möbel austria und küchenwohntrends 2017 schließen mit stabilem Wachstum

Anna Eberharter und Erich Gaffal, Veranstalter & Organisatoren möbel austria

16.05.2017

„Drei Tage Sonnenschein“ – für den Zeitraum vom 10. bis 12. Mai 2017 ist das keine euphorische Wetterbeschreibung, sondern die wohl kürzeste Zusammenfassung für die jüngst beendeten Branchenmessen möbel austria und küchenwohntrends 2017 in Salzburg. Deutlich gewachsene Messefläche, über 10 % mehr Aussteller und Marken plus nochmaliger Besucherzuwachs, so lautet die positive quantitative Zusammenfassung. Doch das „Zahlenwerk“ allein, bei allem Erfolg, sollte nicht im Mittelpunkt stehen.

Denn mindestens genauso wichtig für die Bilanz dieser nunmehr länderübergreifenden Präsentation für die Möbel- und Küchenmöbelindustrie, ihre Zulieferer und Zubehörlieferanten, die Elektrogerätebranche, wichtige Verbundgruppen und Dienstleister sind der bleibende Eindruck und das sichere Gefühl, bei einem hochwertigen, hervorragend nachgefragten Spitzenevent dabei gewesen zu sein.

 

Weiteres Flächenwachstum
Die Stimmung von Aussteller- wie Besucherseite war an allen drei Messetagen fantastisch, von allen Seiten gab es reichlich Lob: für die einzigartigen Präsentationen und für die qualifizierten Vorträge auf den Siemens Podium Events, für begleitende Services und die perfekte Infrastruktur.

Die Ausstellungsfläche von möbel austria und küchenwohntrends war bereits vor Buchungsende vollständig belegt und umfasst heuer 15.165 Quadratmeter. Das sind 11,5 % mehr als 2015 (13.600 m²), wo bereits ein Zuwachs um ein Drittel im Vergleich zur Premierenveranstaltung 2013 gefeiert werden konnte (10.048 m²). Halle 10, die Heimat beider Events, bot optimalen Raum für das zentrale Thema der Show: dem Verschmelzen der Lebensbereiche Kochen, Wohnen, Leben und Kommunikation.  

 

Plus 10 % bei ausstellenden Unternehmen und Marken
Mit Wachstum glänzte das Messedoppel insbesondere im Segment Wohnen, Schlafen und Garderobe. Insgesamt konnten 67 Aussteller und Marken aus diesem Bereich für eine Messeteilnahme begeistert werden. Diese schöne Entwicklung, die den bisherigen Wachstumspfad fortsetzt, führt zu einer Gesamtausstellerzahl von 221 Aussteller und Marken. Im Vergleich dazu hatten 2015 rund 200 Präsentationen Fachbesucher angelockt (2013: 130 Firmen).

Im Fokus des Messegeschehens standen natürlich erfolgreiche Geschäfte, die auf gelungener Kommunikation zwischen den Beteiligten basieren. Und auch hierbei viel Lob: Die begehrenswerten Fachevents werden maßgeblich geprägt durch vertrauensvollen Kooperations- und Gesprächswillen, durch einen fairen Meinungsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Genau jene Rahmenbedingungen werden von küchenwohntrends und möbel austria in exzellenter Weise geboten.

 

Besucherseitige „Punktlandung“ für die Donau-Alpen-Adria-Region
Das Mengenwachstum der angereisten 4.279 Fachbesucher aus 24 erfassten Ländern war mit 3,3 % gegenüber der Vorveranstaltung (4.143) solide. Mit rund zwei Dritteln der Fachbesucherzahl führt Österreich (2.946) die Länderliste an, gefolgt von Deutschland (27 %) sowie von Italien, der Schweiz und Slowenien. Wie konzeptionell geplant, erfüllen möbel austria und küchenwohntrends damit genau die regionale Ausrichtung und ziehen insbesondere Fachleute aus dem Donau-Alpen-Adria-Raum an. Aus Ungarn, der Slowakei und Tschechien, aus Polen und Kroatien kommen weitere Besuchergruppen. Und wie zu den vergangenen Veranstaltungen fanden auch „Exoten“ wie aus den USA oder Südafrika den Weg nach Österreich.

