AI for Human Support

Innovative Systeme zur Unterstützung des Menschen

Künstliche Intelligenz und assistierende Roboter können in allen Bereichen des Lebens zur Unterstützung des Menschen sinnvoll eingesetzt werden. Die Session „AI for Human Support“ behandelt dabei das Thema „Arbeitsmarkt im Wandel“ genauso wie die Nutzung von KI-Technologien und unterstützenden Systemen wie kollaborative Robotik in der Industrie und im Gesundheitswesen.

Beispiele aus Wissenschaft und Praxis zeigen, wie Mensch-Maschine-Interaktionen auch aus psychologischen Gesichtspunkten sinnvoll eingesetzt werden können. Die Session spannt den Bogen von kognitiven bis zu physischen Assistenzsystemen. Die Teilnehmer lernen, die dahinterliegenden Technologien zu verstehen. So können Menschen täglich genutzte AI-Systeme besser akzeptieren.

Oberösterreich verfügt sowohl im Bereich KI als auch im Bereich kollaborative Robotik und Lösungen für das Gesundheitswesen über entsprechendes Know-how und positioniert sich damit als Kompetenzregion für „AI for Human Support – Innovative Systeme zur Unterstützung des Menschen“.

SPEAKER dieser Session

Dr. Mark Coeckelbergh | Universität Wien

Universitätsprofessor für Medien- und Technikphilosophie


Kurzprofil

Mark Coeckelbergh (PhD, Universität Birmingham) ist seit 2015 Professor für Medien- und Technikphilosophie am Institut für Philosophie der Universität Wien und ehemaliger Präsident der internationalen Society for Philosophy and Technology (SPT). Er ist Mitglied der hochrangigen Expertengruppe für Künstliche Intelligenz (AI HLEG) der Europäischen Kommission, des Rates für Robotik, des Beirats Automatisierte Mobilität sowie des Technischen Expertenkomitees (TEC) der Stiftung für verantwortungsvolle Robotik. Derzeit ist Coeckelbergh an mehreren europäischen Forschungsprojekten im Bereich Robotik beteiligt (DREAM, INBOTS, The SIENNA Project). Bisher hat der Experte für die Ethik von Künstlicher Intelligenz 12 Bücher und zahlreiche Artikel im Bereich Ethik und Technologie publiziert. Sein neuestes Buch „AI Ethics“ ist im Februar 2020 erschienen. Weitere Informationen: https://coeckelbergh.wordpress.com/about/

 

Sein Vortrag (en)

"Responsible AI and robotics: Ethical and policy challenges" im Rahmen der Session AI for Human Support. 


Artificial intelligence (AI) and robotics are often hyped and unrealistic expectations are created that have more to do with science fiction than with reality. This is also true for the ethical challenges raised by these technologies. This talks focuses on concrete, present and near-future ethical issues such as privacy, exploitation, unemployment, responsibility, transparency and fairness. It also briefly discusses some policy challenges.

Is regulation the only way to do ethics? Is it enough to have ethical principles? Who has to do what when it comes to dealing with the ethics of AI? And what does it mean to develop AI and robotics in the light of global challenges such as climate change? Based on his research and policy experience as member of the European Commision’s High-Level Expert Group on AI, Mark Coeckelbergh will offer his vision on the ethical and responsible development of AI and robotics.

 

Zitat

„It is important to develop advanced technologies such as artificial intelligence and robotics in a way that takes into account human values. This is best done in a way that integrates these values in an early stage of the development of these technologies and by means of cross-disciplinary collaboration. Moreover, technology should not only be human-centred: it should also consider the value, needs, and interests of other living beings and respect the natural environment: even with all our advanced technologies, we are and remain dependent on the earth and its ecosystems. In this sense, AI should go beyond the human: it should help us to relate to our environment in a way that offers chances to future generations and the flourishing of humanity and other species.“

 

