Die EU Whistleblowing-Richtlinie – (K)ein Grund zur Sorge?

Veranstalter
HCM in Kooperation mit Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m. b. H.

Veranstaltungsort
online mittels Goto Meeting

Veranstaltungsdatum
05.10.2021
10:00 - 11:30

Ansprechperson
Salchegger Sabrina
T: +43 (664) 88498708
E-Mail

Sponsored by „WIFI OÖ“ 

 

Bereits bis 17. Dezember 2021 ist der österreichische Gesetzgeber verpflichtet, die Richtlinie (EU) 2019/1937 zum Schutz von Whistleblower*innen in nationales Recht umzusetzen. Die Richtlinie verpflichtet Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten dazu, vertrauliche Kanäle zur Meldung von Hinweisen durch Whistleblower*innen zu implementieren. Darüber hinaus gibt es umfassende Vorgaben, wie eingehende Meldungen bearbeitet und Whistleblower*innen geschützt werden müssen. Mag. Reyhaneh Darakhchan, MBA, Manager und Kenji Oku, Bsc. Bakk., Senior Consultant in der Abteilung Forensic & Integrity Services bei Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH diskutieren mit Ihnen, wie Unternehmen sich auf die neue Rechtslage vorbereiten können und was bei der Implementierung eines Whistleblowing-Systems aus Praxissicht zu beachten ist.

Sie erhalten hilfreiche Tipps und Antworten zu folgenden Fragestellungen:

  • Wieso ist Whistleblowing relevant?
  • Was sind die Hintergründe der EU-Richtlinie?
  • Wie sieht der Umsetzungsstand in Österreich aus?
  • Wen verpflichtet die Richtlinie?
  • Zu welchen Themenbereichen kann gemeldet werden?
  • Welche Rolle spielen Meldekanäle bei externen Behörden?
  • Was sind die wichtigsten Do’s and Don’ts bei der Implementierung und dem Betrieb des Meldekanals? 
  • Wie sollte der unternehmensinterne Meldekanal aussehen?
  • Wer ist geeignet Meldungen entgegenzunehmen und zu bearbeiten?
  • Welche Schritte folgen nach Eingang einer Meldung?
  • Ermöglichen Whistleblowing-Systeme Missbrauch und Vernaderung?
  • Wie werden Whistleblower geschützt?
  • Wie werden Beschuldigte geschützt?

 

Sofern bereits ein österreichischer Gesetzesentwurf vorliegt, werden die Vortragenden Sie auch darüber umfassend informieren.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Compliance-Verantwortliche, Rechts- und Personalabteilungen sowie Personen aus der Geschäftsführung.

 

Falls Sie bereits konkrete Fragen haben, können Sie diese bis Dienstag, 28. September 2021 an Sabrina Salchegger senden, wir stellen sie den Expert*innen im Vorfeld zur Verfügung. 


©istock_Cristian-Storto-Fotografia

 

Gebühren

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Partner der Abteilung Human Capital Management kostenfrei. Für weitere Interessierte (nicht Partner) beträgt die Teilnahmegebühr 49,00 € zzgl. MwSt.

Anmeldeschluss

29.09.2021