Oberösterreich und Niederösterreich wollen gemeinsam Chancen der Elektromobilität nutzen

Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner mit Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und der unterzeichneten Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Oberösterreich und Niederösterreich in Sachen Elektromobilität. © Die Fotografen
Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner mit Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und der unterzeichneten Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Oberösterreich und Niederösterreich in Sachen Elektromobilität. © Die Fotografen

26.08.2019

Die langjährige bewährte Zusammenarbeit von Oberösterreich und Niederösterreich im Clusterbereich wird nun auf das Thema Elektromobilität ausgeweitet. Dazu unterzeichneten Oberösterreichs Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner und Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav gemeinsam mit Oberösterreichs Standortagentur Business Upper Austria und der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ecoplus eine Vereinbarung. „Gerade bei Zukunftstechnologien wie der E-Mobilität dürfen unsere Kooperationsprojekte nicht an den Bundesländergrenzen enden. Ziel der strategischen Vernetzung zwischen dem oberösterreichischen Automobil Cluster und der Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ sind gemeinsame Aktivitäten, um Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektromobilität in unseren Regionen zu stärken“, erläuterten die beiden Wirtschafts-Landesräte Markus Achleitner und Petra Bohuslav dazu.

So wie im Kunststoff- und Mechatronik-Bereich, wo Oberösterreich und Niederösterreich bereits seit vielen Jahren gemeinsame Wege mit den Cluster-Initiativen beschreiten, sollen nun auch im Bereich der E-Mobilität „Innovationen durch Kooperationen“ geschaffen werden. „Der gravierende Wandel in der Mobilität ist aktuell eine der großen Herausforderungen. Unser Ziel ist es, diesen Strukturwandel aktiv mitzugestalten und so unsere Unternehmen dabei zu unterstützen, die großen wirtschaftlichen Chancen, die die Elektromobilität bietet, zu ergreifen und zu nutzen“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

„Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass gerade hochkomplexe Themenfelder gemeinsam sehr erfolgreich und effizient bearbeitet werden können. Es geht darum, Know-how zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Durchlässigkeit und den Zugang zu den jeweiligen Aktivitäten für alle Stakeholder zu erleichtern und so den kooperativen Kompetenzaufbau zu forcieren“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav.

Schon zu Kooperationsstart sind einige ganz konkrete Projekte in der Pipeline: „So sollen Zulieferer aus dem konventionellen Antriebsstrang bei der Technologiebewertung alternativer Antriebsformen unterstützt werden. Darüber hinaus soll der Wirkungsraum der oberösterreichischen Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren nach Niederösterreich ausgeweitet werden“, erläutert LR Achleitner.

Realisiert werden diese und weitere Projekte vom Automobil Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich „e-mobil in niederösterreich“, die durch die Wirtschaftsagentur des Landes ecoplus umgesetzt wird. „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der berühmte Blick über den Tellerrand werden in unserer vernetzten Zeit immer wichtiger. Dieses Erfolgscredo gilt nicht nur für einzelne Unternehmen und F&E-Einrichtungen. Wir gehen hier schon seit längerem mit gutem Beispiel voran, denn wenn die wichtigen Player an einem Strang ziehen, profitieren alle davon“, sind sich Werner Pamminger, Geschäftsführer der Business Upper Austria, und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.


Foto: Mag.  Markus Käferböck

Mag. Markus Käferböck

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