    @MCoeckelbergh

    mark.coeckelbergh

    markcoeckelbergh

Martin Essl | Essl Foundation

Stifter und Gründer der Essl Foundation


Kurzprofil

Der Entrepreneur Martin Essl stammt aus einer österreichischen Unternehmerfamilie, die für ihr Engagement in den Bereichen soziale Verantwortung und moderne Kunst bekannt ist. Martin und Gerda Essl haben 2007 gemeinsam mit ihren Kindern die Essl Foundation gegründet. Die Essl Foundation unterstützt Social Entrepreneurs und setzt soziale Innovationen um. Ihr Schwerpunkt liegt auf Bildung, Beschäftigung und Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen. Das Kernprojekt der Stiftung ist das Zero Projekt. Die Essl Foundation ist Mitinitiator der Sinnstifter, einer Initiative, die soziale Innovationen kofinanziert und Mitglied der Disability Thematic Network Group innerhalb des European Foundation Centre (EFC). Darüber hinaus hat Martin Essl das „Haus der Philanthropie“, einen Co-Working-Space für gemeinnützige Stiftungen in Wien, mitinitiiert.

 

Sein Vortrag

Im Rahmen der Session AI for Human Support.

 

Zitat

 

„Informations- und Kommunikationstechnologien haben gezeigt, dass sie die weitere Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen voranbringen können. Es ist uns deshalb als Zero Project ein großes Anliegen, diesen beiden Welten eine Möglichkeit des Austausches und des gegenseitigen Lernens zu bieten.“

 

www.zeroproject.org

  www.linkedin.com/company/zeroproject/

  @zeroprojectorg

   @zeroproject_org

  www.facebook.com/zeroproject.org/

 

FH-Prof. Dr. Roman Froschauer | FH OÖ Campus Wels

Professor für Produktionsinformatik, Studiengangsleiter Robotic Systems Engineering (Masterstudiengang)


Kurzprofil

FH-Prof. Dr. Roman Froschauer hat 2010 an der Johannes Kepler Universität Linz im Bereich Informatik promoviert. Von 2010 bis 2016 arbeitete er als Softwareentwickler und Projektleiter bei AlpinaTec Technical Products GmbH, wo er hauptsächlich für Automatisierungs- und Softwareprojekte im Bereich Luft- und Raumfahrtanwendungen verantwortlich war. Seit 2016 ist er ordentlicher Professor für technische Produktionsinformatik am FH OÖ Campus Wels und seit 2018 Studiengangsleiter für den Masterstudiengang Robotic Systems Engineering.

 

Sein Vortrag

"Digitale Assistenz vs. Autonomie bei Montage und Logistikprozessen – Erfahrungsberichte aus aktuellen Forschungsprojekten" im Rahmen der Session  AI for Human Support.

Assistenzsysteme kennen viele bereits vom Autofahren: Spurhalteassistent und adaptiver Tempomat sollen es uns erleichtern, komplexe Situationen besser zu meistern. Auch in der Produktion und Logistik stehen Menschen jeden Tag vor komplexen Situationen. Die FH OÖ erforscht modernste Technologien auf Basis von Künstlicher Intelligenz und digitalen Zwillingen, um Menschen in solchen Situationen Hilfestellungen zu geben, ihnen den Arbeitsalltag zu erleichtern und die Arbeit risikofreier zu gestalten.

Konkrete Projekte beschäftigen sich dabei beispielsweise mit intelligenten Werkerführungssystemen, die Mitarbeiter*innen anleiten, wie komplexe Bauteile zu montieren sind, sich aber zurücknehmen, wenn der*die Mitarbeiter*in die Tätigkeiten bereits sehr gut beherrscht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf (teil-)autonomen Transportsystemen im Logistikbereich und Staplern, die es ermöglichen, im Freigelände Mitarbeiter*innen beim Be- und Entladen von Paletten zu unterstützen.

 

Zitat

 

Künstliche Intelligenz wird oft am Verhalten des Menschen trainiert, um Interaktion natürlicher zu gestalten. Der Mensch ist daher das Kernelement und die Technik soll unterstützen und nicht ersetzen.

