. Gemeinsam mit dem AußenwirtschaftsCenter pflegen wir die Kontakte und halten unsere Partnerfirmen weiter auf dem Laufenden über die Entwicklungen der Autoindustrie im Iran. Neben den Lieferanteninnovationstagen unterstützen wir auch Partner-Unternehmen, die sich im Iran niederlassen wollen, zusätzlich mit unserem Markteinstiegsprogramm „Roadmap to Iran“.

 

Iran unter den Top 10 der asiatischen Automobilindustrie

Im Jahr 2014 wurden 1,2 Millionen Autos, Busse und LKW produziert. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 60 Prozent im Vergleich zu 2013 und ordnet den Iran als den 18. größten Automobilhersteller weltweit und an zehnter Stelle in Asien ein. Dieses Wachstum gegenüber 2013 ist mit den damaligen Sanktionen über den Iran erklärbar. Gleichzeitig hat das Industrieministerium die Automobilindustrie gestützt und es wurden Kaufbarrieren für inländisch produzierte Autos reduziert. Ca. 500.000 Menschen arbeiten in der Automobilindustrie und machen sie – nach der Ölindustrie - zum zweitgrößten Arbeitgeber im Land. Die größten iranischen OEMs sind Iran Khodro und Saipa, die der Automobil-Cluster bereits im September 2015 besuchte. Weiter will der Iran bis zum Jahr 2025 in Asien unter den Top 5 Automobilhersteller sein. Das würde eine jährliche Produktion von 3 Millionen Fahrzeugen bedeuten.

 

Rückfragen-Kontakt

Michael Herb, MSc (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72-151 03, michael.herb@ooe.gv.at  

 

Quelle

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz, Landhausplatz 1


Autonomes Fahren bald auch in Oberösterreich

DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster
DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster
DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster
DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster

07.12.2016

Bund unterstützt Sondierung einer Testregion im Zentralraum

Das Projekt DigiTrans des Automobil-Clusters der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erhielt letzte Woche den Zuschlag für eine vom Bund ausgeschriebene Förderung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „Automatisiertes Fahren“.

 

Mit dem Ziel, im Zentralraum Linz – Wels – Steyr (Österreich Nord) die Möglichkeiten für eine Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren zu sondieren, startete das Projekt am Freitag, 2. Dezember mit einer Kick-Off-Veranstaltung im Ennshafen, an der Vertreter aus rund 45 Unternehmen teilnahmen.

Oberösterreich hat mit DigiTrans ein Förderprojekt gewonnen, das in den nächsten sechs Monaten das Potenzial für autonomes und vernetztes Fahren sondieren wird. Aus den Ergebnissen dieser Sondierungsphase werden für Oberösterreich weitere Schritte für die Mobilität der Zukunft abzuleiten sein. Oberösterreich erhält damit die Möglichkeit, im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders die Automobilindustrie und die IT-Unternehmen Oberösterreichs erhalten mit dieser Testregion eine optimale Testumgebung für ihre Entwicklungen.

Vorerst wird automatisiertes Fahren im Nutzfahrzeug- und Logistikbereich getestet. Dafür wird der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs- und Entwicklungsstruktur speziell in Bereichen wie Fracht- und Flughäfen, Industriegeländen und Logistik-Hubs vorangetrieben. Getestet soll zukünftig unter anderem am und um den Flughafen Linz/Hörsching sowie im Ennshafen werden.

Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters: „Das Kernkonsortium von DigiTrans bilden der Automobil-Cluster und spezialisierte Einrichtungen wie die AIT – Austrian Institute of Technology GmbH, das LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ und das IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.. Die Testregion soll jedoch allen Unternehmen aus dem oö. Automobil-Cluster sowie den Kooperationspartnern für Testzwecke zur Verfügung stehen, die ihre Technologien im Realbetrieb testen wollen. So ein Reallabor gibt es in Österreich derzeit noch nicht und wir laden automotive und IT-Unternehmen ein, sich das Projekt DigiTrans anzusehen und hier in Zukunft zu testen.“ Nach positivem Ablauf der sechsmonatigen Sondierungsphase ist eine Weiterführung der Testregion – abgestimmt auf die erlangten Ergebnisse – geplant. Darüber hinaus werden im Projekt DigiTrans Innovationen für neue, digitale Geschäftsmodelle für Logistikdienstleister (wie etwa Plattformanbieter für die Buchung von Transportdienstleistungen oder intelligente Fracht- und Verladesysteme) eruiert.

 

Eckdaten des Projektes

  • Name: „DigiTrans: Testregion Österreich-Nord für automatisiertes Fahren unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten“
  • Projektlaufzeit: 12/2016 bis max. 5/2017
  • Projektvolumen: € 270.000,- (davon Förderung: € 200.000,-)
  • Kernkonsortium:
    • Automobil-Cluster der Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
    • AIT – Austrian Institute of Technology GmbH
    • LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ
    • IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.

 

Wichtige Inhalte von DigiTrans im Überblick

  • Teststrecke für Gütermobilitätsdienstleister – offen für Fahrzeughersteller & Service-Betriebe, um Systemabstimmung und -integration mit automatisierten Lösungen zu testen
  • Aufbau einer Testinfrastruktur – um die Rahmenbedingungen zur Validierung neuer Entwicklungen im Bereich der vernetzten Mobilität anbieten zu können
  • Anwendungsfälle für Gütermobilität/Logistik – Speditionen sowie kommunalen Betreibern ermöglicht die Testregion, gemeinsam die Transport- und Serviceaufgaben in neuer Qualität zu bewältigen

 

Verbesserungspotenziale durch das Projekt

  • Steigerung der Verkehrssicherheit (bedeutet auch Reduktion von Unfällen, verursacht durch menschliche Fehler)
  • Bewältigung des (prognostizierten) Fahrermangels (Attraktivierung des Berufsbilds durch Job Enlargement, höhere Qualifizierung)
  • Reduktion von Kraftstoffkosten (z.B. durch „Windschattenfahren“ bei Truck Platooning)
  • Staureduktion durch intelligente Verkehrsleitsysteme
  • Steigerung der Betriebsstunden von LKWs (autonomer LKW ist nicht gezwungen, Ruhe-Zeiten einzuhalten)

 

Im Herbst 2017 wird die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) erneut entscheiden, wann DigiTrans mit der tatsächlichen Umsetzung einer Testregion in Oberösterreich beginnen kann.

 

Download Presseaussendung (.docx)


Erfolgsfaktor Wirtschaftsagenturen: 25 Jahre Standort- und Technologieentwicklung in Oberösterreich

V.l.: Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria), WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Fritz Ohler (Technopolis) und Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl von vorne fotografiert. Foto: Business Upper Austria
V.l.: Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria), WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Fritz Ohler (Technopolis) und Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. Foto: Business Upper Austria

02.12.2016

Vor 25 Jahren, am 7. November 1991, ist Oberösterreich mit der Gründung der damaligen Technologie- und Marketinggesellschaft m.b.H (TMG) in die Ära der gezielten Standortentwicklung und Betriebsansiedlung gestartet. Aus diesem Anlass lud die nunmehrige oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Vertreter aus dem oö. Innovationsnetzwerk zu einem exklusiven Gedankenaustausch über „Wirtschaftsagenturen als Erfolgsfaktor regionaler Wirtschaftspolitik“. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl betonte, Business Upper Austria sei das „Herzstück des heimischen Innovations-Ökosystems“.

 „Vor allem für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in OÖ leistet sie eine wertvolle Unterstützung bei beim Entwickeln und Umsetzen von Innovationen“, unterstrich Landesrat Strugl.

Er diskutierte am Podium mit Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl, unter dessen Ägide als oö. Wirtschafts-Landesrat die TMG gegründet wurde, und DI Fritz Ohler, Experte für Technologie- Innovationspolitik. Dabei ging es auch um die künftige Rolle von Wirtschaftsagenturen und ähnliche Organisation bei Innovationsförderung und Wirtschaftspolitik. Tenor der Podiumsdiskussion: Die Funktion von Innovationsagenturen ist künftig wichtiger denn je. Fritz Ohler schloss daran die Aufforderung an, klare Strategien zu verfolgen, aber auch wachsam für aktuelle Entwicklungen zu bleiben. Wichtig dabei sei, bei den Stärken und Bedürfnissen der Region anzusetzen. WKÖ-Präsident Christoph Leitl erinnerte daran, dass die Gründung der TMG in eine Zeit der Krisenstimmung mit 10 Prozent Arbeitslosigkeit in OÖ fiel.

„Heute und künftig gilt es, Partner der besten Regionen der Welt zu sein. Dafür müssen wir unsere Kräfte bündeln“, WKÖ-Präsident Christoph Leitl

Hohe Servicequalität durch integrierte Wirtschaftsagentur – Innovationsförderung wesentliche Aufgabe von Business Upper Austria
In ihrer inhaltlichen Ausrichtung hat die oö. Wirtschaftsagentur mit der Gründung der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH im Jahr 2014 zu ihrer heutigen Form gefunden. Diese ist durch die Verschmelzung der Oö. Technologie- und Marketinggesellschaft mit Clusterland OÖ, CATT Innovation Management und OÖ Wirtschaftspark GmbH geschaffen worden.

Beeindruckende Bilanz in der Betriebsansiedlung
Nach wie vor zählt die Betriebsansiedlung zu den wichtigsten Aufgaben und Standorten der oö. Wirtschaftsagentur. Ein umfassendes Investorenservice steht allen Unternehmen zur Verfügung, die am Standort Oberösterreich investieren wollen – egal, ob sie aus dem Ausland kommen und erstmals einen Standort in unserem Bundesland gründen wollen oder ob sie bereits in OÖ sind und erweitern wollen. „In Summe hat die oö. Wirtschaftsagentur in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als 1.000 Unternehmen bei der Ansiedlung oder Erweiterung in Oberösterreich begleitet. Das Investitionsvolumen dieser Unternehmen liegt bei 5,5 Milliarden Euro, mehr als 21.000 Arbeitsplätze wurden durch diese Investitionen geschaffen oder gesichert“, so Landesrat Strugl.

Führende Cluster-Region OÖ
Mit dem Schritt der Zusammenführung der Cluster, der Forschungs- und Innovationsförderberatung sowie der Standortagentur zu einer integrierten oö. Wirtschaftsagentur wurde 2014 die nächste Stufe für die oö. Unternehmen gezündet. Sie werden beim entscheidenden Thema für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes OÖ umfassend beraten und begleitet: Innovation. Von der Unterstützung bei Forschungs- und Innovationsprojekten bis hin zu Cluster-Kooperationsprojekten bietet Business Upper Austria alle Beratungsleistungen aus einer Hand. Gerade mit seinen Cluster-Strukturen ist Oberösterreich europaweit führend, was unternehmensübergreifende Kooperationen betrifft. Mehr als 1.900 Partnerunternehmen gehören zum Netzwerk der Cluster.

