Millennials & Co – wie die neuen Generationen die Arbeitswelt verändern

Die Teilnehmer/-innen ließen sich von interessanten Vorträgen und Denkanstößen überzeugen. © Business Upper Austria
Die Teilnehmer/-innen ließen sich von interessanten Vorträgen und Denkanstößen überzeugen. © Business Upper Austria
Gemeinsames Erarbeiten von Themen und der Erfahrungsaustausch untereinander zeichneten die BBA Winterschool aus. © Business Upper Austria
Gemeinsames Erarbeiten von Themen und der Erfahrungsaustausch untereinander zeichneten die BBA Winterschool aus. © Business Upper Austria

11.02.2020

Unternehmen und Organisationsstrukturen sind permanenten Veränderungen ausgesetzt: bedingt durch neue Technologien, Globalisierung, verstärkten Wettbewerb, veränderte Geschäftsmodelle. Doch insbesondere die neue Generation der Arbeitnehmer/-innen verändert Unternehmen nachhaltig. Wie die sogenannten Millennials und Vertreter der Generation Z ticken und was das für Unternehmen und Organisationen bedeutet, war Thema bei der diesjährigen BBA Winterschool vom 29. bis 30. Jänner in Krumau.

Millennials und auch die bereits nachfolgende Generation Z denken nicht nur anders – sie können die Organisation eines Unternehmens auch grundlegend auf den Kopf stellen. Work-Life Balance, individuelle Arbeitsbedingungen und die Forderung nach weniger Arbeitsstunden bei gleichem Gehalt sind nur einige Beispiele davon, was diese neuen Generationen antreibt. Unternehmen, die für junge High Potentials attraktiv sein möchten, müssen sich deshalb auf neue Sichtweisen, verändertes Leistungsdenken und neue Motivationsmechanismen einstellen.


Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Employer Branding:
    Jedes Unternehmen kann und muss sich Employer Branding leisten. Es geht aber nicht nur um eine Marketingaktivität nach außen, sondern auch die Kultur muss stimmen. Am besten ist es, wenn die eigenen Mitarbeiter/-innen als Botschafter für das Unternehmen aktiv im Sourcing mitwirken.
     
  • Generationsübergreifende Teams:
    Offenheit ist das Schlagwort, wenn es um die Zusammenarbeit mehrerer Generationen geht. Unternehmen haben aufgrund der unterschiedlichen Zugänge einen großen Vorteil, wenn sie generationsübergreifende Teams etablieren. Jede/r darin braucht aber Toleranz und Verständnis für den/die andere/n. Die richtige Mischung macht’s.
     
  • Sinnhaftigkeit und Ethik:
    Insbesondere die jungen Generationen Y (Millennials) und Z suchen nach einer sinnstiftenden Tätigkeit. Das Bewusstsein für die Gesellschaft und Umwelt ist deutlich höher als in vorgegangen Generationen. Es wird mehr Wert auf ein gutes Miteinander im Team gelegt. Dies bietet Unternehmen Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich.
     
  • Die Führungskraft als Coach:
    Die jungen Generationen wollen Vorgesetzte, die mehr coachen als kontrollieren. Es geht nicht mehr darum, dass die Führungskraft besser ist als das Team, sondern dass die unterschiedlichen Potenziale der Mitarbeiter/-innen erkannt werden. Hauptaufgabe einer Führungskraft ist es, die richtigen Menschen zusammenzubringen und Teams zu befähigen.


Positives Feedback der Teilnehmer/-innen

Margarethe Durstberger, Geschäftsführerin, Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau: „Ich war sehr positiv überrascht von der BBA Winterschool. Vor allem von der Offenheit der Gruppe, den Inhalten, die wirklich genau passen für das, was mich aktuell beschäftigt, und natürlich vom abwechslungsreichen Programm mit Kultur und geselligem Beisammensein. Das alles trug dazu bei, eine gewisse Leichtigkeit in die Arbeitsthemen zu bringen.“

Gerda Klammer, HR Leiterin, Linz Center of Mechatronics GmbH:„Es waren viele Inputs dabei, darunter auch überraschend viel Neues. Besonders der Austausch untereinander hat mir sehr gut gefallen. Ich nehme mir viel Arbeit mit nach Hause, vor allem in Sachen Organisationsentwicklung habe ich eine To-do Liste im Gepäck.“

Max Aschenbrenner, Projektmanager, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG:„Ich habe bereits zum zweiten Mal an der BBA Winterschool teilgenommen und konnte von den hier behandelten Themen sehr profitieren. Vieles davon betrifft mich selber, wie zum Beispiel der Umgang mit Millennials.“

Lennart Winzer, Praktikant, Business Upper Austria: „Als Vertreter der jungen Generation habe ich viele wertvolle Inputs aus diesen 2 Tagen mitgenommen. Ich bin mir sicher, durch Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Offenheit können wir für Unternehmen in einem sich schnell verändernden Umfeld einen Mehrwert schaffen und dabei helfen, neue Herausforderungen zu meistern. Wenn alle Generationen einen Schritt aufeinander zugehen und sich auf den Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander einlassen, kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit entstehen.“


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