 

www.fh-ooe.at/campus-wels/

    www.linkedin.com/in/roman-froschauer/

Prof. Dr. Roger Gassert | ETH Zürich

Professor für Rehabilitationstechnik


Kurzprofil

Roger Gassert ist ordentlicher Professor für Rehabilitationstechnik am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich. Er studierte Mikrotechnik an der EPFL in Lausanne und promovierte dort 2006 im Bereich Neuro-Robotik. Nach Forschungsaufenthalten am Imperial College London, der Simon Fraser University und ATR International wurde er 2008 an die ETH Zürich berufen. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Mensch-Maschine Interaktion, Rehabilitationsrobotik, assistierende Technologien sowie der neuronalen Bewegungskontrolle.

 

Sein Vortrag

Im Rahmen der Session AI for Human Support.

 

Zitat

 

„Robotik und Künstliche Intelligenz sind den menschlichen Fähigkeiten noch weit unterlegen. Erst in intelligenter Zusammenarbeit mit Menschen in einem benutzerzentrierten Ansatz können sie Barrieren abbauen und Menschen befähigen.“

 

 

  @rogergassert

 

Univ. Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann | Universität Wien, Institut für Philosophie

Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik


Kurzprofil

Konrad Paul Liessmann, geb. 1953, ist Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Philosophicums Lech. Er ist Präsident der Internationen Günther Anders-Gesellschaft und Vizepräsident der Gesellschaft für Bildung und Wissen. Zuletzt sind erschienen: Bildung als Provokation (2017); Der werfe den ersten Stein. Mythologisch-philosophische Verdammungen (2019, gem. mit Michael Köhlmeier); Das alles sind bösartige Übertreibungen und Unterstellungen. Text. Stil. Polemik (2020); Alles Lust will Ewigkeit. Mitternächtliche Versuchungen (2021).

 

Sein Vortrag

"Wie intelligent ist die Künstliche Intelligenz? Über das Verhältnis von Menschen und Maschinen" im Rahmen der Session AI for Human Support.

Im Umgang mit Künstlicher Intelligenz starren wir gerne gebannt auf die erstaunlichen Leistungen der Roboter, Maschinen, Systeme und Algorithmen – manchmal erwartungsvoll und hoffnungsfroh, manchmal ängstlich und geplagt von apokalyptischen Visionen. Die Frage, ob es sich bei diesen Systemen, mit denen wir arbeiten und interagieren, wirklich um eine Künstliche Intelligenz handelt, wagen wir gar nicht mehr zu stellen. Und dennoch lohnt ein Blick auf die Unterschiede zwischen menschlichem Denken, Fühlen und Handeln und den Arbeitsweisen unserer digitalen Partner. Nur wenn diese Differenzen deutlich gemacht werden können – so die These des Vortrags – wird das Verhältnis zwischen Menschen und Maschinen nicht nur produktiv sein können, sondern auch davor bewahren, spezifisch menschliche Eigenschaften vorschnell zu verabschieden. Wir können vieles den Automaten überlassen. Uns selbst aber sollten wir behalten.

 

Zitat

 

„Vielleicht sollten wir, bevor wir alle Hoffnung auf die Künstliche Intelligenz setzen, es wieder einmal mit der natürlichen Intelligenz versuchen.“

 

http://homepage.univie.ac.at/konrad.liessmann

Priv.-Doz. Dr. Bernhard Moser | Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI), Software Competence Center Hagenberg (SCCH)

Präsident – ASAI, Research Director – SCCH


Kurzprofil

Bernhard Moser ist seit Februar 2020 Präsident der Austrian Society für Artificial Intelligence (ASAI). Er ist Privatdozent für Mathematik an der JKU und Research Director am Software Competence Center Hagenberg (SCCH). Sein Interesse gilt den mathematischen Grundlagen der datengetriebenen und menschenzentrierten AI. Er ist Koordinator des FFG COMET Modules „S3AI: Safe and Secure Shared AI“ sowie des H2020-Projektes „TEAMING.AI: Human-AI Teaming Platform for Maintaining and Evolving AI Systems in Manufacturing“.

 

Sein Vortrag

"Human-AI Teaming" in der Fertigung im Rahmen der Session AI for Human Support.

Der Vortrag berichtet über das im Jänner 2021 startende und vom SCCH koordinierte H2020-ICT-38-Projekt „TEAMING.AI: Human-AI Teaming Platform for Maintaining and Evolving AI Systems in Manufacturing“ sowie über das im Dezember abgeschlossene nationale Sondierungsprojekt „AI@Work: Human Centered AI in Digitized Working Environments“.