Download der Präsentation von Fritz Ohler (Technopolis)

 


Klein Autoteile errichtet vollautomatisiertes Logistik- und Auslieferungslager in Lengau

v.l. Friedrich Kreil (INKOBA Obmann-Stellvertreter., Bgm. Straßwalchen), Erich Rippl (Obmann Verein Inkoba-Lengau, Landtagsabgeordneter, Bgm. Lengau), Doris und Günter Klein (Klein Autoteile), Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria), Franz Wimmer
V.l.: Friedrich Kreil (INKOBA Obmann-Stv., Bgm. Straßwalchen), Erich Rippl (Obmann Verein Inkoba-Lengau, Landtagsabgeordneter, Bgm. Lengau), Doris und Günter Klein (Klein Autoteile), Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria), Franz Wimmer (Bgm. Lochen am See) und Franz Voggenberger (Gemeinderat Lengau) Foto: Zaim Softic

30.11.2016

Ende November feierte das Familienunternehmen Klein Autoteile Vertriebsgesellschaft m.b.H. den offiziellen Spatenstich für sein vollautomatisiertes Logistik- und Auslieferungslager mit zahlreichen Gästen. Der moderne Lagerkomplex wird auf über 12.000 Quadratmetern im INKOBA-Gebiet Lengau errichtet. Insgesamt investiert das Unternehmen mit Sitz in Grödig (Salzburg) sechs Millionen Euro. „Das ist eine wichtige Investition in die Region, denn durch die Ansiedlung entstehen 35 neue Arbeitsplätze“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl.

Die Klein Autoteile Vetriebsgesellschaft m.b.H. ist mit mehr als 280 Mitarbeiter/innen und 13 Standorten in ganz Österreich ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen im Autoteile-Großhandel. „Mit dem Bau eines neuen Logistik- und Auslieferungslager sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Ausschlaggebend für die Standortwahl im Gewerbegebiet Lengau war vor allem die unbürokratische und rasche Unterstützung durch alle Beteiligten“, freut sich Geschäftsführer Günter Klein.

Hohe Flexibilität dank Eigenlogistik
Das Zentrallager der Firma Klein Autoteile befindet sich bis zur Fertigstellung des neuen Zentrallagers in Lengau noch in Grödig und versorgt mit firmeneigenen 40-Tonnen-LKWs den Warennachschub der Filialen. Diese Eigenlogistik bringt eine große Flexibilität mit sich und verhilft den Kunden zu einer hohen Lieferfähigkeit. „Über Nacht werden sämtliche Filialen vom Zentrallager beliefert, damit schnell benötigte Teile für den Kunden sofort lieferbar sind“, erklärt Klein.

Zudem führt das Unternehmen regelmäßig Theorie- und Praxisschulungen für die Themen Bremsanlage, Batteriemanagement, Motorsteuerung, Turbolader, Motordichtungsmanagement, Klimaanlagen, Stoßdämpfer/Fahrwerke und Abgasanlage/Katalysatoren-Technik durch.

Erfolgsmodell INKOBA
Das Gewerbegebiet Lengau gehört zur INKOBA (Interkommunale Betriebsansiedlung) Lengau – eine von 29 INKOBA-Regionen in ganz Oberösterreich. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Experten der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Die INKOBA Lengau ist eine von zwei bundesländerübergreifenden INKOBAs: Die beiden oö. Gemeinden Lengau und Lochen und die Salzburger Gemeinden Straßwalchen und Neumarkt am Wallersee haben sich im Verein "Interkommunale Betriebsansiedlung Lengau" zusammengeschlossen, um zwei Areale in den Gemeinden Lengau und Lochen gemeinsam zu entwickeln und zu vermarkten.

In unserer INKOBA stehen die Zeichen eindeutig auf Wachstum. Mit Klein Autoteile siedelt sich bereits die siebte Firma in unserem Betriebsbaugebiet an“, freut sich INKOBA-Obmann LAbg. Erich Rippl (Bürgermeister von Lengau). Allein im Jahr 2016 sind am Standort Lengau 130 neue Arbeitsplätze entstanden. „Gemeinsam mit der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der Salzburger Infrastruktur Errichtungsgesellschaft SISTEG werden wir die Firmen bei ihren Investitionsaktivitäten bestmöglich unterstützen.“


Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst #10: Design - ein unterschätzter Wert

Podiumsdiskussion. Foto: Mojtaba Mousavi
V.l.: Mario Zeppetzauer (Kunstuniversität Linz), Maximilian Hauer (Kappa Filter Systems GmbH), Andreas Murauer (Fronius International GmbH), Johann Scheuringer (Josko Fenster und Türen GmbH) und Moderatorin Elisabeth Eidenberger. Foto: Mojtaba Mousavi

29.11.2016

Über 100 Besucherinnen und Besucher kamen zur zehnten Runde von „Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst", einer Veranstaltungsreihe der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Oberbank und Business Upper Austria.

Welchen Wert hat Design? Darüber diskutierten Mag. Maximilian Hauer (Marketing und Key Account Manager, Kappa Filter Systems GmbH), Ing. Andreas Murauer (Leiter Produkt Design & Tech. Kommunikation, Fronius International GmbH), Johann Scheuringer (CEO, Josko Fenster und Türen GmbH) sowie Mag. Mario Zeppetzauer (Univ.Professor für Industrial Design, Kunstuniversität Linz), der vor der Podiumsdiskussion in seinem Impulsvortrag "Design - ein unterschätzter Wert" eine Einführung zu dem Thema gab.

Weitere Details sowie Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite der Kunstuniversität Linz.


Arbeitswelt der Zukunft: Generation 50+ im technologischen Wandel

V.l.: Mag. Andreas Berger (Leiter Human Resources, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Sabine Kneidinger
V.l.: Mag. Andreas Berger (Leiter Human Resources, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Sabine Kneidinger

28.11.2016

Die Jahresveranstaltung des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz (IAA) widmete sich heuer dem Thema „Arbeitswelt der Zukunft: Generation 50+ im technologischen Wandel“. Im Zuge dessen wurden Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentiert.

„Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, auf das Potenzial der Generation 50+ zu verzichten“; betonte Wirtschafts-Landesrat und IAA Präsident Dr. Michael Strugl bei der Pressekonferenz, die im Rahmen der Jahresveranstaltung stattfand.

Das IAA erarbeitete im Forschungsprojekt „Altersabhängige Arbeitssituationen und -normen“ 33 alterskritische Faktoren in den Bereichen Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel und -gegenstände, menschliche Faktoren und Arbeits-/Pausenzeiten. Aufbauend auf diesen Faktoren wurden mehr als 5.000 Normen auf ihre Altersgerechtigkeit hin untersucht. 77% der untersuchten Normen wiesen einen Handlungs- bzw. Verbesserungsbedarf auf, davon 30% sogar einen besonders dringenden Handlungsbedarf. Lediglich 23% der Normen waren altersgerecht.

„Der innovative Wert des Forschungsprojektes liegt jedoch nicht nur in der Feststellung des hohen Verbesserungsbedarfes von Normen und in den konkreten Verbesserungsvorschlägen, sondern auch in der Entwicklung eines systematischen Analyserahmens für künftige Projekte im Bereich der betrieblichen Demographiepolitik und –beratung“,  erklärt Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA.

Nähere Details finden Sie in der Presseunterlage.


Award für erfolgreiche Partnerschaft

V.l.: Sabrina Wodrich (ZENIT GmbH), Mag. Klaus Pichler (Rabmer Gruppe), Mag. Ulrike Rabmer-Koller (Rabmer Gruppe), Marc Flettner (AQUABION GmbH), Mag. Clemens Kozmich (Business Upper Austria), Foto: EASME
V.l.: Sabrina Wodrich (ZENIT GmbH), Mag. Klaus Pichler (Rabmer Gruppe), Mag. Ulrike Rabmer-Koller (Rabmer Gruppe), Marc Flettner (AQUABION GmbH), Mag. Clemens Kozmich (Business Upper Austria), Foto: EASME

25.11.2016

Rabmer GreenTech aus Oberösterreich und das deutsche Unternehmen AQUABION® erhielten gemeinsam den Enterprise Europe Network (EEN) Award 2016 in der Kategorie „Neue Partnerschaften“. Insgesamt wurden drei Auszeichnungen bei der diesjährigen Enterprise Europe Network Jahreskonferenz am 14. November in Bratislava verliehen.

Als regionaler Ansprechpartner im Enterprise Europe Network unterstützt Business Upper Austria bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern im technischen Bereich. Auf dem sogenannten „Marktplatz", der weltweiten Online-Datenbank, fanden sich Rabmer GreenTech und AQUABION®. Mit dem gleichnamigen Kalk- und Korrosionsschutz für Wasserleitungen erobert nun Rabmer GreenTech den österreichischen und europäischen Markt.

 

KMU können sich oft keine eigene Marketing-, Verkaufs- oder F&E-Abteilung leisten. Hier ist es sehr wichtig, Synergien mit anderen Unternehmen zu nutzen. Das Enterprise Europe Network hilft, entsprechende Partner zu finden.

Mag. Ulrike Rabmer-Koller, geschäftsführende Gesellschafterin der Rabmer-Gruppe

 

Video der Award-Verleihung:


Trimodale Logistikdrehscheibe Ennshafen feiert 40-jähriges Gründungsjubiläum

V.l.: DI Dr. Werner Auer (GF Ennshafen OÖ), Dr. Michael Strugl, (Wirtschafts-Landesrat  OÖ), Dr. Petra Bohuslav (Wirtschafts-Landesrätin NÖ), LAbg. Bgm. in Michaela Hinterholzer (stv. Aufsichtsratsvorsitzende ecoplus), Mag. Helmut Miernicki (GF ecoplu
V.l.: DI Dr. Werner Auer (GF Ennshafen OÖ), Dr. Michael Strugl, (Wirtschafts-Landesrat OÖ), Dr. Petra Bohuslav (Wirtschafts-Landesrätin NÖ), LAbg. Bgm. in Michaela Hinterholzer (stv. Aufsichtsratsvorsitzende ecoplus), Mag. Helmut Miernicki (GF ecoplus), Mag. Jörg Praher (GF Ennshafen NÖ) Foto: Wolfgang Simlinger/cityfoto

21.11.2016

Der Ennshafen hat als trimodale Logistikdrehscheibe mit Straßen-, Schienen- und Wasserstraßen-Anbindung eine zentrale Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und Niederösterreich und darüber hinaus. Er vereint mit dem Hafenareal und den angrenzenden Wirtschaftsparks in Oberösterreich und Niederösterreich das größte zusammenhängende Industriebaugebiet an der oberen Donau.

Die Gründung des heutigen Ennshafens, der sich im bundesländerübergreifenden Mündungsbereich der Enns in die Donau befindet, geht auf das Jahr 1976 zurück. Als Unternehmenszweck wurde damals die Errichtung und der Betrieb der an der unteren Enns entstehenden Hafenanlagen sowie die Unterstützung bestehender und neu zu errichtender Betriebe im Hafengebiet und im angeschlossenen Industriebaugebiet von etwa 350 ha Gesamtfläche festgelegt.

Ab dem Jahr 1979 wurde mit der ersten Ausbaustufe, der Schiffbarmachung der Enns durch Verbreiterung auf 150 m und Eintiefung auf 3,3 m auf einer Länge von 2,6 km begonnen. Im Jahr 1990 zog sich „die Chemie“ aufgrund wirtschaftlicher Gründe vom Standort Enns zurück. Die Produktionsanlagen wurden geschlossen, demontiert und verkauft, die vorhandenen Industriegründe sukzessive veräußert. Damit entstand ein offener Wirtschaftspark mit einerseits öffentlich finanzierter Infrastruktur und Flächen im Besitz der Landesgesellschaften und andererseits vielen privaten Unternehmen, die heute großflächig hochqualitative Betriebsflächen besitzen.

