BIOECONOMY AUSTRIA Initiative zum Innovationsbedarf zur Phosphorbewirtschaftung: Phosphor l KARL & Co l #2
Im Rahmen der BIOECONOMY AUSTRIA Initiative zum Innovationsbedarf zur Phosphorbewirtschaftung sollen der Innovationsbedarf, Bedarf an neuen Technologien etc. identifiziert und adressiert werden.
ANALYSE | NETZWERK | WISSENSAUSTAUSCH | BEDARF | INNOVATION stehen 2026 im Fokus der vierteiligen Veranstaltungsreihe (April, Juni, Sept. und Nov.)
Phosphor ist knapp, essenziell und seit 2014 als kritischer Rohstoff in der EU eingestuft. Da Österreich stark von Importen abhängig ist, wird die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm als Schlüssel der Kreislaufwirtschaft immer wichtiger.
Diese vierteilige Veranstaltungsreihe (April, Juni, September und November) widmet sich der Frage, wie sich Österreich künftig beim Phosphorrecycling organisiert und welchen Innovationsbedarf es dazu gibt.
EU-Richtlinie erhöht Druck
Mit der neuen Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) gelten strengere Grenzwerte, eine vierte Reinigungsstufe und Anforderungen an Energieneutralität. Für Österreich bedeutet das „erheblichen Handlungs- und Forschungsbedarf“, gleichzeitig eröffnet es Chancen, Phosphor systematisch zurückzugewinnen.
Phosphor braucht eine Plattform
Ein zentrales Ergebnis der Auftaktveranstaltung im April: Es braucht eine nationalen Phosphor-Plattform. Diese soll Akteure vernetzen. „Ohne Koordination gelingt der Übergang von Forschung zur Anwendung nicht“, lautete ein häufiges Fazit der Arbeitsgruppen. Darüber hinaus sind Pilotanlagen, belastbare Daten und klare Geschäftsmodelle erforderlich.
Forschung als Engpass
Insbesondere die vierte Reinigungsstufe und die zugleich geforderte Energieneutralität lassen sich nur mit gezielter Forschung und großtechnisch erprobten Verfahren realisieren. Dieser zweite Workshop der Reihe widmet sich nun den Phosphorpfaden und der vierten Reinigungsstufe.
Agenda:
09:30 Eintreffen & Kaffee
10:00 Willkommen | Rückblick & Erkenntnisse WS #1 | Zielstellung WS #2
Dorian Wessely, Cleantech-Cluster Business Upper Austria/Linz
Rainer Wiedemann, Enviroplus / Linz
10:30 Statement Bioökonomie
Florian Kamleitner – Plattform für Green Transformation & Bioökonomie, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH / St. Pölten
11:00 Monoverbrennung von kommunalem Klärschlamm-Anforderungen an die Technologie zur maximalen Schadstoffentfrachtung und Konditionierung der Asche in Hinblick auf eine weiterführende Kreislaufwirtschaft
Elisabeth Zerobin, Helga Stoiber, Albert Zschetzsche, UVP Environmental Management and Engineering GmbH / Wien u. Linz
11:30 4. Reinigungsstufe – quo vadis? Stand Juni 2026 – bisherige Vorfeldstudien in Österreich, Pilotprojekte initiieren oder abwarten?
Kiril Atanasoff-Kardijalieff / Zivilingenieur für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft / Achau, NÖ.
12:00 Vorstellungsrunde der neuen Teilnehmer:innen
Woher kommen Sie & woran sind Sie interessiert?
12:30 Pause und Mittagessen - wir gehen in die Mensa und fühlen uns jung ?
13:30 Vom Wissen zum Handeln: Interaktive Arbeitsgruppen zu Phosphor | KARL & Co
(World-Café)
Gründung und Aufbau Phosphorplattform Österreich | Diskussion & Definition Zielbild, Aufgaben, zentrale Partner
Technologiepfade: technologische und wirtschaftliche Vor-/ Nachteile
Identifizierung lösungsorientierter Forschungs- bzw. Pilotprojekte | Finanzierung & Entwicklung | WAS wäre WIE möglich?
15:00 Kaffeepause
15:15 Erkenntnisse aus der Gruppenarbeit & nächste Schritte
16:00 Ende
Allgemeine Informationen zum Projekt Bioeconomy Austria finden Sie hier: Bioeconomy Austria
Die Veranstaltung wird durch das Projekt Bioeconomy Austria finanziert und ist daher für Sie kostenlos.
Die Initiative „Phosphor, KARL & Co.“ wird im Rahmen von Bioeconomy Austria federführend durch den Cleantech-Cluster von Business Upper Austria umgesetzt – mit Unterstützung von Bund, Ländern und der Europäischen Union (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft; GAP Österreich „WIR leben Land“; kofinanziert von der Europäischen Union).
Foto: © Rainer Wiedemann