Im Zentrum der Projekte steht ein neuartiges Konzept für die Kooperation von Mensch und AI-Systemen in der Arbeitswelt auf der Grundlage von Ethik-by-Design. Dabei spielen Knowledge Graphen und deren Verbindung mit Machine-Learning-Methoden eine Schlüsselrolle.

Der Vortrag bietet den Rahmen für die beiden nachfolgenden Referate zu den Themen „Ethische Richtlinien von Human-Centered AI“ von Prof. Mark Coeckelbergh und „Das Potenzial von Knowledge Graphen für Human-Centered AI“ von Prof. Axel Polleres.


www.scch.at

www.asai.ac.at

Chloé Nativel, MSc | RIC GmbH

Process Development Engineer


Kurzprofil

Nach ihrem Maschinenbaustudium am Institut Supérieur de Mécanique in Paris erhielt Chloé Nativel 2018 ihr Ingenieurdiplom (Master of Science). Während ihres Studiums nahm sie an verschiedenen Roboterprojekten für die Forschung teil, darunter kollaborative Robotik, ROS-Programmierung, mobile Robotik. Seit 2018 arbeitet sie für das RIC (Regionales Innovations Centrum) in Österreich als Prozessentwicklungsingenieurin. Ihre Aufgabe ist die Entwicklung von Automatisierungsprojekten, die Programmierung verschiedener Roboter sowie die Implementierung neuer Technologien.

 

Ihr Vortrag

"Practical experience report for the MMAssist II project" im Rahmen der Session AI for Human Support.

As a project partner of the MMAssist project, RIC and BRP Rotax worked in collaboration with Profactor, TÜV and Joanneum Research to implement an assistance interface to an already existing automatic screwing station with a collaborative robotic arm for HCU in the assembly line of Rotax. The original workstation required the operator to interact directly with the robot interface, which can be inconvenient and not so helpful in case of error for unexperienced people in robotic. The goal of this project was to integrate a new interface to guide and help the operator in the process, improve the workstation safety and improve the process efficiency. The interface guides the operator to start the process and avoid easy common mistakes. It also guides the operator when an error occurs to make the process go on or restart. A new safety concept was implemented to improve the human-robot interaction and the efficiency of the process.

 

www.ric.at

Dr. Andreas Pichler | PROFACTOR GmbH

CTO


Kurzprofil

Andreas Pichler ist Absolvent der Studienrichtung Elektrotechnik an der TU Wien, wo er im Jahr 2000 das Diplom und 2004 das Doktorat erlangte. Forschungstätigkeiten im Bereich Robotik führten ihn an die Johns Hopkins University und die University of Edinburgh. Seit 2004 ist er bei PROFACTOR beschäftigt. Im Jahr 2011 übernahm er die die technische Leitung des Unternehmens. Im Juni 2020 wurde er zum neuen Präsidenten der österreichischen Gesellschaft für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik (GMAR) gewählt.

 

Sein Vortrag

"Die Relevanz von Human-Centered AI für die Akzeptanz von industriellen Assistenzsystemen"im Rahmen der Session AI for Human Support.

Die Produktionsforschung des letzten Jahrzehnts war vor allem durch Industrie 4.0 maßgeblich geprägt. Die Vernetzung der horizontalen und vertikalen Wertschöpfungsketten mit Hilfe von IoT (Internet of Things), Cyber-Physical Systems (CPS), Cloud / Edge Computing, Big Data etc., die durchgängige Digitalisierung der Produktion hat im Wesentlichen dazu beigetragen, Prozesse effizienter und flexibler zu gestalten und neue Geschäftsmodelle geschaffen.