Die Hafenkonzeption wurde aufgrund der neuen Situation dahingehend geändert, dass der Ennshafen einerseits für das gesamte gewidmete Industriegebiet als Industrie- und Handelshafen diente, darüber hinaus aber auch als multimodales Güterverkehrszentrum für die angrenzende Region von Ober- und Niederösterreich ausgebaut wurde.

Der Ennshafen aus der Sicht Oberösterreichs – die jüngere Entwicklung und Ausblick
In den letzten Jahren hat es Veränderungen in der europäischen Wirtschaft gegeben, die substanziell auch auf die strategische Entwicklung des Ennshafens Einfluss nahmen. „In der intensiven Auseinandersetzung mit diesen wirtschaftlichen Entwicklungen haben wir uns schließlich die Frage gestellt, ob die bisherige Organisation noch die Richtige ist, um im Match der Container-Terminals und interkontinentalen Logistikströme für die nächsten 10-20 Jahre im Interesse unseres Wirtschaftsstandortes mithalten zu können. Die Verpachtung des Terminals im Ennshafen an das Konsortium Kaindl/DB in Form eines Public Private Partnerships stellt für den Ennshafen und die lokale Wirtschaft nun eine doppelte Win-Win-Situation dar“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Der Containerterminal Enns wurde durch den Ausbau auf einer benachbarten Fläche von Kaindl flächenmäßig verdoppelt, fünf neue Ganzzuggleise mit je 700 m Länge und zwei zusätzliche Portalkräne wurden investiert; auch ablauftechnische Prozesse werden laufend auf den neuesten Standard gebracht, beispielsweise durch eine moderne Fernsteuerung der Weichen oder durch eine vollständige elektrische Überspannung der Zuführungsgleise, die den Betrieb mit E-Loks ermöglicht oder ein neues Verwiegungssystem.

Somit ist diese Modernisierung und Erweiterung des Terminals zu einem der stärksten Terminal-Standorte Österreichs ein wesentlicher Meilenstein für die Weiterentwicklung der Logistikdrehscheibe Ennshafen“,
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Der Containerumschlag ist seit der Verpachtung gestiegen, für 2016 wird ein noch höherer Umschlag erwartet, nachdem mit Jahresende 2015 der erweiterte Terminal in Betrieb genommen wurde. Der Ennshafen ist ein definierter Kernknoten für die Wasserstraße im aktuellen europäischen Entwicklungsprogramm für transeuropäische Verkehrsnetze bis 2030 (TEN-T Corenode im Rhein-Donau-Korridor). In diesem Sinne gilt es neben der großen Terminalentwicklung alle weiteren Aspekte zukunftsweisend weiterzuentwickeln, die für die Logistikstandorte in den nächsten Dekaden von Bedeutung sind.

Nähere Details finden Sie in der Presseunterlage.


Idee aus Oberösterreich: elibox® erobert Europa

CKP Elibox
elibox® - die Patientenbox für persönliche Hilfsmittel wie Brillen, Hörgeräte und Zahnprothesen © Krankenhaus der Elisabethinen

21.11.2016

Seit 2012 werden vor Operationen im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz kleine Kunststoffboxen direkt an den Krankenbetten befestigt, in denen persönliche Hilfsmittel wie Brillen oder Hörgeräte aufbewahrt werden. Somit sind diese in der Zeit vor einer Operation und auch gleich danach sofort für die Patienten verfügbar. Heimo Hrovat, Geschäftsführer von H+H System GmbH, verantwortlich für Marketing und Vertrieb erklärt: „5.000 Stück sind derzeit in Verwendung. In Österreich wird die Patientenbox bereits in Krankenanstalten in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien eingesetzt. Weiters wird die elibox® auch in die Schweiz, in die Niederlande, in Luxemburg und Deutschland verkauft.“ Die Idee für ein derartiges Produkt wurde vom Krankenhaus der Elisabethinen an den Medizintechnik-Cluster der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria herangetragen. Im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojekts entwickelten die Unternehmen H+H System aus Strobl (Marketing & Vertrieb) und Promotech aus Schalchen (Produzent) die elibox®.

Dr. Michael Strugl, Wirtschaftslandesrat von Oberösterreich: „Für das Krankenhaus der Elisabethinen alleine wäre die Entwicklung der Patientenbox zu teuer gewesen. Durch die Zusammenarbeit der Unternehmen im Cluster konnte die Produktion gesichert und ein österreichweiter und internationaler Vertrieb aufgebaut werden.“ Zehn Euro kostet eine Starterbox. Durch die Einführung des Produkts kann auch Geld eingespart und Ärger vermieden werden: Viele Patienten legten früher vor der Operation z.B. ihre Brille oder ihr künstliches Gebiss unter den Kopfpolster. Heimo Hrovat erklärt: „Ca. 10.000 - 12.000 Euro an Schaden entstehen pro Jahr in einem Krankenhaus durch den Verlust oder den Bruch dieser persönlichen Hilfsmittel.“'

Keine besseren Modelle weltweit verfügbar
Aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene werden den Patienten normalerweise vor einer Operation persönliche Hilfsmittel, wie Brillen und Hörgeräte bereits im Krankenzimmer abgenommen und dort aufbewahrt. Diese Vorgehensweise entspricht zwar allen Normen, ist aber eine entwürdigende und beängstigende Situation vor allem für ältere Menschen. Die Recherche hat gezeigt, dass die Vorgehensweise im präoperativen Bereich weltweit sehr ähnlich gehandhabt wird, und dass es derzeit keine nachahmenswerten besseren Modelle gibt. „Wir haben den Bedarf an einer Aufbewahrungsmöglichkeit für persönliche Hilfsmittel im prä- und postoperativen Bereich identifiziert und mangels Verfügbarkeit am Markt die Entwicklung eines derartigen Behältnisses eingeleitet“ erklärt Hannelore Dirschlmayer-Steiner, Pflegedirektorin im Krankenhaus der Elisabethinen. Für das Unternehmen H+H SYSTEM, Spezialist für Medikamentenlagerung und –verteilung, war es eine optimale Gelegenheit in einen neuen Lagerbereich im Krankenhaus einzusteigen und die elibox® über seine weltweit bestehenden Vertriebswege vermarkten zu können.

elibox® - Behälter aus Kunststoff
Die elibox® ist ein Behälter, der von Promotech im Spritzgussverfahren erzeugt wird, aus einer abwaschbaren Außenschale und einem mit entsprechenden Vertiefungen versehenen Innenteil, in dem eine Brille, zwei Hörgeräte und zwei Zahnprothesen sicher aufbewahrt werden können. Die Patientenbox wird mittels Klettverschluss am Bett befestigt, begleitet somit den Patienten bis unmittelbar vor den Operationssaal und steht sofort nach dem Aufwachen aus der Narkose wieder zur Verfügung. Die Einwegblisterschale, der Innenteil der elibox®, wird dem Patienten auf Wunsch mit nach Hause gegeben. Die blaue Außenschale aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) wird nach der Desinfektion wiederverwendet. Bestellt werden kann direkt bei H+H System, Strobl am Wolfgangsee, Weissenbach 325, Tel.: +43 61 37 21793-0, info@HHsystem.com, www.HHsystem.com


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).


Nähere Informationen

Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at
www.medizintechnik-cluster.at

 


>> die gesamte Presseaussendung als PDF zum Download


3D-Objekte gestalten - so einfach wie ein Fotobuch

Werner Leitmüller mit 3D-Ausdrucken in der Hand
Werner Leitmüller mit seinen 3D-Ausdrucken. Foto: Werner Leitmüller

10.11.2016

Ohne Vorkenntnisse und ohne spezielle CAD-Kenntnisse einfach 3D-Drucke gestalten? Das geht ab jetzt ganz einfach - Dank einer neuen Smartphone- oder Tablet-App "Jedermann-3-D" der Firma Leitmüller.

Die Technik ist heute imstande mit unterschiedlichen Materialen wie Kunststoff, Metall oder Keramik Gegenstände in beliebiger Form und Farbe im 3D-Drucker herzustellen. Das können Ersatzteile für Reparaturen, Prototypen für die Industrie, aber auch persönliche Erinnerungsstücke sein.

3D-Druck für alle, dank neuer Technologie.
Der 3D-Druck ist bisher nur Experten mit speziellen CAD-Kenntnissen und teurer Software vorbehalten. Werner Leitmüller (Fa. Leitmüller) hat sich deswegen das Ziel gesetzt, eine einfache Software als APP zu entwickeln, mit der man jegliches Objekt für den 3D-Druck gestalten kann. Zwei Jahre Entwicklungszeit später, gemeinsam mit der FH Hagenberg, präsentiert Leitmüller zwei Lösungen: „Jedermann 3D“ und „CopyPet“.

Die Initiative TIM (Technologie- und Innovations-Management, www.tim.at) begleitete das Projekt von Anfang. TIM fädelte nicht nur die erfolgreiche Kooperation ein, sondern half auch Fördermittel der FFG, des Landes OÖ und TIM zu beantragen.  

 „CopyPet“ – mit wenigen Fotos zum Haustiermodell
CopyPet versteht sich als Plattform, auf die der Kunde Fotos uploaden kann. Eine Software generiert aus nur fünf Fotos eine Druckvorlage, woraus die 3D-Haustier-Miniatur entsteht.
www.copypet.net

„Jedermann-3D“ – einfach und ohne Vorkenntnisse
Noch weiter geht die neue Smartphone- oder Tablet-App „Jedermann-3-D“. Mit dieser simplen App kann JEDER schnell und ohne Vorkenntnisse jedes denkbare Objekt designen, an die Firma Leitmüller schicken und im 3D-Farbdruck aus verschiedensten Materialien produzieren lassen.
www.Jedermann3D.com



TIM ist eine neutrale Technologieberatungsinitiative von WKO Oberösterreich und Land OÖ, abgewickelt von Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH und WKO Oberösterreich. TIM bietet eine umfangreiche, kostenlose Beratung und Begleitung bei technischen Entwicklungsprojekten oberösterreichischer Unternehmen. www.tim.at


Nachhaltig Einkaufen im Supermarkt der Zukunft

Umdenken beim Einkaufen: DI Dr. Johannes Klinglmayr von Linz Center of Mechatronics GmbH koordiniert das europäische Forschungsprojekt ASSET um nachhaltiges Konsumverhalten zu fördern. (c) Linz Center of Mechatronics GmbH
Umdenken beim Einkaufen: DI Dr. Johannes Klinglmayr von Linz Center of Mechatronics GmbH koordiniert das europäische Forschungsprojekt ASSET um nachhaltiges Konsumverhalten zu fördern. (c) Linz Center of Mechatronics GmbH

09.11.2016

Mehr Überblick beim täglichen Einkaufen im Supermarkt - wer wünscht sich das nicht? Mit einer neuen Smartphone-App ist das in Zukunft möglich. Die Technologie dazu liefert die LCM - Linz Center of Mechatronics GmbH.

Die neue Kommunikations- und Informationsplattform ASSET speichert anonymisiert Kaufkriterien, die der User vorher eingibt: woher kommt das Produkt, faire Arbeitsbedingungen, tierische Stoffe, etc. Basierend darauf schlägt die App dann vor dem Supermarkt-Regal passende Produkte vor. So einfach ist nachhaltiges Einkaufen möglich.

Auch Supermärkte profitieren davon. Sie erhalten anonymisiert Informationen über Trends und Bewusstsein der Kunden. Dadurch können sie einen echten Mehrwert in Form individualisierter Produktinformationen anbieten.

