Mit Bioökonomie gegen den Klimawandel

Werner Balika (Innovation Salzburg GmbH), Anna-Maria Schnegg (proHolz Tirol), Fabian Matthias Freund (Cleantech-Cluster, Business Upper Austria)
Projektmitarbeiter:innen von „Bioeconomy Austria“ nutzen die Veranstaltung, um über das Projekt zu informieren und Kontakte zu knüpfen. V. l.: Werner Balika (Innovation Salzburg GmbH), Anna-Maria Schnegg (proHolz Tirol), Fabian Matthias Freund (Cleantech-Cluster, Business Upper Austria) © Bioeconomy Austria

02.03.2023

Ausgetrocknete Flüsse, anhaltende Dürre, andernorts Starkregen und Überflutungen: Der Klimawandel ist da und damit auch der Ruf nach mehr Nachhaltigkeit. Das erste Internationale Wood BioEconomy-Forum (WBE) am 15. und 16. Februar lieferte Antworten auf Fragen, wie wir in Zukunft Energie produzieren und welche Materialien wir verwenden können, um die EU-Klimaziele zu erreichen. Bioökonomie gilt als wichtiges Element des Wandels hin zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise.

Das WBE fand erstmalig an der Technischen Hochschule Rosenheim statt und war der Auftakt einer 14-teiligen Veranstaltungsreihe, die bis 2025 vom Forum Holzbau organisiert wird. Allein im heurigen Jahr stehen noch sechs weiter Veranstaltungen am Programm, Austragungsort ist jeweils ein anderes Land. Projektmitarbeiter:innen von „Bioeconomy Austria“ nutzten das Forum, um über das österreichweite Netzwerk zu informieren und Kontakte zu knüpfen.


Holz im Fokus

Klares Ziel von Bioökonomie ist, eine langfristige Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu erreichen. Holz als Baumaterial gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. So ist laut WKO der Holzbauanteil in Österreich bezogen auf die Gebäudezahl in den letzten 20 Jahren von 25 auf 43 Prozent gestiegen – ein Trend, der auch international deutlich an Dynamik zulegt.  International ebenfalls zu beobachten ist die verstärkte Nutzung von Holz als CO2–neutraler Energieträger.


Spannender Themenmix

Rund 200 Teilnehmer:innen partizipierten beim WBE von dem bunten Mix an Fachvorträgen.

„Viele Themenbereiche wurden beleuchtet, Messestände von Branchenplayern, Instituten und Netzwerken rundeten die Veranstaltung ab, wobei für uns das Netzwerken und der informative Austausch im Vordergrund standen“, berichtet Fabian Matthias Freund von Business Upper Austria.

Verschiedene Facetten von Holz wurden präsentiert und diskutiert: unter anderem das Altholz, die Erzeugnisse daraus und deren Wiedereinbringung in den Wirtschaftskreislauf. Auch die Auswirkungen der EU-Taxonomie auf die Holzindustrie, Holzfaserdämmstoffe und wie Nachhaltigkeit in der Holzbranche aussehen kann, waren Themen der zweitägigen Veranstaltung.


Über Bioeconomy Austria

Bioeconomy Austria ist ein Leuchtturmprojekt der nationalen Bioökonomiestrategie und wird durch den Österreichischen Waldfonds gefördert. Die oö. Standortagentur Business Upper Austria ist bei dem Projekt mit dem Building Innovation Cluster (BIC) und dem Cleantech-Cluster (CTC) beteiligt.

www.bioeconomy-austria.at 

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Fabian Matthias Freund, BA

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