Die Konzepte der „Smarten Fabrik“ der I4.0 entwickeln sich weiter und diese Entwicklung wird von globalen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte geleitet. Zukünftige Produktionssysteme werden stark auf das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen ausgelegt sein, um personalisierte Produkte kostengünstig produzieren zu können. Die nächste Generation von Produktionssystemen wird enger mit dem Menschen vernetzt und wesentlicher Motor einer Kreislaufwirtschaft sein. Als wesentliche Säule dieser Systeme gewinnen kognitive und physische Assistenzsysteme zunehmend an Bedeutung, um Mitarbeiter*innen bei der Bewältigung der Prozesskomplexität und auch der physischen Belastung durch bestimmte manuelle Prozesse zu unterstützen. Für die Akzeptanz müssen die KI-basierten Systeme die Bedürfnisse und Intentionen des Menschen verstehen.

 

Zitat

 

„Human-Centered AI wird unser Denken, wie Produkte designt, produziert und konsumiert werden, grundlegend verändern. Die Kraft der kollaborativen Intelligenz wird Industrien und Märkte nachhaltig transformieren.“

 

www.profactor.at

Stefan Thalhuber | Fronius International GmbH

Expert for Advanced Manufacturing Technologies


Kurzprofil

Stefan Thalhuber hat nach der Lehre zum Elektromechaniker und der Tätigkeit als Gruppenleiter in der Fertigung den Prozess zur Fertigungslinienplanung bei Fronius entwickelt. Seit 2017 ist er als Expert for Advanced Manufacturing Technologies für die Entwicklung und Implementierung neuer, innovativer Fertigungsmethoden und Tools verantwortlich. In der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen steht die Balance zwischen Mitarbeiter, Wirtschaftlichkeit und Digitalisierung im Fokus.

 

Sein Vortrag

"Mitarbeiterzentrierte Assistenzsystemein der Fertigung" im Rahmen der Session AI for Human Support.

Die steigende Komplexität in der Fertigung verlangt nach einer mitarbeiterzentrierten Assistenz – individuell für jede*n einzelne*n Mitarbeiter*in. Der Vortrag bietet einen Einblick in die Praxis: Welche Systeme setzen wir in der Fertigung bereits ein, welche Visionen haben wir zu einzelnen Themen und welche Hindernisse gibt es noch zu überwinden.

 

Zitat

 

Mit Künstlicher Intelligenz können wir unsere Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit noch besser unterstützen. „Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ kann somit zur Verfügung gestellt werden.

 

www.fronius.com

 

Dr. Astrid Weiss | TU Wien

Senior Scientist


Kurzprofil

Astrid Weiss ist Senior Researcher am Institut für Visual Computing & Human-Centered Technology der Technischen Universität Wien. Weiss ist eine der Schlüsselpersonen Österreichs im interdisziplinären Forschungsfeld der Mensch-Roboter-Interaktion (MRI), wovon zahlreiche Artikel, Vorträge und Konferenzorganisationen zeugen. Sie interessiert sich insbesondere dafür, welche Auswirkungen intelligente Technologien auf unseren Alltag haben und wie Nutzer*innen in den Gestaltungsprozess aktiv eingebunden werden können.

 

Ihr Vortrag

"Wenn Mensch und Intelligente Maschinen zusammenarbeiten sollen: Wie gestalten wir die zukünftige Arbeitswelt?"im Rahmen der Session AI for Human Support.

KI- und Robotik-Technologien sind in aller Munde für die Arbeitswelt der Zukunft. Bisher dachte man bei Robotern in der Arbeitswelt vorrangig an Industrieroboter, die hochstandardisierte Routinearbeiten in der industriellen Fertigung übernehmen. Mittlerweile beobachten wir jedoch auch den verstärkten Einsatz von KI in der Wissensarbeit. Wir finden intelligente Systeme in der Kundenbetreuung, zum Beispiel in Form von Chatbots, als Pflegeroboter für ältere Menschen oder in Schulen und Kindergärten zur Unterstützung von Lernprozessen. Wenn diese Systeme direkt mit Menschen interagieren, wird ihnen oftmals eine gewisse soziale Handlungsfähigkeit zugeschrieben. Welche Handlungsfelder eröffnen sich dadurch für die zukünftige Arbeitswelt? Was müssen wir in der Gestaltung dieser Technologien bedenken?

 

Zitat

 

„Wir müssen kritisch hinterfragen, ob Robotik und KI in der Arbeitswelt „sozial“ sein können und sollen.“

 

http://astridweiss.net

 

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