Um ein so komplexes Projekt zu realisieren, benötigt es natürlich viele verlässliche Partner und finanzielle Unterstützung. Beides vermittelte das Enterprise Europe Network (www.een.at)


Lesen Sie hier mehr über das Projekt: http://www.asset-consumerism.eu

 

Wir sind stolz, dass das Projekt auf Anhieb genehmigt wurde und wir eine Förderung der Europäischen Kommission erhalten. Die Unterstützung durch das Enterprise Europe Network bei der Partnersuche war dabei sehr wertvoll.

DI Dr. Johannes Klinglmayr, Linz Center of Mechatronics GmbH


Novelle der Gewerbeordnung setzt oö. Forderung nach One-Stop-Shop-Prinzip bei Betriebsanlagengenehmigungen um

09.11.2016

„Die am 2. November von der Bundesregierung präsentierte Novelle der Gewerbeordnung ist aus oberösterreichischer Sicht sehr erfreulich, denn viele der darin festgeschriebenen Änderungen sind Vorschläge aus Oberösterreich, die nun endlich umgesetzt werden“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Vor allem das nun geplante One-Stop-Shop-Prinzip bei Betriebsanlagengenehmigungen sei ein echter Durchbruch bei der Deregulierung: „Mit dieser Verfahrenskonzentration nach dem Motto ‚Ein Antrag, eine Genehmigung und ein Bescheid für die gesamte Betriebsanlage‘, die von Oberösterreich massiv eingefordert worden ist, wird sowohl die Wirtschaft als auch die Verwaltung massiv entlastet“, unterstreicht Landesrat Strugl.

Damit kommen Bau-, Naturschutz-, Wasser- und gewerberechtliche Genehmigung künftig aus einer Hand. Die Bezirkshauptmannschaft wird zentrale Anlagenbehörde und entscheidet in einem Verfahren über alle erforderlichen Anträge und schließt diese mit einem Bescheid ab. Diese Verfahrenskonzentration vermeidet widersprüchliche Auflagen der Behörden und reduziert so die Verfahrensdauer.

„Diese Verfahrenskonzentration bei den Betriebsanlagengenehmigungen ist aber nur einer der vielen Vorschläge zur Deregulierung, die von Oberösterreich in die Novelle eingebracht worden sind“, hebt Landesrat Strugl hervor. Denn auf Initiative von Landesrat Strugl ist in Oberösterreich bereits zu Beginn des Jahres 2016 das Deregulierungsprojekt „Betriebsanlagen“ gestartet worden: Dabei hat eine Arbeitsgruppe mögliche Vereinfachungen des gewerblichen Betriebsanlagenrechts geprüft hat. Dieser Deregulierungsgruppe gehörten Vertreter der Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht, der Wirtschaftskammer OÖ, der Bezirkshauptmannschaften und des Bezirksbauamtes an. Die dabei erarbeiteten Vorschläge wurden dann in Gesprächen auf Bundesebene in die Erstellung der Gewerbeordnungs-Novelle eingebracht.

Eine weitere lange Forderung Oberösterreichs, die nun umgesetzt wird, betrifft den Austausch von gleichartigen Maschinen: Das wird nun anzeigefrei gestellt, das heißt, die Betriebe können ihre Investitionen in Maschinen tätigen, ohne ein entsprechendes langwieriges Behördenverfahren abwickeln zu müssen.

Für viele Betriebsanlagen, von denen nur geringfügigste Emissionen ausgehen können (vergleichbar mit Haushalten), werden zum Teil genehmigungsfrei gestellt oder es wird für solche Betriebsanlagen nur noch ein Anzeigeverfahren erforderlich werden. Auch diese aus Oberösterreich stammende Forderung kann die Investitionstätigkeit kräftig beleben und ist somit ein Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft, ohne dass es zu einer Verschlechterung für die Anrainer kommt.

Weitere Erleichterungen, die von Oberösterreich angeregt worden sind, betreffen die Streichung von Veröffentlichungspflichten und der Wegfall von Betriebsanlagengenehmigungen für bloß vorübergehende Tätigkeiten, wie etwa von Gastronomen, die außerhalb ihrer gewerblichen Betriebsanlage beispielsweise bei einem Zeltfest tätig werden.


Spatenstich in Niederkappel: Metallbauer INNOVAMETALL errichtet neues Produktionsgebäude

Fünf Personen von vorne fotografiert mit Spatenstich-Schaufel in der Hand
V.l.: Bgm. Andreas Lindorfer (Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel), LAbg. Georg Ecker, Bgm. Josef Wögerbauer (Gemeinde Niederkappel), GF Klaus Pichlbauer (Fa. INNOVAMETALL Stahl- und Metallbau GmbH), Obmann INKOBA Donau-Ameisberg Ing. Martin Serlath (Leitung Abwicklung - Baufirma Goldbeck-Rhomberg), GF DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Business Upper Austria) und KommR. Herbert Mairhofer (WK-Obmann Bezirk Rohrbach) Foto: Gahleitner

02.11.2016

Das Metallbau-Unternehmen INNOVAMETALL mit Sitz in Linz zieht es ins Mühlviertel: In Niederkappel entsteht auf einer Fläche des INKOBA Donau-Ameisberg das neue Produktionsgebäude des innovativen Betriebes. „Im Neubau können wir unsere Produktion bündeln, setzen modernste Technologien ein und schaffen die Basis für künftiges Wachstum“, erklärt Geschäftsführer Klaus Pichlbauer.

„Für seine Aktivitäten holte sich das Unternehmen Unterstützung bei der Standortsuche und in Form von Förderberatung bei der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Das Beispiel Rohrbach zeigt auch, wie eine bezirksweit abgestimmte Ansiedlungspolitik funktionieren kann. Hier ist Oberösterreich bundesweit Vorreiter“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

INNOVAMETALL zählt zu den führenden Metallbau-Betrieben Oberösterreichs, unter anderem aufgrund zahlreicher Innovationen. Das Unternehmen entwickelte unter dem Namen „Safetydock®“ ein mittlerweile international patentiertes Park- und Verleihsystem für Fahrräder. Erfolgreich auf dem Markt ist auch „Sybkon®“, ein revolutionärer Systembalkon zum nachträglichen Einbau. Mit der Zusammenführung der Produktion, die derzeit fast zur Gänze ausgelagert ist, entstehen in Niederkappel mittelfristig 20 neue Arbeitsplätze. Bestehen bleiben der Standort in St. Oswald/Freistadt, wo Verkauf, Marketing und Projektabwicklung angesiedelt sind, sowie die Firmenzentrale in Linz, wo sämtliche Materialanlieferungen und Montagetätigkeiten koordiniert werden.

„Durch den Neubau gliedern wir die Produktion ins Unternehmen ein. So bleibt das Know-how am Standort“,
erklärt Geschäftsführer Klaus Pichlbauer.

Für seine Aushängeschilder Safetydock® und Sybkon® erwartet er eine steigende Nachfrage. Zu Safetydock® gibt es bereits Pilotprojekte in ganz Österreich und Anfragen aus vielen Ländern von Deutschland über Norwegen bis hin zu England, Singapur und Katar. Auch der Sybkon®-Balkon soll mittelfristig außerhalb Österreichs vertrieben werden.

Erfolgsmodell INKOBA: Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsstandorte
Der Standort in Niederkappel gehört zum Wirtschaftspark-INKOBA Oberes Mühlviertel – eine von 29 INKOBA-Regionen in ganz Oberösterreich. Alle Gemeinden des Bezirks Rohrbach sowie die Gemeinde Herzogsdorf aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung sind Teil des Wirtschaftsparks. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Experten der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Mit INNOVAMETALL bekommen wir einen weiteren attraktiven Betrieb in die Region, der für Arbeitsplätze im Bezirk sorgt“, freut sich Niederkappels Bürgermeister Josef Wögerbauer, Obmann-Stellvertreter des Bezirksverbandes Wirtschaftspark-INKOBA Oberes Mühlviertel.


Lehrlingsparlament in Freistadt erarbeitet Zukunftsanliegen und wählt Präsidium

In der Mitte mit dem Logo „ALF“ in der Hand Jasmin Rammer (Präsidentin Lehrlingsparlament Freistadt) und Fabian Glasner (Vizepräsident Lehrlingsparlament Freistadt) mit allen teilnehmenden Lehrlingen und den Organisatoren. Foto: WKO Freistadt
In der Mitte mit dem Logo „ALF“ Jasmin Rammer (Präsidentin Lehrlingsparlament Freistadt) und Fabian Glasner (Vizepräsident Lehrlingsparlament Freistadt) mit allen teilnehmenden Lehrlingen und den Organisatoren. Foto: WKO Freistadt

31.10.2016

Das erste Lehrlingsparlament der „Arbeits- und Lebensregion Freistadt“ („ALF“) am 6. und 7. Oktober im Salzhof Freistadt war geprägt von intensiven inhaltlichen Diskussionen unter den 40 teilnehmenden Lehrlingen sowie der Wahl eines Präsidiums, das die Anliegen weiter voran bringen wird.

Es war als österreichweites Pilotprojekt vorgesehen — und mit jeder Menge Fragezeichen versehen: Werden die Lehrbetriebe ihre Lehrlinge entsenden und die Lehrlinge auch kommen? Wie werden sie sich einbringen? Sehen sie Chancen, ihr Umfeld mitzugestalten?

Die WKO Freistadt sowie die LEADER-Regionen Mühlviertler Alm und Mühlviertler Kernland als Organisatoren waren dann aber regelrecht überwältigt von dem, was sich am 6. und 7. Oktober im Salzhof Freistadt abgespielt hat. „Gleich 40 Lehrlinge aus 22 Gemeinden und 17 unterschiedlichen Lehrberufen haben ihre Sorgen und Wünsche, Ideen und Vorschläge zusammengetragen, ihre wichtigsten Themen ausdiskutiert und gemeinsam neue Ideen entwickelt“, freut sich Gabriele Lackner-Strauss, Obfrau der WKO Freistadt.

Das Pilotprojekt Lehrlingsparlament Freistadt ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtprojekt „ALF — Arbeits- und Lebensregion Freistadt“. Dieses zielt darauf ab, den Bezirk Freistadt noch stärker als attraktive Region für Lehrlinge und Fachkräfte zu profilieren.

In moderierten Workshops und einer Debatte im Plenum haben sich die Lehrlinge engagiert eingebracht und ihr Umfeld beleuchtet, vor allem im Hinblick auf ihre Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld. Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt: „Es war deutlich ein gemeinsamer Stolz der Lehrlinge zu spüren. Auch deren Wille, sich einzubringen und die Region und ihre Zukunft mitzugestalten, war nicht zu übersehen. Dieses Engagement, diese Disziplin haben mich fasziniert. Wir alle können enorm stolz sein auf diesen Zukunftspfeiler unserer Region.“

Die teilnehmenden Lehrlinge haben mehr als 20 Themen und Anliegen diskutiert und sich dann zunächst auf folgende Hauptthemen geeinigt: Betriebsübergreifende Vernetzung, Lehrlingskarte, Lehrlingsparlament jährlich, Lehre mit Matura unterstützen, Mobilitäts-App für Lehrlinge.

