Horizon Europe

Das neue EU-Programm für Forschung und Innovation ab 2021

Horizon Europe: Das neue EU-Programm für Forschung und Innovation ab 2021 © Europäische Kommission
Horizon Europe: Das neue EU-Programm für Forschung und Innovation ab 2021 © Europäische Kommission

25.11.2019

Ab 1. Jänner 2021 wird „Horizon Europe“ als Folgeprogramm von „Horizon 2020“ den gesamten europäischen Forschungs- und Innovationskreislauf unterstützen. Für oö. Unternehmen und F&E-Einrichtungen wird es auch hier wieder interessante Beteiligungsmöglichkeiten geben.

„Informieren Sie sich rechtzeitig bei unseren Förderexpertinnen und -experten über das neue Programm und künftige Beteiligungsmöglichkeiten“, rät Mag. Florian Winner, Leiter der Forschungs- & Innovationsförderberatung bei Business Upper Austria.

Die Europäische Kommission schlägt für Horizon Europe ein Budget in Höhe von 100 Milliarden Euro vor.

Sechs thematische Cluster

Die beiden bisherigen Säulen Industrielle Technologien und Gesellschaftliche Herausforderungen werden in sechs thematische Cluster zusammengefasst, für die über 50 Mrd. Euro der Fördermittel vorgesehen sind.

  • Gesundheit
  • Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft
  • Zivile Sicherheit für die Gesellschaft
  • Digitalisierung, Industrie und Raumfahrt
  • Klima, Energie und Mobilität
  • Ernährung, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt

Mehr Unterstützung für bahnbrechende Innovationen

Eine weitere zentrale Änderung ist die Etablierung des "European Innovation Council (EIC)". Mit Zuschüssen für hochrisikoreiche, cutting-edge Projekte sollen radikale innovative Technologien für neue Märkte entwickelt werden. Weiters wird es mit Überbrückungshilfen für das „Tal des Todes“ für Deep-tech-Innovationen Förderungen für Unternehmen geben, die für Banken und Investoren aktuell noch nicht attraktiv genug sind.

Vereinfachung der Vorschriften in Horizon Europe

Eine Vereinfachung der Vorschriften wurde bereits in Horizon 2020 verwirklicht und findet in Horizon Europe ihre Fortführung. Ziel: Rechtssicherheit erhöhen und Verwaltungsaufwand verringern. So wird es u.a. Vereinfachungen bei Personalkosten geben: Nicht bewährte Regelungen wie bspw. „additional remuneration“ werden abgeschafft. Wo es sinnvoll und möglich ist, wird es Pauschalzahlungen für ganze Projekte geben.

Sichtbarkeit soll erhöht werden

Der positive Nutzen von Forschung und Innovation – etwa durch Fortschritte im Gesundheits- und Umweltbereich – soll noch deutlicher als im derzeitigen Programm Horizon 2020 kommuniziert werden. Dazu dienen u.a. „Missionen“ mit klar definierten Zielen. Vier Expertinnen und Experten aus Österreich gestalten Missionen zu Krebs, klimaneutralen Städten sowie Bodengesundheit und Lebensmitteln aktiv mit.

Tipp: „Getting ready for Horizon Europe“

Am 26. Februar 2020 findet ein Training mit Dr. Séan McCarthy von Hyperion Ltd. in der Oberbank Linz statt.

Inhalte (Auszug)

  • From Horizon 2020 to Horizon Europe
  • Participating in the Decision Making Process
  • European Partnerships
  • New instruments/EIC etc.          

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Mehr Infos zu Horizon Europe

>> https://www.ffg.at/content/horizon-europe-struktur-details
>> Präsentation zur Horizon Europe


Foto: Mag.  Nicole Döberl

Mag. Nicole Döberl

Projektmanagerin

Beratung & Projekt-Coaching für europäische Förderprogramme; Horizon 2020 | Eurostars

Mobil: +43 664 8481251
Tel.: +43 732 79810-5444
Foto: Carina Schachinger, M.A.

Carina Schachinger, M.A.

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