Print-A-Drink: 3D-Erlebnis in Getränken

Ein Wasserglas steht auf einem Tisch. Darin befindet sich ein 3-D-Druck aus feinen Tropfen Speiseöl
Cocktail mit gedrucktem 3D-Element, Foto: @Philipp Moosbrugger
Cocktail mit gedrucktem 3D-Element, Foto: @Benjamin Greimel
Cocktail mit gedrucktem 3D-Element, Foto: @Benjamin Greimel

23.01.2018

Speiseöl hat normalerweise in einem Cocktail nichts verloren. Wenn es aber in Form eines wunderschönen dreidimensionalen Objektes ist, lassen wir uns das gerne gefallen.

Wie und mit wessen Hilfe der Linzer Benjamin Greimel dieses 3D-Druckverfahren für Getränke entwickelt hat, lesen Sie hier...

Während „feste“ Lebensmittel (z.B. Schokoladen) bereits via 3D-Druck hergestellt werden, ist der Getränke-Bereich völliges Neuland. Das Verfahren von Benjamin Greimel kombiniert Methoden und Techniken aus Robotik, Labortechnik und Molekularküche und erschließt ein völlig neues Marktsegment – den 3D-Druck für trinkbare Lebensmittel.

Mit Hilfe eines Industrieroboters werden feine Tropfen von Speiseöl in einen Cocktail injiziert. Dabei entstehen dreidimensionale Objekte wie Fußbälle, Riesenräder, Figuren oder Buchstaben. Dieses 3D-Druckverfahren Print-A-Drink ist bereits zum Patent eingereicht.
 

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit FH OÖ / Campus Wels
Derzeit ist der Vorbereitungsaufwand noch recht hoch. Ziel ist, den Druck-Prozess einfacher, stabiler, schneller und flexibler zu machen. Aktuell wird deshalb mit der FH OÖ/Campus Wels zusammengearbeitet. Neue Zutaten, Rezepte und Konzepte sollen das 3D-Erlebnis weiter steigern, ohne dabei künstliche Zusatzstoffe zu verwenden.

Die FH Wels sieht diese Innovation als große Chance für den Nahrungsmittelbereich. Mit dem Know-how der Welser Forscher lassen sich viele Aromen, Wirk- und Geschmacksstoffe ausprobieren und umsetzen. Gemeinsam wird in den nächsten Monaten ein Prototyp entwickelt und getestet.
 

 

Zielgenaue Unterstützung durch TIM
Die Kooperation zwischen Benjamin Greimel und dem F&E-Partner wurde von TIM-Berater Roland Nöbauer eingefädelt, der auch bei Fragen zu geeigneten Förderprogrammen unterstützte. TIM – Technologie- und Innovations-Management ist die neutrale Technologieberatungsinitiative des Landes OÖ sowie der WKO Oberösterreich und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der WKO Oberösterreich angeboten. www.tim.at


Foto: DI (FH) Roland Nöbauer, MA

DI (FH) Roland Nöbauer, MA

TIM-Projektmanager

Business Upper Austria

Mobil: +43-664-8481244
Tel.: +43-732-79810-5429