Das Lehrlingsparlament hat schließlich auch ein eigenes Präsidium gewählt. Das zehnköpfige Team wird die Themen und Vorschläge nun den Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Region präsentieren. Auch bei der Veranstaltung „14 — was nun? Entdecke deine Möglichkeiten“ am 16. November in der Messehalle Freistadt werden die Lehrlingssprecher alle interessierten Schüler, Eltern, Lehrer und Besucher informieren. Für die weitere Diskussion werden auch die neuen Medien intensiv genützt.

Das Lehrlingsparlament wird von der Wirtschaftskammer Freistadt in Zusammenarbeit mit den LEADER-Regionen Mühlviertler Kernland und Mühlviertler Alm durchgeführt und vom Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich, von Business Upper Austria und der Euregio bayerischer wald — böhmerwald unterstützt.


Smarter Einkäufer kennt alle Rohstoff-Preise

V.l.: Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas STELZER, Sebastian SCHREY (Geschäftsleitung PS Quant OG), DI Mag. Michael PÜHRINGER (Geschäftsleitung PS Quant OG), Dr. Rudolf TRAUNER (Präsident Wirtschaftskammer OÖ) von vorne fotografiert
V.l.: Landeshauptmann-Stellv. Mag. Thomas STELZER, Sebastian SCHREY (Geschäftsleitung PS Quant OG), DI Mag. Michael PÜHRINGER (Geschäftsleitung PS Quant OG), Dr. Rudolf TRAUNER (Präsident Wirtschaftskammer OÖ) Foto: Land OÖ/Schauer

21.10.2016

Bei dem smarten Rohstoff-Einkäufer handelt es sich aber nicht um einen neuen Mitarbeiter. Es ist eine innovative Software, die lernt und sich laufend selbst verbessert. So kennt das Tool den optimalen Zeitpunkt für den Einkauf. Wie das alles möglich ist, lesen Sie hier.

Linzer Unternehmen entwickelt „smarten Rohstoffeinkäufer“

Mit Unterstützung durch das regionale Förderprogramm easy2innovate gelang der PS Quant OG mit Sitz in Linz eine Produktinnovation, von der gerade kleinere produzierende Betriebe, aber auch Großunternehmen profitieren können: ein Software-Tool, das Prognosen über die Entwicklung von Rohstoffpreisen erstellt.

 „Durch unser selbst-lernendes System können Rohstoffeinkäufer auch in turbulenten Marktphasen gelassen bleiben“

DI Mag. Michael Pühringer, PS Quant OG

Ein Tool beobachtet Preise

Rohstoffpreise (etwa von Metallen oder Rohöl) schwanken im Verlauf von Monaten, Wochen, aber auch Tagen teilweise extrem. Größere Unternehmen setzen daher auf eigene Abteilungen, die sich dem Rohstoffeinkauf widmen. „Auch diesen Unternehmen bietet das Tool Unterstützung bei der Preisbeobachtung“, sagt Pühringer. „Aufgrund seiner Bedienerfreundlichkeit ermöglicht es aber auch kleinen und mittleren Unternehmen, die Vorteile von Rohstoffpreisprognosen zu nutzen.“ Das von der Firma PS Quant entwickelte Tool verwendet Unmengen frei verfügbarer Daten, um zuverlässige Prognosen für Rohstoffpreise erstellen zu können.

 

Software lernt und verbessert sich laufend selbst

Gerade in dieser Sammlung und Beurteilung von Daten (etwa Zeitungsartikel, Börsenachrichten) lag einer der Schwerpunkte der Produktentwicklung. Da eine Vielzahl an Faktoren den Rohstoffpreis beeinflusst, wurden gemeinsam mit der FH OÖ Campus Hagenberg Machine-Learning-Algorithmen in das Tool integriert. So lernt die Software aus jeder erstellten Prognose und verbessert sich laufend selbstständig.

 

Ziel: Optimalen Zeitpunkt für den Einkauf finden und so Kosten sparen

Diese Prognosen erlauben dem Unternehmen, den Rohstoffeinkauf zum bestmöglichen Zeitpunkt zu planen.

„Eine geringere Abhängigkeit von den Schwankungen der Rohstoffmärkte führt nicht nur zu einer direkten Kostenersparnis, sondern führt auch zu mehr Preisstabilität und einer Verringerung des kalkulatorischen Risikos. In der Regel haben die Rohstoffeinkäufer langjährige Erfahrung und kennen die Märkte sehr gut. Unsere Software bietet ihnen durch die objektive Analyse der Marktdaten eine zusätzliche Unterstützung“

DI Mag. Michael Pühringer, PS Quant OG

 

Erfolgreiche Einreichung bei europäischem Förderprogramm

Neben der Förderung im Rahmen von easy2innovate ist es PS Quant auch gelungen, mit Unterstützung von Förderexpert/innen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erfolgreich im europäischen Förderprogramm EUROSTARS einzureichen. Mit diesen wird F&E in kleinen und mittleren Unternehmen gefördert.

 


 

easy2innovate - wie Innovationsforschung einfach funktioniert

Mit dem regionalen Förderprogramm „easy2innovate“ gelingt es, die oö. Wirtschaft stärker mit der Forschung zu vernetzen. Seit 2010 erhalten oberösterreichische Klein- und Mittelunternehmen (KMU) Unterstützung beim Zugang zu Forschungsleistungen, um die unternehmenseigene Innovationskraft voranzutreiben und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu forcieren.

„Heimische KMU werden bei ihren Forschungs- und Entwicklungsprojekten durch easy2innovate mit über 1,4 Mio. Euro unterstützt“

Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

 

Beeindruckend ist die Vielfalt der geförderten Themenbereiche: Von Übersetzungs-Software über innovative Maultrommeln bis hin zu Biodünger aus Schweineborsten – verschiedenste Forschungsvorhaben wurden bereits erfolgreich unterstützt.

 

Mit easy2innovate erhalten die Unternehmen durch zwei ineinandergreifende Programmlinien eine umfassende Unterstützung von der Produktidee bis zum Markteintritt:

  • In der Programmlinie „easy2research“ werden pro Projekt bis zu 25.000 Euro für die Umsetzung des F&E-Vorhabens bereitgestellt
  • In der Programmlinie „easy2market“ stehen bis zu 10.000 Euro für die Markteinführung zur Verfügung.

Unterstützung und Beratung bei der Einreichung gibt es durch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

DI Paul Kuttner steht für Ihre Fragen zur Verfügung.

 


Am 21. Oktober fand zum Thema eine Pressekonferenz statt. Lesen Sie hier den vollen Beitrag. 


OÖ. Landespreis für Innovation: Die Gewinner stehen fest!

Die diesjährigen Preiseträger von oben fotografiert. Foto: Land OÖ/Schauer
Foto: Land OÖ/Schauer

20.10.2016

Am Mittwochabend wurde für die innovativsten und kreativsten Köpfe im ORF-Landesstudio Oberösterreich in Linz der rote Teppich ausgerollt. Zum 23. Mal fand der oberösterreichische Landespreis für Innovation statt und kürte in 4 Kategorien die besten Innovationsleistungen.

„Der Jury fiel die Auswahl unter den erstklassigen Einreichungen schwer, aber schlussendlich setzte sich in der Kategorie Großunternehmen die EV Group GmbH durch. In der Kategorie Mittlere Unternehmen siegte die AV Stumpfl GmbH und in der Kategorie Kleinunternehmen die Rapperstorfer Automation GmbH. Die Kategorie Forschungseinrichtungen konnte das Department of Particulate Flow Modelling der Johannes Kepler Universität Linz für sich entscheiden“, erklärte Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und gratulierte den diesjährigen Preisträgern. Mit dem Jurypreis für radikale Innovationen wurde 2016 die RISC Software GmbH ausgezeichnet; den Jurypreis für das Geschäftsmodell Innovationen erhielt die IndiValue GmbH.  

 

„Für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich geht es im internationalen Konkurrenzkampf um Wettbewerbsvorteile, die unsere Unternehmen erzielen können. Dazu brauchen Oberösterreichs Betriebe Technologieführerschaft basierend auf Innovation: Sie müssen besser, effizienter sein – in Prozessen, Produkten und Dienstleistungen. Alle Einreichungen haben gezeigt, dass Oberösterreich und die heimischen Unternehmen hier auf einem guten Weg sind."
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

 

Die Details zu den Preisträgern 2016 und ihren Innovationen finden Sie hier.

Der Landespreis für Innovation 2016 ist eine Kooperation des Landes Oberösterreich und der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit der WKO Oberösterreich – sparte.industrie, dem ORF OÖ, der Sparkasse OÖ und der Kronen Zeitung.


Lösungen für ein besseres Leben im Fokus des Partnering Day 2016

V.l.: Podiumsdiskussion mit Moderator Daniel Cronin, Gerhard Steiner (Greiner Technology & Innovation), Sara Matt-Leubner (Gesellschaft der Universität Innsbruck), Martin Kaltenbrunner (Kunstuniversität Linz) und Jama Nateqi (Symptoma) © JKU - Florian Atzmüller
Die Organisatoren und Kooperationspartner des Partnering Day 2016 © JKU - Florian Atzmüller
B2B-Meetings
Bei den professionell organisierten B2B-Meetings konnten gezielt Kooperationspartner gefunden werden. © JKU - Florian Atzmüller
Der "Stratec's High Potential R&D Award" ging an Jan Hesse (CBL) V.l.n.r.: Georg Bauer (Stratec), Jan Hesse (CBL), Herbert Pock (AUSTIN Pock + Partners), Matthias Fink (JKU) © JKU - Florian Atzmüller
Der "AUSTIN's Business Award" ging an Gisbert Mayr (ICT) V.l.n.r.: Georg Bauer (Stratec), Gisbert Mayr (ICT), Herbert Pock (AUSTIN Pock + Partners), Matthias Fink (JKU) © JKU - Florian Atzmüller

18.10.2016

Am 17. Oktober 2016 veranstalteten die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters und die Initiative Smart Plastics des Kunststoff-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West und dem Enterprise Europe Network den „Partnering Day 2016“ unter dem Titel „Solutions for a better life“. Erstmals trafen im AEC in Linz internationale TeilnehmerInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft aus den unterschiedlichsten Branchen aufeinander, um gemeinsam innovative Lösungen für ein besseres Leben in den Bereichen MedTech, IT, Materials, Mechatronik und Design etc. zu diskutieren.

Im Fokus des Partnering Day 2016 standen die sogenannten B2B-Meetings mit mehr als 80 TeilnehmerInnen aus über zehn Ländern der Welt, wie z.B. Kanada, Ukraine oder Ungarn. Die 20-minütigen B2B-Gespräche wurden von den TeilnehmerInnen vorab online vereinbart, um gezielt Kooperationspartner für neue Projekte zu gewinnen. „Der Partnering Day 2016 - Solutions for a better life war ein tolles Netzwerk-Event, bei dem ich sehr interessante Anregungen für künftige Kollaborationen gewinnen konnte, von denen zumindest fünf weiterverfolgt werden“, so Markus Schopf (Manager Open Innovation, Borealis Polyolefine) begeistert.