Interessant ist die Zusammensetzung der Fachbesucher, denn sie sagt Wesentliches über die Top-Qualität der Veranstaltung aus. Etwa zu gleichen Teilen stellten Vertreter des Möbelhandels (1.030) sowie Tischler und Schreiner ebenfalls mit dem Schwerpunkt Handel (1.006) gemeinsam rund die Hälfte der Besucher – ein fast perfektes Spiegelbild der österreichischen Vermarktungsstruktur für Möbel. An Position 3 finden sich erwartungsgemäß Küchenstudios (ca. 700). Bemerkenswert ist die Entwicklung der nächstgrößeren Besuchergruppe Architekten und Innenarchitekten: Mit fast 400 Besuchern ist hier eine Verdopplung im Vergleich zur Vorveranstaltung 2015 hervorzuheben.

 

Fest etablierter Geschäftstermin für die erste Entscheiderebene
Die Struktur nach den jeweiligen Positionen in den Unternehmen spricht am deutlichsten für die außergewöhnliche Entwicklung des Messedoppels. An erster Stelle hat sich die erste Führungsebene auf Besucherseite fest positioniert: Etwa 1.450 Besucher waren 2017 Inhaber oder Geschäftsführer. Dieses Gewicht wird besonders durch österreichische Firmenleiter verursacht, die das Messedoppel inzwischen offenbar als Pflichttermin im Kalender fixiert haben.

Die nächstgrößere Besuchergruppe mit über 1.100 Personen stellt der gesamte Bereich Vertrieb und Verkauf. Dass zudem fast 400 Designer den Weg nach Salzburg fanden, spricht gleichfalls für die hohe Attraktivität der gezeigten Produkte und Leistungsangebote. Und für alle Seiten sehr befriedigend dürfte sein, dass mit 70 Journalisten das Medieninteresse dieser relativ jungen und exklusiven Veranstaltung ungewöhnlich hoch ist.


Starkes Gemeinschaftsgefühl, optimale Rahmenbedingungen
Erich Gaffal, Cluster-Manager Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und Veranstalter der möbel austria:
„Die Wege auf der Fachmesse möbel austria sind kurzweilig, denn die Topnews der heimischen Möbelhersteller sind auf allen Gängen zu finden. Unser Ziel ist nicht Quantität, sondern Qualität! Der Besucher sieht aufgrund der Konzentration der Aussteller rasch und unkompliziert einen attraktiven Querschnitt der Branchenhighlights mit den neuesten Entwicklungen und Trends im Design. Wir haben es geschafft, die möbel austria in den letzten Jahren als DAS Branchenevent im Einrichtungsbereich zu etablieren. Die steigende Anzahl an Ausstellern, das Wachstum an Fläche sowie das große Interesse der Fachbesucher sprechen für sich“.

Für Michael Rambach, Gesellschafter der trendfairs GmbH und Veranstalter der küchenwohntrends, hat der Erfolg der gerade zu Ende gegangenen möbel austria und küchenwohntrends 2017 viele Väter, vor allem aber sieht er das gemeinsame Ziehen an einem Strang als wichtig an:
„Bekanntlich haben wir die Messe zusammen mit der ‚möbel austria‘ an den Start gebracht und allein diese Gemeinschaft ist enorm stark. Gemeinschaft bedeutet aber vor allem auch beste Kommunikation zwischen Ausstellern und Veranstalter. Wir als Veranstalter sind in einem sehr engen Kontakt mit nahezu allen unseren Kunden, vor allem hören wir gut zu.“

Ein ausgeprägtes Wir-Gefühl, die optimistische Messestimmung, hervorragende Abschlüsse und die Attraktivität der Side-Events geben allen engagierten Mitstreitern dieses Jahres erstklassige Motivation für die kommenden Events im Jahr 2019. Mit Wachstumsraten von durchschnittlich 50 % in wichtigen messbaren Kriterien von der Premiere 2013 bis heute in nur drei Veranstaltungen liegt die Messlatte hoch.


So gut wie versprochen: 2019 wird noch aufregender!
Die Ziele der Veranstalter für das folgende Messedoppel sind entsprechend ehrgeizig: die erfolgreiche Kooperation der Aussteller untereinander zu fördern, das Möbelland Österreich ins internationale Rampenlicht zu stellen, die Anzahl aller und insbesondere der österreichischen Aussteller auszubauen, die Anziehungskraft des Messedoppels für den Donau-Alpen-Adria-Raum zu steigern und weitere neue Produktgruppen zu integrieren. Dass all‘ dies gelingen kann, steht kaum in Zweifel. Denn: „Wir werden auch in Zukunft einfach eine geniale Messe machen“, versichert Michael Rambach als Vertreter der Veranstalter überzeugend.