Neunter INKOBA-Dialog von Business Upper Austria

Publikum beim INKOBA Dialog
Neunter INKOBA-Dialog von Business Upper Austria

01.03.2018

Vertreter der 28 interkommunalen Kooperationsgemeinschaften zur Entwicklung und Besiedlung von betrieblichen Standorten (INKOBAs) trafen sich auf Einladung der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria im Ennshafen zum neunten INKOBA-Dialog.

Die fachlichen Informationsbeiträge des INKOBA-Dialogs, die von anerkannten Experten und Partnern von Business Upper Austria bzw. der INKOBAs insbesondere aus dem Bereich des Landes OÖ. geleistet wurden, reichten von der Vorstellung der „Ennshafen OÖ GmbH“ von Werner Auer, der Präsentation der INKOBA-Aktivitäten im Lichte der Gemeindefinanzierung NEU von Michael Gugler (Amt der OÖ. Landesregierung) bis zu der Vorstellung des Management-Reifegrad-Modells für Gemeinden von Georg Platzer (R&S Consulting).

Ein weiterer interessanter Agenda-Punkt war das Interview mit dem Projektleiter von Banner Batterien, Josef Berger zu Fragen wie „Was erwarten sich Unternehmen von einer INKOBA?“, „Was sind die wesentlichen Standortanforderungen?“ und „Was sind die Erfahrungen mit Kommunen und Verbänden?“ Antworten gab. Die Moderation der Veranstaltung übernahm INKOBA-Experte Franz Tauber von Business Upper Austria.

Vielfältige Herausforderungen
Aus der Bandbreite der Tagungsthemen ist abzuleiten, dass die INKOBAs tagtäglich mit einem weiten Spektrum an herausfordernden Aufgaben befasst sind. Umso wichtiger ist es, dafür hochwertige Qualifikationen aufzubauen. Die Komplexität, die sich aus den vielfältigen Anforderungen an zeitgemäße Betriebsstandorte ergibt, erfordert mehr denn je eine professionelle Herangehensweise, die kaum mehr von einzelnen Gemeinden allein gewährleistet werden kann. Der oö. Weg, dafür die Kräfte in den Regionen zu bündeln, hat sich als absolut richtig erwiesen. Daher liegt das Ziel darin, diese Qualifizierung weiter voranzutreiben.

69 Prozent aller oö. Gemeinden gehören einem INKOBA an
Kein anderes Bundesland verfügt auch nur annähernd über eine derartige Dichte von kooperierenden Gemeinden. In OÖ. gehören 303 von 440 Gemeinden, das sind rd. 69 Prozent, einer der insgesamt 28 INKOBAs an. Auf regionaler Ebene werden, nahezu flächendeckend verteilt auf das gesamte Landesgebiet, den zeitgemäßen Anforderungen der Unternehmen entsprechende Betriebsstandorte entwickelt, gemeinsam finanziert, vermarktet und auch verwertet. Alle Gemeinden einer Region, auch die mit geringerem Standortpotenzial, profitieren im Wege der Kommunalsteueraufteilung von Betriebsansiedlungen. Diese führende Position, die das Bundesland Oberösterreich einnimmt, hat auch dazu geführt, dass der OÖ. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria das Recht zuerkannt wurde, den Begriff „INKOBA“ als eingetragene Marke zu verwenden.

Business Upper Austria ist gemeinsam mit den Experten des Landes OÖ. ein kompetenter und engagierter Partner für die Gemeinden und Gemeindeverbände, um diese essenzielle Thematik im Sinne einer positiven Weiterentwicklung der Gemeinden und Regionen erfolgreich zu bearbeiten.

Vortrag beim Inkoba Dialog
Vortrag beim Inkoba Dialog
Vortrag beim Inkoba Dialog
Vortrag beim Inkoba Dialog
Round Table beim Inkoba Dialog
Round Table beim Inkoba Dialog

Foto: Franz Tauber

Franz Tauber

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