Zwei Forschungs- und Projektideen mit Award ausgezeichnet
Um branchenübergreifende Kooperationen zwischen innovativen Unternehmen und universitären Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zu stärken und deren Bedeutung aufzuzeigen, wurden zwei Forschungs- und Projektideen beim Partnering Day von der Fachjury, bestehend aus Georg Bauer (Stratec Consumables), Herbert Pock (Geschäftsführer AUSTIN Pock + Partners) und Matthias Fink (Johannes Kepler Universität Linz, Vorstand des Instituts für Innovationsmanagement), ausgezeichnet. Insgesamt wurden 20 Innovationen eingereicht. Beim Partnering Day wurden die 14 besten Innovationen im Rahmen von 5 Minuten Pitches vorgestellt. Herbert Pock überreichte Gisbert Mayr (ICT - Innovation in Clinical Trials) den „AUSTIN’s Business Award sponsored by AUSTIN Pock + Partners“. Georg Bauer zeichnete Jan Hesse (CBL - Center for Advanced Bioanalysis) mit dem „STRATEC’s High Potential R&D Award sponsored by STRATEC Consumables GmbH“ aus.

Experten motivieren zu innovativen Ideen
Vier namhafte Experten: Sara Matt-Leubner (Leiterin der Transferstelle Wissenschaft - Wirtschaft - Gesellschaft der Universität Innsbruck), Jama Nateqi (Cofounder und CEO, Symptoma), Martin Kaltenbrunner (Interface Culture Lab, Kunstuniversität Linz) und Gerhard Steiner (Innovation & Information Management, Greiner Technology & Innovation) diskutierten mit Moderator Daniel Cronin (Moderator der PULS 4 StartUp-Show „2 Minuten 2 Millionen“, „Co-Founder der Plattform „AustrianStartups“ und Moderator des Pioneers Festivals) über branchenübergreifende Chancen und Möglichkeiten für innovative Ideen.

Einblicke in eine außergewöhnliche Laufbahn
In seiner emotionalen Keynote gewährte der Paralympics Champion Christoph Etzlstorfer Einblick in seine außergewöhnliche Laufbahn und zeigte dem Publikum spannende Lösungsansätze für ein besseres und positiveres Leben.



Die Organisatoren

In diesem Jahr holte die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters (MTC), die Initiative Smart Plastics des Kunststoff-Clusters und über das Enterprise Europe Network (EEN) gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West (WTZ West) den Partnering Day 2016 erstmals nach Linz. Weiters besteht zum Partnering Day 2016 eine Kooperation mit Land OÖ und WKOÖ – denn zeitgleich fand der Exporttag unter dem Motto „Zukunft Export“ im Palais Kaufmännischer Verein statt.

Über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters
Mit der Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ hat es sich der MTC zum Ziel gesetzt, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und dadurch den MedTech-Standort Oberösterreich langfristig auszubauen und zu stärken. Die Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik. www.medtech-transfer.at

Über die Initiative Smart Plastics (ISP)
Smart Plastics, sogenannte intelligente Kunststoffe, verbinden die drei Schlüsselkompetenzen Elektronik, Kunststofftechnik und Design zu einem der bedeutendsten Gestaltungsmittel unserer Zeit. Im seit 2014 laufenden FFG-Projekt „3D-Molded Electro Optical Device (3D-MEOD)“ wird beispielsweise eine nahtlose und interaktive „Bedienkonsole der Zukunft“ mit transparenten, plastisch verformbaren Funktionskomponenten für Elektronik, Sensorik und Beleuchtung entwickelt. www.smart-plastics.com

Über die Initiative WTZ-West
Das Wissenstransferzentrum West ist das größte Kompetenzzentrum für akademischen Wissens- und Technologietransfer West-Österreichs. Unter dem Dach des WTZ West arbeiten sechs führende Universitäten und ihre assoziierten Partner gemeinsam daran, neue Wissenshorizonte zu schaffen, Potentiale zu bündeln und das Thema Forschung verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Das BMWfW und die AWS unterstützen als Fördergeber diese Initiative. www.wtz-west.at

Über das Enterprise Europe Network (EEN)
Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. www.een.at


Nähere Informationen
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158
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Neue oö. Initiative treibt Digitalisierung in der Medizintechnik voran

Eröffnungs.Talk
V.l. Im Eröffnungstalk sprachen Willibald Salomon (CGM Clinical Österreich), Michael Farthofer (CCS Akatech) und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl mit Andreas Wögerer (MTC) über die digitalisierte Medizintechnik. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
Keynote Roland Rott
Roland Rott mit seinem Vortrag zu „how GE is driving the transformation“ © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
TeilnehmerInnen und Kooperationspartner tauschten sich intensiv aus. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
Die IDM wurde beim Kick-Off vorgestellt. V.l.n.r. Christian Altmann, Andreas Wögerer, Nora Mack, Robert Stubenrauch, Michael Lettner - IDM-Team der Business Upper Austria. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder

14.10.2016

Bei der Auftaktveranstaltung „DIGITAL MEDTECH – be inspired!“ am 13. Oktober im Ars Electronica Center in Linz stellten der Medizintechnik- und IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erstmals die Initiative Digital MedTech (IDM) vor. Die Initiative vernetzt Medizintechnik- und IT-Unternehmen, um neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in der Medizintechnik zu schaffen. Konkret werden Unternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt unterstützt.

Bei der Veranstaltung sprachen Pioniere auf dem Gebiet der digitalen Medizintechnik- und IT-Experten aus Österreich über die immensen Chancen und Möglichkeiten von Digitalisierung in der Medizintechnik. 

Im Eröffnungstalk sprachen Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher Medizintechnik-Cluster) und Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher IT-Cluster) über die Wichtigkeit der Interdisziplinarität - der Vernetzung von IT- und Medizintechnik-Unternehmen, um die Medizintechnik in Oberösterreich weiterzuentwickeln.

Anschließend präsentierten die Projektmanager Andreas Wögerer (Medizintechnik-Cluster) und Michael Lettner (IT-Cluster) die Initiative Digital MedTech mit den Aktivitäten für das Jahr 2017. Die Initiative startet am 2. Februar 2017 mit einem Workshop zur Ideen- und Kooperationsfindung unter dem Titel „Innovation Day – creating ideas“. Im Mai geht es mit Partnerunternehmen auf eine 2-Tages-Reise nach Erlangen. Geplant sind eine Besichtigung von Siemens Healthcare und ein gemeinsamer Workshop mit dem Medical Valley EMN e.V.

Nach dem zweiten Innovation Day am Kepler Universitätsklinikum im Juni, startet die Initiative am 21. September 2017 erstmals exklusive Expertensprechstunden zum Thema „Digitalisierung in der Medizintechnik“. Vier IT- und Medizintechnik-Experten stehen etablierten Unternehmen, Start-ups und Ein- bzw. Umsteigern in die digitalisierte Medizintechnik je eine Stunde fachlich für Fragen zur Verfügung Die DIGITAL MEDTECH, die größte Fachveranstaltung der Initiative, findet als Jahreshighlight am 30. November 2017 statt.

Revolution in der Medizintechnik bahnt sich an
Die Experten Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher MTC), Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher ITC), Roland Rott (General Manager Women´s Health Ultrasound & IT, GE Healthcare), Stefan Sauermann (Studiengangsleitung Biomedical Engineering Services, FH Technikum Wien), Christoph Bauchinger (CIO Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) und Stephan Famler (Technikkoordinator Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) demonstrierten, mit welchen rasanten Schritten wir uns auf die digitalisierte Medizintechnik zubewegen. Roland Rott betonte, dass sich eine Revolution in der Medizintechnik anbahnt. Verantwortlich für eine digitalisierte Medizintechnik sind unter anderem sinkende Budgets, ein Generationenwechsel und die vorhandene moderne Technologie. In der Medizintechnik ergeben sich somit große Chancen für Neueinsteiger und massive Kompetenzerweiterungen für etablierte Medizintechnik-Unternehmen.

Die digitalisierte Zukunft der Bildgebung bestaunen
In drei Best Practice Beispielen präsentierten Medizintechnik- und IT-Unternehmen sowie Institutionen neue Chancen und disruptive Ansätze am Medizintechnik-Markt. Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) und Klaus Engel (Principal Key Expert Visualization, Siemens Healthcare) stellten unter dem Titel „Medical Imaging goes to the Movies – the Future of Visualization“ die Revolution in der Bildgebung in der Medizintechnik und die daraus ungeahnten Möglichkeiten für Mediziner und Patienten vor. „Cinematic Rendering“ nennt sich die neu entwickelte Software von Siemens Healthcare mit der medizinische Bilddaten aus CT und MRT fotorealistisch dreidimensional visualisiert werden. Die Software ist bald auf dem Medizintechnik-Markt und soll zukünftig bessere Diagnosen ermöglichen, die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten erleichtern und beispielsweise Chirurgen bei der Einschätzung von Distanzen und Größenverhältnissen unterstützen.

Prof. Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) nutzt die neue Software bereits in der Praxis und hält seine Basisanatomie-Vorlesungen für Studenten bereits im Deep Space. Die Visualisierungen von Franz Fellner und Klaus Engel waren anschließend für alle TeilnehmerInnen im Deep Space 8K des AEC zu bestaunen.


Über die Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- & IT-Clusters
Mit der Initiative „Digital MedTech (IDM)“ haben sich der Medizintechnik-Cluster (MTC) und der IT-Cluster (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen, Medizintechnik- und IT-Unternehmen zu vernetzen, damit neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Die Initiative Digital MedTech begleitet seine Partnerunternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Planung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen.
www.digital-medtech.at

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt & Nähere Informationen
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

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Experten diskutierten über das Förderprogramm H2020

v.l.n.r. Rupert Ortner (g.tec Guger Technologies), Johannes Heitz (Inst. f. angewandte Physik, JKU), Johannes Klinglmayr (Linz Center of Mechatronics), Manfred Ruhmer (Business Upper Austria), Peter Fatelnig (Europäische Kommission), Anneliese Pönninger
v.l.n.r. Rupert Ortner (g.tec Guger Technologies), Johannes Heitz (Inst. f. angewandte Physik, JKU), Johannes Klinglmayr (Linz Center of Mechatronics), Manfred Ruhmer (Business Upper Austria), Peter Fatelnig (Europäische Kommission), Anneliese Pönninger (EV Group E. Thallner GmbH) Hans Härting (Pilot bei Austrian Airlines), Antonis Vlasopoulus (Brunel University London), Olaf Roock (FACC Operations GmbH), Christian Frey (FFG) Foto: (c) Business Upper Austria

13.10.2016

Unter dem Leitgedanken „Oberösterreich startet durch“ blickten bei der Jahreskonferenz am 11. Oktober 2016 im Wissensturm Linz rund 80 Gäste genauer in das weltweit größte Forschungs- und Innovationsförderprogramm „Horizon2020“. Denn von den 75 Mrd. Euro Fördergeldern, die von der europäischen Kommission zwischen 2014 und 2020 bereitgestellt werden, landeten bis dato 24 Mio. Euro in Oberösterreich.

Erfolgreiche Unternehmer sowie Forschungsakteure berichteten über erfolgreiche Strategien bei der Akquise europäischer Innovationsförderungen und vor allem aber wie es in der Praxis wirklich aussieht.

Aus der Praxis
Im Vorfeld zum bevorstehenden 9. Rahmenprogramm werden derzeit viele Ansätze diskutiert. Beispielsweise die Stärkung des Einzelnen oder die Umsetzung von für Europa sehr wichtigen Themen in Form von Flagship Initiativen. Nicht ganz neu, aber wesentlich bei Einreichungen in H2020 ist die europäische Dimension, handelt es sich doch um den Wettbewerb der besten Ideen europaweit. Key-Note-Speaker Peter Fatelnig von der Europäischen Kommission sprach in seinem Vortrag über die bisherige Erfolgsgeschichte des Rahmenprogramms und diese fortsetzen zu wollen. Die österreichischen Aktivitäten lobte er in diesem Zusammenhang sehr.

