Millionenförderungen für innovative Projekte

Mit fünf Millionen Euro wird das Projekt NanoBat von der Europäischen Union gefördert. Es soll Batterien mit Hilfe von Nanotechnologie verbessern. ©Kreisel Electric
Mit fünf Millionen Euro wird das Projekt NanoBat von der Europäischen Union gefördert. Es soll Batterien mit Hilfe von Nanotechnologie verbessern. ©Kreisel Electric

03.08.2020

Gute Chancen bieten sich derzeit für Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren und damit künftige Wettbewerbsfähigkeit sichern wollen. In nationalen und europäischen Förderprogrammen geht es inhaltlich oft um Themen, die gerade heimische Unternehmen gut beherrschen: industrielle Prozesse, Medizintechnik, Digitalisierung.

Die Nachfrage nach Förderberatung durch die Experten/-innen von Business Upper Austria ist im ersten Halbjahr deutlich angestiegen, nicht zuletzt auch während der Corona-Hochphase mit virtuellen Kundengesprächen. Dass die Chancen auf eine Genehmigung mit maßgeschneiderter Förderberatung gut sind, zeigen jüngste Beispiele in nationalen, aber auch europäischen Förderprogrammen:

Beim Corona Emergency Call der Forschungsförderungsgesellschaft FFG im März 2020 wurden 132 Projekte österreichweit eingereicht. Davon werden 45 Projekte mittels 26 Mio.€ Fördermittel in der Realisierung unterstützt. 5 geförderte Projekte stammen aus Oberösterreich und sind in folgenden Themenschwerpunkten vertreten:
•    Diagnostika: Genspeed Biotech GmbH
•    Prävention / Infektionskontrolle: Symptoma GmbH, Solgenium OG
•    Prävention / Schutzausrüstung: Lenzing AG, Haratech GmbH

Im weltweit größten Forschungsförderungsprogramm HORIZON 2020 (H2020) der Europäischen Union wurden heuer von Business Upper Austria bereits 17 Projekte von Unternehmen und Forschungsreinrichtungen bei der Antragstellung unterstützt, wovon fünf gefördert werden. Damit liegt die Erfolgsquote mit 30 Prozent fast doppelt so hoch wie der oberösterreichische Durchschnitt im Programm H2020. 

 

Fünf Millionen Euro Förderung für Batterien-Revolution made in OÖ

Im Projekt NanoBat werden neue nanotechnologische Methoden entwickelt, die das Aufladen von Lithium-Ionen-Batterien beschleunigen, Produktionskosten senken und die Lebensdauer der Batterien verlängern. Das soll die Elektromobilität und saubere Energieversorgung einen Schritt vorwärtsbringen. Projektleiter Ferry Kienberger, Country Manager bei Keysight Technologies in Linz, arbeitet dabei mit Kreisel Electric GmbH, der Linzer Johannes Kepler Universität und neun anderen Partnern aus der EU zusammen. Das Projekt erhält von der EU fünf Millionen Euro Förderung. 

Auch mit eigenen Projekten war die oö. Standortagentur erfolgreich: so wurden im ersten Halbjahr neun Projekte aus unterschiedlichen Europäischen Förderprogrammen genehmigt, die mit knapp 1,3 Mio. Euro gefördert werden. Herausragend ist die 80-prozentige Erfolgsquote im Programm Interreg Danube Transnational, in dem durchschnittlich nur jedes 8. Projekt genehmigt wird. Zu den geförderten Projekten gehören

•    Safe Smart Food (Ziel ist es, die europäische Lebensmittel- und Verpackungsindustrie durch gezielte Dienstleistungen gemeinsam mit Projektpartnern in Spanien, Litauen und Lettland zu stärken)
•    NABIAM (Ziel ist der Aufbau eines österreichisch-tschechischen Innovations- und Forschungsnetzwerks für Nanotechnologien, Biosensoren und 3D-Druck)
•    CINEMA (Ziel ist Wiederbelebung von Innenstadtgebieten im gesamten Donauraum mit Unterstützung der Kreativwirtschaft. Als oberösterreichisches Beispiel dient das 44er Haus in Leonding.)

 

Förderberatung

Am Business Upper Austria-Fördertelefon beraten Expertinnen und Experten zu aktuellen Förderprogrammen und individuellen Förderanliegen.
+43 732 79810-5420
foerderungen@biz-up.at
www.biz-up.at/foerderberatung
 


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