Beim „H2020-Talk“ schilderten Akteure ihre Sicht auf das Programm und berichteten aus der Praxis, wie zum Beispiel Olaf Roock, Gruppenleiter Advanced Composite Manufacturing beim Luftfahrt-Zulieferer FACC: „Wir führen unsere jungen Mitarbeiter an das Thema Horizon2020 insofern heran, indem wir sie in überschaubare Teilaufgaben von europäischen Projekten involvieren!“

Über einen Erfolg bei H2020 konnte auch Johannes Klinglmayr, Projektkoordinator bei „Linz Center of Mechatronics GmbH“ berichten: „In unserer Initiative den interdisziplinären Charakter der Mechatronik noch weiter zu fassen, wurde uns auf Anhieb das Projekt „Asset“ genehmigt. Mit branchenübergreifenden Partnern, und der ETH Zürich arbeiten wir gemeinsam daran dem Konsumenten im Supermarkt die Entscheidungssouveränität zurückzugeben. Wir haben uns sehr gefreut, dass uns das Enterprise Europe Network-Team von Business Upper Austria bei der Partnersuche so großartig unterstützt hat."

Das Forschungs- und Innovations-Förderprogramm „Horizon2020“
„Horizon2020“ ist das weltweit größte Forschungs- und Innovationsförderprogramm und stellt knapp 75 Mrd. Euro an Fördergelder zwischen 2014 und 2020 bereit. Das Programm bildet einen gemeinsamen Rahmen für drei Herausforderungen bzw. Ziele: Erstens die wissenschaftliche Exzellenz, zweitens die Wettbewerbsfähigkeit bzw. Marktführerschaft europäischer Unternehmen unterstützen und drittens die gesellschaftliche Herausforderung. Business Upper Austria unterstützt dabei Unternehmen jeder Größenordnung unter anderem bei der Bewertung von Innovationsvorhaben, ob es sich für das Horizon2020-Programm eignet sowie bei der Antragsabwicklung und Einreichung.

Mehr Informationen unter www.biz-up.at/h2020


Zerspanungswerkzeug-Spezialist Scheinecker übersiedelt nach Steinhaus: Spatenstich für neues Betriebsgebäude

Von links: Bgm. Harald Piritsch, Geschäftsführerin und Eigentümerin Ulrike Scheinecker-Graul, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, und Geschäftsführer Mag. Christoph Graul. Von vorne fotografiert mit Schaufel in der Hand. Foto: Andreas Maringer
V.l.: Bgm. Harald Piritsch, Geschäftsführerin und Eigentümerin Ulrike Scheinecker-Graul, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, und Geschäftsführer Mag. Christoph Graul. Foto: Andreas Maringer

12.10.2016

In Steinhaus/Wels errichtet das Welser Unternehmen Scheinecker GmbH seinen neuen Standort. Zum offiziellen Spatenstich am vergangenen Freitag, 7. Oktober, kam auch Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. „Innovative Familienunternehmen wie Scheinecker sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wir unterstützen sie daher gezielt beim Wachstum“, so Landesrat Strugl. Scheinecker-Geschäftsführerin Ulrike Scheinecker-Graul: „Am jetzigen Standort in Wels gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit. In Steinhaus haben wir wenige Kilometer entfernt einen passenden Standort gefunden, mit dem wir auch für künftiges Wachstum gerüstet sind.“

Scheinecker entwickelt und produziert unter anderem Spezialwerkzeuge für die Bearbeitung von Verbundwerkstoffen. „Wir haben bereits vor 25 Jahren begonnen, Know-how bei Verbundwerkstoffen aufzubauen, heute liefern wir unsere Produkte rund um den Globus an unsere Kunden im Bereich Luftfahrt- und Automobile (z.B. Rennsport)“, erklärt Ulrike Scheinecker-Graul, warum ihr Unternehmen mit über 40 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern in diesem Bereich gehört. Weitere wesentliche Geschäftszweige sind der Handel internationaler Markenwerkzeuge und der CNC-Werkzeugschärfservice.

6000 Quadratmeter Fläche am neuen Standort
Das neue Betriebsgebäude in Steinhaus soll im Sommer 2017 fertiggestellt sein. Auf 2500 Quadratmetern Nutzfläche findet nicht nur die Produktion Platz, es entstehen auch Büro-, Logistik-, Technik-, Meeting- und Schulungsräume.

Beim Investitionsvorhaben unterstützt wurde das Unternehmen von Business Upper Austria – etwa bei der Standortsuche und rund um das Thema Finanzierung & Förderung.


Neuer Standort für Altstoffsammelzentrums Bad Leonfelden fixiert

Von links: LAbg. BGM DI Josef Rathgeb, GF Mag. Johannes Wipplinger (BAV), Obfrau BGM Daniela Durstberger (BAV) und Obmann BGM Alfred Hartl am Gelände der Inkoba SternGartl, von vorne fotografiert mit Schaufel in der Hand. Foto: Inkoba SternGartl GmbH / M
V.l.: LAbg. BGM DI Josef Rathgeb, GF Mag. Johannes Wipplinger (BAV), Obfrau BGM Daniela Durstberger (BAV) und Obmann BGM Alfred Hartl am Gelände der Inkoba SternGartl. Foto: Inkoba SternGartl GmbH / Monika Aigner

11.10.2016

Die Entscheidung für den neuen Standort des Altstoffsammelzentrums (ASZ) Bad Leonfelden ist gefallen. Im Betriebsgebiet der INKOBA SternGartl wird nächstes Jahr gebaut. Der Startschuss zur raschen Entwicklung des Standortes in Bad Leonfelden ist somit gefallen.

„Wir haben unsere Entwicklungsaufgaben erledigt. Das ASZ Bad Leonfelden wird 2017 am neuen Standort eröffnen und somit als erstes Unternehmen in Betrieb gehen. Das ist ein Signal für alle Interessenten und wir freuen uns auf viele weitere Anfragen für die weiteren 6,5 ha Betriebsflächen“, meinen Obmann BGM Alfred Hartl und die Vorstandsmitglieder der Inkoba SternGartl unisono. Die Infotafel am Kreisverkehr liefert einen ersten Eindruck über die Entwicklungsmöglichkeiten.

„Als Obfrau des Bezirksabfallverbandes Urfahr-Umgebung ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir mit unseren ASZ eine praktisches und bequemes Entsorgungsangebot für die Bevölkerung bereitstellen können. Der Standort ist eine sinnvolle Ergänzung in einem Betriebsgebiet, da er sowohl für angesiedelte Unternehmen und auch für die Bad Leonfeldner hervorragend erreichbar sein wird.“
BGM Daniela Durstberger

Das Betriebsgebiet Bad Leonfelden bietet insgesamt 7,0 ha Betriebsgebiet direkt am neuen Kreisverkehr B126/B38. Neben Wasser, Kanal, Strom und Gas ist natürlich auch die Versorgung mit Breitband-Internet vorgesehen. Grundstücksgrößen variieren von kleinen Einheiten mit 3.000 m² bis zu 1,2 ha. Teilungen und Zusammenlegungen sind möglich. Die Widmung Betriebsbaugebiet ermöglicht einer Vielzahl von Betriebstypen Entfaltungsspielraum.

Generell soll das INKOBA-Gebiet SternGartl als Standort für regionale Produktions- und Verarbeitungsbetriebe sowie produktionsorientierte Dienstleister etabliert werden. Ziel ist es, am Standort Bad Leonfelden bestehende Branchen (z.B. Nahrungsmittel- und Holzverarbeitung, Metallbau und Mechanik, Bau- und Baunebengewerbe) ebenso zu entwickeln wie auch neuen Geschäftsfeldern Raum zu geben.

Gleichzeitig sollen auch Unternehmen aus den anderen Bundesländern und dem Ausland, angesprochen werden.

„Wir möchten interessierten Unternehmen auf Knopfdruck geeignete Standorte anbieten können, die auch sofort verfügbar sind. Das ASZ nutzt unser Angebot als Erster. Mit diesem Betrieb werden auch Arbeitsplätze gesichert und die Kommunalsteuer bleibt bei uns in der Region.“
LAbg. BGM DI Josef Rathgeb.

Der Gemeindeverband INKOBA SternGartl besteht aus 12 Gemeinden im Bezirk Urfahr Umgebung. Die INKOBA SternGartl entwickelt und vermarktet regionale Standorte zur Betriebsansiedlung, Ausgaben und Einnahmen werden dabei unter den Gemeinden aufgeteilt.


OÖ. MidTech-Initiative auf Erfolgskurs

von links: Mag. Benedikt Aichinger (Geschäftsführer SWYNC GmbH), Ing. Hubert Rapperstorfer (Geschäftsführer Rapperstorfer Automation), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. Markus Manz (Geschäftsführer tech2b Inkubator GmbH) von vorne fo
v.l.: Mag. Benedikt Aichinger (Geschäftsführer SWYNC GmbH), Ing. Hubert Rapperstorfer (Geschäftsführer Rapperstorfer Automation), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. Markus Manz (Geschäftsführer tech2b Inkubator GmbH). Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr

10.10.2016

Potentiale ausschöpfen, technologieorientierte Ideen auf den Weg bringen und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich stärken: Diese Ziele verfolgt die MidTech-Initiative im Rahmen der von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl gestarteten oö. Gründerstrategie „Start Up(per) Austria“.

In Oberösterreich werden pro Jahr ca. 4.500 Unternehmen neu gegründet, rund 1.000 davon sind wissensintensive und technologieorientierte Gründungen. Damit liegt Oberösterreich im Bundesländervergleich auf Rang drei – im Verhältnis zu den Einwohnern allerdings im nur Mittelfeld. Damit zeigte sich deutlich, dass noch Potential nach oben besteht.

Mit „Start Up(per) Austria – Die oö. Strategie für mehr Gründungen“ wurde eine ganzheitliche und langfristige Gründungsstrategie für Oberösterreich erstellt, die besonderen Fokus auf wissensbasierte und technologieorientierte Gründungen in strategisch relevanten Potentialfeldern legt. Denn gerade technologieorientierte Gründungen tragen neben den traditionellen Leitbetrieben entscheidend dazu bei Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Oberösterreich für die Zukunft abzusichern.

Im Rahmen von „Start Up(per) Austria“ wurden gezielt neue Maßnahmen konzipiert, um kurz- und mittelfristig die sehr differenzierten Gründungs- und Technologiepotentiale in Oberösterreich zu heben. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Ideenphase gerichtet, in der sich das Innovationspotential einer potentiellen Gründung manifestiert, sowie auf die intensive Gründungsphase, in der bestmögliche Unterstützung und Betreuung maßgeblich zur Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells beitragen können.

MidTech-Initiative erschließt neue Gründungspotentiale und baut auf bewährte Strukturen
Bisher haben sich die Unterstützungsmöglichkeiten für innovative Gründer/innen in erster Linie auf Hightech-Gründungen mit akademischem und wissenschaftlichem Hintergrund konzentriert. Es hat sich aber gezeigt, dass gerade Gründer/innen, die ihre Ideen in den Branchen des sogenannten Midtech-Segments, wie etwa Mechatronik, Elektrotechnik, Fahrzeugbau, Metall, Kunststoff entwickeln, in vielen Fällen Praktiker aus der Wirtschaft oder HTL-Absolventen sind. Diese, aber auch alle anderen Personen mit Ideen für technologische und wissensorientierte Gründungen und Dienstleistungen holt die vom oö. Inkubator tech2b betreute Midtech-Initiative nun auf einer viel breiteren Basis ab als es zuvor möglich war.

Mit dem Inkubator tech2b, eine Tochterfirma der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, besteht in Oberösterreich bereits ein erfolgreiches Netzwerk für forschungsbasierte, technologieorientierte Geschäftsideen und Unternehmensgründungen. Akademiker aus dem Hightech-Bereich werden in der Startphase der Unternehmensgründung mit einem umfassenden Angebot von Beratung, Coaching und Mentoring über Finanzierung, Infrastruktur und Netzwerk-Zugang unterstützt.

„Die Idee des Inkubators, nämlich die umfassende Begleitung von Gründungen, haben wir nun auch auf das Midtech-Segment übertragen. Mit der MidTech-Initiative wird eine Unterstützungs-Lücke in Richtung technologie- und design-orientierte Gründungen geschlossen. Damit geben wir der oberösterreichischen Gründerlandschaft einen kräftigen Impuls und schöpfen zusätzliches Potential aus."
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

 

 Nähere Details finden Sie in der Presseunterlage.


Bosch eröffnet baulich erweitertes Engineering Center in Linz

von vorne fotofrafiert
Feierliche Eröffnung der Erweiterung des Bosch Engineering Center in Linz (v.l.): Dr. Uwe Gackstatter, Vorsitzender des Bosch Bereichsvorstands Diesel Systems, Dr. Michael Strugl, Wirtschaftslandesrat OÖ, Dr. Klaus Peter Fouquet, Bosch Österreich-Chef, Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann OÖ DI (FH), Christian Ganser, Prokurist und Standortleiter Bosch Linz, KR Susanne Wegscheider, Wirtschaftsstadträtin Linz, Mag. Klaus Luger, Bürgermeister Stadt Linz, Mag. Christian Forsterleitner, Vize-Bürgermeister Stadt Linz. Foto: Bosch

07.10.2016

Bosch hat sein Engineering Center in Linz baulich erweitert, um für künftiges Wachstum gerüstet zu sein. Im internationalen Kompetenzzentrum in Linz sind derzeit 220 Mitarbeiter tätig, der Großteil in der Entwicklung von Mobilitätstechnik. In Anwesenheit von Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl und dem Linzer Bürgermeister Mag. Klaus Luger sowie zahlreichen weiteren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde der Zubau des Engineering Center offiziell eröffnet.

„Das neue Bosch Engineering Center in Linz ist ein klares Bekenntnis zum Standort Oberösterreich“, sagte Landeshauptmann Pühringer und hob die Bedeutung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Zukunftssicherung der Region hervor. „Innovationen sind für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich von zentraler Bedeutung: Daher ist es eine wichtige Stärkung für unser Bundesland, dass Bosch sein Entwicklungszentrum in Linz nun weiter ausgebaut hat“, unterstrich Wirtschaftslandesrat Strugl. Der Linzer Bürgermeister wartete mit einer besonderen Überraschung auf. „Im Stadtsenat wurde beschlossen, dass die Straße, in der das Bosch Engineering Center angesiedelt ist, ab sofort Robert-Bosch-Straße heißt“, verkündete Bürgermeister Luger.

„Den Linzer Innovationsstandort zeichnet vor allem eines aus: das gut funktionierende Zusammenspiel aus kompetenter Forschung und Entwicklung mit den Geschäftspartnern aus Industrie und der öffentlichen Hand“, so Bosch Österreich-Chef Dr. Klaus Peter Fouquet. „Hier in Linz wird umgesetzt – pragmatisch und mit Leidenschaft!“ So erfolgte auch der Ausbau des Bosch Engineering Center in Linz schnell und unbürokratisch.

„Bei den Vorbereitungen für die Standorterweiterung hat uns neben dem Land Oberösterreich und der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria auch die Stadt Linz stark unterstützt“, so DI (FH) Christian Ganser, Prokurist und Standortleiter Bosch Linz.

Insgesamt acht Millionen Euro investierte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in den Ausbau des Firmenkomplexes. Besonderes Augenmerk hat Bosch auch auf die Arbeitsbedingungen gelegt und bei der Gestaltung der Räumlichkeiten die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen berücksichtigt. „Gerade an einem Entwicklungsstandort wie unserem Bosch Engineering Center erfordern Kreativität und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt flexible Büros und ein inspirierendes Umfeld“, ergänzte Ganser.


automotive.2016 in Linz: Neue Architektur für die Mobilität der Zukunft

Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster

06.10.2016

Zu seiner Jahreskonferenz „automotive.2016“ begrüßte der Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 5. Oktober in Linz Vertreter der heimischen und internationalen Automobilwirtschaft. Zu diesem Austausch über die Zukunft der Mobilität kamen 250 Gäste aus der Branche in die voestalpine Stahlwelt.

Autos werden in Zukunft anders gebaut. Straßen werden andere Aufgaben bekommen und das Miteinander der Verkehrsteilnehmer wird im Mittelpunkt stehen. So lassen sich die bei der automotive.2016 diskutierten Zukunftsszenarien der Mobilität kurz zusammenfassen. Referenten von BMW Group, Morgan Motors, Continental Automotive und Magna Steyr zeigten ihre Konzepte der Mobilität von morgen. Großes Interesse fand auch das Thema Internationalisierung – der amerikanische Zuliefermarkt stand hier im Mittelpunkt.

 

Weniger Gewicht – mehr Möglichkeiten

Nach außen hin nicht sehr offensichtlich, jedoch ein unverzichtbarer Faktor für zukünftige energiesparende Fortbewegung ist der Leichtbau. Die Veränderungen in diesem Bereich werden sich nicht schlagartig im Straßenbild abzeichnen. Dennoch ist der Leichtbau ein wichtiger Beitrag zu einer neuen Gesamtarchitektur der Mobilität. Siegfried Kroll von der BMW Group stellte in diesem Zusammenhang die Leichtbaukonzepte von BMW vor, die bald den Weg von der Oberklasse in die Mittelklasse finden werden.

Ein inspirierender Beitrag zum Leichtbau kam von Charles Morgan, dem Gründer von Morgan Motors. Das Unternehmen fertigt seit Jahrzehnten in Handarbeit Fahrzeuge an, deren Struktur zu einem beachtlichen Teil aus Holz besteht. Ein Auto vom Tischler wird in der Serienfertigung zwar keinen Platz finden, dennoch lieferten die Ideen von Charles Morgan zum Thema „ Design und Handwerk in der Automobilfertigung“ interessante Ansätze.

 

Wird Wasser das neue Benzin?

Leichte Strukturen sind die Voraussetzung, um neuen Antriebsformen den Weg zu bereiten. Elektromotoren und alternative Energielieferanten wie z.B. die von Magna Steyr präsentierte Wasserstoffzelle als Energielieferant für den Elektromotor könnten nicht nur energiesparend sondern auch absolut emissionsfrei für die Fortbewegung auf unseren Straßen sorgen. Magna Steyr stellte auf der automotive.2016 den Prototypen eines Wasserstoff-Fahrzeuges sowie das zugrunde liegende Antriebskonzept vor. Die Infrastruktur mit Wasserstofftankstellen wäre vorhanden.

 

Straßenarchitektur: Von der Unterlage zum Datenversorger

Durch das Vernetzen von Fahrzeugen, Infrastrukturbetreibern und anderen Serviceanbietern in einem gewaltigen Datennetz, bekommt auch das Straßennetz neue Aufgaben. Ein Vernetzen der Fahrzeuge lässt sich nur umsetzen, wenn auch das Straßennetz dafür ausgerüstet ist. „Smart Cities – Smart Roads – Smart Maps“ stellte Jürgen Schweiger von Continental International in seinem Vortrag vor. Der Experte für Intelligent Transportation Systems zeigte in seinem Ausblick eine smarte Welt der Mobilität, auf die wir uns freuen dürfen.

Auch der Automobil-Cluster befasst sich mit der Entwicklung von smarten Elementen des Verkehrs. Mit der Initiative Connected Mobility des Automobil-Clusters gemeinsam mit dem IT-Cluster ist eine Plattform für Unternehmen aus dem automotiven und dem IT-Sektor entstanden, die eine intensive Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Komponenten für die Vernetzung ermöglicht. Die Initiative mit derzeit 25 Partnerunternehmen stellte sich mit neuen Ideen den Zulieferunternehmen auf der automotive.2016 vor. „Mit dieser Digitalisierungs-Offensive bereiten wir für unsere Partnerfirmen den Boden auf, damit innovative Technologien für die Autos der Zukunft kosteneffizient und zeitgerecht entstehen können“, so Automobil-Cluster Manager Wolfgang Komatz am Rande der Konferenz.

 

Internationalisierung tut österreichischen Firmen gut

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zum Thema „Internationalisierung“ stand der US-amerikanische Markt. Firmen wie Pollmann und Ebner Industrieofenbau sind seit Jahren/Jahrzehnten in den USA erfolgreich angesiedelt und diskutierten gemeinsam mit Experten des Außenwirtschaftscenters und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl über die Vorteile, die ein US-Standort auch für den Standort Oberösterreich bedeuten kann. Besonders das gute Ansehen österreichischer Firmen sowie die Qualität der Produkte und die Innovationskraft der Technologien versprechen einen guten Erfolg für Unternehmen aus der Zulieferbranche, die sich für einen Gang in die USA interessieren.

 

Absprung in die Zukunft – Alexander Pointner zur Digitalisierung

Wer hoch hinaus will, kann auch im Sport nicht mehr auf die Digitalisierung verzichten. Alexander Pointner, ehemaliger Cheftrainer des österreichischen Schisprung-Nationalteams, gehört zu den Pionieren der Digitalisierung in Österreich. Er schilderte seine mutigen Ideen, als Trainer neue Wege mit neuer Technik zu gehen. Für die Vertreter der Automobilbranche zeigte Pointner seinen Zugang zur digitalen Mobilität anhand des voll digital ausgestatteten Tour-Busses des Schisprung-Nationalteams.

 

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Wirtschaftspark Innviertel startet

von links: Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher, Braunau (Obmann Bezirksverband Braunau), Bürgermeister Johann Weirathmüller, Taiskirchen im Innkreis (Obmann Bezirksverband Ried), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Bürgermeister Paul Freun
V.l.: Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher, Braunau (Obmann Bezirksverband Braunau), Bürgermeister Johann Weirathmüller, Taiskirchen im Innkreis (Obmann Bezirksverband Ried), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Bürgermeister Paul Freund, Taufkirchen an der Pram (Obmann Bezirksverband Schärding) Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr

27.09.2016

33 Gemeinden aus dem Bezirk Ried, 38 aus Braunau und 20 aus Schärding – das ist der Wirtschaftspark Innviertel. Mit der gestrigen Gründungssitzung des Gemeindeverbandes „Interkommunale Betriebsansiedlung Bezirk Ried im Innkreis“ ist der Wirtschaftspark Innviertel nun komplett. Künftig werden die betrieblichen Standorte im Innviertel auf der Ebene der drei Bezirke gemeinsam entwickelt und besiedelt.

„Kern der Kooperation ist eine Vereinbarung der drei Gemeindeverbände zur abgestimmten Entwicklung und gemeinsamen Vermarktung des Standortangebotes unter der Dachmarke Innviertel. Der Wirtschaftspark Innv